Die ganz heiße Tour... von Colorado Springs, über San Juan National Forest, New Mexico, Arizona nach Kalifornien

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    • Hallo Sylwia,
      ich bin still und leise nachgereist und habe jeden Tag genossen =)
      Auch wenn Eurer Reisetempo aufgrund des erforderlichen Routings recht zügig war, habt Ihr tolle Locations besucht!
      Und was habe ich jetzt mitgelitten, als Du im Slot bei den Tent Rocks umgedreht bist. Der ist ja wirklich nicht lang und mir war klar, dass Du eigentlich schon fast am Ende dieser Passage angekommen bist. Umso mehr hab ich Dir dann innerlich gratuliert, dass Du ihn erneut in Angriff genommen hast :clab: An diese hohe Stufe konnte ich mich auch gleich erinnern, dort bin ich quasi auf allen vieren hochgekrabbelt :gg:
      Liebe Grüße
      Silke

      Westernlady's World
    • Westernlady schrieb:

      Und was habe ich jetzt mitgelitten, als Du im Slot bei den Tent Rocks umgedreht bist. Der ist ja wirklich nicht lang und mir war klar, dass Du eigentlich schon fast am Ende dieser Passage angekommen bist.
      Ja ich glaube ich hätte es mir nie verziehen!
      ich habe letztes Jahr in Australien vor Angst vor Schlangen den Tunnel Creek nicht betreten. Der ist zwar nur 750 Meter lang aber sehr dunkel und teilweise muss man durchs Wasser waten. Hinterher, als ich die Foto von Rainer gesehen habe , habe ich es doch ein wenig bereut.
      Deshalb musste ich dieses mal stark sein. Und gucke da... es waren tatsächlich nur noch einige fehlende Meter :ohje:


      Westernlady schrieb:

      An diese hohe Stufe konnte ich mich auch gleich erinnern, dort bin ich quasi auf allen vieren hochgekrabbelt
      Nicht nur Du ;)
    • Ich radele mal hinter her ;,WiNKrdl::

      muhtsch schrieb:

      Die Konditionen sind ungünstig. Eine Anmietung eines Wohnmobils am Ankunftstag, also an einem Samstag ist nicht möglich. Am Sonntag haben die Verleihstationen geschlossen. Und zwei Tage nur in Denver zu verbringen - womöglich ganz ohne Auto - kommt nicht einmal für mich in Frage.
      Mietwagen für zwei Tage. :nw:

      muhtsch schrieb:

      Sohn: "Na denn bis morgen."
      Ich: "Bis heute Abend."
      ;haha_

      muhtsch schrieb:

      fühle mich abgezockt.
      ;;NiCKi;: Aber dann war ja doch wieder offen, nicht nur die Straße, auch die Wolkendecke.

      muhtsch schrieb:

      Es gibt ein Zeitfenster, in dem die Straße geöffnet wird.
      :SCHAU:

      muhtsch schrieb:

      In der Drogerie nebenan kaufen wir eine SIM Card und einen 6GB-Vertrag für 45USD
      So etwas gibt es nun. :EEK: Das ist gut.
    • WeiZen schrieb:

      Mietwagen für zwei Tage.
      Ja wir konnten keine Zeit für Denver verschwenden.
      Es hat sich ja dann eh alles auf eine andere Art entwickelt.

      WeiZen schrieb:

      Aber dann war ja doch wieder offen, nicht nur die Straße, auch die Wolkendecke.
      Aber das sah erst nicht so aus. Nur weil meine Männer ewig in dem Shop Mützen anprobiert haben, sind wir auf der halben Strecke geblieben. Ich wäre beleidigt wieder nach unten gefahren :rolleyes:

      WeiZen schrieb:

      Ich radele mal hinter her
      oh je...Du weißt aber schon, dass wir anfangs im Überflugtempo reisen ;)
    • beateM schrieb:

      So kann man das nicht sagen
      Ich glaube sogar hier im Forum hatten die meisten eher Wetterglück auf dem PP
      ;;NiCKi;: Ich hatte tolles Wetter auf dem Pikes Peak. Auch auf dem Mt. Evans.

      beateM schrieb:

      Die Amis haben da kein Problem damit, da ihre KFZ-Versicherung an die Person und nicht an den PKW gebunden ist. Somit hast du bei den meisten Jeeps keine gescheite Versicherung
      ;;NiCKi;: Es gibt aber einige KK, bei denen eine Versicherung dabei ist. Bei der LH Gold z.B. obwohl ich die nur mal für ein paar Tage nutzen würde. Aber um sowas zu überbrücken, denke ich schon, dass das ok wäre.

      muhtsch schrieb:

      oh je...Du weißt aber schon, dass wir anfangs im Überflugtempo reisen
      Wenn das einer schafft, dann Ulli. ;;NiCKi;: :MG:
      LG, Betty aka "DA - Immobilien-Maklerin"

      Bettys Homepage

    • Der Tag 7...wir schreiben den 21.Juli 2018

      Der war ja eigentlich für eine ganztägige Bootstour reserviert. Nur dass man unter "ganztägig" am Lake Roosevelt von 8-15 Uhr versteht. Und dann?
      Da ich im Vorfeld über das Roosevelt Lake Resort nicht viel Gutes - um nicht zu sagen, eher mehr Negatives im Netz gelesen habe, habe ich diese Übernachtung auf eine Nacht reduziert.

      Abgesehen, dass wir dieses Resort als alt aber prima und sauber beurteilen würden, habe ich für die Nacht nach dem Bööteln ein Hotel in Scottsdale gebucht.Über die genaue Strecke dorthin, haben wir uns im Vorfeld (bei der Planung des Urlaubs) keine sonderlich großen Gedanken gemacht....
      So ist das manchmal.

      Hier ist der Bericht auf meiner Website mit allen Bildern

      und hier ist der Text im Forum dazu. Es sind wieder 81 Fotos geworden...

      Es gibt deshalb nur einen kleinen Auszug:

      TAG 7

      Trotz des lauten Unwetters der letzten Nacht haben wir fantastisch geschlafen.
      Als ich die Gardine zur Seite schiebe, ist von Unwetter nichts zu sehen. Nicht einmal Spuren wie Pfützen oder aufgeweichter Boden sind zu sehen.
      Gerade als ich überlege, draußen den Tisch aufzustellen um dort zu frühstücken, kommen jede Menge laut schnatternder Gänse erwartungsvoll angewackelt.
      Nein - es gibt nichts!
      Und das Projekt draußen zu Frühstücken ist hiermit gestorben.

      Es ist genau 7.30Uhr und 25°C als wir das Gelände des Roosevelt Lake Resorts verlassen.
      Für heute steht maximaler Fun und Erholung auf dem Plan.
      Deshalb habe ich vor zwei Monaten schon ein Ski Boot (also ein Power Boot) gemietet.
      Ganztags. Das heißt hier in der Gegend von 8 bis 15 Uhr.
      Freitag bis Sonntag ist in Ganztagsanmietung aber auch "essential" - ohne Wenn und Aber.
      Anschließend soll es noch nach Scottsdale, unserer nächsten Station gehen.
      Je nachdem wie wir uns fühlen und ob wir wirklich "den ganzen Tag" das Boot nutzen werden, wollen wir den genauen Weg für die Rückfahrt operativ bestimmen.
      Es steht entweder der 100 Meilen lange Weg über den Norden oder 107 Meilen über den Ort Globe, also über den Süden, zur Auswahl.
      Oder aber... über den Apache Trail. Der soll ja super schön sein. Allerdings ist der wohl unbefestigt und die Fahrzeit ist wesentlich länger.
      Wir werden sehen.
      Das Wetter ist bilderbuchreif.
      Und als wir den ersten Blick des Sees erhaschen - ist die Vorfreude riesengroß!




      # Theodore Roosevelt Lake in brief

      Der Theodore Roosevelt Lake ist manmade. Also künstlich angestaut.
      Kurz vor der Gründung des 48. Bundesstaates Arizona am 14.Februar 1912 wurde nach einer Bauphase von sechs Jahren 1911 der Theodore Roosevelt Dam eröffnet. Das angestaute Wasser des Salt Rivers und Tonto Creeks war unabdingbar für die Entwicklung und das Wachstum der nah gelegenen Stadt und zukünftigen Hauptstadt Arizonas, Phoenix und der näheren Umgebung. So der Beschluss.
      Der See war nach Fertigstellung der größte künstlich angelegte See der Welt für damalige Zeiten.
      Sowohl der Damm als auch der See wurden nach US-Präsident Theodore Roosevelt benannt und von ihm persönlich eingeweiht.

      Der Theodore Roosevelt Lake ist heute ein Naherholungsgebiet für die Großstädter, wo es hervorragende Möglichkeiten zum Campen, zum Entspannen und für verschiedenste Wassersportarten gibt.
      Sowohl nicht motorisierte als auch motorisierte Boote kann man im einzigen, direkt am See gelegenen Ort Roosevelt anmieten.
      Das zum Hintergrundwissen.

      Mit dem Boot unterwegs

      Ein paar Minuten vor Acht stehen wir nach kurzer orientierungsloser Sucherei am richtigen Parkplatz. Irgendwo hier soll es zur Marina gehen. Es sind auch schon eine Handvoll Autos hier. Allerdings ist kein Mensch zu sehen.
      Laut vorherigem Telefonat, sollen wir uns hier einfinden.
      Doch wir stehen vor verschlossenen Toren.
      Eine kleine, unscheinbare Säule und ein Knöpfchen sind dann die Lösung.
      Franki, der Ami unter uns, der fließend alle englischen Slangs versteht, managt und erläutert die Situation durch die plärrende Sprechanlage.
      Kurze Zeit später werden wir mit einem Buggy abgeholt.
      Den langen Anmarsch bis zur Plattform der Marina ersparen wir uns so auf eine nette Art und Weise.
      Die Mitarbeiterin ist ganz verwundert, dass wir nur eine Tasche haben. Auch fällt ihr unsere "fehlende Icebox" auf.
      Ich bin bei dieser Bemerkung etwas verwirrt. Wir wollen ja auf dem Boot nicht übernachten.

      Die Formalitäten sind schnell geklärt.
      Nur die Benzinanzeige macht uns Sorgen. Denn die zeigt nur die halbe Füllung an. Aber die sei wohl kaputt. Das Boot wäre eh vollgetankt und wir können es gar nicht schaffen an einen Tag den Tank zu leeren.
      Ok. Wollen wir mal der netten Frau vertrauen.
      Als jeder so seinen Platz gefunden hat, unsere "belongings" verstaut sind, geht es endlich los.
      Frank führt das Boot aus dem wellengeschützten Bereich.
      Weit und breit ist kein anderes Boot zu sehen.
      Meine zwei Männer interessiert jetzt nur eins: wie schnell kann das Boot über den See pesen
      Erst bäumt sich die Spitze des Bootes auf, dass ich mich an meinen Rücksitz krallen muss. Und als die Geschwindigkeit 45 Miles per Hour -also etwas über 72.4 Kilometer pro Stunde- erreicht, kommt das Boot in eine stabile und waagerechte Lage.
      Die männlichen Hormone in der ersten Reihe fühlen sich in ihrem Element und beide haben sichtlich Fun. Außer ich.

      Mein Veto gegen diese Raserei wird milde lächelnd akzeptiert und die Geschwindigkeit kurzzeitig reduziert.
      Ich komme mir vor wie eine Spaßbremse.
      Ja sorry - aber bei der Geschwindigkeit sehe ich die Gefahr, dass wir in einer halben Stunde den 36 Kilometer langen See abgefahren sind. Und außerdem spürt man so gar nichts von der erhabenen Ruhe dieses wunderschönen Morgens. Wann und wo hatten wir schon mal 87 Quadratkilometer für uns allein?
      Ich mag einfach diese Fahrweise nicht.
      Und ich werde es niemals verstehen, warum Männer so gestrickt sind. Aber ich bin auch eine Frau.

      Es geht erst zum östlichen Ende des Sees. Wunderschön ist es hier. Aber sicherlich auch weil wir alleine unterwegs sind. Also ausgenommen die Kühe, die am grobkiesigen Ufer im Wasser waten.
      Ganz am Ende in einer Bucht dann, sehen wir ein anderes Boot. Ein paar Angler.
      Ansonsten absolute Einsamkeit.
      Stellenweise weht ein leichter Wind - an anderen Stellen ist der See so glatt, dass sich das Ufer wunderschön im Wasser spiegelt.



      Nach der Umkreisung des östliches Roosevelt Sees und wieder in Richtung Mitte fahrend, kommt uns doch tatsächlich ein anderes Boot entgegen. Und ich kann schon mal in meinem Bericht vorgreifen: wir werden am ganzen Tag nicht einmal zehn anderen Booten begegnen.
      Der Theodore Roosevelt Lake ist definitiv ein toller See, der - jedenfalls im Juli 2018 - fast wie eine Perle und Geheimtipp vorkommt.

      Salome Cove

      Es geht in eine Bucht. In die Salome Cove.
      Die ist von der Größe überschaubar.
      Und natürlich haben wir auch diese Bucht für uns allein.
      Die Kühe am Ufer wirken fast apathisch - auf jeden Fall gelangweilt.
      Das können wir aber ganz schnell ändern

      Erst testen wir ganz vorsichtig die Temperatur des Sees ...
      Dann kommt auch endlich der Reifen zum Einsatz ...
      Und der bis zu 57 Meter tiefe See wird einfach mal neu aufgemischt!
      Nach sechs Tagen endlich Urlaub vom Urlaub !





      Nun folgt wieder ein ruhigerer Teil.
      Wir verlassen die geniale Bucht und fahren zum südlichen Ufer des Sees.
      Hier verläuft auch die AZ-188. Ein Teil des Apache Trails, der im südlich vom Theodore Roosevelt Lake gelegenen Ort Globe beginnt. Allerdings ist dieser Teil als Apache Trail weniger imposant als der Teil, der sich entlang des Salt Creeks auf unbefestigter Straße entlang schlängelt.
      Theodor Roosevelt Bridge & Dam

      Die Theodore Roosevelt Bridge ist eine markante und aus allen Richtungen schon von weitem sichtbare Brücke. Das Blau bis Türkis wirkt so modern, so grazil und bildet einen schönen Kontrast zu den umliegenden Anhöhen der Superstition Wilderness.
      Die 329 Meter lange den Damm überspannende Stahlbogenbrücke wurde erst im Oktober 1990 fertiggestellt. Sie ersetzte damit die einspurige Straße, die direkt auf dem Damm verlief.

      Genau wie am Lake Mead können wir ziemlich nahe an die Staumauer heranfahren. Nur ist diese hier weniger spektakulär, weil einfach die schiere Größe fehlt.
      Der fotogene Hauptakteur ist eindeutig die Brücke.
      Es gibt unendlich viele Motive, die uns zu immer wieder neuen Aufnahmen verleiten.
      Ein Foto und noch ein Foto.
      Doch am faszinierendsten sind der Blick und die Aufnahme auf die gesamte Breite der Brücke.



      Zu guter Letzt fahren wir zur westlichst gelegenen Küste.
      Auch hier bietet die Landschaft schöne Kontraste, die sich allerdings kaum von denen auf der anderen Seite unterscheiden.
      Es ist kurz vor Ein Uhr.
      Am anderen Ende hat sich in der Zwischenzeit eine merkwürdig geformte Wolke gebildet. Die gesamte Gegend dort erscheint im Übrigen in einem bedrohlich dunklen Licht. Das sieht nicht gut aus.
      Ok. Wir entscheiden uns für die Rückkehr zur Marina.
      Auf dem Rückweg darf ich wieder fahren.
      An die Geschwindigkeiten habe ich mittlerweile gewöhnt.
      Rainer und Frank wollen noch maximalen Spaß und lassen sich ziehen.

      Ich bediene derweil nicht nur das Boot - obwohl es da nicht wirklich viel zu bedienen gibt - und verewige dabei digital die letzten Minuten auf dem See.
      Vater und Sohn - ganz in ihrem Element!
      Es steht mir da die volle Breite an Geräten zur Verfügung: eine Videokamera, Frankis Samsung-Smartphone und Rainers iPhone und mein Fotoapparat für die sportlichen Aufnahmen.
      Nur gut, dass der See immer noch fast menschenleer ist. So ne Aktionen, also fahren und Aufnahmen schließen, wären sonst nicht möglich!



      Bevor wir das Boot zurückgeben, müssen wir es noch selbst betanken. Eigentlich kein Problem.
      Hatten wir nicht doch schon bei der Übernahme bemängelt, dass die Tankanzeige nur eine halbe Füllung anzeigt?
      Wir hätten es wissen müssen!
      Der Diesel läuft und läuft und läuft in den Tank.
      Bei 90 USD stoppen wir einfach. Das kann einfach nicht sein, dass wir so viel verbraucht haben sollen. Ohne Bemerkung übergeben wir das Boot. Und werden das Gefühl nicht los, dass wir niemals ein Boot mit vollem Tank übernommen haben!

      Wie schon heute früh werden wir wieder mit dem Buggy chauffiert.
      Unser Auto ist extrem aufgeheizt. Während es lüftet "duschen" wir uns mit dem Wasser aus der Gallone, die wir extra dafür mitgebracht haben.

      Gut gelaunt und ausgetobt verlassen wir ungefähr 14 Uhr das Gelände und machen uns auf, den unbefestigten Teil des Apache Trails zu erobern.

      Ein letzter Blick auf den Theodore Roosevelt Lake.
      Schön war's. Ach was... es war genial und hat so gut getan.

      # Apache Trail
      Apache Trail in brief

      Benannt nach den Apachen-Indianern, die einst die Route nutzten, verbindet der Apache Trail, die AZ-88, den Theodore Roosevelt Lake mit der Apache Junction, die sich östlich von Phoenix befindet, durch die zerklüfteten Superstition Mountains. Die ursprüngliche und traditionelle Route verbindet sogar über den Theodore Roosevelt Lake hinaus den Ort Globe.

      Gegen Ende des 19.Jahrhunderts wurde der Tonto Trail (ursprünglicher Name) zu einem Reitweg für Siedler und Indianer. Erst 1908 wurde das Areal, durch das der Apache Trail verläuft, zum Forest Reserve und später zum Tonto National Forest.
      Den Namen Apache Trail erhielt dieser unbefestigte Scenic Byway erst vor 20 Jahren, 1998.
      Es sind 39 Meilen voller wunderbarer Ausblicke, Canyons, Seen und Saguaros.

      Bevor wir die befestigte Straße verlassen, gibt es noch einige Momente, mit dem freien Blick auf die kleine aber feine Theodore Roosevelt Bridge.
      Am Inspiration Point Interpretive Overlook gibt es eine Haltebucht. Gerade für diejenigen, die nur auf der Durchfahrt sind, sicher empfehlenswert.
      Wir nehmen uns dafür keine Zeit. Schließlich haben wir schon vom See die Brücke zur Genüge studiert. Und die Technik macht's möglich, Bilder aus dem fahrenden Auto zu schießen. Darauf habe ich mich besonders in diesem Urlaub spezialisiert.
      Nach der ersten Kurve folgt sogleich der imposante Blick auf den Damm.
      Wir bleiben kurz stehen und halten es auf der SD Card fest.



      Der Trail beginnt mit einer recht sportlichen Biegung nach links und einem tollen Anstieg. Der Blick aus dem Beifahrerfenster zeigt, was uns da noch an Steigung bevorsteht.
      Und ohne dass wir es realisiert haben, wurde die Straße zur unbefestigten aber sehr gut präparierten Strecke. Es gibt selbst an der Steigung keine Notwendigkeit einen 4WD zu fahren.
      Nun kommen schon die ersten Beschwerden aus der zweiten Reihe. Frank bemängelt zum ersten Mal die Reiseroute. Nein ihm ist nicht schlecht. Sein Anliegen ist ganz anderer Natur:
      Wegen diesem Urlaub macht er so viele Fotos wie nicht einmal im ganzen Jahr!
      Wenn das alles ist, was es hier zu meckern gibt...
      Damit kann ich gut leben
      Außer viel "ooohs" und "aaahs" wird während der Fahrt nicht viel geredet.
      Deshalb gibt es in meinem Bericht auch nur noch das, was uns vor die Linse kommt.

      Apache Lake



      Während wir auf dem weiteren Weg wieder an Höhe verloren haben, steigt die Straße am Fish Creek extrem an. Wir winden uns entlang des Canyons, machen eine scharfe Kurve nach rechts bevor es weiter nach oben geht.

      Als bekennender Aussichtsfreak finde ich diesen Teil des Apache Trails ausgesprochen genial.
      Nicht genial finde ich dagegen die Tatsache, dass es hier keine stabile Leitplanke gibt. Ab und zu fahren wir an einer Art Leitplanke vorbei. Gebastelt aus einer dünnen Pappe und befestigt an ein paar Holzpfeilern.
      Ständig muss ich Rainer ermahnen, nicht so weit an der Außenkante zu fahren!
      Sicherlich tut er das auch nicht.
      Aber auf der Beifahrerseite sitzend, trübt der steile Blick ins Tal etwas das Gemüt. Dazu kommt, dass er als Fahrer immer mal mit seiner Videokamera Aufnahmen macht!

      Als wir wieder aus diesem Canyon raus fahren, sieht man den Weg, den wir gekommen sind.




      Am Fish Creek Hill

      Kurze Zeit später erreichen wir einen Parkplatz mit Toilette.

      Es ist kurz nach 3pm.
      Und bis hier her sind wir schon 19.8 Meilen vom Beginn des unbefestigten Teils des Apache Trails gefahren. Fast die Hälfte der Strecke ist also geschafft. Wir liegen also gut in der Zeit.
      Eine Infotafel und ein kurzer aber befestigter Weg buhlen um Aufmerksamkeit.

      Es sind etwa 150 Meter bis zum Endpunkt zu laufen.
      Eine gute Strecke, um auch mal die müden Knochen zu bewegen.
      Ein Weg, von dem man einen 360° Rundumblick hat.
      Es wäre eine Sünde, diesen Punkt auszulassen und weiter zu fahren!

      Wir befinden uns bei etwa 880 Meter Höhe über NN.
      Einen Namen oder eine Bezeichnung habe ich für diesen Viewpoint nicht gefunden.
      Deshalb müssen die GPS-Daten herhalten:
      33°32'0.36" N 111°18'51.666" W



      Tortilla Flat

      Etwa sieben Meilen und maximal zwanzig Minuten später erreichen wir die Zivilisation, verkleidet in einem historischen Gewand.

      Vier Häuser auf alt kaschiert mit bretterbudenartiger Fassade lassen vermuten, dass es hier Kaffee gibt.
      Noch bevor wir das Etablissement betreten, fällt mir aus dem Augenwinkel ein am Strick hängender Typ auf. Ich frage mich nun, was mir das sagen könnte: Sollen wir hier etwa nicht rein?
      Keine Ahnung. Aber dafür habe insbesondere ich so keinen Sinn.
      Ich brauche einen Kaffee!



      Außer uns ist hier keine Menschenseele.
      Die erste Tür die wir öffnen, ist auch die Richtige.
      Wir treten in ein riesiges Restaurant ein. Vier Kellner sitzen rauchend an einem Tisch und quatschen.
      Ist die Bar schon geöffnet? Servieren sie auch Kaffee? Oder müssen wir etwa auch Essen bestellen?
      Fragen über Fragen.
      Ein Kellner springt sofort auf und ist da für uns.
      Natürlich gibt es auch nur Kaffee. Und wenn wir nichts Deftiges essen wollen, können wir uns auch ein Eis aus dem Haus daneben holen und hier essen.
      Klingt gut - ist auch gut.
      Die Männers holen ein Eis und ich bekomme den besten Kaffee der Reise. So ein schöner klarer, dünner Kaffee mit richtig viel Geschmack ist eher selten in den USA. Aber der hier, der hat alles, was mein unterkoffeinierter Body braucht.
      Zwei Tassen auf Ex und dann endlich auch eine zum Genießen.
      Das Eis schmeckt lecker. Aber wir hatten ja bisher auch einen langen, sonnigen Tag.
      Wie auch immer.

      Die Innendeko ist echt auffallend. Fast alle Wandflächen sind mit One-Dollar-Noten beklebt.
      Unser Kellner vermutet den Wert der Wände auf etwa 300 Tausend USD.

      Im Nachgang recherchiere ich etwas und entdecke die Website von Totilla Flat. Etwas "old styled" - aber informativ.
      Besonders die HOME Seite geht auf die Geschichte des Ortes, der nie einer war, ein.



      Was die Ladys so an der Toilettenwand zu sehen bekommen ...



      Auf den letzten Metern des Apache Trails hat sich die Sonne verabschiedet.
      Nein die Sonne ist noch nicht untergegangen.
      Eine dicke Wolkendecke hängt über uns. Aber der Blick auf den Horizont lässt hoffen: In Scottsdale scheint es wieder sonnig zu sein!

      Die Kakteen sehen aber auch so fotogen aus!

      ... bevor die Aufmerksamkeit und die Speicherkarte im Hirn voll ist.
      Nun reicht es aber auch.

      Den Apache Trail nach einem ausgedehnten Fun- und Badetag zu fahren, war eine ausgezeichnete Idee. Hier werden wir sicherlich noch einmal wieder kommen!



      Nun da wir Greater Phoenix erreichen, ist wieder ein neuer Impuls gesetzt und Konzentration gefordert.
      Es geht zum Hotel. Dieses liegt im Vorort Scottsdale.
      Nach Tagen tauchen wir in eine neue Welt. Raus aus der Natur - rein in die Großstadt.
      Phoenix hat ja beim Bauen der Straßen nicht gegeizt. Es geht von einem vierspurigen in den nächsten vier-, fünf- oder sechsspurigen Highway über. Das Fahren macht Spaß und es läuft gut.

      Kurz nach Fünf erreichen wir das Gainey Suites Hotel. Ich habe im Netz nur Gutes gelesen. Während der anderen Aufenthalte hier in Phoenix beziehungsweise Scottsdale haben wir in bekannten Ketten wie Hilton und Doubletree gewohnt. Das Gainey Suites Hotel gehört zu keiner derartigen Kette.

      Die Außenfassade ähnelt fast einem "Pappkasten", das auch ein BW oder ähnliches sein könnte:
      Mittelbraun und absolut unauffällig.

      Doch nach dem Betreten des Foyers ist alles anders:
      Pompös und edel im amerikanischen Stil.

      Die Rezi-Dame ist extrem nett. Sie schüttet uns mit Infos zu.
      Meine Aufnahmefähigkeit hält sich in Grenzen.
      Wir bekommen das Zimmer 106 - Frühstück ist inkludiert - und wenn wir uns beeilen, könnten wir doch noch schnell zum Empfang gehen.
      Heute ist Pizza-Day.

      Empfang? Ok. Wir werden uns das anschauen.
      Bei diesen Empfängen gibt es ja meist ein oder zwei Cocktails und ein paar Chips oder so.

      Als die Tür vom Zimmer aufgeht, bin ich happy.
      Ja, es sieht so aus wie auf den Hotelfotos. Und das Beste ist die Terrasse mit Sitzmöbeln.
      Cool.
      Die Innenausstattung ist sauber und wie man es von guten Hotels kennt.







      Alles ist perfekt - jedenfalls auf den ersten Blick.
      Als wir den Speiseraum betreten, sind wir ausnahmsweise an dem heutigen Tag nicht alleine.
      Es ist Freitag. Und offensichtlich ist, dass viele Amerikaner das Wochenende für einen Kurzurlaub nutzen. Vor allem Familien mit kleinen Kindern.

      Der "Empfang" entpuppt sich als vollwertige Mahlzeit mit einer Auswahl aus sechs verschiedenen Pizzas, die ständig neu reingebracht werden.
      Es gibt köstliche Salate zum selbstkreieren, Gemüse mundgerecht zurechtgeschnippelt, Getränke jeder Art, Bier, Rot- und Weißwein, Rose, Kaffee, die ganze Litanei an Softdrinks, Küchelchen, Chips und Salsa...
      Noch etwas? Bestimmt.

      "Wollen wir heute noch essen gehen?"
      "Nö", lautet die eindeutige Antwort.

      Es sind 42°C. Und die Restaurantterrasse haben wir anfänglich für uns.
      Der Blick auf den Innenhof ist erholsam. Gepflegtes Grün wohin man schaut.

      Den restlichen Tag - oder was noch davon übrig geblieben ist - verbringen wir auf der Terrasse vor unserem Zimmer. Das Zimmer neben uns scheint nicht belegt zu sein. Wir öffnen die Trennwand und bekommen mehr durchziehende Luft.
      Selbst halb Neun ist es noch viel zu warm.
      Macht nichts.
      Wir öffnen die Tür zum wohl klimatisierten Raum und genießen einen guten Gin-Tonic.

      Den Tag Revue passieren lassend fragen wir uns:
      Haben wir das alles tatsächlich an einem Tag erlebt?

      Gefahrene Strecke: 97 km
    • Eine tolle Bootstour habt ihr da gemacht :!! .

      Ich dachte bei dem Karacho, dass der Tank doch noch mitten auf dem See leer geht ;,cOOlMan;: .

      Mutig von deinen Jungs, in die trübe Brühe zu springen.

      muhtsch schrieb:

      Das Eis schmeckt lecker. Aber wir hatten ja bisher auch einen langen, sonnigen Tag.
      Es war hoffentlich das berühmte rosa Kaktuseis?
      Liebe Grüße

      Ilona



      "Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat." (Erich Kästner)


    • Saguaro schrieb:

      Ich dachte bei dem Karacho, dass der Tank doch noch mitten auf dem See leer geht .
      Ach wir sind Tage später auch wieder auf dem Boot unterwegs gewesen. Haben nach 2 Stunden nur 15 USD gezahlt für den Tank. Ich glaube, der Tank war wirklich nicht voll. Da ja jeder selbst ohne Überprüfung der Angestellten tankt ...



      Saguaro schrieb:

      Mutig von deinen Jungs, in die trübe Brühe zu springen.
      Ich strauch in dem Wasser. Das war extrem klar. Wenn man im Wasser war, sah man bis zu den Füßen.
      Ich nehme an am Boden sind Moospflanzen oder so, die das Wasser so grün oder Blau aussehen lassen.


      Saguaro schrieb:

      Es war hoffentlich das berühmte rosa Kaktuseis?
      Ich weiss es nicht. Ich bin nicht so die Süße. Und habe bei den Jungs nur probiert.
      Es hat jedenfalls keinen bleibenden Eindruck hinterlassen
    • muhtsch schrieb:

      Die männlichen Hormone in der ersten Reihe fühlen sich in ihrem Element und beide haben sichtlich Fun. Außer ich.
      ;haha_ ;haha_
      aber ich kann sie schon gut verstehen. Ausprobiert hätte ich das auch auf jeden Fall :gg: ;;NiCKi;:

      muhtsch schrieb:

      Der Diesel läuft und läuft und läuft in den Tank.
      Bei 90 USD stoppen wir einfach. Das kann einfach nicht sein, dass wir so viel verbraucht haben sollen. Ohne Bemerkung übergeben wir das Boot. Und werden das Gefühl nicht los, dass wir niemals ein Boot mit vollem Tank übernommen haben!
      Das war dann wohl wirklich ein gemeiner Betrug :wut1:
      Aber der Tag, mit dem Apache Trail ;;ebeiL_, war klasse und das Hotel erste Sahne ;::Fe:;
      liebe Grüße

      Ina

    • muhtsch schrieb:

      Von Victor bei etwa 2.800 Meter startend verlieren wir ganz langsam an Höhe. Als wir die Kreuzung zum US Hwy 50 erreichen, sind wir bei einer Höhe von etwa 1.500 Metern.
      Huch ich dachte, eine ehemalige Eisenbahnstrecke hat keine nennenswerte Steigung? :EEK:
      Ich würde die Phantom nämlich gerne radeln, was hin- und zurück bedeutet.

      muhtsch schrieb:

      Den gesamten Weg über treffen wir auf nicht einmal eine Hand voll PKWs und einen Truck.
      Und der passt durch den Tunnel und die geschwungene Brücke?

      muhtsch schrieb:

      So ergeben sich folgende Impressionen, die alles bieten: Sonne, Regen und grüne Felder.
      Traumhaft.
      ;;NiCKi;:

      muhtsch schrieb:

      Die Folge ist absehbar: Der Rauchmelder springt an!
      Batterie raus. Ähnliche Probleme hat man mit einem Wohnmobile. ;)

      muhtsch schrieb:

      Also gehe ich lieber diesen Teil zu Fuß.
      Dann hättest Du gleich die Wassertiefe testen können. ;)

      muhtsch schrieb:

      Am Odom Point zu stehen und das bei dieser Sicht ist unbestritten ein ganz besonderer Moment:
      ;;NiCKi;: ;;NiCKi;:

      muhtsch schrieb:

      oh je...Du weißt aber schon, dass wir anfangs im Überflugtempo reisen
      ;;NiCKi;: Gut das es Pedelecs gibt. ;;NiCKi;:

      betty80 schrieb:

      Wenn das einer schafft, dann Ulli.
      Eher Markus.
    • Das ist ja eine nette Idee mit der Bootstour :clab: :clab: . Darf ich fragen, was man für "den Tag" ungefähr an Miete bezahlt? Sind Versicherungen inkludiert? Und einen Bootsführerschein braucht man nicht?

      muhtsch schrieb:

      Das kann einfach nicht sein, dass wir so viel verbraucht haben sollen. Ohne Bemerkung übergeben wir das Boot. Und werden das Gefühl nicht los, dass wir niemals ein Boot mit vollem Tank übernommen haben!
      Das ist natürlich weniger schön - klingt ein bisschen nach "Übers-Ohr-Hauen" X(


      Gut, dass ihr noch genügend Zeit für den Apache Trail hattet - ich mag die Strecke sehr =)
      Viele Grüße,
      Andrea
    • Ina schrieb:


      muhtsch schrieb:

      Der Diesel läuft und läuft und läuft in den Tank.
      Bei 90 USD stoppen wir einfach. Das kann einfach nicht sein, dass wir so viel verbraucht haben sollen. Ohne Bemerkung übergeben wir das Boot. Und werden das Gefühl nicht los, dass wir niemals ein Boot mit vollem Tank übernommen haben!
      Das war dann wohl wirklich ein gemeiner Betrug :wut1:
      Da waren wir uns sehr sicher. Hatte ich übrigens vergessen zu schreiben: der Zeiger bewegte sich dann nämlich doch nach rechts.
      Von wegen, der sei defekt :pipa:
      Aber was soll's. Es war trotzdem schön!


      WeiZen schrieb:

      Huch ich dachte, eine ehemalige Eisenbahnstrecke hat keine nennenswerte Steigung?
      Ich würde die Phantom nämlich gerne radeln, was hin- und zurück bedeutet.
      Wer hat diese Aussage getroffen? Ein Autofahrer :gg:
      Ich erinnere mich an einen Teil, den wir aus Victor kommend gefahren sind, der ganz gut und steil nach unten führte.

      Ich weiss nicht welche Steigungen Du sonst immer fährst.
      Also wir haben auch Radfahrer von Rombugh zum Base Camp am North Face erlebt ;)
      So dolle ist es dort nun nicht. Es gibt aber bestimmt eine entsprechende und objektive Karte dafür. es sind definitiv 1440 Meter Höhenunterschied


      WeiZen schrieb:

      Und der passt durch den Tunnel und die geschwungene Brücke?
      na klar, sonst wären wir noch dort wegen "verstopfter" Straße ;)


      WeiZen schrieb:

      Batterie raus. Ähnliche Probleme hat man mit einem Wohnmobile.
      ja das war dann auch unsere Lösung. Wir wollten ja nicht alle Bären im Umkreis verschrecken.
      Aber ich finde es schon ätzend wenn das Ding angeht...nur weil ich etwas scharf anbrate :EEK:


      WeiZen schrieb:

      Dann hättest Du gleich die Wassertiefe testen können.
      stimmt...ganz vergessen :MG:
    • beateM schrieb:

      Als wir 2010 am Theodore Roosevelt Lake standen, waren wir echt traurig, dass wir weiterziehen mussten.
      Deine Impressionen haben ihn jetzt wieder auf die To-Do-Liste gesetzt.....
      Wir hatten schon ein Boot auf dem Lake Mead an zwei Marinas und auch auf dem Lake Powell
      Aber nirgendwo waren wir so alleine.
      Ich meine es war "High Season"...weil ein Wochenende-Freitag ;te:
      Frage mich was do von Montag bis Donnerstag los ist.



      Redrocks schrieb:

      Darf ich fragen, was man für "den Tag" ungefähr an Miete bezahlt? Sind Versicherungen inkludiert? Und einen Bootsführerschein braucht man nicht?
      Ja darfst Du.
      (Auf meiner Website sind ganz unten die Links eingefügt)
      Der Tag hat 300USD gekostet.
      Versicherungen? Keine Ahnung. Haben wir noch nie danach gefragt.
      In den USA benötigt man zum Bootfahren keinen Bootsführerschein - nur einen Auto-Führerschein.
      Wer Auto fahren kann - kann auch Boot fahren. Boot starten und Hebel nach vorn oder hinten ziehen. Mehr nicht.
      Man kann fahren wo man will. Es gibt eventuell Bojen, die Dir genau sagen, wo was zu beachten ist.
      Also "No wave zone" ist immer an der Marina - das wird mit Bojen genau gekennzeichnet.
      Oder auch an geschützten Stellen, zb wenn die Tiefe fraglich ist, wenn besondere Tierwelt zu beachten ist.
      Teilweise sind stellen auch gesperrt.
      Nun nicht an diesem Roosevelt Lake aber wir machen das mit dem Boot öfter.
      Es ist jedenfalls idiotensicher ausgewiesen.
      Meist sagen sie bei der Einweisung auch noch etwas, wen und was Du beachten sollst.
    • muhtsch schrieb:

      Wer hat diese Aussage getroffen?
      Ich :gg: Eisenbahnstrecke = flach. :nw:

      muhtsch schrieb:

      es sind definitiv 1440 Meter Höhenunterschied
      :EEK: Da bin ich raus, aber

      muhtsch schrieb:

      na klar, sonst wären wir noch dort wegen "verstopfter" Straße
      dann geht es ja auch mit dem Womo. :SCHAU: Wenn der Tankzug da durch ist, ist es von den Abmessungen ja kein Problem,
      dann muß ich auch nicht strampeln.

      muhtsch schrieb:

      Aber ich finde es schon ätzend wenn das Ding angeht...nur weil ich etwas scharf anbrate
      ;;NiCKi;: Es reicht auch schon Wasserdampf. Falls Du also doch mal zu einem Wohnmobil kommst, nimm zum Kochen die Batterie raus.
    • WeiZen schrieb:

      Da bin ich raus, abe
      Dummerweise habe ich kein aussagefähiges Bild
      Guck nochmal hier in meinem Einzelbeitrag, da sind vielleicht noch Bilder, die mehr sagen:
      Phantom Canyon Road

      Man fährt ja nicht immer entlang der Eisenbahnstrecke.
      Es gibt eine längere Passage, die meines Erachtens sehr anstrengend sein dürfte.


      Vielleicht kann Dir dieses Bild etwas helfen.
      Das ist der Beginn.




      Man kommt ja bis fast ins Tal





      Aber vielleicht sagst Du: Das will ich :nw:

      WeiZen schrieb:

      dann geht es ja auch mit dem Womo. Wenn der Tankzug da durch ist, ist es von den Abmessungen ja kein Problem,
      dann muß ich auch nicht strampeln.
      Ich würde behaupten, die Breite ist kein Problem...

      WeiZen schrieb:

      Es reicht auch schon Wasserdampf. Falls Du also doch mal zu einem Wohnmobil kommst, nimm zum Kochen die Batterie raus
      ;DaKe;;

      Ich war schon einmal 4 Wochen mit dem Wohnmobil unterwegs.
      Seit dem will ja mein Mann nicht mehr... Ihm ist das G ;) erät zu behäbig und schiebt dann immer meine Angst vor Tieren vor :wut1:
    • muhtsch schrieb:

      Es gibt eine längere Passage, die meines Erachtens sehr anstrengend sein dürfte.
      Das schaut eher noch flach aus. ;)
      Seid Ihr mal den Long Canyon bei Moab hoch gefahren bzw. runter?
      Das ist was, was für mich machbar ist, auch ohne eBike.

      muhtsch schrieb:

      Vielleicht kann Dir dieses Bild etwas helfen.
      Danke sehr. So stelle ich mir das vor.

      muhtsch schrieb:

      Ihm ist das Gerät zu behäbig und schiebt dann immer meine Angst vor Tieren vor
      Wenn er jetzt Seitenwind Empfindlichkeit sagen würde und dass man nicht überall mal schnell für ein Foto halten kann, dann wäre ich bei ihm.
      Wenn einem der Spritverbrauch egal ist, kann man schon beim Anfahren den ein oder anderen an der Ampel stehen lassen, wenn man will. ;) Untermotorisiert sind sie ja nicht. :gg:
    • WeiZen schrieb:

      Seid Ihr mal den Long Canyon bei Moab hoch gefahren bzw. runter?
      Das ist was, was für mich machbar ist, auch ohne eBike.
      ja. Kann mich nur an die Stufe erinnern.
      Aber nur zu.
      Wenn Du so krass drauf bist, dann wird es für Dich eine Herausforderung sein.
      Und temperaturtechnisch ist das selbst im Sommer ok.


      WeiZen schrieb:

      Wenn er jetzt Seitenwind Empfindlichkeit sagen würde und dass man nicht überall mal schnell für ein Foto halten kann, dann wäre ich bei ihm.
      Wenn einem der Spritverbrauch egal ist, kann man schon beim Anfahren den ein oder anderen an der Ampel stehen lassen, wenn man will. Untermotorisiert sind sie ja nicht.
      Nee es ist ein allgemeines Trauma.
      Und der Hang zu luxuriösem Leben, wie
      - keine Betten machen müssen
      - jeden Tag alles schön gesaugt und aufgeräumt
      - jeden zweiten Tag neue Handtücher...
      so in diese Richtung geht das
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