Coyote Gulch

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • RE: Coyote Gulch

      hey dirk,

      nochmal: mein freund fand es echt machbar. ich bin ein kleiner schisshase. ich bin mir auch nicht sicher, ob wir den richtigen aufstieg genommen haben (obwohl das eigentlich schon so sein müsste). ich hatte damals auch unheimliche zweifel, bevor wir losgegangen sind.
      wenn du ein bisschen klettererfahrung hast, leichtes gepäck, keine höhenangst(!!!) und nicht so schnell panik bekommst wie ich, müsste das schon machbar sein. gutes schuhwerl (am besten kletterschuhe) sind schon praktisch. es ist wirklich steil (aber auch nur die ersten 30m).

      eine andere möglichkeit ist, eine mehrtageswanderung draus zu machen. das ist mit sicherheit eine sehr schöne alternative, die ich das nächste mal wählen werde. oder einfach nur ein stück in den canyon zu gehen. vielleicht bis zu den wasserfällen, aber dann muss man den sandigen AUFstieg zum crack in the wall machen. wenn du magst, können wir ja mal chattend drüber diskutieren!

      viele liebe grüße
      mareike
    • Wenn ich richtig informiert bin gibt es insgesamt 4 Zugänge, weiß aber nicht wo die alle genau liegen. Ich denke mit einer Tageswanderung schafft man die Strecken jedenfalls nicht oder kann das ganze nicht richtig genießen. Klar kann man auch über Crack in the Wall wieder raus. Da muss man nur eine fiese Sanddüne hochkraxeln und sollte dann auch im Canyon übernachten weil's sonst zuviel Wegstrecke ist.
      Wie aber Mareike schon gesagt hat ist der richtige Aufstieg gut machbar wenn man keine Höhenangst hat und gescheites Schuhwerk!

      Gruß
      Eva
      Gruß
      Eva :wink4:
    • Dank für die Infos Mareike! Chat klappt nicht, bin auf der Arbeit.

      Wie siehts denn oben auf dem Rand aus? Gibts die möglichkeit dort ein Sicherungsseil zu befestigen? Dann könnte ich den Vorstieg machen und oben ein Seil befestigen.

      Gibt es noch mehr Bilder von der Aufstiegsstelle?

      Ansonsten bin ich jetzt am überlegen dort einfach zu Übernachten und am nächsten Tag über den Crack wieder rauszugehen.
    • Original von dirks

      Wie siehts denn oben auf dem Rand aus? Gibts die möglichkeit dort ein Sicherungsseil zu befestigen? Dann könnte ich den Vorstieg machen und oben ein Seil befestigen.

      Gibt es noch mehr Bilder von der Aufstiegsstelle?



      Soweit ich mich entsinne hast Du oben nicht die Möglichkeit ein Sicherungsseil zu befestigen. Das ist halt ein Slickrockplateau so wie auf dem Foto.
      Ich habe keine Bilder von dem Aufstieg, wir waren nach unserer Aktion einfach zu fertig.

      Gruß
      Eva
      Gruß
      Eva :wink4:
    • Ich frage auch noch mal, wie es mit den Möglichkeiten ein Seil zu gefestigen aussieht. Ich habe in verschiedenen anderen Berichten davon gelesen, dass bereits Seile hingen (vom Abstieg Anderer) oder eben Seile zum Einsatz kamen. Demnach sollte es ja Befestigungsmöglichkeiten geben... evtl. eine Felsnase, die man mit Hilfe von Bandschlingen als Besfestigungspunkt nehmen könnte?
      Viele Grüße Leia

    • OK, dann will ich mich auch nochmals zu Wort melden, was den Aufstieg am Jacob Hamblin Arch betrifft. Zum einen möchte ich bemerken, dass die Fotos, welche von oben nach unten aufgenommen sind, das Ganze deutlich steiler erscheinen lassen, als es tatsächlich ist. Allerdings möchte ich den Aufstieg auch nicht verharmlosen.
      Ich kann mich noch gut entsinnen, dass ich vor unserer damaligen Tour diversen Usern regelrecht Löcher in den Bauch fragte, als ich eben vor dem gleichen Problem stand. Am Ende hat man viele Meinungen und weiß erst recht nicht so recht, welche man nun für sich nehmen soll. Genau da liegt auch das eigentliche Problem. Für den einen ist dieser Aufsteig ein Kinderspiel für den anderen dagegen eine unüberwindbare Hürde. Ich schließe mich der Meinung von Mareike und Jolly an. Verfügt man über ein wenig Kraxelerfahrung (ich will nicht einmal von Klettern sprechen, auch wenn Handeinsatz definitiv notwendig ist), hat nicht mit Höhenangst zu kämpfen und die Füße sind mit gutem Grip bereift, dann steht dem Aufstieg meines Erachtens nichts im Weg. Aber auch dann sollte man nicht leichtsinnig sein und sich vor dem "Einstieg" einen günstigen Weg suchen. Denn gerade das untere Drittel stellt die eigentliche Schwierigkeit dar, weil am steilsten. Hier empfehle ich nicht direkt senkrecht nach oben zu steigen sondern zuerst etwas diagonal nach rechts oben und anschließend diagonal nach links oben. Nachdem man so das erste Drittel (ca. 15 Meter) überwunden hat erkennt man einen kleinen Absatz im Fels. Ab hier wird es deutlich einfacher und man kann auf direkter Linie aufsteigen. Gerade aber bei diesem ersten Drittel ist es notwendig dicht an der Wand zu bleiben und nicht in Rücklage zu kommen.

      Man sollte nicht davon ausgehen, dass hier Seile vorhanden sind. Das ist in aller Regel nicht der Fall. Wir haben es damals so gemacht, dass ich mit einem 30m-Seil aufgestiegen bin, dabei meinen Rucksack zurück ließ. Auf dem Vorsprung nach dem ersten Drittel habe ich meine Lebensgefährtin (in Kürze meine Frau ;-)) am Seil gesichert mit beiden Rucksäcken nach oben geholt. Das war für sie selbst mit vorhandener Höhenangst kein Problem. Anschließend ging es an das zweite Drittel auf die gleiche Weise und das letzte Drittel ging sie ohne Seilsicherung.

      Als "lebensgefährlich" würde ich den Aufstieg nicht bezeichnen, vorausgesetzt man berücksichtigt ein paar elemantere Dinge wie beispielsweise nicht in Rückenlage zu kommen. Denn dies könnte natürlich zum "freien Fall" führen. Bleibt man dicht an der Wand kann es im schlimmsten Fall zu einem Abrutschen mehrerer Meter kommen, was wiederum übelste Schürfwunden zur unweigerlichen Folge hat und auch Brüche können nicht ausgeschlossen werden. Aber als lebensgefährlich würde ich solch ein "Abrutschen" nicht einstufen wollen.

      Wir waren für den Fall der Fälle darauf eingestellt und entsprechend ausgerüstet, den Weg zurück gehen zu können und über den Crack-In-The-Wall auszusteigen. Stirn- und Handlampen, ausreichend Proviant und entsprechende Kleidung waren dabei, natürlich auch die notwendige Fitness.

      Wir beide sind uns jedenfalls einig, dass wir den Coyote Gulch noch einmal begehen und erneut am JHA aussteigen werden. Diese Wanderung gehört definitiv zu den absoluten Highlights meiner bisherigen Touren und die Erinnerungen daran erfüllen mich noch heute mit einem unbeschreiblichen Glücksgefühl.

      Ich hoffe, ich konnte ein klein wenig helfen eine Entscheidung zu treffen. Ich kann abschließend nur raten: Macht diese Tour auf eine für Euch sichere Variante. In diesem Sinne... Enjoy The Silence!
    • Von mir auch vielen Dank für die ausführliche Antwort, aber zwei Fragen hätte ich noch:

      Original von Wanderlöwe

      Man sollte nicht davon ausgehen, dass hier Seile vorhanden sind. Das ist in aller Regel nicht der Fall....



      Das war vielleicht falsch ausgedrückt, ich hoffe auch nicht auf Seile, sondern hab mir lediglich überlegt, wo diese besagten Seile befestigt gewesen waren...

      Original von Wanderlöwe


      Auf dem Vorsprung nach dem ersten Drittel habe ich meine Lebensgefährtin (in Kürze meine Frau ;-)) am Seil gesichert mit beiden Rucksäcken nach oben geholt.


      Und wie? Das Seil nur selbst gehalten? Hat man da soviel Stand, dass das Sinn macht?
      Viele Grüße Leia

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Leia ()

    • Ja hat man. Auf den Hintern setzen, mit dem Fuss an einer Felserhöhung abstützen und dann sichern.

      Es war ja nicht davon auszugehen, dass ich einen freien Fall auffangen muss ;-)
    • Super, jetzt bin ich echt beruhigt. Das war die Info, die mir gefehlt hatte...

      Die Tour ist zwar schon die ganze Zeit eingeplant, da uns aber vermutlich die Zeit nicht reicht für eine (gewollte) Zwei-Tages-Tour, werden wir auch am JHA raus müssen..und irgendwie war ich mir da nie so schlüssig. Aber ich glaube auch, dass wir es einfach versuchen und im Notfall eben zurück bzw. doch übernachten müssen. Entsprechendes Notequipment ist auf alle Fälle dabei...
      Viele Grüße Leia

    • Wichtig ist halt, dass der der oben mit dem Seil sichert, selbiges immer schön gestrafft, also auf Zug hält. Ein "nach-hinten-kippen" des Gesicherten ist somit ausgeschlossen und bei einem Fehltritt kann es nicht zu einem plötzlichen und heftigen Ruck kommen.
      Unter dieser Sicherung mit permanentem Zug stieg Tina flink wie eine Bergziege nach oben. ;)
    • zehrer-online.de/htm_hikes_coyotegulch.htm
      zehrer-online.de/htm_hikes_coyotegulchjacob.htm

      ... und viel Glück beim Aufstieg. Ich habe auch Jahre recherchiert und fremde Meinungen abgeklopft und war immer hin- und her gerissen. Wie Du an oberen Links erkennst, bin ich einmal über den Crack in the Wall und einmal über Redwell eingestiegen. Als ich beim JHA war, habe ich den Aufstieg auch ausprobiert. Für mich wäre das nix ... :traen:
      Viele Grüße
      Fritz

      Wo Strassen enden, beginnt Dein Weg:
      Hike the USA - it's amazing out there!
      USA Travel Guide - USA Hiking Database
    • In der Coyote Gulch ist der gesamte Weg das Ziel mMn. Wir haben eine Tagestour gemacht und sind beim Crack in the Wall ein- und am Jacob Hamblin Arch ausgestiegen. Es war einfach wunderschön (Wasserschuhe nicht vergessen). Jedoch war der Weg zu Fuß zurück zum Trailhead dann noch einmal gehörig lästig. Ich würde den Aufstieg beim JHA immer dem Abstieg vorziehen, obwohl wir einigen Leuten begegnet sind, die dies genauso gemacht haben :) Ich finde jedoch die Überwindung der Kaskaden von oben nach unten definitiv schwieriger als andersherum.
    • Nein, nicht ganz, wir sind den Loop gelaufen (den blauen Weg). Also wir haben unser Auto am Trailhead Coyote Gulch geparkt, sind zum Crack in the Wall eingestiegen, am Jacob Hamblin Arch ausgestiegen und dann über die Ebene zurück zum Trailhead. Wir sind früh zeitig los gegangen und haben es noch locker vor Sonnenuntergang zurück zum Auto geschafft. Ich würde glaube ich den Abstieg am Jacon Hamblin Arch ungesichert nicht wagen. Da ist der Aufstieg schon nicht ganz ohne.


      Das Wasser war ca. knöcheltief. Wir hatten die Wasserschuhe dabei, haben aber auch viele gesehen, die in Wanderstiefeln gelaufen sind. Ich würde Wasserschuhe auf jeden Fall empfehlen. Ich habe mir meine Wanderstiefel durch einen Tag lang waten im Paria River kaputt gemacht :(
    • we decided to do also the loop Crack in the Wall - Coyote Gulch - Jacob Hamblin Arch.
      Also because of the great views there should be from Crack in the Wall. Views, I think, you miss when doing JHA-Coyote-JHA.

      We will definitely take our water shoes with us :!! . Perhaps we might also need them for Canaan Mountain, Zebra Slot and Buckskin Gulch...
    • Ihr habt also den Notausstieg am Jacob Hamlin Arch gut gemeistert? Wie fandest Du den Aufstieg?

      Das erste Bild zeigt den Abstieg durch den Crack in the Wall? Da kann ich mich nicht an eine Kletterpartie außerhalb der Felsen erinnern :nw: Wir haben uns durch den Crack geschoben :gg: ;)
    • The climb was very steep and you'd better not look back/down while climbing :ohje: . Standing at the bottom and looking up it looks totally impossible to climb up there, but by looking around you can find some small holes (probably made by natives) where the shoe tip just fits in. For me it is totally unbelievable that some people are going DOWN there. That must be daredevils...

      You're right, Volker, my son first climbed outside the second crack in the wall, afterwards we saw there was another way (which I took :!! ).
      But what a great hike :clab: ...although I did prefer Water Canyon and White Domes :clab: :clab:
    Das Nordamerikaforum mit Herz und Verstand
    Mbo Forum Discover America 2005-2017