Zion NP - Angels Landing

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Ursula, auf dem Video sieht das viel schlimmer aus, als es tatsächlich ist. Gut, wer absolute Höheangst hat sollte das nicht machen (den Schluss), aber so dramatisch, wie es teilweise im Video wirkt, ist es wirklich nicht. Beim Weg zurück habe ich die Ketten gar nicht gebraucht.
      Bye Dieter

    • Mein Mann und ich haben Angels Landing 2010 unter die Füße genommen - wobei ich von vorneherein Scotts Lookout zum Ziel hatte (ich wollte meine wegtherapierte Höhenangst nicht wieder herausfordern), Dieter wollte ganz hinauf.
      Und so haben wir zwei Alten den Kampf früh morgens aufgenommen und sind mit dem ersten Bus in den Park.

      Wer meinen Mann kennt, weiß, dass er nicht langsam gehen kann - also sind wir im Eiltempo die Serpentinen hoch ... puhhh - Kondition braucht man da schon.

      Im Refrigeration Canyon habe ich aber gestreikt und meinen Mann in diesem Tempo weiter ziehen lassen ... Ich bin langsam (!) Walters Wiggles hoch und habe mein Ziel - Scotts Lookout - erreicht.
      Dort habe ich eine kleine Rast gemacht und bin anschließend gemächlich den Berg runter ... auf einer schattigen Bank habe ich im Tal auf Dieter gewartet.
      Mann, war ich stolz auf mich :-)

      Mein Göttergatte kam dann nach geraumer Zeit auch an - völlig geflasht und total aufgedreht von dem Erlebnis :gg:

      Fazit: Für mich war der Weg (und Scotts Lookout) das Ziel - einfach umwerfend und auf jeden Fall (auch ohne den top of the rock) die Anstrengung wert.

      ... und wenn wir zwei Alten das schaffen, könnt Ihr das auch :wink4:
      Liebe Grüße
      Anne

      ... nach der Reise ist vor der Reise ;)

    • Anne :!! Mir geht es gar nicht so um die Anstrengung, das überlebe ich schon irgendwie, aber da am Abgrund mich an Ketten hochhangeln. ;;_Fe6__
      Da bin ich Schisser. :gg: Bis Scotts Lookout wäre zwar eine Alternative, aber dann wüßte ich, dass Gerd weiter hoch will und ich hätte keine ruhige Minute mehr. Deswegen sind wir lieber die Observation Point Fraktion (also ich) ;;NiCKi;:
      Zum Glück kümmert sich Gerd ja nie um die Reiseplanung. :gg: :gg:
      Schöne Grüße
      Ursula
    • Uschi, Angels Landing ist einfach sensationell! Und wenn Du keine Höhenangst hast, ist alles halb so schlimm. Ich hatte nicht an einer Stelle Angst. Und im Notfall kehrst Du nach den ersten Metern um und bleibst am Scotts Lookout.
      Liebe Grüße
      Manu
    • Wir waren ja auch schon oben und ich behaupte, dass die meisten Fotos schlimmer sind als die Realität.

      An vielen Stellen sind die Ketten nur zur Sicherheit montiert. Benutzen muss man sie nur sehr selten bis gar nicht.
      Wer also nicht konkret und bekannt Höhenangst hat, sollte es zumindest versuchen.
      Der Ausblick und das Erlebnis sind unbezahlbar.
      Gruß aus Wien
      Michael
    • Uschi du sollst dir doch nicht solche Videos anschauen.

      MiSter schrieb:

      Wir waren ja auch schon oben und ich behaupte, dass die meisten Fotos schlimmer sind als die Realität.
      Genau so sehe ich das auch. Ich habe auch Höhenangst, aber so schlimm wie auf den Fotos und in Videos habe ich das nie empfunden.

      Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, nehmt es in Angriff, umdrehen geht jederzeit und die Ketten kommen ja auch erst auf dem letzten Kilometer. Ich fand die Ketten eher hilfreich, mich daran hochzuziehen über größere Absätze.
      Viele Grüße Anett
    • Buerzelpeter schrieb:

      Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, nehmt es in Angriff, umdrehen geht jederzeit und die Ketten kommen ja auch erst auf dem letzten Kilometer. Ich fand die Ketten eher hilfreich, mich daran hochzuziehen über größere Absätze.

      Genau!
      Die Ketten sind immer wieder an Stellen montiert, weil die Stufen hoch sind. Hat aber nicht unbedingt etwas mit Höhe oder Steilheit zu tun.
      Gruß aus Wien
      Michael
    • Ich habe es ja vermutlich schon mal erzählt hier im Forum.

      Als Reiseleiter für eine gewisse Michi und Konsorten hatte ich Höhenängstler mich dem Problem gestellt. Ich wollte es wissen. Letztlich blieb ich dann in Springdale im Hotel und die drei sind gegangen.

      Meine Bestrafung war:
      Ein ruhiger Tag am Pool, keine lästigen Fragen von interessierten Reiseteilnehmer, Entspannung in schöner Umgebung. Also einfach fürchterlich.
      28.5. - 26.6. USA Südwest mit Frau H. (Alles was wir bisher zwischen den Highlights liegen gelassen haben)
      4.10. - 17.11.: Namibia
      Jänner/Februar 2019: Natürlich wieder Vegas, Baby
      Mai 2019: mal kurz nach Namibia, da war ich noch nie.
      --------------------------------------------------------------------------------------
      Ich hab ein paar kleine Deals mit Namibia aufgemacht. Wer also Hotels/Lodges dort buchen will, kann sich gerne melden.
    • obwohl ich keine Höhenangst habe (zumindest nicht in den letzten 50 Jahren), bin ich bei einigen Fotos und Videosequenzen nicht ganz sicher, ob ich mir das antun soll :schaem: ,
      meine Frau, die "alte Bergziege" (das ist jetzt positiv gemeint, da sie seit ihrer Jugend in den Bergen herumkraxelt...), meinte aber spontan: "da komme ich mit".
      Aber hallo, das war nur mal ein Vorschlag, noch ist NICHTS definitiv... :neinnein:

      schaun wir mal, ob es sich ausgeht, haben ja noch 8 Wochen zum Überlegen....

      PS: cowboys sind ja eher selten zu Fuss unterwegs: ich denke, für Pferde ist der Weg eher ungeeignet, oder? ;haha_
      yee-haaaa - I'm a certificated cowboy now !!!

      No heaven can heaven be, if my horse isn't there to welcome me.
    • Die Fotos gehen ja noch, aber das Video dramatisiert an vielen Stellen doch very stark. Ich kann mich da nur Michael und buerzelpeter anschließen
      Bye Dieter

    • Ich finde, man kann keine wirklichen Empfehlungen geben. Ich habe Höhenangst und weiß wie unterschiedlich ausgeprägt Höhenangst sein kann. Man kann Wegläufe schildern und beschreiben, aber ob die Kriterien letztlich die Panik auslösen oder nicht, ist höchst unterschiedlich.

      Ich kann z. B. problemlos von jedem Wolkenkratzer in die Tiefe schauen, andere bekommen schon beim Blick die Rolltreppe runter Schweißausbrüche. Ich kann dafür schon kleinste ausgesetzte Stellen, bei denn es nur 5 Meter an der Seite runter geht, nicht gehen, wenn der Weg uneben ist und es nichts Stabiles zum Festhalten gibt. Ist der Weg gerade und etwas breiter (z. B. letzte Kurve im Arches NP zum Delicate Arch), dann bekomme ich es gerade so hin. Allzu lang darf er so aber nicht sein.

      Zusammenfassend: es gibt nicht DIE Höhenangst. Es gibt viele Varianten von Höhenangst.

      Zudem tritt die Höhenangst ja auch nicht immer VOR der jeweiligen kritischen Stelle ein, sondern manchmal auch mittendrin. Da kann ich keinen Schritt mehr vor, werden Knie butterweich, der Puls steigt und ich habe Mühe, mich überhaupt noch irgendwie zurück zu bewegen. :EEK:

      Wer öfter mal wandert, kann, denke ich, nur selbst anhand von Fotos, Beschreibungen und Videos gut einschätzen, ob es grenzwertig ist und noch gehen könnte oder nicht. Insofern sind die Fotos hier Gold wert! :!!

      Ich jedenfalls finde es für mich mittlerweile wesentlich frustrierender, einen Trail zu versuchen und dann abzubrechen. Vor zwei Jahren hat mir das zwei Urlaubstage mal wirklich verhagelt, so hat mich das runtergezogen. Insofern recherchiere ich nun noch genauer und nehme nur noch das auf den Plan, bei dem entweder klar ist, dass es gar kein Höhenproblem geben kann oder ich über eine kritische Stelle so viele Infos habe, dass ich überzeugt bin, es mit meiner persönlichen Höhenangst noch ganz gut zu schaffen. Sonst lasse ich es aus der Planung. Es macht dann weder mir noch den Mitreisenden Spaß.

      Mag sein, dass mir damit auch mal was durch die Lappen geht, was ich geschafft hätte, aber ich fahre nicht in Urlaub, um irgendwelche Mutproben zu überstehen. Ich will genießen und dafür gibt's in den USA ja erfreulicherweise genug tolle Ecken.
    • goldy schrieb:

      Mag sein, dass mir damit auch mal was durch die Lappen geht, was ich geschafft hätte, aber ich fahre nicht in Urlaub, um irgendwelche Mutproben zu überstehen. Ich will genießen und dafür gibt's in den USA ja erfreulicherweise genug tolle Ecken.

      Genauso sehe ich das auch. Ich habe zwar keine Angst, aber ich habe Gleichgewichtstörungen. Deshalb ist es,

      für mich, zu gefährlich und deshalb lasse ich es halt. :nw: Sollen die anderen da hoch latschen, ich bleib am Pool und

      ordere mal ne Runde Margaritas für meine gleichgesinnten Mitforianer. :gg:
      Es grüßt der Willi
    • goldy schrieb:

      Zusammenfassend: es gibt nicht DIE Höhenangst. Es gibt viele Varianten von Höhenangst.

      Und die ist jeden Tag anders und auch von äußeren Dingen wie z.B. Wind abhängig.
      Daher nützen mir Fotos wenig. :nw:
      Hidden Canyon sieht auf Bildern füchterlich aus, in Wirklichkeit ist das halb so wild. :nw:

      Ich kann auch über keinen Baumstamm über fließendes Gewässer gehen, und sei er noch so breit, ich folge immer der Fließrichtung :ohje: , bleibt nur kriechen. :nw:
      Gruß
      Ulrich

      Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
      Youtube Kanal

    • goldy schrieb:

      Ich jedenfalls finde es für mich mittlerweile wesentlich frustrierender, einen Trail zu versuchen und dann abzubrechen.

      Das sehe ich auch so.

      Und da ich auch bei schmalen Wegen in Kombination mit Höhe sehr trittunsicher werde und mir dann schwindelig wird, lasse ich es auch lieber. Mir ist das zu gefährlich.
      Viele Grüße
      Nadine
    Das Nordamerikaforum mit Herz und Verstand
    Mbo Forum Discover America 2005-2018
    Dieses Forum hat keinen kommerziellen Hintergrund und ist rein privater Natur.