Alaska im Spätsommer 2017 - viel Regen, viele Grizzlies und auch mal Sonne

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    • Fähre nach Skagway und weiter nach Whitehorse

      Die Fähre nach Skagway fährt durch einen netten Fjord, und es dauert nur eine knappe Stunde.



      Nach mehreren Tagen wurde das Wetter nun endlich etwas besser. In Skagway hatte ich dann doch wirklich auch mal richtigen Sonnenschein, und ich konnte das kleine Städtchen ausgiebig besuchen.

















      Zu meiner großen Verwunderung lag überhaupt kein Kreuzfahrtschiff im Hafen. Sollte mir recht sein, dann sind eben ein paar tausend Touris weniger in der Stadt.

      In Skagway startet ja auch die White Pass Railroad zum gleichnamigen Pass und weiter nach Yukon/Kanada. Wenn ich schon nicht mitfahre, kann ich wenigstens ein paar Fotos machen.







      Auf dem Weg zum White Pass habe ich auch kurz den Gold Rush Cemeterybesucht.





      Von der Stadt auf Meereshöhe ging es nun rauf zum White Pass, den auch die gleichnamige White Pass Railroad erklimmt. Dann war ich auch schon wieder raus aus Alaska, aber die kanadische Grenzstation war noch weit und breit nicht zu sehen. Als ich den Ort bzw. eigentlich die Eisenbahnstation Fraser erreichte, stand der Zug der White Pass Railroad am Bahnhof. Der Zug mit dem Totemzeichen an der Front neben dem rot angemalten Bahnhof - das wollte ich fotografieren, und ich bog zum Bahnhof ab.

      Kaum stieg ich aus meinem Camper, als 2 kanadische Grenzer von der in Sichtweite befindlichen Grenzstation angerannt kamen und fragten, was ich hier tue? „Den Zug will ich fotografieren“ antwortete ich, aber sie wiesen mich darauf hin, dass ich doch nicht einfach anhalten darf, bevor ich offiziell eingereist bin, denn ich war schon in Kanada. Also fuhr ich die 200 m rüber zur Grenze, wo mir eine anfangs missmutige Grenzerin ein paar Fragen stellte. Als sie fertig war und ich höflich fragte, ob ich jetzt den Zug fotografieren dürfte, musste sie doch lachen – es war ja auch lächerlich. Also umgedreht und zurück zum Bahnhof, denn der Zug wollte gerade losfahren.



      Als ich dann endgültig (erneut) die Grenzstation passierte, erkannte die Grenzbeamtin mich wenigstens und winkte mich durch. Jetzt war ich wieder in Yukon, aber dieses Mal bei Sonnenschein.



      Auf dem Weg nach Whitehorse sah ich in Carcross ein paar indianische (hier heißen die Indianer First Nation People) Kunstwerk, die ich mir etwas näher anschaute. Es waren Totems der Carcross Tagish First Nation People.








      Ich fuhr noch bis Whitehorse, das ich aber erst am nächsten Tag ein wenig anschaute.
      Gruß aus München

      Rainer

    • raigro schrieb:

      Haines fand ich aber ganz nett und auch das Wetter wurde leicht besser
      Das Wetter macht halt doch einiges aus: Wir haben Haines mit Regen und dichten, grauen Wolken erlebt - es war wirklich nichts besonderes :rolleyes:

      raigro schrieb:

      Aber nach den Brooks Falls konnte mich das nicht so richtig vom Hocker hauen,
      Da kann man wieder mal sehen, wie schnell man total verwöhnt wird :EEK: :D

      Liebe Grüsse, Moni
    • So sieht also Skagway bei Sonne aus. ;) Als wir dort waren hat es nur geregnet, und dann auch noch auf der gesamten Fahrt nach Carcross. :traen: Du hast also eindeutig das bessere Wetter gehabt. :!!
      Liebe Grüße
      Manu
    • raigro schrieb:

      WeiZen schrieb:

      Auch keine Cola? Dann spare ich ja sehr viel Geld. (Nicht für die Getränke, sondern für den Ausflug.)
      Bei solch einem süßen Zeugs wie Cola, klettert nachher noch ein Grizzly auf die Plattform, um auch einen Schluck abzubekommen.Wasser ist auch gesünder. :MG:
      Meine Frage war ernst gemeint, darf man wirklich nicht?
      Wasser trinke ich nur aus der Leitung und nicht aus Plastikflaschen, das ist Bäh.
      (ist es bei Cola auch, Glasflaschen waren wir immer lieber, aber die Cola hat wenigstens Kohlensäure.)

      raigro schrieb:

      ich konnte das kleine Städtchen ausgiebig besuchen.
      Und das Rainer Beer gefunden.

      raigro schrieb:

      Zu meiner großen Verwunderung lag überhaupt kein Kreuzfahrtschiff im Hafen.
      Sei froh! Bei uns war auch keins da, sehr angenehm.

      raigro schrieb:

      Also umgedreht und zurück zum Bahnhof, denn der Zug wollte gerade losfahren.
      Was für eine Story.

      raigro schrieb:

      sah ich in Carcross ein paar indianische (hier heißen die Indianer First Nation People) Kunstwerk,
      Sie muss ich übersehen haben. :EEK: :EEK:
    • raigro schrieb:

      Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt.
      :lls: ;)

      raigro schrieb:

      Der Campingplatz stand zwar leicht unter Wasser,
      :EEK: Gar nicht gut

      raigro schrieb:

      und auch das Wetter wurde leicht besser - es regnete also nicht immer.
      Naja, wenigstens etwas :!!

      raigro schrieb:

      Und die Bären kamen immer, meist am späten Nachmittag.
      Brave, pünktliche Bärlis :gg:

      raigro schrieb:

      immerhin einem Bären bis auf knapp 15 m nahe kam – also deutlich näher als 50 Yards. Eigentlich kam er mir näher,
      Der scheint keine Einweisung von den Rangern erhalten zu haben :ohje:

      raigro schrieb:

      aber ob ich im Fall des Falles das Wettrennen gewonnen hätte?
      :neinnein: Keine Chance

      raigro schrieb:

      In Skagway hatte ich dann doch wirklich auch mal richtigen Sonnenschein
      Aber jetzt... ;;PiPpIla;;

      raigro schrieb:

      Als ich dann endgültig (erneut) die Grenzstation passierte, erkannte die Grenzbeamtin mich wenigstens und winkte mich durch.
      War wohl nicht sooo viel los?
      Oder hattest du bleibende Eindrücke hinterlassen?

      Achja... dein Camper würde mich auch noch interessieren. ;;NiCKi;:
      Alf

      Leave nothing but footprints
      take nothing but Pictures
      kill nothing but time
    • WeiZen schrieb:

      Meine Frage war ernst gemeint, darf man wirklich nicht?
      Ja, wie ich geschrieben hatte, ist es strikt verboten Essen oder Trinken (außer Wasser) mit auf die Plattform zu nehmen. Wahrscheinlich würde sonst auch irgendein Volltrottel (die soll es ja geben) anfangen, die Bären mit Futter anzulocken.

      WeiZen schrieb:

      Und das Rainer Beer gefunden.
      Das gibt es ja immer noch, ist aber nach dem Berg benannt. Allerdings ist der Berg nach mir benannt. :la1;

      alf99 schrieb:

      Oder hattest du bleibende Eindrücke hinterlassen?
      Würde mich wundern, wenn nicht. :MG:

      alf99 schrieb:

      Achja... dein Camper würde mich auch noch interessieren.
      Ich habe festgestellt, dass ich kaum ein Bild des Campers habe, aber ein/zwei Bilder kommen noch. Es ist ein 24ft langer Pickup-Camper, mit allem was man so braucht: Kühlschrank mit Tiefkühlfach, Herd und Backofen, Dusche und Toilette, usw. Der Truck war ein Ford 350 (glaube ich) mit 4x4 - also das ideale Fahrzeug für Alaska. Es gibt auch keine Einschränkungen, welche Straßen befahren werden dürfen.
      Gruß aus München

      Rainer

    • raigro schrieb:

      Das Wetter war schuld, und bei dem Wetter habe ich auch nur sehr sporadisch meine Kamera rausgeholt. Zuhause würde ich die Bilder sowieso nur wegwerfen, also habe ich mir das Fotografieren gleich gespart.
      nanana ;auweia; Nur weil die Fotos Deinen Ansprüchen nicht gefallen, können die für Normalos ( Knipser ) schon nette anzusehen sein.
      Ich finde zB Nahaufnahmen der Gletscher mit den verschiedenen Farben und Schattierungen schön anzusehen. Auch bei schlechtem Wetter.

      Wenn ich so die ganzen Preise lese, dann rückt Alaska für mich immer ein Stück weiter in die Ferne .
      „ Je weiter sich die Gesellschaft von der Wahrheit entfernt desto mehr hasst sie die, die die Wahrheit aussprechen“
    • raigro schrieb:

      Allerdings ist der Berg nach mir benannt.
      :idee:

      raigro schrieb:

      Es gibt auch keine Einschränkungen, welche Straßen befahren werden dürfen.
      Ok, dann kann ich den Preis verstehen.
      Mich würden aber auch deine ein, zwei Fotos interessieren ;;NiCKi;:
      Alf

      Leave nothing but footprints
      take nothing but Pictures
      kill nothing but time
    • Trotz Wolken gibt es schöne Motive zu sehen. ;;NiCKi;:

      raigro schrieb:

      In Skagway hatte ich dann doch wirklich auch mal richtigen Sonnenschein, und ich konnte das kleine Städtchen ausgiebig besuchen.
      Davon habe ich schon in anderen Berichte die Fotos gesehen. Schaut sich immer wieder gut.
      Neben den Bären finde ich diese Orte interessanter als die Natur. :nw: Würde mir in Echt gefallen.

      Ja manche Grenzer nehmen ihren Job noch ernst .
      „ Je weiter sich die Gesellschaft von der Wahrheit entfernt desto mehr hasst sie die, die die Wahrheit aussprechen“
    • Haiko schrieb:

      Wenn ich so die ganzen Preise lese, dann rückt Alaska für mich immer ein Stück weiter in die Ferne .
      Es war wohl meine bisher teuerste Reise :gg:

      carovette schrieb:

      Danke, Rainer - das ist ne interessante Info
      Bitte, gerne

      alf99 schrieb:

      Mich würden aber auch deine ein, zwei Fotos interessieren
      Die Bilder kommen noch, du kannst aber auch hier schauen.

      Haiko schrieb:

      Davon habe ich schon in anderen Berichte die Fotos gesehen. Schaut sich immer wieder gut.
      Neben den Bären finde ich diese Orte interessanter als die Natur. Würde mir in Echt gefallen.
      Skagway fand ich ganz nett, aber auch Dawson City/Yukon, wo ich noch hinkommen werde

      Haiko schrieb:

      Ja manche Grenzer nehmen ihren Job noch ernst .
      Ich hab auch was gelernt, werde mich aber nicht daran halten ;te: Ich fuhr bestimmt 5 km durch vermeintliches Niemandsland (war aber Kanada), und warum sollte ich dort nicht irgendwo anhalten, wenn ich z.B. was fotografieren will? :nw:
      Gruß aus München

      Rainer

    • Am Yukon entlang nach Dawson

      Am nächstenMorgen war immer noch sonniges Wetter, also schaute ich mich in Whitehorseetwas um.Aber außer dem Schiff SSKlondike konnte ich nicht viel Interessantes entdecken.







      Also ging esweiter, denn bis Dawson waren es über 500 km. Obwohl ich den ganzen Tag überden lang erhofften Sonnenschein hatte, konnte mich die Strecke am Yukon entlangnicht besonders begeistern, dazu war sie zu eintönig. Die Sonne hätte ichlieber entlang der Alaska Range oder dem Kluane Nationalpark gehabt – aber ichsollte mich nicht beschweren.

      Bei Carmacks ginges über den Yukon River und weiter auf dem Klondike Highway nach Norden.



      Bei den FiveFinger Rapids im Yukon River vertrat ich mir ein wenig die Beine und ging dievielen Stufen und den kurzen Hike zum Fluss runter, und auch wieder rauf – ichvergaß die Treppenstufen zu zählen.









      Weiter auf demKlondike Highway

      Bald entfernte sich der Yukon River in westliche Richtung, aber in Dawson würde ich ihn jawieder treffen. Stattdessen ging es auf dem Klondike Hwy über den Pelly River …



      ... und beiStewart Crossing über den Stewart River. Nach der Brücke biegt der Klondike Hwydann in westliche Richtung ab. Ich überlegte kurz, ob ich nach Osten auf demSilver Trail Hwy nach Keno City (ehemalige Silbermine) fahren sollte, habe abernoch rechtzeitig gemerkt, dass es dorthin 100 km gewesen wären. Ich solltelieber schauen, dass ich noch nach Dawson City komme.

      Die Abzweigungzum Dempster Highway schaute ich mir nur kurz an, denn ich wollte am nächstenTag ein Stück auf dem Dempster Hwy nach Norden fahren – nur zum reinschmecken.Spät, aber noch mit dem letzten Licht kam ich in Dawson an und besichtigte nochkurz den historischen Ortskern.

















      Auch die SS Kenoam Ufer des Yukon River bekam noch ein paar Sonnenstrahlen ab. SS steht fürSailing Ship oder Steamship.



      Auf demCampingplatz musste ich dann wieder rumlaufen, um jemanden zu finden, der mirdas WiFi-Password und den Code für die Duschen verrät, denn wie ich schonfrüher geschrieben hatte, war meistens auf den Campgrounds nach 17 Uhr keinZuständiger mehr anzutreffen.
      Gruß aus München

      Rainer

    • WeiZen schrieb:

      Warum wolltest Du unbedingt bis Dawson kommen? Hättest ja auch in Keno bliben oder am Moose Creek campen können?
      Dann hätte es auch noch für den Miles Canyon bei Whitehorse gereicht.
      Gute Frage. Vielleicht, weil es von dort nicht zu weit zum Dempster Highway ist. Oder weil ich bei dem seltenen Sonnenschein gerne in Dawson fotografieren wollte - der Name Dawson City klingt so bekannt.
      Der Miles Canyon in Whitehorse sagt mir nix, aber ich muss auch gestehen, dass mein Hauptinteresse an Alaska bestand, weshalb ich wohl auch auf Yukon nicht gut vorbereitet war.
      Gruß aus München

      Rainer

    • raigro schrieb:

      In Skagway hatte ich dann doch wirklich auch mal richtigen Sonnenschein, und ich konnte das kleine Städtchen ausgiebig besuchen.
      Hier war uns der Wettergott auch wohlgesonnen :!! Ein paar nette Eindrücke von Skagway, die schöne Erinnerungen wecken :clab: :clab:

      raigro schrieb:

      Bei den FiveFinger Rapids im Yukon River vertrat ich mir ein wenig die Beine und ging dievielen Stufen und den kurzen Hike zum Fluss runter, und auch wieder rauf
      Diesen netten Hike haben wir auch gemacht - war eine schöne Unterbrechung der langen Strecke :!!

      raigro schrieb:

      ichvergaß die Treppenstufen zu zählen.
      Wir hatten sie gezählt, aber leider wieder vergessen :schaem:

      WeiZen schrieb:

      Dann hätte es auch noch für den Miles Canyon bei Whitehorse gereicht.
      Die Frage hatte ich mir auch kurz gestellt, aber...

      raigro schrieb:

      Der Miles Canyon in Whitehorse sagt mir nix,
      ...hast bei mir wohl nur selektiv gelesen :( ;)

      Liebe Grüsse, Moni
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