Von Boston nach Seattle über Chicago, Las Vegas und 12 US Staaten

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    • Oak Creek Canyon Scenic Drive

      Vom Seligman bis zu der Abfahrt auf 89a fährt man ungefähr eine Stunde. Die Straße heißt auch die Oak Creek Canyon Scenic Drive. Ehrlich gesagt, ich habe von der mehr erwartet. Vermutlich war das Problem, dass ich vor einer „gefährlichen Straße“ gewarnt wurde, aber der Scenic Driver war gar nicht so.

      Oak Creek Canyon Vista







      Das ist die View vom Oak Creek Canyon Vista Overlook. Ich wusste nicht, dass der „Öffnungszeiten“ hat. Der Parkplatz wurde um 17 Uhr zugemacht. Wir haben es nur knapp geschafft. Mein Fotos machte ich mit einem ungeduldigen Ranger hinter meinem Rücken. Man kann allerdings auf einem anderen Parkplatzt auf 89a etwa 400 Meter vor dem Overlook parken und hinlaufen.

      Der Oak Creek Canyon. Wirklich schöne Aussicht.




      Noch ein paar Fotos entlang der 89a.

      In der Nähe des Slide Rock State Parks

    • Bei Midgley Bridge

      Die Midgley Bridge trägt den Namen vom William Midgley aus Flagstaff. Er führte die Bürgerinitiative an, um die Brücke über den Wilson Canyon zu bauen. Bevor sie im Jahr 1939 eingeweiht wurde, war es manchmal unmöglich, nach einem Regensturm oder während der Schneeschmelze durch den Oak Creek Canyon zu fahren










      Jetzt etwas Lustiges. Das deutsche Sedona Wikipedia hat ein Bild mit dem Titel Bell Rock bei Sedona. Das ist ungefähr das folgende Foto.



      Ich habe zufällig rausgefunden, wie die Felsen heißen. Das sind (e.g. nächstes Foto) von „hinten“, von rechts nach links: Pointed Dome, Queen Victoria Säule, Moose’s Butte, The Spout, The Teapot, und die Flying Buttress dahinter.

      Die „kanonische“ Sicht auf die Felsen soll von der Schnebly Hill Rd sein. Aber man sieht die wohl auch von der 89a.




      Ganz links ist ein schöner, aber mit unbekannter „Butte“.

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    • Sedona Abend

      In Sedona parkten wir am großen Parkplatz bei der Sinagua Plaza. Er war sogar kostenlos - courtesy of Sinagua Plaza. Klar musste ich den Namen Sinaqua googlen.



      Die Felsen rechts/in der Mitte des letzten Fotos sind doch die Steamboat und Submarine Rock?!










      Also, bei der Sinagua Plaza war einfach toll. Die weiche abendliche Sonne gab den Felsen einen unvergesslichen Farbenanstrich. Sehr sehr schön fand ich die berühmten Red Rocks da.
    • Der Snoopy.






      Woher der Name „Snoopy“ kommt, musste ich googlen. Die Peanuts kannte ich nicht.

      Snoopy ist ja ein Hund, richtig?! Trotz der zahlreichen Bilder (e.g. alf99, malenz) wusste ich nicht wirklich, wo hier der Snoopy Rock genau ist bzw. war nicht in der Lage den zu erkennen. Deswegen: der große gelbe Felsen oben soll The Camel (oder Camel's Head) heißen. Snoopy ist der rote Felsen rechts. D.h. Snoopy schläft auf dem Rücken auf seinem Haus. Rechts sind die Beine, links ist sein Kopf. Und der winzige weiße Punkt, den man ohne Technik kaum erkennt, ist sein Freund – der Woodstock, der auf seiner Nase sitzt.




      In dem Video findet man sogar 6 verschiedene Peanuts – Figuren. Die ist mir etwas zu … silly.

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    • Chapel of the Holy Cross

      Dann habe ich mich spontan entschlossen zu Chapel of the Holy Cross zu fahren. Natürlich war die Kirche aber schon zu. Die hatten nur bis 17 offen. Ich wusste aber nicht, dass auch die Straße nach oben versperrt ist. Der Zugang wird mit einem Zaun und großen Tor gesichert. Man kann nicht einmal nach oben laufen. Es hat sich trotzdem gelohnt. Die Felsen waren unvorstellbar schön. Die haben abends in der Sonne regelrecht geglüht.



      Es scheint, es gibt noch kein deutsches Wikipedia Artikel über die Kirche!

      Die „Kapelle des Heiligen Kreuzes“ ist eine Idee der Marguerite Brunswig Staude, einer Bildhauerin, Philanthropin und frommen Katholikin. In 1930-n lebte und arbeitete sie in Los Angeles und New York. Als sie am Ascher Mittwoch am 10 Februar 1932 das gerade fertiggestellte Empire State Building betrachtete, bekam sie die Inspiration. Sie erkannte ein Kreuz, das die Struktur überlagerte, und dachte: "Was für eine Idee für eine Kirche!". Ihre Eltern waren einverstanden, das nötige Land zu spenden, und der ungewöhnliche Entwurf einer Kirche in der Form eines Kreuzes beeindruckte den Lloyd Wright, den Sohn des berühmten amerikanischen Architekten Frank Lloyd Wright. Der Erzbischof von Los Angeles hat den aber abgelehnt. Ein Nonnenkloster in Budapest war begeistert von dem Entwurf und plante, die Kirche über der Donau zu bauen. Der Zweite Weltkrieg durchkreuzte diese Pläne.

      Marguerite heiratete in 1938 Tony Staude, und die Familie kaufte ein Haus in Sedona. Anfang der 1950-er waren ihre Eltern verstorben, und Staude entschied, ihre Idee für eine Kapelle als ein Denkmal für Ihre Eltern wieder aufleben zu lassen. Diesmal stellte sie sich die in Sedona vor, die Stadt, die sie lieben gelernt hatte. Der Bau begann in 1955 und war fertiggestellt in 1956. Im nächsten Jahr bekam die Kapelle vom American Institute of Architects einen Award of Honor.


      Quellen:




      Two Nuns (rechts, oder auch “Praying Nuns“) und Madonna with Child (in der Mitte).



      In ein paar Artikeln wird behauptet, Staude hat den Platzt für die neue Kirche nicht zuletzt aufgrund der „frommen“ Felsen ausgewählt.

      Das Foto könnte etwas unscharf sein, weil ich mich dafür an den Zaun hängen müsste.

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    • Kurze Stopps bei Yavapai Point und Courthouse Vista. Die Landschaft hatte nahezu magische Züge. Intensiver Rot veränderte sich in weiche Halbtone. Der rot-gelb-violette Himmel sah fantastisch aus.

      In dem Artikel „The 10 Most Beautiful Places in America“ stellte man Sedeona auf den ersten Platzt. Man kann über die USA Today’s Auswahl da streiten. Jeder hat sowieso seine persönliche Top- Liste. Ich hatte irgendwo einen schönen Kommentar zu dem Artikel gelesenen: „Man sagt, Sedona ist der schönste Ort der USA. At sundown, that doesn't begin to cover it.” . Das kann ich gut glauben.









      Wir hatten Bell Rock Inn By Diamond Resorts in Village of Oak Creek für $97 die Nacht. Unser zwei Zimmer Apartment hat sogar fast die Aussicht auf den Bell Rock. Beim Check-In kam es zu lustigen Verwechselungen, die uns leider etwas wertvolle Zeit gekostet hatten. Da ich beim Planen unsere Marschruten oft ändere, versuche ich immer jede Nachte getrennt zu buchen. Ich wies an der Rezeption darauf hin, dass wir für zwei Tage blieben und es dafür zwei Reservierungen gibt. Der erste Teil war wohl untergegangen. Der Mann versuchte im System zwei auf meinen Namen reservierte Zimmer für die Nacht zu finden. Natürlich war nur eins da. Er hat den Manager geholt, und wir haben sogar versucht, bei der Hotline anzurufen. Meine Reservierungen - Ausdrücke waren leider auf Deutsch. Ich verstehe nicht, warum man die Bestätigungen fast nie auf English bekommen kann, außer bei Booking. Die Zettel sahen glaubwürdig. Man hat mir schließlich einfach geglaubt, und die Klärung auf den nächsten Morgen verschoben. Mit der Entschuldigung, er arbeitet erst eine Woche hier, händigte mir der Rezeptionist die Schlüssel-Karten für zwei Zimmer: “Das machen wir normalerweise nicht. Das können wir nicht garantieren. Aber mir ist gelungen euch zwei Zimmer nebeneinander zu finden.“ Ich sah ihn erschrocken an, und wir mussten die Sache von vorne klären. Die ganze Zeit hatten wir aneinander vorbeigeredet.

      Leider war es danach zu spät noch etwas abends zu unternehmen.
    • afrland schrieb:

      Da ich beim Planen unsere Marschruten oft ändere, versuche ich immer jede Nachte getrennt zu buchen. Ich wies an der Rezeption darauf hin, dass wir für zwei Tage blieben und es dafür zwei Reservierungen gibt. Der erste Teil war wohl untergegangen.
      :ohje: hast du da keine Angst, dass ihr wegen den 2 Buchungen das Zimmer wechseln müsst?

      afrland schrieb:

      Aber mir ist gelungen euch zwei Zimmer nebeneinander zu finden.“ Ich sah ihn erschrocken an, und wir mussten die Sache von vorne klären. Die ganze Zeit hatten wir aneinander vorbeigeredet.
      Hauptsache, es wurde noch geklärt ;;NiCKi;:
      liebe Grüße

      Ina

    • Ina schrieb:

      ;;Gi5;:
      schön , deine Famliy kennenzulernen ;ws108;
      Danke!! ;ws108;
      Ich stehe meist hinter der Kamera, aber in ein paar Tagen gibt es auch ein Bild von mir :-)

      Ina schrieb:

      :EEK: Oha, dass wusste ich auch nichtuns hat die Strasse gut gefallen, aber leider total überlaufen :traen:
      Ja, ich habe gehört, dass da sich manchmal Autoschlangen bilden. Ich fand die Straße angenehm zu fahren. Ich weiß nicht, ob die Leute hinter mir der gleichen Meinung waren.

      Es ist so, mein Co-Pilot auf Reisen ist seit einiger Zeit mein Sohn. Es bedient die Navi, die Action Cam und so. Und er ist sehr technikbegeistert. Er muss unbedingt alle Knöpfe ausprobieren. Also hat er etwa nach Seligman angefangen rumzuspielen, und hat mir versehentlich die Anzeige Kilometer/Meilen umgestellt. Da war irgendein Knop, er hatte scheinbar keine Auswirkung an der Mittelkonsole. Die Anzeige war ja woanders. Also haben wir es nicht verstanden, und sind weitergefahren. Nur der Tacho zeigte von nun an Kilometer statt Meilen, aber ich habe es nicht bemerkt. Ich habe mich nur gewundert, wie doll hier alle fahren. So viel über die Geschwindigkeitsbegrenzung zu fahren wollte und dürfte ich nicht :- )
    • afrland schrieb:

      ich habe von der mehr erwartet. Vermutlich war das Problem, dass ich vor einer „gefährlichen Straße“ gewarnt wurde, aber der Scenic Driver war gar nicht so.
      2006 im August, standen wir mit dem Camper auf der Strecke.
      Mehrere Polizei und Feuerwehrwagen waren vor Ort.
      Ein Pkw war unter eine Schlammlawine geraten. Wir konnten nach ca 2 Std Wartezeit sehen, wo (kurz vor Sedona) der Pkw ausgegraben wurde, (Natürlich keine Menschen und kein Fahrzeug mehr da)

      Unterschätze diesen Scenic Byway bitte nicht! :neinnein:
      Alf

      Leave nothing but footprints
      take nothing but Pictures
      kill nothing but time
    • Ina schrieb:

      :ohje: hast du da keine Angst, dass ihr wegen den 2 Buchungen das Zimmer wechseln müsst?
      Das ist das Risiko dabei, und deswegen habe ich ja das beim Check-In angesprochen. Die Wahrscheinlichkeit, dass man im Hotel den Belegungsplan nicht würde anpassen können, hielt ich für gering. Mir fällt jetzt ein, das mit den getrennten Reservierungen mache ich nicht immer. Zwei Nächte an einem Ort bedeuten bei mir gar nicht immer zwei separate Buchungen. Ich versuche die Zimmer ohne die Stornomöglichkeit zu vermeiden und um flexibel zu bleiben teile „längere“ Aufenthalte ab und zu auf. Bei der Reise habe ich sehr lange an der Route herumdoktern müssen und habe so bei Sedona und Porland gemacht.

      alf99 schrieb:

      Ein Pkw war unter eine Schlammlawine geraten. Wir konnten nach ca 2 Std Wartezeit sehen, wo (kurz vor Sedona) der Pkw ausgegraben wurde, (Natürlich keine Menschen und kein Fahrzeug mehr da)
      Ja, Deine Beschreibung kenne ich. Welch ein schreckliches Unglück.
    • Tag 9, Sedona

      Der Sonnenaufgang haben wir verschlafen. Die Kinder mögen die nicht wirklich. Vor allem der Sohn benötigt viel schlaff. Wir reisen ziemlich intensive, können lange fahren und kommen ohne Pausen oder sogar ohne Essen aus. Aber ohne Schlaf können die Kinder schlecht weg. Es macht wenig Spaß mit schlecht gelaunten oder apathischer Mannschaft zu wandern.

      Also haben wir so erst gegen 6 -7 Uhr uns etwas die nähere Umgebung angeschaut. Ich kann leider mit keinen schönen Fotos punkten. Wir sind wieder kurz die 179 gefahren und schauten uns die „Vistas“ an. Ich landete entweder ganz doof auf der falschen Seite gegen die Sonne, oder sonst was passierte. Überhaupt gefallen mir meine Fotos aus dem heutigen Tag bis zum Nachmittag gar nicht. Die sind sogar auf meinem Niveau schlecht geworden. Die poste ich nur, weil ich sonst ein halber Tag im Report nichts zu zeigen hätte.




      Danach habe ich die Familie im Hotel abgeladen und schnell im benachbarten Weber’s IGA Food & Drug für Frühstuck eingekauft. Die Whole Foods und Safeway waren zu weit. Dieser Weber in Oak Greek war auch vergleichbar ziemlich groß und gut. Ich nehme an, Fotos aus den Stores wie Walmart etc. sind nicht erlaubt.
    • Bell Rock Pathway

      So um 8 – halb neun haben wir mit meiner „Liste“ angefangen. Der erste Punkt – der Bell Rock Pathway vorbei am Bell Rock und Courthouse Butte. Die Beschreibung findet man auf Bell Rock Pathway. Das erste Parking auf Bell Rock Vista war näher zu uns. Ich denke allerdings, Courthouse Vista wäre näher zu den Felsen. Den ganzen Pathway konnten wir nicht laufen. Ich glaube, der ist um 3,6 mi nur in eine Richtung, und sind lediglich von einem Parkplatzt zu dem anderen gelaufen. Morgens gab es auf beiden reichlich viele Stellplätze.

      Ja, man weiß ja, dass man mit dem „America the Beautiful Pass“ für die National Parks keinen Red Rock Pass benötigt ( Trails in und um Sedona. und man beachte diese Karte). Den The Beautiful muss man gut sichtbar hinter die Windschutzscheiber auslegen. Die Red Rock Pässe kann man aber bei Bedarf gleich am Parkplatzt an Automaten kaufen. Das wusste ich nicht.








      Der Bell Rock ist ja eine der vier berühmten Felsen in Sedona, die nach dem Glauben der New Age Adepten ein starker Vortex darstellen.

      wikipedia.org schrieb:

      Als Wirbel oder Vortex bezeichnet man in der Strömungslehre eine drehende Bewegung von Fluidelementen um eine gerade oder geschwungene Drehachse

      Ein Wirbel kann aus allem bestehen, was fließt, wie Wind, Wasser oder Elektrizität. Die Wirbel in Sedona sollen wirbelnde Zentren subtiler Energie sein, die aus der Erdoberfläche kommen. Die Wirbelenergie ist nicht genau Elektrizität oder Magnetismus, obwohl sie an den Stellen, an denen sie am stärksten ist, einen geringfügigen messbaren Restmagnetismus hinterlässt.

      Die vier Haupt – Vortexe in Sedona sind demnach die Bell Rock, Cathedral Rock, Airport Vortex, Boynton Canyon Vortex.
      • Bell Rock soll ein energetischer „Leuchtturm“ sein, der Außerirdische und ihre UFOs anlockt.
      • Der Bell Rock war der „focal point“ der in 1987 stattgefundenen Harmonic Convergence, als um 5000 Besucher auf einmal nach Sedona kamen. Die erwartete UFO Landung war allerdings ausgeblieben.
      • Courthouse Butte ist der stärkste Vortex in Sedona. Aber weil es so sichtbar ist, ist es für die Aliens nutzlos. Kein Ort, um sich dort zu verstecken.
      Hoffentlich habe ich es nicht übertrieben :-)


      Ich bin ja kein Fotograph, und kann es einfach nicht. Aber als ich mir die Fotos zuhause anschaute, kam mir der Gedanke, diese von dem Vortex ausgestrahlte Energie hätte meine Kamera verwirrt :- ) Deswegen die Vortex- Einführung.








      Die Aussicht von der anderen Seite vom Bell Rock. Das weiße Gebäude links – die Kirche Chapel of the Holy Cross, und die Twinn Buttes und Two Nuns.
      Gestern habe ich versucht die Landschaft vom Yavapai Point zu fotografieren. Die Courthouse Vista wäre dafür eindeutig der bessere Viewpoint.



      Ehrlich gesagt, so schön (fotogen) waren die Felsen gestern, so enttäuschend fand ich die Szenerie bei der breiten Sonne. Alle Fotos sind echt schlecht, aber sonst hätte ich einen ganzen halben Tag lang nichts zu zeigen :-(
    • Chapel of the Holy Cross

      Der nächste Stopp – die Chapel of the Holy Cross. Es gibt zwei Parkplätze hier - ganz unten und ein Stück höher auf der Auffahrtsstraße. Direkt vor der Kirche gibt es nur einen sehr kleinen Behindertenparkplatz. Witziger weise bieten sie hier einen „Shuttle“ nach oben: eine Elektro – Karre wie ein Golfwagen (vielleicht war das auch einer).




      Die klassische Aussicht auf Cathedral Rock. Und die pompöse Villa an 503 Chapel Dr., die so vielen die Landschaft vermiest.






      Der Name Bell Rock spricht für sich. Der Cathedral Rock … man kann den auch nachvollziehen. Der Name ist auch nicht besonders originell. Allein in Arizona gibt es mindestens 7 “Cathedral Rocks” (Mt Lemmon, Oatman, Navajo Bridge, Portal, Copperosity Hills, Topock und Sedona).

      Noch einmal der Blick über die Bell Rock und Courthouse Butte (gegen die starke Sonne). Abends sollte es bei Chapel of the Holy Cross herrlich sein. Schade, dass die Kirche bereits um 5 Uhr zu macht.


    • Schnebly Hill Road

      Danach sind wir zu Schnebly Hill Road gefahren, Dies war die erste historische Route nach Flagstaff, die die ersten Pioniere (Theodore und Sedona Schnebly) bauten. Die Abfahrt von 179 ist rechts nach Hillside vor der Brücke über Oak Creek. Ihr Anfang ist asphaltiert und am Ende gibt es einen großen Parkplatzt. Wir haben uns ein wenig die Gegend mit der üppigen Vegetation angeschaut, vor allem die schönen Kakteen. Wir liefen kurz die einige ersten „Hundert Meter“ vom Huckaby Trail und dem Munds Wagon Trail.










      Laurent Martres findet die Panorama hier als "one of the fines views of Sedona in early morning". Der Morgen war leider schon längst vorbei. Die Panorama mit den bekannten Sedona – Felsen, die Thunder Mountan und Capitol Butte, Chimney Rock, CoffePot Rock und Steamboat Rock, war trotzdem gut.

      Einmal, nach dem ich den Satz mit „berühmten Felsen“ wieder brachte, fragte mich mein Sohn, wie ich das mit „berühmt“ genau meine: „Gibt es denn irgendwelche nicht „berühmte“ Steine für dich?“


    • Das ist wieder der Snoopy.




      Der Anfang vom Munds Wagon Trail



      Und wieder die Moose’s Butte, The Spout, The Teapot. Links sieht man ein wenig die Pointed Dome und Queen Victoria.





      Jetzt wird es peinlich.

      Ich entschied, der Schnebly Road weiter zu folgen. Weiter ist die Straße aber nicht asphaltiert. Das potenzielle Ziel, die Schnebly Hill Vista wäre auch von der anderen Seite vom 179 Highway zu erreichen. Die Strecke dort wird auf den Karten als „High Clearance Recommended“ bezeichnet. Die Straße vor uns von Sedona aus heiß aber 4x4. Dass die im schlechten Zustand ist, wusste ich. Darüber ist viel geschrieben und ich wurde auch ausdrücklich davor im Hotel gewarnt. Gestern war im Foyer auch ein Mann, der irgendwie für die „touristische Fragen“ zuständig war. Ich weiß nicht, ob er im Hotel angestellt war, oder da nur einen „Reisebüro- Stand“ hatte. Wir haben uns unterhalten, der kam viel rum, und erzählte interessant, und ich habe ihn auch einiges über Sedona gefragt. Als er von Schnebly Road hörte, sagte er sehr bestimmt: “Machen Sie das nicht!. Aber ich wollte ja es wissen….

      Wo auf der Straße der Asphalt zu Ende war, begann gleich ein 4x4 - Ähnlicher Track: Sand, Furchen und Steine. Ich wusste nicht, ob die Straße weiter nicht besser ist. Aber ich erinnerte mich sogleich an einige der Fotos von Schnebly Road, die offensichtlich weiter aufgenommen wurden, und keine Besserung der Straßenverhältnisse versprachen. Den Fotos nach fing weiter auf der Straße noch slickrock an … Für unseren Chevrole stellten diese Steine jetzt zwar noch kein Problem dar, aber man musste vorsichtig und langsam fahren. Mir wurde klar, die Fahrt bis zu Schnebly Hill Vista, sofern wie bis dahin schafften, würde meinen strengen Zeitplan sprengen. Die für die Fahrt notwendige Zeit habe ich völlig unterschätzt. Dann habe ich etwas wirklich Dummes gemacht. Ohne eine geeignete Stelle zu finden, beschloss ich zu wenden. Und dabei fast den Wagen auf die Steine setzte. Es gab zunächst ein gut hörbares dumpfes „Bum“ von unten, und dann blieb der Chevrole stehen. Ich find an mir den weiteren Verlauf im Kopf schon auszumalen: Pannendienst, erhebliche Kosten, der Tag oder sogar mehrere dahin … Aber nach ein paar Mal Probieren und einem beherzten Schub auf das Gaspedal ging der Wagen doch weg.

      Auf dem Parkplatz legte ich mich unter das Auto und mit Hilfe einer Taschenlampe (wir nehmen immer mehrere mit, und eine gehört sofort in den Wagen) begutachtete ich den Unterboden: keine sichtbaren Verletzungen, nichts tröpfelt runter oder so… Noch einmal Glück gehabt.

      Um meine Frau nach den Strapazen etwas zu entschädigen, beschloss ich das Programm zu ändern, und zum Punkt „Kulturelles“ zu übergehen. Wir fahren nach Hillside.
    • Hillside

      Hillside ist ja bekannt erweise ein der wichtigsten „Kulturellen“ Zentren in Sedona, mit vielen Art – Geschäften und Galerien wie die bekannten Gallery of Modern Masters.



      Hillside war aber ziemlich klein, bloß ein paar Straßen. Viele der Objekte kann man sogar gleich „unter freien Himmel“ bewundern.







      Die letzte Gruppe wird oft fotografiert. Ich habe aber wohl einen falschen Winkel gewählt. So sieht es ziemlich gruselig.
    • Wie immer in Sedona, ist man überall von eindrucksvollen Felsen umgeben.



      Das ist wieder die Snoopy Rock Group (die daneben), und das Foto ist auch nichts Ungewöhnliches. Das gibt es auch zig hundertmal. Aber als ich mein Snapshot betrachtete, fiel mir auf, dass ich das lustige Steinfigur auch schon mal in einem Buch gesehen habe.

      Schnebly haben für sich ein großes zwei-stockwerke Haus gebaut. Weil es so groß war, diente er später als die Lodge und ein Restorant für die ersten Touristen. Man liest, ihr Haus stand „in Tlaquepaque unweit vom Los Abrigados Resort". Es gibt ein paar historische Fotos davon. Ein ziemlich großes Foto kann man in dem Buch „Sedona“, geschrieben von Lisa Schnebly Heidinger und Janeen Trevillyan, sehen. Lisa Schnebly ist eine Grand… Grand Enkelin der Sedona Schnebly. Wenn ich mir den Hügel und die Felsen auf dem Titelbild anschaue, dann sehen die für mich sehr ähnlich wie auf meinem Foto.

      Ich fragte mich, warum gibt es keine näheren Angaben zu der Lokation des Hauses, und habe deswegen Lisa Schnebly angeschrieben. Ich fasse mal die Unterhaltung in eigenen Worten zusammen und reiche etwas mit Historischem an.

      T.C. Schnebly kaufte das 80 acres Land vom Frank Owenby. Es umfasste heutiges Tlaquepaque und das Territorium zwischen Portal Lane und alter Ranger Station/Brewer Road. Die Schnebly haben in Oak Creek Canyon nur ein paar glückliche Jahre verbracht. Am 12 Juni 1905 starb die fünfjährige Pearl bei einem Reitunfall. Das hat Sedona Schnebly so getroffen, dass die Famile Arizona verlassen und zurück nach Missouri zurückkehren müsste. Die genaue Position des Hauses ist der Familie nicht mehr bekannt. Sie sind nicht mehr aus Sedona, und man erinnert sich nicht mehr daran. Lisa wollte mein Foto haben und fand, „your guess is as good as mine”, und die Vermutung mit dem Snoopy „makes perfect sense“.
    • Tlaquepaque

      Danach haben wir unser Erholungsprogramm in Tlaquepaque fortgesetzt, d.h. Tlaquepaque Arts and Crafts Shopping District. Tlaquepaque ist wohl das bekannteste der „Kunstzentren“ in Sedona. Es ist nach einem malerischen Vorort von Guadalajara, der zweitgrößten Stadt in Mexiko, benannt. Die kleine Stadt ist für ihre Kunsthandwerksläden und die zahlreichen Ausstellungen berühmt. Der Name wird wie Tla-kay- PAH -kay ausgesprochen (die Betonung auf PAH)und ist ein Azteken Wort, das etwa „Das Beste von allem“ bedeutet. Es war klar, dass es in Sedona keine alte spanische Siedlung geben dürfte. Aber ich war doch enttäuscht zu erfahren, dass Tlaquepaque wurde in Sedona im Auftrag Abe Miller zwischen 1971 und 1978 erbaut. Abe Miller war ein erfolgreicher Geschäftsmann aus Nevada, der regelmäßig sein Urlaub in Sedona verbrachte, und eines Tages die Idee hatte, ein Künstlerzentrum zu errichten.

      Tlaquepaque‘s gepflegten im alten spanischen Still Straßen haben mir allerdings sehr gefallen. Es ist ziemlich schön hier. Es war auch noch nicht viel los zu der Zeit, nur noch wenige Passanten.



























      Wenn ich Hillside und Tlaquepaque vergleiche, hat mir das zweite besser gefallen. Hillside ist zu klein und architektonisch nicht so schön. Kein Grün, keine diese schattigen Hofe… Hillside wollte ich eigentlich auslassen. Eventuelle waren wir da bloß zu früh. Da war außer uns fast überhaupt kein Mensch da.
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