Fahrradwochenende in Südholland

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    • Fahrradwochenende in Südholland

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      Hallo ihr Lieben,
      vor zwei Wochen haben wir spontan ein Wochenende in Holland verbracht.
      Die Wettervorhersage war so gut, da haben wir Mittwochabend für Freitag- und Samstagabend ein Hotel gebucht.
      Nachdem wir 2014 bereits rund um Gouda mit dem Rad unterwegs waren (mit Kinderdijk, Rotterdam und Leiden) siehe Reisebericht, schrie das langsam mal nach einer Wiederholung.
      Die Radwege in Holland sind genial. Da sollte sich Deutschland mal eine ganz dicke Scheibe von abschneiden. Mit dem Rad ist man auch recht flott unterwegs, so dass man sich auch in relativ kurzer Zeit viel anschauen kann.
      Diesmal waren wir rund um Delft unterwegs (mit Den Haag, Scheveningen, Rotterdam und Dordrecht).
      Ich freue mich, wenn sich ein paar Interessenten für meinen kleinen Bericht finden!
      Viele Grüße
      Katja
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      Katja schrieb:

      Die Radwege in Holland sind genial. Da sollte sich Deutschland mal eine ganz dicke Scheibe von abschneiden

      Katja schrieb:

      Mit dem Rad ist man auch recht flott unterwegs, so dass man sich auch in relativ kurzer Zeit viel anschauen kann.
      Das kann ich beides absolut unterschreiben (und auch ein wenig OT - das mobile Internet ist in Holland auch super. Selbst am Strand kann man surfen, nicht nur im Wasser, sonder auch im Internet - so man das will) ;)

      Katja schrieb:

      Ich freue mich, wenn sich ein paar Interessenten für meinen kleinen Bericht finden!
      Aber ja, sehr gerne. Wir hatten ja im Mai auch zwei wunderbare Rad-Wochen in Holland einschliesslich Minitreffen mit cheesecake-Essen :gg: Ich wollte eigentlich schon die ganze Zeit darüber einen Mini-Reisebericht schreiben, aber ich war ehrlich gesagt, zu faul dazu :schaem:
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      ;;NiCKi;:

      carovette schrieb:

      das mobile Internet ist in Holland auch super. Selbst am Strand kann man surfen, nicht nur im Wasser, sonder auch im Internet - so man das will)
      Außer mit dem Smartphone im Hotel haben wir das nicht weiter ausprobiert.

      carovette schrieb:

      Wir hatten ja im Mai auch zwei wunderbare Rad-Wochen in Holland einschliesslich Minitreffen mit cheesecake-Essen Ich wollte eigentlich schon die ganze Zeit darüber einen Mini-Reisebericht schreiben, aber ich war ehrlich gesagt, zu faul dazu
      Falls du noch dazu kommen solltest, melde ich ich auch schon mal als Mitleser! :D

      WeKa schrieb:

      Wir hatten uns vorgenommen öfter mal so zwischendurch nach Holland zu fahren.
      Ist ja nicht weit für uns.
      Ja, genau, das lohnt doch immer mal einen Ausflug ins nahe Ausland! :!!

      Canyonrabbit schrieb:

      Für uns kommt so etwas leider nicht in Frage, aber ich bin immer gerne bei Euren Touren dabei
      Das ist schade, aber schön, dass du trotzdem mitliest! =)

      alida schrieb:

      Wir lesen mit, genialen Fahrrad Wegen,
      Ja, wirklich toll, das muss man euren Landsleuten lassen!
      Und wir mussten wieder mal feststellen, wie sehr Holland auf Wasser gebaut ist. Aber sehr idyllische Wohngegenden gibt es dadurch auch!

      LG
      Katja
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      12 Kilometer Radtour von Delfgauw zur Windmühle De Valk

      Am Freitag, 31.8., fuhren wir um kurz nach 14 Uhr los. Stau war zum Glück hauptsächlich auf der Gegenseite, wobei wir immer wieder weiter Richtung Norden auswichen, so dass wir immerhin nach 3 (statt nach 2,5) Stunden an unserem Hotel bei Delft ankamen. Gebucht hatten wir das Hotel Buitengoed De Uylenburg in Delfgauw für 98 Euro pro Nacht inklusive Frühstück. Die Zimmer sahen im Internet zwar altmodisch aus, aber die Vorteile gegenüber einem Hotel in der Innenstadt waren der kostenlose Parkplatz vor dem Haus, da wir ja auch unsere Fahrräder dabei hatten, und dass das Frühstück inklusive war und nicht noch mal 10-15 Euro pro Person extra kostet. Die Lage war auf jeden Fall sehr idyllisch, und bis ins Zentrum nach Delft sind es von dort nur zwei Kilometer.
      Nebenan befindet sich ein beliebtes Restaurant, das Café du Midi, so dass wir bei dem schönen Wetter Glück hatten, draußen essen zu können, denn drinnen hätten wir keine Reservierung für die nächsten Abende mehr bekommen!
      Wir nahmen also gleich an einem Tisch in der Sonne Platz und schwangen uns erst nach dem Essen noch mal auf unsere Räder, um zur etwa 6 Kilometer entfernten Windmühle De Valk zu fahren (siehe Route). Das Abendlicht war wunderschön! Nach etwa 45 Minuten waren wir dann wieder zurück am Hotel. Wir machten es uns mit einem Buch im Bett gemütlich, denn ein deutsches Fernsehprogramm gab es nicht.

      Fotos:







      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Katja ()

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      Hallo Katja,

      das ist aber auch ein netter Bericht zwischendurch - und für mich auf Grund der "Länge" schaffbar :lach:

      Als wir im Mai den tollen Landeanflug auf AMS hatten, habe ich zu Uli gesagt, da müssen wir auch mal hin...
      Und jetzt gibt es auch ein großes Auto, wo unsere Räder reinpassen würden =) - nur aufraffen konnten wir uns bis jetzt noch nicht :schaem:

      Das ist so herrlich idyllisch und dazu tolles Wetter - traumhaft =)
      Viele Grüße,

      Sabine :wink4:
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      Sabi(e)ne schrieb:

      Und jetzt gibt es auch ein großes Auto, wo unsere Räder reinpassen würden -
      Na dann nichts wie los! ;;NiCKi;:

      WeiZen schrieb:

      Ihr habt ja die Räder dabei, da ist das wurscht.
      Genau, da muss man nicht direkt im Zentrum übernachten. ;;NiCKi;:

      Canyonrabbit schrieb:

      Wir versuchen auch wo immer es geht, draußen zu essen.
      Bei dem Wetter hätte ich auch gar nicht drinnen sitzen wollen!

      LG
      Katja
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      65 Kilometer Radtour von Delft nach Den Haag und Scheveningen

      Das Frühstück gab es ab 8 Uhr und wurde in der großen alten Küche an Gemeinschaftstischen serviert. Kaffee oder Cappuccino wurden frisch aufgebrüht. Es gab leckeres Brot, Croissants, gekochte Eier, Käse, Schinken, Marmelade, Müsli mit Joghurt. Unsere Fahrräder hatten wir über Nacht vor dem Haus abgestellt. Gegen 9.15 Uhr fuhren wir los, zunächst durch einen Park und an einem Kanal entlang bis ins zwei Kilometer entfernte historische Zentrum von Delft. Dort wurde der Marktplatz gerade für ein Boule-Turnier vorbereitet. Entlang der Grachten befanden sich jetzt am Samstag überall Marktstände. Wir kurvten ein wenig durch die schöne Innenstadt



























      und zur Windmühle Molen de Roos



      bevor wir uns auf den gut ausgebauten Radwegen ins 30 Minuten entfernte Zentrum der holländischen Hauptstadt Den Haag aufmachten. In Den Haag liegen die historischen Sehenswürdigkeiten etwas weiter voneinander entfernt. Mit dem Fahrrad ist man aber schnell unterwegs. Wir fuhren zum Binnenhof, dem Sitz des Parlaments, mit dem Ridderzaal und zum Friedenspalast (Vredespaleis), dem Sitz des Internationalen Gerichtshofs.

















      Von dort war es dann auch nicht mehr weit bis zum Kurhaus und Pier in Scheveningen. Die Vergnügungsmeile an der Seepromenade war allerdings nicht so unser Ding. Es gibt jedoch jede Menge Strandrestaurants, und wir kehrten am westlichen Ende schließlich in der fetten Meerjungfrau (Fat Mermaid) ein und genossen den Sonnenschein.













      Von Scheveningen aus folgten wir einem tollen Radweg quer durch die Dünen. Hier gibt es verschiedene Zugänge zum Strand, und im Westduinpark stießen wir auch auf ein paar freilebende Schottische Hochlandrinder.







      Das ist keine Autostraße, sondern ein Radweg:



      Bei 20 °C war es auf dem Rad im Wind recht kühl, so dass man schon mal eine Jacke brauchte, aber in der Sonne war es auch im T-Shirt sehr angenehm. Schließlich erreichten wir den Ort mit dem lustigen Namen Monster und die Windmill De Vier Winden.



      Gegenüber der Windmühle gibt es ein Eiscafé mit sehr leckerem Eis. Entlang von Gewächshäusern und diversen Kanälen kamen wir schließlich am bunten Hasen, dem Eetcafe de Bonte Haas, vorbei, wo wir noch für ein Getränk einkehrten und ich die Gelegenheit nutzte, einen verkehrten Kaffee (koffie verkeerd) zu bestellen, wenig Kaffee mit viel Milch.







      Dann kamen wir wieder durchs Zentrum von Delft, wo wir noch ein Weilchen auf dem Marktplatz in der Sonne saßen und dann im Eetcafe Oranje Boven an der Ecke Fish & Chips bzw. Kibbeling gegessen haben.













      Wenig später ging’s auf dem gleichen Weg zurück ins Hotel, das wir um 18.45 Uhr erreichten, nach insgesamt 65 Kilometern.
      Das war ungefähr unsere Route ohne das letzte Stück vom Zentrum in Delft wieder auf dem gleichen Weg zurück.
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      Katja schrieb:

      Mit dem Fahrrad ist man aber schnell unterwegs.
      Und benötigt keinen Parkplatz.
      War das so leer wie auf den Bildern?
      Ist ja nix los im Vergleich zu z.B. Amsterdam. :EEK:

      Katja schrieb:

      zum Kurhaus und Pier in Scheveningen
      Da war ich auch mal in grauer Vorzeit. :gg:

      Katja schrieb:

      Das ist keine Autostraße, sondern ein Radweg:
      ;;NiCKi;:

      Katja schrieb:

      nach insgesamt 65 Kilometern.
      Respekt. Mit Knipsen ist das nicht einfach. ;;NiCKi;:
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      Habe erst mal nur Bilder geschaut.
      Sieht doch alles echt nett aus.
      Niederlande stehen seit langem auf dem Plan. Eventuell sollte ich doch als bald mal komplett auf Berge verzichten und zumindest 14 Tage reinschnuppern.
      Mal schauen wie es im nächsten Jahr mit Fahrrad fahren aussieht.
      Delft kenne ich gut vom Flohmarkt.
      Delft Blue Porzellan.
      Es wird immer das, was man daraus macht .
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      Canyonrabbit schrieb:

      Von diesem Städtchen hatte ich noch nie gehört. Sieht aber echt nett aus.
      Habe jetzt gelesen, dass Delft nach Amsterdam die meistbesuchte Stadt ist in den Niederlanden ist.

      Haiko schrieb:

      Delft kenne ich gut vom Flohmarkt.
      Delft Blue Porzellan.
      ;;NiCKi;:

      Der berühmteste Sohn der Stadt ist der Maler Jan Vermeer, von dem das Bild "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" stammt.

      Canyonrabbit schrieb:

      Toll, dass Ihr Den Haag so gut mit dem Rad besichtigen konntet.
      Ja, das ging wirklich prima!

      WeiZen schrieb:

      Und benötigt keinen Parkplatz.
      Ein großer Vorteil!

      WeiZen schrieb:

      War das so leer wie auf den Bildern?
      Ist ja nix los im Vergleich zu z.B. Amsterdam.
      Amsterdam kenne ich nur vom Koninginnedag, da steppte natürlich der Bär. In Delft war schon was los, aber mehr am Nachmittag, aber das hielt sich eigentlich in Grenzen, und am Samstagvormittag war es auch noch recht ruhig. Den Haag würde ich während unseres Aufenthalts auch nicht gerade als rummelig bezeichnen.

      WeiZen schrieb:

      Respekt. Mit Knipsen ist das nicht einfach.
      Danke! Ich glaube, Volker fand es manches Mal echt nervig, für ein Foto immer wieder anhalten zu müssen. :D

      Haiko schrieb:

      Sieht doch alles echt nett aus.
      Niederlande stehen seit langem auf dem Plan. Eventuell sollte ich doch als bald mal komplett auf Berge verzichten und zumindest 14 Tage reinschnuppern.
      ;;NiCKi;:

      beateM schrieb:

      Delft und Umgebung finde ich ja besonders schnuckelig
      Ich glaub da muss ich mal hin
      ;;NiCKi;:
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      Kurzbesuch von Rotterdam und Radtour durch Dordrecht

      Während vor allem am Samstagmittag noch ein paar Wolken zu sehen waren, sollte der Sonntag sonnig bei 22 °C werden. Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Auto zunächst nach Rotterdam. Nur 16 Kilometer waren es bis zur neuen Markthalle, und am Sonntag war nichts los auf den Straßen. 2014 waren wir bereits mit dem Fahrrad in Rotterdam, aber die Markthalle kannten wir damals noch nicht. Sie wurde im Oktober 2014 eröffnet, und wir waren im April dort. Wir konnten in der Tiefgarage direkt unter der Markthalle für 1,50 Euro für eine halbe Stunde parken. Leider öffnet die Halle sonntags erst um 12 Uhr, aber trotzdem konnte man durch die Gitterstäbe am Eingang ein paar Blicke auf die tolle Deckenbemalung erhaschen. In den oberen Etagen liegen auch Wohnungen. Und neben der Markthalle befindet sich ein Riesenrad.











      Auch die architektonisch faszinierenden Kubushäuser kannten wir bei unserem ersten Besuch noch nicht. Zufälligerweise liegen sie direkt neben der Markthalle, so dass wir nur hinüberspazieren brauchten. Durch die Häuser gelangt man zum Oudehaven, so dass wir auch von dort aus noch einen Blick auf die Kubushäuser im Hintergrund warfen.

















      Von Rotterdam aus sind es mit dem Auto noch mal etwa 20 Minuten bis Dordrecht. Wir parkten etwas außerhalb vom Zentrum und fuhren dann mit den Fahrrädern in die Historische Binnenstad. Etwa eine Stunde waren wir in der Stadt unterwegs.























      Dann genehmigten wir uns noch ein Lunch bei Finn’s Dordrecht auf der Terrasse mit Broten (Tosti met Parmaham en boerenkaas bzw. Tosti met geitenkaas, walnoten, vijgen en honing). Zum besseren Verständnis gab’s die Karte auch auf Englisch.
      Nach zwei Stunden Autofahrt waren wir um 15 Uhr wieder zuhause.
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