Colorado Rafting

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    • Wer so eine Raftingtour erst einmal ausprobieren möchte, dem kann ich die Tagestour durch den Westwater Canyon empfehlen. Das ist ein 17 Meilen langer Abschnitt des Colorado durch einen tief eingeschnittenen Canyon mit dunkelglänzendem Gestein nordwestlich von Moab mit mehreren Class III und IV Rapids, also schon herausfordernd. Die Tour beginnt an der Westwater Boat Launch Site in der Nähe der Utah/Colorado Grenze und endet bei Cisco. Der Preis liegt bei akzeptablen USD 170.- für Erwachsene. Ich habe die Tour vor einigen Jahren im August gemacht und war total begeistert.
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    • Campfire schrieb:

      Von Lee's Ferry bis zur Bar Ten Ranch waren es 7 Tage.
      Wenn ihr soviel Strecke gemacht habt, wart ihr dann mit einem Motor Raft unterwegs?

      Campfire schrieb:

      Meine ganz persönliche und völlig subjektive Meinung, von der ich niemand zu überzeugen trachte, ist, dass das Rafting durch den Grand Canyon zu den großartigsten Naturerlebnissen gehört, die man in seinem Outdoorleben haben kann
      Das glaube ich dir sofort! Und ja, es gibt sie noch, die großen Abenteuer.
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    • @gelibird: So ist es. Ich komme auf dieses Thema später noch einmal zurück.

      Einer der beliebtesten Stopps auf der Fahrt durch den Grand Canyon ist Deer Creek Canyon bei Meile 137. Den Grund dafür sieht man schon von weitem: die imposanten Deer Creek Falls. Das Wasser tritt aus einer engen Felsspalte aus und fällt in ein tiefes Becken, das sich, der natürlichen "Gegenstromanlage" sei Dank, sogar ganz gut zum Schwimmen eignet.

      Oberhalb des Wasserfalls hat der Bach einen eindrucksvollen Slot Canyon geformt. Ein leicht zu begehender Pfad, der an einer Stelle aber definitiv Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert, folgt ihm und führt zu einer kleinen Oase mit zwei weiteren Wasserfällen. Da keine Eile besteht, kann man hier eine Weile relaxen und in aller Ruhe fotografieren. Danach kehrt man auf demselben Weg wieder zum Raft zurück und die Reise durch die Mutter aller Canyons geht weiter.

      Viele Grüße

      Peter









      Peter Felix Schäfer: Wandern im Südwesten der USA, 2. Auflage, Books on Demand, Norderstedt 2016 (canyonwandern.de)
      Reisebilder aus aller Welt: hike-wild.de
    • Vor lauter Begeisterung über die vielen tollen Seitencanyons, möchte ich aber nicht vergessen, auch den Canyon des Colorado selbst entsprechend zu würdigen, denn der ist schließlich der Star der Veranstaltung. Mit jeder Meile schneidet er sich tiefer in das Gestein ein und immer neue Schichten kommen zum Vorschein. Mal stehen die Felswände eng zusammen, mal weitet sich der Canyon. Es gibt tiefe Überhänge, wunderbare Sandbänke, Felsen mitten im Flusslauf und sogar erkaltete Lavaflüsse zu sehen. Die ständig wechselnden Lichtstimmungen tun ein Übriges. Durch die Strömung des Flusses und etwas Motorkraft hat man genau die richtige Geschwindigkeit, so dass die Landschaft, durch die man gleitet, nie langweilig wird. Der Grand Canyon ist aber nicht überall friedlich, er hat auch ein anderes Gesicht. Stromschnellen geben der Tour, zumindest stellenweise, einen Hauch von Abenteuer. Interessiert das jemand?

      Beste Grüße

      Peter













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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Campfire ()

    • Campfire schrieb:

      Stromschnellen geben der Tour, zumindest stellenweise, einen Hauch von Abenteuer. Interessiert das jemand?
      Nervenkitzel ist immer gut :SCHAU: .
      Liebe Grüße

      Ilona



      "Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat." (Erich Kästner)


    • Neu

      Durch die Stromschnellen des Colorado werden die verschiedensten Bootstypen gesteuert. Am praktischsten, bequemsten und sichersten erscheinen mir die “J-Rig Rafts” des Veranstalters Western River Expeditions zu sein, den ich in jeder Hinsicht sehr empfehlen kann. Diese Rafts bestehen aus fünf Neoprenschläuchen. Seile, die durch viele Ösen gefädelt sind, halten sie zusammen. In der Mitte des Rafts ist eine Bodenplatte aus Metall befestigt, auf der sich die Ausrüstungsgegenstände und das Gepäck befinden. Die Neoprenschläuche sind aber nicht völlig prall aufgeblasen, was man schnell merkt, wenn man auf sie tritt. Das ist auch wichtig, da sich das Raft beim Tanz durch die Wellen dadurch nicht nur etwas um die Längsachsen verwinden kann, sondern der vordere Teil auch abknicken kann.

      Auf dem Raft gibt es für alle viel Platz.So kann man sich z. B. ganz vorne auf die Schläuche setzen. Das nennt sich “white water thrill seating”. Die SPD-Parteivorsitzende Andrea Nahles würde wohl sagen, dass es da mächtig was in die Fr… gibt. Doch dazu später mehr. Dahinter befindet sich das “adventure seating”. Man sitz sehr bequem auf Alukisten, in denen sich Nahrungsmittel befinden und schaut in Fahrtrichtung. Auch hier wird man regelmäßig geduscht … oder weggeschwemmt wenn man sich nicht festhält. Dahinter wird es ruhiger. Am relativ trockensten bleibt man ganz hinten im “chicken nest”.

      Beste Grüße

      Peter













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    • Neu

      Campfire schrieb:

      Interessiert das jemand?
      Nö. ;)





      ... natürlich sehr sogar!

      Ist immer noch ein Wunschtraum von mir.

      Hatte vor ein paar Jahren mal recherchiert; dabei ist es (bisher - I hope so) geblieben.

      Ist schon eine Menge Geld -gerade für die full tour.

      Andererseits als once-a-lifetime experience ... ;][;

      Gerne noch weitere Bilder bzw. Berichte. ;Wass:::
      LG Christoph
    • Neu

      Campfire schrieb:

      Am relativ trockensten bleibt man ganz hinten im “chicken nest”.
      Das wäre dann mein Platz ;) :gg: .

      ;DaKe;; für die Bilder, Peter. Nun kann man sich das auch mal vorstellen.
      Liebe Grüße

      Ilona



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