Von Boston nach Seattle über Chicago, Las Vegas und 12 US Staaten

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    • Von Boston nach Seattle über Chicago, Las Vegas und 12 US Staaten

      Von Boston nach Seattle über Chicago, Las Vegas und 12 US Staaten.


      Ich komme immer wieder hierher auf der Suche nach bestimmten Informationen oder vor der Planung neuer Reisen, und war eigentlich bis jetzt ein „stiller“ Leser vom Forum. Unter uns, usa-travelcenter ist das beste deutschsprachige USA – Forum. Ich hatte mich auch hier vor relative langer Zeit beraten lassen.

      Ich habe mir immer wieder überlegt auch einen Reisebericht zu posten. Aber es gibt bereits so viele hervorragende Reiseberichte und Blogs über USA. Warum sollte ich auch „yet another“ Bericht schreiben?! Obwohl unsere Reise mittelweile schon mehr als ein Jahr zurückliegt, möchte ich jetzt doch einen kurzen Reisebericht drüber verfassen. Ich befürchte, weit über „meine schöne Urlaubsfotos hier zeigen“ kommen ich nicht. Ich habe über keine besonderen Abenteuer zu berichten, die durchaus populäre Orte sind bestens bekannt, und die Fotos sind ja auch nicht besonders gut. Was mich nicht hindert, die in Maße zu posten :- ) Also der Mehrwert für die USA Kenner sollte sehr gering sein. Aber ich tue es trotzdem. Ehrlich gesagt, ich weiß nicht wirklich warum

      Die Reise fand in den Ferien im August- September 2016 statt, und wir waren zu viert: ich mit meiner werten Gemahlin und die Kinder, schon ziemlich große Kids. Das war unsere dritte Familienreise in die USA. Ich war hier auch einige Male allein (e.g. beruflich) unterwegs. Der Reiseverlauf war wie folgt:

      Tag 1. Ankunft Boston
      Tag 2. Boston
      Tag 3. Flüg Boston – Nigara, Niagara Falls
      Tag 4. Lange Fahrt Niagara Falls – Portage, Übernachtung in Portage
      Tag 5. Portage – Chicago, Indiana Dunes SP
      Tag 6. Chicago
      Tag 7. Flüg Chicago - Las Vegas
      Tag 8. Las Vegas – Sedona, Hoover Dam, Route 66 (Seligman), Übernachtung in Sedona
      Tag 9. Sedona
      Tag 10. Sedona - Chinle über Petrified Forest NP, Canyon de Chelly, Übernachtung in Chinle
      Tag 11. Chinle – Moab über Valley of the Gods, Übernachtung in Moab
      Tag 12. Moab: Arches NP
      Tag 13. Moab – Caineville: Goblin Valley SP, Skyline Overlook, Cathedral Valley, Übernachtung in Caineville
      Tag 14. Caineville – Escalante: Capitol Reef NP und Burr Trail, Übernachtung in Escalante
      Tag 15. Escalante - St Georg: Devil‘s Garden an der HTTR, im weiteren Verlauf vorbei an Bryce und Zion NP (hier sind wir bereits gewesen) nach St. Georg, Übernachtung in St Georg
      Tag 16. St. Georg - Furnace Greek: Death Valley NP, Übernachtung in Furnace Greek
      Tag 17. Furnace Greek - Mammoth Lake: vormittags Death Valley NP, abends Alabama Hills, Übernachtung in Mammoth Lake
      Tag 18. Mammoth Lake - El Portal: morgens Mono Lake, dann in Yosemite NP über Tioga Rd., Übernachtung in El -Portal
      Tag 19. El Portal - San Francisco: Yosemite NP
      Tag 20. San Francisco – Dunsmuir. “Freier Tag“, da in San Francisco bei Freunden zu Gast.
      Tag 21. Dunsmuir– Bandon, OR: morgens Mt. Shasta, Übernachtung in Bandon
      Tag 22. Bandon, OR – Lincoln City: Oregon Dunes, Cape Perpetua, Heceta Head Lighthouse, Yaquina Head Lighthouse, Übernachtung in Lincoln City
      Tag 23. Lincoln City – Portland: Three Capes Dr, Cape Kiwanda, Canon Beach, Übernachtung in Portland
      Tag 24. Portland: Columbia River Gorge
      Tag 25. Portland – Seattle: Mt St Helens, Übernachtung in Seattle
      Tag 26. Seattle
      Tag 27. Flüg Seattle - Boston
      Tag 28. Boston
      Tag 29. Rückflug Boston – Frankfurt am Main



      Die Süd-Nordwest Teil auf Google Maps




      Ich denke, ich muss unsere Route erklären. Wir sind an die Sommerferien gebunden. Nur in August haben wir mehr als 2 Wochen Zeit. Dieses Jahr hatte Lufthansa im August ein günstiges Angebot: ein Non -Stopp Flug von Düsseldorf nach Boston. In Boston sind wir noch nicht gewesen, auch in Chicago noch nicht, und mein erster Plan war, von Boston über die Niagara Falls, Chicago, Mt. Rushmore und die National Parks Badlands, Yellowstone und Glacier nach Seattle zu reisen. Das wäre eine interessante und nicht ungewöhnliche Route, und die ließe sich in der Zeit auch gut realisieren. Ich hatte auch einen günstigen Rückflug gekauft: von Seattle nach Boston mit Delta für 340Eur für vier. Aber in Yellowstone sind wir im Jahr davor gewesen. Und obwohl ich mir sehr gerne die Black Hills Gegend und den Badlands NP angeschaut hätte, und einmal von einer Küste zu der anderen gefahren wäre, habe ich mich gefragt, was ich eigentlich am meisten sehen will. Die ehrliche Antwort darauf war: nochmals die Roten Steine sehen. Am meisten wollte ich nochmals nach Moab und dann über UT-12 weiterfahren. Der Norden reizte mich bei weitem nicht so.
      Also habe ich meine erste Planung über den Haufen geworfen und nach einigen Iterationen zu der Route über Utah, Yosemite und die Oregon‘s Küste gekommen. Die ist aus mehreren Gründen nicht optimal, die Zeiten sind knapp und einige Tage schon wirklich problematisch. Aber die war mein bester Plan „B“, ohne die Flugtickets von Seattle verfallen zu lassen.

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    • Tag 1 und 2, Boston

      In Boston verbrachten wir insgesamt zwei Tage: zwei Nächte am Anfang, und zwei Nächte am Ende der Reise. Unser abendlicher Ausflug am Ankunftstag ist nicht der Rede wert.



      Am nächsten Tag haben wir nur mehr oder weniger den obligatorischen Teil jedes Boston Besuchers absolviert – den Freedom Trail. Wir liefen den von seinem Anfang in den Commons, über Quincy Market, Faneuil Hall und Boston Marina bis zum North End. Die letzten Stationen bei U.S.S. Constitution habe ich auf den anderen Tag am Ende der Reise verschoben. Am letzten Tag haben wir uns auch Financial District, Harward und MIT angeschaut.

      Heute sind wir nach dem Freedom Trail vom North End zu Beacon Hill zurückgegangen, über Public Garden und Back Bay zur Trinity Church gelaufen, und am Abend bei dem Prudential Tower gewesen. Unser Tag endete in China Town.





      In Boston wohnten wir in Boston Park Plaza. Mein Eindruck, die Hotels in Boston sind noch teurer als in Manhattan. Boston Park Plaza hat uns für zwei Nächte 222 Euro (ohne Frühstück) gekostet. Das Hotel sieht von außen viel besser als ihnen. Die zentrale Lage gleich um die Ecke von den Commons war sehr praktisch.




      Boston Commons soll der älteste öffentliche Stadtpark der USA sein. Ich würde aber den nicht als einen richtiges „Park“ bezeichnen. Commons sind einfache grüne Wiesen und nicht besonders sauber. Der Public Garden über die Straße ist dagegen sehr hübsch.

      Den Anfang Freedom Trail in Commons (Visitor Information Center) haben wir verpasst. Die Rote Linie auf dem Boden, die den Freedon Trail markiert, haben wir erst bei Massachusetts State House bemerkt und weiter der gefolgt.



      Massachusetts State House



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    • Granary Burying Ground

      Der alte Friedhof, mit dem prominenten Monument der Familie Benjamin Franklin (seine Eltern und weniger bekannten Geschwister) und des Helden des Amerikanischen Revolution Paul Revere. Sein Haus in North End ist eine der Stationen des Freedom Trails.







      Old City Hall










      Old State House





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    • Faneuil Hall Platz



      Quncy Market hat mich nicht besonders beindruckt. Wir hatten bereits gefrühstückt, und konnten von in den Reiseführen gepriesenen „Picknick Möglichkeit“ keinen Gebrauch machen. Sehr amüsant waren die Vorstellungen des „Zirkus Artisten“ mit dem Nickname Kilted Colin. Wir sind ihm zwei Mal begegnet und jedes Mal hat der uns sehr gefallen.





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    • Danach zum Wasser zu Boston Marina um die Ecke.











      Den Boston Aquarium hat uns nicht besonders interessiert. Der „Schaufenster“ draußen haben ziemlich schmutzige trübe Verglasung. Viel war da nicht zu sehen. Mich haben mehr die „Kinderwagen“ hier erstaunt. Hier hat wohl ein Kindergarten einen Ausflug gemacht, und solche Wagen für vier oder noch mehr Kinder kannte ich nicht.


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    • North End - der Italien Bezirk hat viele Cafés und kleine Laden, und bietet zahlreiche Möglichkeiten für einen günstigen Lunch. Hier gibt es viele Leckereien oder einfach richtiges frisches Brot, Käse oder Wurst von der Theke. Hier machten wir ein kleines Picknick.


      Haus Paul Revere

      Ich muss gestehen, ich kenne mich in den Anfängen der Amerikanischen Revolution nicht besonders gut und kannte den Namen Paul Revere nicht. Sein Haus ist sehr klein, und kurioserweise ist mir vor allem in der Erinnerung geblieben, dass er hier mit zwei Ehefrauen und 16 Kindern gewohnt hat. Allerdings nicht gleichzeitig. Neben seinem Haus sind mir die typischen Cast Iron House aufgefallen, die man z.B. auch aus New York kennt





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    • In der Old North Church



      Die (Vor)Geschichte der Schlacht von Lexington and Concord, wo auch sich Paul Revere hervorgetan hat, hängt auch mit der Kirche zusammen: One if by land, two if by sea

      nps.gov schrieb:

      On the evening of April 18, 1775 Robert Newman and John Pulling quietly entered Old North and carefully climbed to the top of the church's bell tower. They briefly hung two lanterns near the windows and made their escape. This signal, from the tallest structure in the town of Boston, served as an early warning that a detachment of the British Army was crossing the Charles River and heading west towards the towns of Lexington and Concord. By the end of the next night, the American Revolutionary War had begun.












      Der Copp’s Hill Burying Ground war heute unsere letzte Station auf dem Freedom Trail. Über den Fluss gehen wir heute nicht.

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    • Beacon Hill

      Beacon Hill gilt als ein Beispiel der viktorianischen Architektur in USA. Etwa wie victorian terraced houses in London, vielleicht aber Queen Anne Style. Ich kenne mich nicht aus :- ) Gewisse Ähnlichkeit mit London sieht man aber schon. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Beacon Hill sind, wahrscheinlich, die Louisburg Square und Acorn Street - the most photographed street in Boston (das letzte Foto).





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    • Wieder in Commons und dann in Public Garden.






      George Washington




      Copley Square

      Unser nächstes Ziel ist die Trinity Church. Zu dem Copley Square läuft man durch den Bасk Bay. Das Bасk Bay, die Newbury St und die Commonwealth Avenue, erinnerte mich sehr an ein Europäisches Stadtzentrum. Hier gibt es viele Althäuser und schöne Kirchen. Die Copley Square sollte man unbedingt in Boston gesehen haben.


      Trinity Church



      Die Trinity Church spiegelte sich schön in John Hancock Tower

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    • Skywalk Observatory im Prudential Centers

      In Boston war es ziemlich heiß. Die klimatisierten Räumen des Prudential Centers bieten eine willkommene Abkühlung. Die Skywalk Observatory befindet sich irgendwo in der Mitte des Gebäudekomplexes. Im Observatorium gab es vergleichsweiser wenige Menschen und keine Wartezeit am Eingang. Die View von oben ist schön. Ich finde allerdings, mit Chicago und der Needle in Seattle kann die sich schwer messen. Die Fenster sind auch etwas schmutzig.







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    • Auf dem Rückweg sind wir kurz bei der Boston Public Library reingeschaut. Mich hat erstaunt, dass es am Eingang überhaupt keine Kontrollen gab.







      Die Old South Church neben der Public Library auf der anderen Seite vom Platz.

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    • Das letzte Foto – das berühmte Amphibie Fahrzeug – The Duck. Mit einem zu fahren hat bei uns leider nicht geklappt.




      Der Tag beendeten wir in dem kleinen China Town. Ich fand den in Boston weniger exotisch als in San Francisco oder sogar New York. Interessant, dass vor einigen Restaurants Leute Schlangen standen, und es in einigen sehr wenig Besucher gab. Wir habe abends in einem Thailänder „Penang“ gegessen. Essen war gut, und die Bedingung auch. Es hat wirklich wie in Thailand ausgesehen.

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    • Tag 3, Niagara Falls

      Unser Flug von Boston nach Buffalo ist viertel vor zehn. Ja wohl, der Flug. Nach Buffalo zu fliegen war nicht wesentlich teurer als Autofahren. Ein Mietwagen Boston – Chicago mit One Way Fee kostete mich um $550, die Strecke Buffalo - Chicago – um $350. Bei JetBlue habe ich die Flugickets nach Buffalo für $256 für vier bekommen, und wir sparten uns ein Tag auf der Autobahn.

      Interessant ist, dass Hertz wohl jetzt gerade auf der Strecke keine One-way Fee berechnet? Ich wollte jetzt meine Notizen im Planung – Excel überprüfen, und Hertz bietet den Mietwagen für beide Strecken nicht einmal $300. Bei Avis stimmten meine Zahlen in etwa.



      Der helle sehr sympathisch wirkende Flughafen in Buffalo mit lustigen T-Schritts an der Wand.



      Hertz befindet sich gleich am Terminal, nur durch kleine Straße vom der Ankunftshalle getrennt. Man braucht kein Shuttle. Vor uns standen nur eine paar Leute und wir wurden sehr schnell abgefertigt. Statt den bestellten Kategorie „Standard“ haben wir einen Jeep Compas bekommen, also ein SUV Midsize. Unsere Koffer passten ohne Probleme rein. Ich versuche auf Gepäck zu achten, und wir reisen immer nur mit zwei mittelgroßen Trolleys, einem -zwei Handgepäck Trolley und ein paar Rücksäcken mit.

      An den Automaten im Compass müsste ich mich etwas angewöhnen. Ohne das Gaspedal fährt der nicht los. Für mich war das ziemlich ungewöhnlich.

      Etwa eine halbe Stunde brauchte wir von Buffalo bis zu Niagara Falls. Ich wollte gleich am großen Parkplatz P1 bei Prospect Point Park parken, der war aber vorübergehend geschlossen: an der Schranke das Schild „Keine Plätze mehr“. Ich musste ein paar Runden rund um den Park drehen. An der Straße war nichts zu finden. Kleine private Parkings verlangen schon um $20 Tagespreis. Nach 15 – 20 Minuten kommen wir wieder zum Prospect Point zurück und können jetzt direkt hier parken. Bei diesen „Rundendrehen“ muss man darauf achten nicht versehentlich auf der Brücke zu Canada zu landen.



      Weizen: Karte gelöscht wegen Copyright

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    • Es gibt mehrere sehr touristische Info Seiten zu den Niagara Falls, NY. Zum Beispiel:




      Die sind sehr bunt und irgendwie doch nutzlos. Nicht einmal eine gescheite Umgebungskarte findet man da. Krasser Unterschied zu typischen Info Ressourcen zu USA National und State Parks. Ich hatte mir zur Orientierung eine „Niagara Falls Walking Map“ runtergeladen. Auf parks.ny.gov gibt es auch eine „kindergerechte“ Karte.

      Im Wesentlichen gibt es auf der USA – Seite den Prospect Point Park mit seiner Observation Tower und dem Schiff Maid of the Mist, und die Goat Island mit Cave of the Winds.

      Der Orin Lehman Visitors Center



      Orin Lehman, ein Enkel des Mayer Lehman (den Gründers der jetzt berüchtigten Bank Lehman Brothers) diente bist 1993 als Commissioner of New York State Office of Parks and Recreation. Ich denke, um seinen Beitrag zu Erhaltung der Parks zu ehren wurde der der Visitor Center nach seinem Tod in 2008 umbenannt.





      Die Besichtigung des Niagara Falls Reservation State Parks kostet nichts. Die Observation Tower ist allerdings eine extra Attraktion. Von der Aussichtplattform sieht man die Fälle tatsächlich viel besser.


      Observation Tower

      Man kann alles über die überfüllten touristischen Niagara Falls sagen, aber die gewaltigen Wasserfälle versetzen einen in Stauen. Ich habe die bereits gesehen, aber fand die Aussichten immer noch sehr beindruckend.



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    • Als erstes sind wir mit dem Schiff Maid of the Mist gefahren. Dafür fährt man mit dem Aufzug zum Pier am Fluss runter. Das mag zwar auch ein „Touristik Trap“ sein, aber ich fand die Fahr auch toll. Besonders wenn das Schiff in den Dampfkessel bei Horseshoe Falls reinfährt, wo außen rum nur noch Wasserdampf ist, alles ist voller Nebel, das Boat verschwindet darin, und man hört nur das gewaltige Rauschen des fallenden Wassers.

      Meine Befürchtung, die verteilten Plastik Mänteln würden von den Wassertropfen nicht schützen, hat sich als falsch erwiesen. Die Kleidung und die Schuhe blieben einigermaßen trocken.














      Im „Dampfkessel“ bei Horseshoe Falls, der andere Name, die Canadian Falls.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von afrland () aus folgendem Grund: falsches Foto ersetzt

    • Die Besichtigung der Aussichtsplattform ermöglicht noch eine zweite Attraktion: Crows Nest. Vom Steg „Maid of the Mist“ kann man über die Treppen ziemlich nah an Wasserfälle herankommen. Das bietet eine vergleichbare Erfahrung wie die Fahrt mit dem Schiff. Auf den letzten Stufen von dem Treppenwerk steht man im Gezischt der gewaltigen rauschenden Wassermaßen. Ich meine nicht nur, dass man dabei nass wird. So aus der Nähe erlebt man die Wasserfälle schon anders als von oben. Das war auch toll.




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    • Bekannt sind die „Daredevils“, die die Fälle zu befahren versuchen. Der wohl berühmteste Fall war im Oktober 1901, als Annie Taylor die Horseshoe Falls in einem Holzfass herunterstürzte. In einem Reiseführer las ich den Satz, dass die Niagara Fälle auch für die Mutproben anderer Art bekannt sind: Ja-Wort geben. Eine extra „Heirat Planung“ Seite auf niagarafallsusa.com nennt Niagara die „Honeymoon Capital of the World“.



      Vor der Erkundung der Goat Island wollten wir noch was essen. Gleich hinter dem Parkplatz am Prospekt Point steht ein neunstöckiges Einkaufszentrum (früher hieß der Occidental Center) mit umfangreichen Angebot an billigen „Third-World“ Waren und komischen Fast-Food. Alles sah so unappetitlich aus, das wir nicht einmal daran dachten, hier etwas zu sich zu nehmen. Der Hard Rock Cafe gegenüber wäre zu zeitaufwendig. Hinter dem gab es die kleine gemütliche Mario's Pizza. Man hat uns schnell eine frische Pizza gebacken, die zwar $20 kostete, aber sehr groß war, sodass man die bei nicht zu großen Hunger für viert teilen konnte.

      Nach dem Mittagessen sind wir in den Niagara Falls SP auf dem Goat Island gegangen. Wir schauten uns die American Falls von der anderen Seite an, und sind danach zu Horseshoe Falls (Terrapin Point) gegangen. Für Cave of the Winds war schon etwas spät. Zum Abend wieder nass werden wollten wir nicht.





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    • afrland schrieb:

      Was mich nicht hindert, die in Maße zu posten :- ) Also der Mehrwert für die USA Kenner sollte sehr gering sein. Aber ich tue es trotzdem. Ehrlich gesagt, ich weiß nicht wirklich warum
      Finde ich gut und dann auch gleich so schnell losgelegt :clab: :clab: :clab:
      Boston gefällt mir, ich war selber noch nicht an der Ostküste, aber wenn
      es mal soweit ist, freue ich mich gerade auf diese Stadt sehr

      afrland schrieb:

      Statt den bestellten Kategorie „Standard“ haben wir einen Jeep Compas bekommen, also ein SUV Midsize.
      Habt ihr dafür etwas vom Preis zurückbekommen? Schließlich habt ihr ja für den Größern auch bezahlt :nw:

      afrland schrieb:

      Bei diesen „Rundendrehen“ muss man darauf achten nicht versehentlich auf der Brücke zu Canada zu landen.
      Das wäre echt blöd ;haha_ ;haha_
      Trotz Massentourismus würde ich mir die Niagara Falls auch nicht entgehen lassen ;;NiCKi;: :!!
      liebe Grüße

      Ina

    • Unser Hotel für die Nacht war Clifton Victoria Inn at the Falls auf der Kanadischer Seite. Das Clifton ist leider kein Mehr-Sterner mit Blick auf die Niagara, sonder ein einfaches günstiges Motel in Fuß Nähe vom touristischen Zentrum. An der Brücke – dem Grenzübergang bildete sich ein kleiner Stau. Man hat uns aber die Grenze schnell passieren lassen.

      Die Kanadische Seite ist schon sehr touristisch mit unzähligen Restaurants und diversen Attraktionen wie ein Riesenrad, „Horrohaus“ oder „Ripley's Believe It or Not“! Es erinnerte mich an Las Vegas oder Fisherman's Wharf in San Francisco.






      Das Foto der schön mehrfarbig beleuchteten Wasserfälle habe ich leider ohne einen Stative verbockt.

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