Pura Vida 2018 - kreuz und quer durch Costa Rica

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • betty80 schrieb:

      Wollte nur nicht AF fliegen
      Warum? Runter kommen sie doch alle ;haha_ .
      Liebe Grüße

      Ilona



      "Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat." (Erich Kästner)


    • betty80 schrieb:

      Wie gesagt, ich sitze weder gern 10 Stunden im Dunkeln, noch habe ich gerne Regenschirme im Flieger aufgespannt.
      :EEK: Ich hatte zeitmäßig nur selektiv gelesen ;) .
      Liebe Grüße

      Ilona



      "Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat." (Erich Kästner)


    • Globi schrieb:

      Ich wollte gestern schon zusteigen, aber da war er (der Bericht) plötzlich wieder weg.
      Ja, da gab es ein paar technische Probleme mit der Board-Software. Die hatte sich irgendwie an dem HTML-Code verschluckt, der für die Karte und das Video notwendig war. Der gesamte Thread musste gelöscht werden.

      Annika1503 schrieb:

      Schön, dass es endlich losgeht
      Ja, heute nachmittag kommt dann der erste Tag. Dann verlassen wir San José und fahren ans Meer.

      Annika1503 schrieb:

      Wo habt ihr denn den Mietwagen gebucht?
      Über billiger-mietwagen bei Adobe-Rent-A-Car.
      Viele Grüße

      Dirk
      __________________________________

      USALetsGo: Travelogs, Destinations, Travel Info
    • Saguaro schrieb:

      betty80 schrieb:

      Wie gesagt, ich sitze weder gern 10 Stunden im Dunkeln, noch habe ich gerne Regenschirme im Flieger aufgespannt.
      :EEK: Ich hatte zeitmäßig nur selektiv gelesen ;) .
      Meine Erlebnisse mit AF sind eine Geschichte für sich. Aber nasse sitze sind auf einem Flug von LAX nach Paris nicht so toll und komplett kein Strom für Licht oder entertainment in einer ganzen Sektion für 10 Stunden auf einem Nachtflug auch nicht. Das hatte was von Dunkelrestaurant. :rolleyes: Und dazu noch das extrem freche Personal und dann die Verhörmethoden beim Umsteigen, nee das brauche ich nicht.
      LG, Betty aka "DA - Immobilien-Maklerin"

      Bettys Homepage

      DA Kalender 2019 - die Gewinnerfotos!
    • Ich fand einfach den Service minimalistisch. Bei keiner Fluggesellschaft ever war das so wenig - normalerweise kommt man doch nach ein paar Stunden mit Wasser/O-Saft rum, oder nicht? Ein kleiner refreshment service halt. Bei AF durfte man sich das selbst holen, was ja noch nicht mal das Problem ist, wenn man es denn den Leuten erklärt hätte.

      So hatte es einfach was von "Wir haben keinen Bock."

      Am besten war der Service übrigens bei Avianca - dazu später mehr.
      Viele Grüße

      Dirk
      __________________________________

      USALetsGo: Travelogs, Destinations, Travel Info
    • usaletsgo schrieb:

      Ich fand einfach den Service minimalistisch. Bei keiner Fluggesellschaft ever war das so wenig - normalerweise kommt man doch nach ein paar Stunden mit Wasser/O-Saft rum, oder nicht? Ein kleiner refreshment service halt. Bei AF durfte man sich das selbst holen, was ja noch nicht mal das Problem ist, wenn man es denn den Leuten erklärt hätte.

      So hatte es einfach was von "Wir haben keinen Bock."
      :D das sowieso. :nw: Aber wie heißt es doch so schön, die Crew ist für ihre Sicherheit an Bord. :rolleyes: AF kannst du echt nur la Premiere fliegen. Ich glaube, dass das der krasseste Unterschied aller airlines überhaupt ist. Da ist man dann selbst das nervige CDG Erlebnis los.
      LG, Betty aka "DA - Immobilien-Maklerin"

      Bettys Homepage

      DA Kalender 2019 - die Gewinnerfotos!
    • betty80 schrieb:

      Da ist man dann selbst das nervige CDG Erlebnis los.
      Den CDG fand ich gar nicht so übel. Chaotisch und nicht gut ausgeschildert ja, aber man kann da ganz gut Schaufenster gucken, finde ich. Das hat teilweise echt was von Shopping Mall.
      Viele Grüße

      Dirk
      __________________________________

      USALetsGo: Travelogs, Destinations, Travel Info
    • usaletsgo schrieb:

      betty80 schrieb:

      Da ist man dann selbst das nervige CDG Erlebnis los.
      Den CDG fand ich gar nicht so übel. Chaotisch und nicht gut ausgeschildert ja, aber man kann da ganz gut Schaufenster gucken, finde ich. Das hat teilweise echt was von Shopping Mall.
      Du bist nur im neuen AF Terminal gewesen, oder?
      LG, Betty aka "DA - Immobilien-Maklerin"

      Bettys Homepage

      DA Kalender 2019 - die Gewinnerfotos!
    • betty80 schrieb:

      Aber nasse sitze sind auf einem Flug von LAX nach Paris nicht so toll und komplett kein Strom für Licht oder entertainment in einer ganzen Sektion für 10 Stunden auf einem Nachtflug auch nicht
      :EEK: Hauptsache das Cockpit war beleuchtet.

      betty80 schrieb:

      Das hatte was von Dunkelrestaurant.
      ;haha_ Musstest du heiteres Essensraten machen?

      usaletsgo schrieb:

      Ich fand einfach den Service minimalistisch. Bei keiner Fluggesellschaft ever war das so wenig
      Selbstbedienung bei Getränken finde ich jetzt nicht so problematisch, so lange es überhaupt welche gibt.
      Liebe Grüße

      Ilona



      "Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat." (Erich Kästner)


    • Globi schrieb:

      Hm, na du machst mir Mut ... will doch mit denen im Herbst fliegen.
      Wir haben ähnliche Erfahrungen gemacht wie Dirk. Ausserdem bin ich zuerst direkt auf den Stahlfedern gesessen, konnte dann aber später den Sitz wechseln.

      Ausserdem gab es einen medizinischen Zwischenfall. Die Informationen, wo und wann man zwischenlanden würde, kamen etwa 2 Stunden nach der Durchsage wegen des Notfalls. Wir mussten dann in Montreal runter und eine gute Stunde im Flieger ausharren. Vom Zeitpunkt der 1. Durchsage, bis wir die Flughöhe wieder erreicht hatten, gab es weder Ess- noch Trinkbares :rolleyes:

      Wenn es Alternativen gibt, würde ich AF nicht mehr wählen. Ein Grund, irgendwo nicht hinzureisen wegen AF sehe ich aber nicht.

      Liebe Grüsse, Moni
      DA - Kalender: Das sind Eure Sieger!
    • Nun geht die Reise richtig los: der erste Tag steht an.

      Schön, dass sich eine nette Gruppe Mitreisender gefunden hat. Kann aber natürlich noch jeder mitfahren, wir warten auch ein bisschen.

      _______________________________________________________________________________________________

      1. Tag: 26.03.2018

      Dass wir super-früh wach sind, muss ich wohl nicht extra erwähnen. Tue ich aber trotzdem: irgendetwas in der Region 04:30 Uhr, acht Stunden Zeitumstellung - damit ist das Thema dann wirklich erschöpfend für den gesamten Reisebericht abgehandelt.

      Wir trödeln noch ein bisschen rum und dann noch ein bisschen, packen ein paar Sachen um, trödeln wieder ein bisschen und sind immer noch zu früh dran für´s Frühstück, welches erst um 7:00 Uhr serviert wird. Ein paar Minuten müssen wir uns noch in der schönen Hotellobby die Zeit vertreten, dabei haben wir doch schon soooo einen Riesenhunger. Ist doch eigentlich schon längst Mittag durch.

      Dann aber werden wir an die Futternapfe gelassen und staunen über das prächtige Buffet, das angerichtet wurde. Es gibt alles, was das Herz begehrt: amerikanische Frühstückssachen (scrambled eggs usw.), Omelett, costa-ricanische Spezialitäten (Reis mit Bohnenpampe), sehr lecker ist der wie Kuchen schmeckende Coconut French Toast, Säfte, sehr guter, pechschwarzer Kaffee, kleine Teilchen, brötchenähnliches Brot usw.

      Die Sonne lacht vom Himmel, wir sind gespannt auf den Tag und lassen es uns erst einmal schmecken.



      Nach dem Frühstück checken wir aus und sind um 7:30 Uhr abfahrbereit. An der Schnellstraße, die uns Richtung Osten aus San José herausführt, liegt linker Hand ein furchtbarer Slum. So etwas habe ich noch nie gesehen, Wellblechhütten stehen dicht an dicht, es ist ein schlimmer Anblick. Das Gebiet heißt Triángulo de la Solidaridad, und 2000 Leute leben dort.

      San José selbst wirkt wenig schön, um nicht zu sagen hässlich. Trist, grau und gleichzeitig unorganisiert. Die Wegweisung ist spärlich, und ohne Navi hätten wir kaum aus der Stadt herausgefunden. Der Verkehr ist heute, am Sonntagmorgen, sehr dünn, was die Sache erheblich vereinfacht.

      Nachdem wir erst einmal auf der Fernstraße #32 sind, ist der Weg sehr simpel: immer geradeaus bis zur Küste. Wir kommen durch den Braulio Carrillo Nationalpark, ein 45.000 Hektar großes Schutzgebiet mit unberührtem Regenwald, das von der Route #32 in zwei Teile separiert wird: Quebrada Gonzáles und Sektor Vulkan Barva. Der Park ist ein äußerst regenreiches Gebiet, was uns wenig verwundert, denn je tiefer wir eintauchen, desto schlechter wird das Wetter. Am höchsten Punkt der Straße schüttet es wie aus Eimern und es ist sehr neblig. Dabei stehen wir auch noch eine gute halbe Stunde im Stau, denn es wird irgendwo gebaut, oder hat einen Erdrutsch gegeben, wie ich vermute. Im strömenden Regen gehen Straßenverkäufer von Auto zu Auto - davon gibt es eine ganze Menge, denn die #32 ist die meistbefahrene "Autobahn" in Costa Rica - und verkaufen Obst und Gebackenes. Draußen ist es übrigens relativ kühl, und in unseren kurzen Klamotten spielen wir sogar mit dem Gedanken, mal kurz die Heizung im Auto anzumachen. Tropenwärme geht jedenfalls anders.

      Kaum sind wir aus dem Nationalpark raus, wird das Wetter deutlich besser. Vor allem wird es angenehm warm und die Sonne kommt auch allmählich raus. Wir kommen an riesigen Bananenplantagen vorbei und machen an einer einen kleinen Fotostopp.



      Man darf die Wege nicht betreten - offiziell wegen der Sprühflugzeuge, die Pestizide abladen - und kaum gehe ich auch nur zwei Meter (weiter wollte ich auch gar nicht), hält ein Polizist mit einem Motorrad. Der Mann erinnert uns freundlich daran, dass wir da nichts zu suchen haben, und erklärt uns, ohne ein Wort Englisch zu sprechen, auch, warum, aber ein Foto darf ich natürlich noch machen (s.o.). Ansonsten wünscht er uns eine gute Fahrt, wartet aber, bis wir weiterfahren.

      Dann nimmt die Katastrophe ihren Lauf, denn wir stehen im Stau. Furchtbar. Bestimmt 90 Minuten zuckelt eine immer länger werdende Blechlawine hinter einem LKW her, der keine 30 km/h fährt und nicht einmal von den zahlreichen Rennradfahrern überholt werden kann, die das geschwindigkeitsmäßig locker geschafft hätten (Radsport scheint in Costa Rica ziemlich beliebt zu sein).

      Dann spielen wir "Wilde Sau" - so wie auch viele Einheimische. Einfach auf die Gegenfahrbahn, egal, ob man Sicht hat oder Kurven kommen, Hauptsache, es gibt noch einen Seitenstreifen. Zwei Kilometer brettern wir als Geisterfahrer hinter der costa-ricanischen Vorhut her, weichen aus, wenn tatsächlich Gegenverkehr kommt und werden immer mutiger. Dann mal wieder einfädeln, wenn es gar nicht anders geht, aber gleich wieder raus auf die falsche Spur und Go. Wir wundern uns schon längst nicht mehr, dass unser Fahrverhalten niemanden zu jucken scheint. Keine panische Lichthupe von Entgegenkommenden, keine Stinkefinger, kein Hupen - nada. Scheint völlig ok zu sein. Na denn...

      Ein paar Kilometer geht alles gut, dann der nächste Stau. Ein LKW ist liegengeblieben auf dem Weg zum Containerparkplatz, wo er seine Bananen abladen möchte. Unser Suzuki Jimny ist klein und wendig und vor allem robust, also geht es diesmal rechts an der kilometerlangen Schlange vorbei, was uns mindestens eine Stunde spart.



      Kaum haben wir die Abzweigung zu den riesigen Containerlagerplätzen, wo die Bananen abgeladen bzw. zur Verschiffung abgeholt werden, hinter uns, fließt der Verkehr wieder.



      Wir kommen durch ziemlich ärmliche Dörfer, viel Verfall, Armut. Irgendwo kaufen wir Wasser, Hauptsache gekühlt, denn für eine Kühltasche ist kein Platz mehr im Auto, aber es geht auch so. Viele Hunde laufen rum, alle sehen gut gepflegt aus, das scheinen Haustiere zu sein, die aber einfach so durch die Gegend tigern.

      In Puerto Limón, einem wichtigen Verschiffungszentrum der Bananenwirtschaft, biegen wir auf die #36 nach Süden ab. Wir fahren jetzt direkt am karibischen Meer entlang, aber die Strände sehen nicht besonders einladend aus. Stattdessen gibt es überall wilde Müllkippen (schlimmer habe ich es nur auf Zakynthos erlebt, als wohl wieder mal der öffentliche Dienst streikte) - wenig Urlaubsflair. Das ändert sich erst, als wir uns Cahuita nähern. In Puerto Viejo schließlich ist es richtig schön, das ist ein trubeliger Ferienort mit tollen Stränden, vielen Restaurants, Bars und Souvenirläden und allem Drumherum. Hier ist der Lebensstandard deutlich höher, als in den ländlichen Gebieten, durch die wir bei unserer mittlerweile fünfeinhalbstündigen Reise (lt. Navi sollten es nur vier Stunden sehr, dem Stau sei Dank!) gekommen sind.

      Wir fahren durch den Ort, noch ein Stückchen weiter Richtung Süden und sehen dann auch schon das Schild zu unserer Unterkunft: Caribe Town Resort. Dort werden wir von Chris und Jessica, den Gastgebern, herzlich begrüßt. Jessica meint, dass wir wohl die ersten Gäste wären, die das ziemlich lange Bett wirklich der Länge nach ausnutzen würden. Sie würde sich schon für groß halten, aber wir wären Riesen.

      Unsere Cabin stellt sich als schöne, urige Unterkunft heraus.





      Das Häuschen liegt inmitten eines herrlichen Gartens mit üppig wuchernden tropischen Pflanzen. Gleich hinter der Veranda geht das los:





      Gegenüber unserer Unterkunft, nur durch die Strandstraße getrentt, liegt Playa Cocles, ein schöner Strand, an dem wir ein wenig spazierengehen.





      Gleich hinter dem Strand endet der lagunenartige Rio Cocles in einem größeren Pool. Man fragt sich, wie dieses Boot da jemals wieder wegkommen will, denn es gibt keinen mir bekannten "exit". Vielleicht bei einer Sturmflut... Aber sieht auf jeden Fall nett aus.



      Wir beschließen, querfeldein zurück zur Straße zu laufen, finden erfreulicherweise einen kleinen Pfad, der das Laufen erleichtert und tigern dann die Strandstraße zurück zu unserer Cabin. Die Sonne scheint ein wenig verhangen und es ist ziemlich schwül, aber auszuhalten. Trotzdem werden wir einem ersten Schwitz-Härtetest unterzogen und freuen uns, dass wir unterwegs an einem kleinen Laden vorbeikommen, wo wir ein paar Flaschen Wasser kaufen.

      Beim Caribe Town angekommen gehen wir auf Faultier-Jagd. Natürlich nur fotografisch - in den hohen Bäumen hinter dem Caribe Town Garten hängen tatsächlich ein paar dieser liebenswerten Zottelviecher rum. Viel tun sie nicht, rumhängen halt. Was man so als Faultier macht. Fotos sind schwierig, da es selbst mit 600mm Tele ziemlich weit weg und zudem frontales Gegenlicht ist.

      Ich gehe lieber noch ein wenig auf Fotopirsch in dem herrlichen Garten und kehre nicht mit leeren Händen - ähh Speicherkarte - zurück.







      Noch ein paar Gartenbilder:









      Och, der Pool ist auch ganz nett - auch wenn wir es nicht geschafft haben, da jemals reinzuhüpfen.



      Der Tag war zwar schon lang, aber wir stecken voller Energie und haben Lust, nach Puerto Viejo zu fahren. Bisschen Touri-Atmosphäre schnuppern ist auch mal ganz nett.

      Der Strand ist schön, ein richtiger Familienstrand. Sehr gepflegt und trotzdem natürlich wirkend.





      Eine Attraktion sind die vielen Surfer, die hier offenbar ihr Eldorado an der costa-ricanischen südlichen Karibikküste gefunden haben. Wir sehen ihnen eine Weile zu, da sind ein paar richtige Akrobaten dabei, die eine Menge draufhaben, auch wenn nicht jeder Schuss ins Schwarze geht (wie man sieht).





      Wir trinken noch ein Käffchen - ich liebe den mittelamerikanischen pechschwarzen Cafe Americano - und auch das Publikum ist zu nahezu 100% amerikanisch.

      Noch ein paar Fotos, wobei wir uns fragen, wie a) das Segelboot hier auf Grund laufen konnte und b) wie es jemals wieder da wegkommen will. Das Teil ist doch garantiert total vermodert und säuft bei der nächsten Sturmflut ab.



      Jetzt wird das Licht richtig gut, Playa Negra, etwas nördlich des Dorfes gelegen, sieht sehr idyllisch aus.



      Ralf versucht noch, einen Hut zu finden - ein nicht enden wollendes Drama zeichnet sich ab nach dem Reinfall in Mexiko (Insider) - und muss frustriert von dannen ziehen. Auch die Costa Rica Hüte haben (chinesische) Einheitsgröße und sind alle viel zu klein für seinen Dickschädel.

      Für´s Abendessen folgen wir der sauguten Empfehlung in der Infomappe ("deservedly famous"), die in unserer Cabin ausliegt. Der Laden heißt La Pecora Nera, ist ein Italiener und zwar ein hochpreisiger. Dafür aber auch hervorragend. Alles sehr stylish, die Bedienungen, die natürlich perfekt Englisch parlieren, sehr adrett, um nicht zu sagen totchic. Vorweg gibt es erst mal eine Fischsuppe auf Kosten des Hauses. Auf so etwas stehe ich eigentlich gar nicht so, aber diese war ein Gedicht. Dazu selbstgebackenes Brot mit Ajoli. Hmm. Wir gönnen und ja sonst nichts, aber heute Carpaccio mit Salat und frischen Champignons als Vorspeise, eine mir bis dato unbekannte Speise (das Carpaccio, nicht der Salat oder die Champignons ;-). Lecker. Der main course sieht dann für mich Spaghetti Bolognese vor und für Ralf Spaghetti mit Muscheln und Meeresfrüchten. Fantastisch! Ganz billig ist der Spaß nicht, wie zu erwarten, aber mit gut 50 Euro - eine Karaffe Wein war auch noch dabei - noch im Rahmen.

      Auf dem Rückweg zu unserer Unterkunft ist es stockdunkel, und ich bin froh, dass ich eine Taschenlampe dabei habe. Trotz Taschenlampe huscht plötzlich eine zwei Meter lange pechschwarze Schlange über den Weg. Hmmpf, konnte die nicht vorher mal Bescheid sagen, damit man sich nicht so erschreckt?

      Ein ereignisreicher erster Tag, den wir mit ein wenig Internetsurfen ausklingen lassen.

      Unterkunft: Caribe Town
      Viele Grüße

      Dirk
      __________________________________

      USALetsGo: Travelogs, Destinations, Travel Info
    • usaletsgo schrieb:

      San José selbst wirkt wenig schön
      So habe ich es auch in Erinnerung. Ich glaube, Sehenswürdigkeiten gibt es dort auch keine....

      usaletsgo schrieb:

      Abendessen
      Das habe ich generell als sehr gut in Erinnerung. Wir hatten vorher keine große Vorstellung und waren während der Reise extrem überrascht, wie gut wir gegessen haben. Ging Euch das auch so?

      Tolle Aufnahmen von Blumen und Surfern :clab:
      Herzliche Grüße
      Michelle
    • usaletsgo schrieb:

      Über billiger-mietwagen bei Adobe-Rent-A-Car.
      Ah ok, Dankeschön! Braucht man wohl einen Allradwagen?

      usaletsgo schrieb:

      dann der nächste Stau
      Ist ja blöd mit dem Stau. Ist das üblich in Costa Rica? Oder hattet ihr einfach Pech?

      usaletsgo schrieb:

      Unsere Cabin stellt sich als schöne, urige Unterkunft heraus.
      Sieht sehr schön aus! Vor allem die Umgebung!

      usaletsgo schrieb:

      San José selbst wirkt wenig schön, um nicht zu sagen hässlich.
      Ok, das werden wir wohl auch nicht angucken...

      Canyonrabbit schrieb:

      Das habe ich generell als sehr gut in Erinnerung. Wir hatten vorher keine große Vorstellung und waren während der Reise extrem überrascht, wie gut wir gegessen haben. Ging Euch das auch so?
      Interessant! Man liest ja überall, dass es nur Reis mit Bohnen gibt. Meine Erwartungen sind also auch ziemlich niedrig ;-)


      betty80 schrieb:

      Aber im Dunkeln gelaufen wäre ich nie und nimmer. Genau wegen dem Getier, das euch da begegnet ist.
      Wie sah es überhaupt aus mit dem Getier? Vor allem Spinnen??? Da hab ich ja am meisten Angst vor :schaem: :EEK:


      Ein sehr schöner Tag! Gefällt mir richtig gut!

      LG Annika
    • Annika1503 schrieb:

      Meine Erwartungen sind also auch ziemlich niedrig ;-)
      Da wirst Du gegebenenfalls überrascht sein. Wir haben z. B. phantastisches Steak und Fisch gegessen. Wir waren positiv überrascht. Aber e shaängt natürlich auch davon ab, wo man zum Essen geht.
      Herzliche Grüße
      Michelle
    • Aus der hässlichen Stadt sind wir raus und nun ist geniessen der schönen Landschaft angesagt :!!

      usaletsgo schrieb:

      inmitten eines herrlichen Gartens mit üppig wuchernden tropischen Pflanzen
      Bestimmt ein Paradies für alles mögliche Getier, oder :EEK:

      Womit ich nicht sagen will, dass diese Vegetation nicht schön wäre, ich fürchte mich ganz einfach vor allem was da kreucht und fleucht :schaem:

      usaletsgo schrieb:

      Der Strand ist schön,
      Kein Bad genommen? Da ist die Wasserqualität doch bestimmt sehr gut (wenigstens rein optisch, alles andere kann man eh nicht beurteilen)

      Liebe Grüsse, Moni
      DA - Kalender: Das sind Eure Sieger!
    • Canyonrabbit schrieb:

      Ich glaube, Sehenswürdigkeiten gibt es dort auch keine...
      Ganz wenige in der Altstadt, aber das lohnt den Aufwand nicht. Abends ist es auch nicht ungefährlich.

      Canyonrabbit schrieb:

      Das habe ich generell als sehr gut in Erinnerung.

      Canyonrabbit schrieb:

      Ging Euch das auch so?
      Absolut. Kulinarisch wurden wir mehr als ein Mal verwöhnt. Das Essen war generell sehr gut und auch sehr bekömmlich. Nicht so scharf gewürzt, auch viel Gemüse und Obst sowieso.

      betty80 schrieb:

      Sieht gut aus.
      Danke.

      Annika1503 schrieb:

      Braucht man wohl einen Allradwagen?
      In der Regenzeit auf jeden Fall. Ansonsten nach Regenfällen, aber die sind in der Trockenzeit selten.

      Annika1503 schrieb:

      Ist das üblich in Costa Rica?
      Es gibt nur relativ wenige Überlandstraßen und da sind natürlich LKWs unterwegs. Vor allem mit Bananen. Insofern kann es da schon mal Probleme geben, vor allem, wenn ein LKW liegenbleibt. Insgesamt war das aber ok mit dem Verkehr.

      Annika1503 schrieb:

      dass es nur Reis mit Bohnen gibt. Meine Erwartungen sind also auch ziemlich niedrig
      Wetten, dass die übertroffen werden? =)

      Annika1503 schrieb:

      Vor allem Spinnen??? Da hab ich ja am meisten Angst vor
      Spinnen kommen noch ein paar schöne Exemplare. :D

      wundernase schrieb:

      Kein Bad genommen? Da ist die Wasserqualität doch bestimmt sehr gut (wenigstens rein optisch, alles andere kann man eh nicht beurteilen)
      Das Wasser ist klasse, aber wir waren ja gerade erst angekommen und hatten die Badeklamotten noch im Koffer. Aber natürlich sind wir da noch rein.
      Viele Grüße

      Dirk
      __________________________________

      USALetsGo: Travelogs, Destinations, Travel Info
    • usaletsgo schrieb:

      also geht es diesmal rechts an der kilometerlangen Schlange vorbei
      Man braucht ja Abwechslung. Aber Platz ist ja genug.
      Mich wundert nur, das es nicht jeder macht.

      usaletsgo schrieb:

      Sie würde sich schon für groß halten, aber wir wären Riesen.
      ;haha_ So groß schaut das Bett gar nicht aus. :nw:

      usaletsgo schrieb:

      wobei wir uns fragen, wie a) das Segelboot hier auf Grund laufen konnte
      Sturm

      usaletsgo schrieb:

      b) wie es jemals wieder da wegkommen will.
      Sturm

      usaletsgo schrieb:

      Hmmpf, konnte die nicht vorher mal Bescheid sagen, damit man sich nicht so erschreckt?
      ;haha_
    Das Nordamerikaforum mit Herz und Verstand
    Mbo Forum Discover America 2005-2018
    Dieses Forum hat keinen kommerziellen Hintergrund und ist rein privater Natur.