North by midwest 2017 - (Visa! Die Freiheit nehm' ich Dir!)

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    • North by midwest 2017 - (Visa! Die Freiheit nehm' ich Dir!)

      Vorwort - north by midwest 2017
      Visa! Die Freiheit nehm' ich Dir!




      Ich schreibe das Vorwort schon vor der Reise – ist ja schließlich ein Vorwort.
      Es sind jetzt noch 24 Tage bis zum 16. April, und die Route ist bis ins Detail geplant.
      Die Hotels sind alle gebucht, ich kann aber alle stornieren, sollten wir wider Erwarten die Route ändern müssen oder wollen.
      Der Flug ist natürlich schon seit Monaten gebucht und das Auto habe ich vor ca. 6 Wochen über Hertz gebucht.
      Zu den Kosten sage ich im Fazit dann einiges.
      Wie kam es zu der Reise?
      In die Staaten Illinois, Wisconsin, Michigan, Minnesota, North Dakota, South Dakota, Nebraska und Iowa verschlägt es jetzt ja nicht so den 08/15- USA-Touristen.
      Außer in den Dakotas (mit dem Theodore Roosevelt National Park), im Badlands Nationalpark und am Mount Rushmore gibt es ja kaum etwas, das bis über die Grenzen der USA hinaus so bekannt ist, dass es einen deutschen Touristen dahin treiben könnte.
      Oder doch?
      Wenn ihr unsere Reiseberichte seit Jahren verfolgt, dann wisst ihr auch, dass wir gerade das an den USA lieben: Einfach durch die kleinen Orte fahren und uns treiben lassen, die ein oder andere Roadside-Attraktion sehen oder nur einen Tag lang 300 km geradeaus fahren – das ist für uns genau das Amerikafeeling, was wir so mögen.




      Der Theodore Roosevelt Nationalpark steht schon deshalb seit einigen Jahren auf der Bucketliste, weil ich einfach jeden Nationalpark der USA mal gesehen haben will. Zudem muss es dort echt toll sein, mit den Bandlands und den vielen Tieren.
      Schnell war klar, 2017 wird das Jahr für den Besuch in diesem Park. Weil unsere Reise im Frühjahr stattfinden wird, passt das sehr gut.

      So plante ich praktisch um den Park herum unsere Reise. Als erstes stellte sich aber die Frage, von wo aus starten wir? Verbinden wir den Nationalpark mit den Black Hills oder mit den Rockys und dem Yellowstone, oder eher mit dem Nordwesten?
      Der Theodore Roosevelt Nationalpark liegt ja so ziemlich „in the middle of nowhere“, so recht ist keine große Stadt mit einem großen internationalen Flughafen in der Nähe. Am nächsten dran und mit einer schönen Tour zu verbinden liegt im Prinzip Denver. Näher dran läge Minneapolis, dazu hatte ich aber noch keine Tour-Idee.
      So war mein erster Tour-Entwurf von Denver aus.

      Dann kam der Tag, an dem die Meilenschnäppchen für unseren Zeitraum rauskamen, und es war weder Denver noch Minneapolis dabei. Es wurde Chicago.
      Kein Problem, nach Chicago wollten wir eh mal ein zweites Mal reisen, und da wir 4 Wochen für diese Reise zur Verfügung haben, kommen wir auch mit der weiteren Fahrt gut hin.

      Bei der Planung ging es mir ganz ähnlich wie bei der letzten Reise in die Südstaaten, auf reichlich Berichte oder Tipps aus deutschen USA-Foren konnte ich nicht zugreifen. Die einzigen Infos, die ich bekam, waren über den Theodore Roosevelt Nationalpark, was ja schon mal gut war, und über die Black Hills, wo wir im Jahre 2010 schon einmal gewesen sind.
      Ich war also zu 90% bei der Planung auf mich selbst gestellt. Was soll ich sagen – ich liebe es ja zu recherchieren, das Internet zu durchforsten, bei google maps mit streetview mir schon mal die Gegend anzusehen, nach Roadside-Attraktionen zu gucken etc.
      So entstand innerhalb von einigen Wochen – so hoffe ich- eine sehr abwechslungsreiche Route durch die Staaten Illinois, Wisconsin, Michigan, Minnesota, North Dakota, South Dakota, Nebraska und Iowa.

      Hier die Route:
      Tag 1 – Ankunft Chicago 12:55
      Tag 2 – Chicago – Delavan, WI – Madison, WI
      Tag 3 – Madison, WI – Wisconsin Dells – Sparta, WI – Stevens Point, WI
      Tag 4 – Stevens Point, WI – Pictured Rock, MI – Munising, MI
      Tag 5 – Munising, MN – Pictured Rock, MI – Munising, MI
      Tag 6 – Munising, MI – Cippewa Falls, WI
      Tag 7 – Cippewa Falls, WI – Minneapolis (Roseville)
      Tag 8 – Minneapoilis, MN – Bemidji, MN
      Tag 9 – Bemidji, MN – Fargo, ND
      Tag 10 – Fargo, ND – Grand Forks, ND – Nekoma, ND – Devil’s Lake, ND
      Tag 11 – Devil’s Lake – Heimdal, ND – Balforu, ND – Jamestown, ND
      Tag 12 – Jamestown, ND, Arena, ND – Watford City, ND
      Tag 13 – Watford City, ND – Theodore Roosevelt North Unit – Watford City, ND
      Tag 14 – Watford City, ND – Makoshika SP – Glendive, MT
      Tag 15 – Glendive, MT – Theodore Roosevelt NP – Dickinson, ND
      Tag 16 – Dickinson, ND – Theodore Roosevelt NP – Dickinson, ND
      Tag 17 – Dickinson, ND – Gladstone – Regent – New Leipzig – New Salem – Bismark, ND
      Tag 18 – Bismark, ND – Strasburg, ND – New Kassel Church, ND – Zeeland, ND – Pierre, SD
      Tag 19 – Pierre, SD – Wall, SD – Badlands Nationalpark
      Tag 20 – Wall, SD – Badlands NP – Scenic, SD
      Tag 21 – Wall, SD – Custer State Park – Custer, SD
      Tag 22 – Custer, SD – Hot Springs, SD – Ardmore – Toadstool GA – Scottsbluff, NE
      Tag 23 – Scottsbluff, NE – Alliance – Kearny, NE
      Tag 24 – Kearny, NE – Omaha, NE
      Tag 25 – Omaha, NE – Hamburg, IA – Des Moines, IA
      Tag 26 – Des Moines, IA – Eldon, IA (American Gothic House) – Cedar Rapids, IA
      Tag 27 – Cedar Rapids, IA – Iowa City, IA – Rosemont/Chicago O’Hare
      Tag 28 – Abreise 1605 (13:00 Airport)


      Wir haben uns entschieden, für diese Reise alle Hotels vorzubuchen, weil wir sichergehen wollten – vor allem im Theodore Roosevelt Nationalpark – für einige Nächte ein Zimmer zu haben, denn die Hoteldichte dort ist nicht sehr groß.
      Zudem ist in North Dakota nicht nur der Park, sondern es wird dort auch sehr viel nach Öl und Gas gebohrt, so dass die Hotels immer schon Monate vorher ausgebucht sind.

      Chicago musste ich auch vorbuchen, so buchten wir eben alles an Hotels vor. Wir entschieden uns für Hampton Inns, Holiday Inns, in einem Fall für ein Comfort Inn und für eine Cabin in der Nähe des Badlands Nationalpark, die wir schon aus dem Jahre 2010 kennen.

      Der Plan für diese Reise ist es, erstens in den Parks zu wandern, zweitens Cruisen über die Highways und kleinen Straßen, um das Land zu erkunden. Drittens wollen wir viele kuriose Roadside-Attraktionen sehen und dabei Land und Leute erleben. Viertens steht natürlich auch wieder das Shoppen auf dem Plan.
      Jetzt heißt es nur noch 3,5 Wochen warten bis zur nächsten Reise.

      Highlights der Tour werden sein:
      Chicago (Wills Tower), Madison (State Capitol), Wisconsin Dells, Pictured Rocks, National Lakeshore, Minneapolis (State Capitol), Roadside-Attraktionen (Paul Bunyan), Bemidji (Filming Locations), Lake Itasca (Mississippi Quelle), Fargo (Filming Locations), Ghost Towns in North Dakota, Roadside-Attraktionen in North Dakota, Theodore Roosevelt Nationalpark North Unit, Makoshika State Park, Theodore Roosevelt Nationalpark South Unit, Enchanted Highway, Bismarck (State Capitol), Pierre (State Capitol), Wall, Badlands Nationalpark, Custer State Park, Mount Rushmore, Crazy Horse Memorial, Carhenge, Toadstool Geological Park, Scottsbluff National Monument, Lincoln Highway, Lincoln (State Capitol), Des Moines (State Capitol), American Gothic House, etc.

      Heute sind es nur noch 4 Tage bis zur Reise und die Aufregung steigt. Zudem kommen immer wieder unschöne Nachrichten aus den USA, vom Gouvernement Shutdown bis hin zur Kriegserklärung an andere Länder ist alles dabei.
      Wir hoffen, nichts davon wird unsere Reise beeinträchtigen. Zur Sicherheit habe ich aber mal für die paar Tage, wo wir in Nationalparks sein werden, nach Alternativen gesucht. Viele gibt es nicht.

      18.5.2017. Wir sind wieder da – es gab keinen Shutdown, an der Stelle danken wir mal Mister Trump.

      Reisezeitraum: 16.04.2017 - 14.05.2017
      Flug: HH - FRA - ORD / ORD- FRA-HH - mit der Lufthansa

      Mietwagen: SFAR über Hertz

      Sights: Chicago, Pictured Rock National Lakeshore, Minneapolis, Fargo, Theodore Roosevelt Nationalpark, Badlands Nationalpark, Custer State Park, Mount Rushmore, etc

      Hotels: Hampton Inns, Holiday Inns, Comfort Inn - alles vorgebucht



      Einsteigen, festhalten, es geht los und das schnell.... :gg:
    • Komme gerade wieder aus der Great lakes Region. Da schaue ich gerne rein.

      Stefunny schrieb:

      Bei der Planung ging es mir ganz ähnlich wie bei der letzten Reise in die Südstaaten, auf reichlich Berichte oder Tipps aus deutschen USA-Foren konnte ich nicht zugreifen. Die einzigen Infos, die ich bekam, waren über den Theodore Roosevelt Nationalpark, was ja schon mal gut war, und über die Black Hills, wo wir im Jahre 2010 schon einmal gewesen sind.
      Hättest du mal hier gefragt. ;) :MG:
      LG, Betty aka "DA - Immobilien-Maklerin"

      Bettys Homepage
    • Ellen & Udo schrieb:

      Hoert sich total spannend an! Genau unser Ding. Wuerden gerne dabei sein, sind aber gerade selbst unterwegs. In einer guten Stunde geht unser Flug FRAORD. Aber vielleicht haben wir Gelegenheit von unterwegs mal reinzuschauen, ansonsten nach Rueckreise.
      Dann liest du/ihr sicher nach, wenn ihr zurück seid. Oder wenn bei Euch dann mal ND ansteht.
      Guten Flug

      betty80 schrieb:

      Komme gerade wieder aus der Great lakes Region. Da schaue ich gerne rein.

      Stefunny schrieb:

      Bei der Planung ging es mir ganz ähnlich wie bei der letzten Reise in die Südstaaten, auf reichlich Berichte oder Tipps aus deutschen USA-Foren konnte ich nicht zugreifen. Die einzigen Infos, die ich bekam, waren über den Theodore Roosevelt Nationalpark, was ja schon mal gut war, und über die Black Hills, wo wir im Jahre 2010 schon einmal gewesen sind.
      Hättest du mal hier gefragt. ;) :MG:
      Schön, dass Du rein schaust. Ja hätte ich mal, aber die RB haben nicht zu viel hergegeben für diese Ecke, und anmeldet war ich noch nicht. :-)
      Supi.

      Dann geht es auch schon los.
    • Tag 1 - 16.04.2017 Flug von HH über FRA nach Chicago

      "Don't criticise my lifestyle"



      So nötig wie diese Reise hatte ich schon lange keine mehr. Stress bis zum letzten Tag. Die Nacht zuvor bin ich gar nicht erst ins Bett gegangen, weil ich erfahrungsgemäß eh nicht schlafen kann, also guckte ich, bis mir dann doch für eine Weile die Augen zufielen, ein paar Folgen Nashville.
      Um 04:00 Uhr klingelte Marios Wecker, denn um 05:00 sollte uns der Fahrdienst abholen. Dieser war wie immer pünktlich und fuhr uns nach Hamburg zum Airport.
      Von dort aus ging unser Lufthansa-Flieger um 07:30 Uhr nach Frankfurt. Es blieb genug Zeit für die Security, ein paar Fotos und ein kleines Frühstück.








      Der Flug von HH nach FRA ging wie vereinbart los und landete auch pünktlich in Frankfurt. In Frankfurt hatten wir gute zwei Stunden Zeit, bis die Maschine LH 430 nach Chicago abhob.

      In Frankfurt gab es noch kurz Probleme mit unseren elektronischen Bordkarten, der Code konnte nicht gelesen werden. Man sagte uns, wir haben den falschen, es war aber der Code in der Mail von der Lufthansa, die wir nach dem Online-Check-In bekommen hatten. Nach einer Diskussion mit dem Mitarbeiter ließ er uns einfach durch. So einfach war das. Trotzdem gingen wir aber noch mal online, um auch sicher ins Flugzeug nach ORD einsteigen zu können.

      Einsteigen klappte dann auch gut mit dem Smart-Phone, aber ich sage euch, ich drucke mir das nächste Mal wieder was aus.

      Im Flugzeug nahmen wir unsere Plätze 46J und 46H ein, das ist eine der letzten Reihen, sie hat aber eine Zweier-Bestuhlung, was uns besser gefällt, als mit einem Fremden in einer 3er-Reihe zu sitzen.
      Der Flug verlief ohne besondere Vorkommnisse, wir konnten sogar beide 3-4 Stunden schlafen, ohne große Störungen von vorbeilaufenden Leuten, Kindern oder unnötig vielen Signaltönen. Sogar das glutenfreie Essen war genießbar. Nur der Service der LH war auch schon mal besser, nach Extradecken, -kissen oder anderem mussten wir 2 bis 3 mal nachfragen.

      Irgendwann stellte sich das USA-Urlaubsfeeling ein, der Stress fiel ab und wir freuten uns unendlich, wieder unterwegs zu sein.


      Gegen 12:45 Uhr war tatsächlich Touch Down, bis wir dann an der Immigration waren, war es ca. 13:00 Uhr. Dort wollten wir natürlich die APC-Automaten nutzen und stellten uns an der dafür vorgesehenen Schlange an. Als ich an der Reihe war, wollte der Automat meinen Reisepass nicht lesen. Ich hatte das schon mal, ich weiß nur nicht mehr wann, scheint wohl kaputt zu sein. Ich muss wohl mal einen neuen Pass holen.
      Trotz mehrmaliger Versuche einer Flughafenmitarbeiterin wollten ca. drei APC-Automaten den Pass nicht lesen, also mussten wir uns an einen Schalter stellen. Es war aber alles frei und gegen 13:30 Uhr waren wir durch. Unser Gepäck war schon auf dem Band, so ging das schnell.

      Auf den Hertz-Bus mussten wir ein paar Minuten warten. Wir stiegen um ca. 14:00 Uhr in den Bus.

      Auf der Anzeigetafel stand schon unser Name mit der Parkplatznummer. Wir hatten einen SFAR SUV gebucht. Auf dem Parkplatz stand ein Dodge Journey. Nebenan ein Jeep Grand Cherokee. Als Modellbeispiel hatten wir einen Toyota 4Runner. Der Dodge Journey ist erheblich kleiner als beide Autos, was uns schon
      etwas unzufrieden machte, zudem wir 1500 Euro für den Wagen bezahlt haben, mehr als auf jeder anderen der 16 USA-Reisen.

      Nur mal so als Beispiel: Wir hatten den Jeep Grand Cherokee schon als Upgrade auf einen Midsize SUV für eine Gesamtsumme von 725 Euro für 21 Tage. Zudem hatten wir schon einen GMC Acadia für den Preis von 923 Euro für 22 Tage, zudem einen Infinity Q60, gebucht als Midsize SUV mit Navi und allem Drum und Dran von Hertz für 725 Euro für 31 Tage. Für einen Fullsize SUV haben wir schon mal 1000 Euro für 22 Tage bezahlt.

      Dementsprechend enttäuscht waren wir. Der Dodge ist auch kein kleines Auto, aber die Ausstattung ist minimal, ins Handschuhfach passt noch nicht mal mein kleines Tablet, geschweige denn andere Dinge, die man gerne im Auto lassen möchte. Es gibt keine weiteren Ablageflächen, weder hinten in den Sitzen noch im Boden. Das sollte bei einem Auto mit dem Namen „Journey“ doch vorhanden sein.


      Gut, dann gehen wir mal fragen, ob wir tauschen können. Der unmotivierte Mitarbeiter sagt uns, dass der Jeep Grand Cherokee eine ganz andere Klasse als der Journey sei, der wäre Luxus Class und es wären auch gar keine verfügbar. Wie bitte, es steht doch einer neben uns. Nein, das wäre kein Wagen von Hertz, ach so, nee, ja, ist klar!?

      Der Mitarbeiter wollte aber mal nachfragen, ob noch ein anderer in der von uns gebuchten Klasse verfügbar wäre. Soll er machen, wir warten. Wir warten und warten und warten, keine Rückmeldung, ob und wann es noch einen Wagen geben könnte. Also noch mal zum Schalter, ja ja, der kommt bald, es wäre noch ein Japaner da (hab ich jetzt echt vergessen, was es für einer war), der kam dann auch nach ca. 20 Minuten vorgefahren, dieser Wagen war aber auch nicht viel größer und roch ganz eklig nach Duftspray. Da sich von den Hertz-Mitarbeitern keiner so richtig um uns kümmerte und wir auch nicht wussten, wie wir das jetzt machen sollten,gingen wir einfach zu unserem Journey zurück und verpackten unser Zeug.
      Wir beschlossen, damit jetzt zufrieden zu sein und die Reise zu genießen, muss ich mein Tablet eben immer unter dem Sitz verstauen.

      Unser anderes Gepäck, 2 große Koffer, 1 kleiner Koffer, 1 Kühlbox, 1 Plastikbox und 2 Klappstühle passten in den Wagen rein, das war schon mal die Hauptsache. Ein Navigationsgerät haben wir selber mit und zum Einparken müssen wir eben ohne Piepser auskommen. (ging ja frühe auch) Immerhin haben wir einen Startkopf und eine Fernbedienung für den Schlüssel, ist ja schon mal was.
      Jetzt aber auf nach Chicago Downtown, dort wollten wir heute noch einiges ansehen. Hatte ich schon erwähnt, dass es sehr warm und sonnig war?

      Also fuhren wir vom Airport nach Navi zu unserem Hotel in der Monroe Street.
      Zuvor hielten wir kurz beim Jewel Osco für ein paar Kleinigkeiten fürs Frühstück und die ersten Getränke.

      Auf der Suche nach der Straße, wo sich das Parkhaus vom Hotel befand, mussten wir dreimal um den Block fahren, da es dort viele Einbahnstraßen gibt. Dabei ist ein und derselbe Typ dreimal direkt vor uns bei Rot für ihn über die Straße gegangen. Mario musste jedes Mal stark bremsen. Beim dritten Mal hat er mal kurz gehupt. Der Typ schrie uns an mit den Worten: „Don’t criticise my lifestyle, man“ und spuckte uns ans Fenster. Ein schöner Willkommensgruß in Chicago.

      Endlich war die Einfahrt zum Parkhaus gefunden. Dort parkten wir, checkten erst mal ein und brachten unsere Koffer aufs Zimmer. Schnell aufs Klo und etwas frisch gemacht, dann aber los runter in die Straßenschluchten.








      Der Brunnen war leider noch aus

      Nach ein paar Stunden hatten wir erstmal genug und unsere Mägen riefen nach etwas zu essen. In Downtown hatte fast alles geschlossen oder war überfüllt, es war Ostersonntag. Zudem kann ich ja auch nicht alles essen, also sind wir aufs Zimmer zurück und haben ein mitgebrachtes Chinagericht gefuttert.

      Nachdem wir satt waren, haben wir noch mal unsere Kameras gepackt und sind zur Bean gegangen. Eigentlich wollten wir ja noch ans Wasser zu einem tollen Punkt für die Skyline, aber Plan und Realität gingen dann nach dem langen Flug doch auseinander.















      Wir waren einfach so müde, gerade jetzt, als es dunkel wurde, schlug die Müdigkeit die Aufregung und Neugierde. Morgen ist auch noch ein Tag.
      Zurück im Zimmer fielen wir einfach nur ins Bett.





      Wetter: sonnig ca. 20°C
      Sights: Chicago Downtown

      Restaurant: Chinagericht auf dem Zimmer


      Hotel: The Palmer House by Hilton
    • So Stefanie, ich bin wieder schnell dazugestigen :gg: ;)
      Ihr seid wieder, auf mir unbekannten Terrain, aber das reizt ja gerad ;;NiCKi;:

      Stefunny schrieb:

      Einsteigen klappte dann auch gut mit dem Smart-Phone, aber ich sage euch, ich drucke mir das nächste Mal wieder was aus.
      Ich habe heuer schwer überlegt, ob ich die elektronische Bordkarte nehme, aber ich Schie... habe doch lieber wieder ausgedruckt :nw:

      Stefunny schrieb:

      Auf dem Parkplatz stand ein Dodge Journey. Nebenan ein Jeep Grand Cherokee. Als Modellbeispiel hatten wir einen Toyota 4Runner. Der Dodge Journey ist erheblich kleiner als beide Autos, was uns schon
      Also, für mich ist Hertz mittlerweile keine Option mehr, man liest einfach zu oft, dass man mit einem kleiner Auto abgepeist wird, als man gebucht hat. Das scheint mir doch ein richtig Masche zu sein :rolleyes:

      Stefunny schrieb:

      Dabei ist ein und derselbe Typ dreimal direkt vor uns bei Rot für ihn über die Straße gegangen. Mario musste jedes Mal stark bremsen. Beim dritten Mal hat er mal kurz gehupt. Der Typ schrie uns an mit den Worten: „Don’t criticise my lifestyle, man“ und spuckte uns ans Fenster. Ein schöner Willkommensgruß in Chicago.
      Klasse Willkommensgruß ;te:

      Stefunny schrieb:

      Nachdem wir satt waren, haben wir noch mal unsere Kameras gepackt und sind zur Bean gegangen. Eigentlich wollten wir ja noch ans Wasser zu einem tollen Punkt für die Skyline, aber Plan und Realität gingen dann nach dem langen Flug doch auseinander.
      Ich glaube, ich hätte euer Programm schon nicht geschafft :schaem: :!!
      liebe Grüße

      Ina

    • Stefunny schrieb:

      , und anmeldet war ich noch nicht. :-)
      Hmm....du bist doch schon seit 2009 angemeldet ;][;

      Eure Hertz-Story kommt mir nur allzu bekannt vor, haben wir dieses Jahr in SF erlebt. Zudem noch ein rotzfrecher Mitarbeiter....mittlerweile hab ich das beim ADAC (wurde darüber gebucht) reklamiert und ich hab immerhin 280 Euro zurückbekommen ;ws108; ....der "nette" Hertz-Mitarbeiter meinte nämlich, ein Nissan Rogue entspräche meiner gebuchten SFAR-Klasse (was er natürlich nicht tut, denn der wurde damals explizit bei IFAR als Beispielauto angeführt, mittlerweile ist es ein anderes Auto). Das Modellauto Toyota 4runner gabs gar nicht und ein Jeep Grand Cherokee war bei denen angeblich auch Fullsize :ohje: ;haha_ Ich habe Hertz auf jeden Fall zum letzten Mal gebucht :pipa: Nicht, dass Alamo und Co. auch versuchen, Spielchen mit einem zu treiben..aber das hier war schon noch mal ne andere Nummer. ;noe;
    • Ina schrieb:

      So Stefanie, ich bin wieder schnell dazugestigen :gg: ;)
      Ihr seid wieder, auf mir unbekannten Terrain, aber das reizt ja gerad ;;NiCKi;:

      Stefunny schrieb:

      Einsteigen klappte dann auch gut mit dem Smart-Phone, aber ich sage euch, ich drucke mir das nächste Mal wieder was aus.
      Ich habe heuer schwer überlegt, ob ich die elektronische Bordkarte nehme, aber ich Schie... habe doch lieber wieder ausgedruckt :nw:

      Stefunny schrieb:

      Auf dem Parkplatz stand ein Dodge Journey. Nebenan ein Jeep Grand Cherokee. Als Modellbeispiel hatten wir einen Toyota 4Runner. Der Dodge Journey ist erheblich kleiner als beide Autos, was uns schon
      Also, für mich ist Hertz mittlerweile keine Option mehr, man liest einfach zu oft, dass man mit einem kleiner Auto abgepeist wird, als man gebucht hat. Das scheint mir doch ein richtig Masche zu sein :rolleyes:

      Stefunny schrieb:

      Dabei ist ein und derselbe Typ dreimal direkt vor uns bei Rot für ihn über die Straße gegangen. Mario musste jedes Mal stark bremsen. Beim dritten Mal hat er mal kurz gehupt. Der Typ schrie uns an mit den Worten: „Don’t criticise my lifestyle, man“ und spuckte uns ans Fenster. Ein schöner Willkommensgruß in Chicago.
      Klasse Willkommensgruß ;te:

      Stefunny schrieb:

      Nachdem wir satt waren, haben wir noch mal unsere Kameras gepackt und sind zur Bean gegangen. Eigentlich wollten wir ja noch ans Wasser zu einem tollen Punkt für die Skyline, aber Plan und Realität gingen dann nach dem langen Flug doch auseinander.
      Ich glaube, ich hätte euer Programm schon nicht geschafft :schaem: :!!
      Das gute alte Verfahren ist ab und zu doch besser.

      Man muss sich ja doch am ersten Tag wach halten, so haben wir weniger Jetlag.

      Schön, dass du dabei bist.

      carovette schrieb:

      Stefunny schrieb:

      , und anmeldet war ich noch nicht. :-)
      Hmm....du bist doch schon seit 2009 angemeldet ;][;
      Eure Hertz-Story kommt mir nur allzu bekannt vor, haben wir dieses Jahr in SF erlebt. Zudem noch ein rotzfrecher Mitarbeiter....mittlerweile hab ich das beim ADAC (wurde darüber gebucht) reklamiert und ich hab immerhin 280 Euro zurückbekommen ;ws108; ....der "nette" Hertz-Mitarbeiter meinte nämlich, ein Nissan Rogue entspräche meiner gebuchten SFAR-Klasse (was er natürlich nicht tut, denn der wurde damals explizit bei IFAR als Beispielauto angeführt, mittlerweile ist es ein anderes Auto). Das Modellauto Toyota 4runner gabs gar nicht und ein Jeep Grand Cherokee war bei denen angeblich auch Fullsize :ohje: ;haha_ Ich habe Hertz auf jeden Fall zum letzten Mal gebucht :pipa: Nicht, dass Alamo und Co. auch versuchen, Spielchen mit einem zu treiben..aber das hier war schon noch mal ne andere Nummer. ;noe;
      du hast recht anmeldet war ich aber eben nur read only praktiziert. Da ich anderen Foren kaum Infos bekommen habe probierte ich es hier gar nicht erst. Seit dem ich aktiv dabei bin ist mir aber klar, dass man hier schon noch mal spezielle Tipps bekommt als in anderen Foren. :-)

      wir hatten direkt bei Hertz gebucht Business Spezial Tarif oder so was. Als Gold Member und das war für die Klasse SFAR auch das günstiges, was wir zu dem Zeitpunkt bekommen hatten. Sogar über ADAC wäre es teurer gewesen.

      Ich glaube die wissen selber nicht welches Auto welche Klasse ist. Und sind wohl angehalten keinen Kunden Service mehr zu bieten.

      Ja eben man hat ja bei Alamo etc auch solche Erlebnisse..aber nicht ganz so gleichgültige MA.

      Mal gespannt wie es dieses Mal wird, Wir haben wieder nur Midsize gebucht, dann kann man uns immerhin kein Downgrade geben.
    • Tag 2 - 17.04.2017 Chicago Sights - Fahrt nach Madison, WI

      "I never heard of the Lumberjack"



      Wir haben super geschlafen, ohne in der Nacht wach zu werden, erwachten wir gegen 05:30 Uhr, das war die perfekte Zeit, um aufzustehen, zu duschen, zu frühstücken, zu packen und dann noch etwas Chicago zu erkunden.
      Ca. 1 Stunde später war alles erledigt und wir nahmen wieder nur unsere Kameras und gingen los. Um 09:00 Uhr hatten wir einen Termin mit meiner Höhenangst auf dem Willis Tower.







      Erst noch mal zur Bean (Millennium Park), wo wir ganz alleine waren. Dann weiter zum Chicago River bis zum Trump Tower, von dort aus am River Walk entlang bis zur Monroe Street.








      An diesem wunderbaren, klaren und noch kühlen Morgen joggten schon etliche Leute am Fluss entlang, andere haben hier aber wohl auch die Nacht verbracht.



















      Wir spazierten bis zur Union Station, wo viel los war, die Leute strömten in die Büros von Downtown.













      Vor dem Willis Tower mussten wir noch kurz warten, bis die Tore öffneten. Dann ging es mit dem Aufzug in den zweithöchsten Wolkenkratzer der USA. Der Willis Tower ist 442,3 Meter hoch. Das Sky-Deck mit den Glasbalkonen liegt auf 412,7 Metern.
      Wir zahlten $46 für 2 Tickets. Um hineinzukommen, muss man durch eine Security.







      Der Aufzug ist extrem schnell, mit 28,8 km/h bringt dieser einen nach oben, da wird es einem schon etwas mulmig im Magen. Mir war es ja eh mulmig, denn meine Höhenangst brauchte heute mal wieder eine Konfrontation mit der mutigen Stefanie, das wollte sie aber nicht.
      Ich hatte mir ganz fest vorgenommen, ganz cool auf den Glasbalkon zu steigen und mich dort drauf richtig wohl zu fühlen, so weit das Vorhaben.

      Der ein oder andere Leser erinnert sich eventuell noch an den Bericht aus 2013, als wir Chicago am Ende der Route-66-Tour besuchten. Auch da waren wir schon auf dem Willis Tower, aber mein Betreten des Glasbalkons war von Angst geprägt und dauerte ca. 1 Sekunde.
      Das muss dieses Mal anders werden, eher fahre ich nicht wieder runter.

      Voller Mut kamen wir aus dem Aufzug, nach der Runde auf der Plattform großen Schrittes zu dem Balkon. Aber da schlug sie zu, die Angst, von der ich glaubte, sie besiegt zu haben. Denkste, kommt immer wieder, diese tückische Angst. Panik steigt in mir hoch, Tränen laufen über das Gesicht, ein Kloß bildet sich im Hals, die Knie fangen an zu schlottern, ob ich will oder nicht. Shit.



      Mario ist auch erstaunt, hat er mich doch schon ganz anders an Abgründen und auch hier und auf dem John Hancock Center gesehen.
      Mein mutiges Ich schafft es, sich wieder zu fangen und immerhin den Körper so unter Kontrolle zu bekommen, dass ich nicht mehr heule und zittere.

      Ich laufe eine Weile rum und sehe mir die anderen angstfreien Leute an, die munter auf den Balkon gehen. Mario ist auch dabei.
      Ich will auch.




      Eine Frau ist mit ihrem Sohn da, auch sie hat große Angst, wir reden etwas über die Höhenangst.
      Dann wage ich es noch mal. Zum Glück sind noch nicht so viele Leute hier oben und die, die da sind, haben viel Verständnis, dass ich eine Weile brauche.




      Ich wage mich immer wieder nah an den Balkon heran, am besten auf allen Vieren mit dem Po zuerst, bloß nicht runtergucken. Ja, ich sitze auf dem Glas. Mario feuert mich an: noch ein Stück und noch ein Stück, bloß nicht runtergucken, Tränen runterschlucken, nicht an mich rankommen lassen. Ein paar Fotos. Puh.
      Wieder runter, Fotos angeschaut, nein, das schaut nicht cool aus. Also noch mal. Ich will drauf stehen und relaxed aussehen, das sollte doch zu schaffen sein. Zittern wieder in den Griff kriegen. Ich schaffe das. Ich schaffe das.



      Der erste Schritt, ich halte mich an einer der Seiten fest, als ob das einen Unterschied macht, ha, ha. Aber mir hilft es. Jetzt nur noch loslassen und ein Stück weiter in die Mitte stellen. Geschafft, jetzt noch posen. Ja, ja. Ganz cool hinstellen und wohlfühlen, ein kleiner Blick nach unten, ich habe es geschafft. Ich stehe hier und ich habe meine Angst im Griff und nicht sie mich. Wahnsinn! Jetzt will ich gar nicht mehr runter.
      Aber wir müssen weiter.
      Jetzt zittere ich vor Freude und bin mächtig stolz auf mich. Ca. gegen 10:00 Uhr laufen wir zurück zum Hotel. Dort checken wir aus.



      Die Fahrt nach Madison ist geplant für den heutigen Tag. Um die lange Fahrt nicht zu langweilig werden zu lassen, habe ich uns ein paar Roadside-Attraktionen herausgesucht.
      Aber erst halten wir noch bei einem Aldi und kaufen dort einige Vorräte an glutenfreiem Zeugs, die haben sehr viel Auswahl und es kostet nur die Hälfte von dem, was es sonst kostet. Sehr gut.
      Crystal Lake, IL, erreichen wir am Mittag, dort gibt es drei Muffler Men. Zwei stehen an einem Gartencenter, leider echt doof zu fotografieren. Wir können uns nicht wirklich gut für ein Bild von uns platzieren.



      Die Dame, die in dem Laden arbeitet, wundert sich, dass wir Fotos vom Muffler Man machen, ich erzähle ihr, dass wir schon ganz viele in ganz USA fotografiert haben. Bei der Gelegenheit frage ich sie gleich nach dem dritten, der auch hier im Ort stehen soll. Es soll ein Lumber Jack Muffler Man sein. Sie schaut mich fragend an und sagt: „I never heard of the Lumberjack“. Wie bitte? Echt nicht? Nun zweifle ich, ob es den überhaupt gibt hier im Ort. Manchmal sind bei roadsideamerica.com auch falsche Infos.
      Ich habe aber die Adresse, daher geht es dorthin. Und siehe da, keine 3-4 km weiter steht auch der Lumberjack Muffler Man. Wie kann man das nicht wissen, es war derselbe Ort? Keine Großstadt, sondern ein kleiner Ort, mit drei Muffler Men. Unglaublich.



      Dieser nun steht auf dem Gelände eines Holz- und Torfhandels, auch noch dieselbe Branche wie der Gartenhandel, umso mehr wundert mich, dass die Frau den nicht kannte.
      Aber wir kennen ihn jetzt und haben auch noch ein schönes Foto davon. Erst überlegen wir noch, zurückzufahren und ihr zu sagen, wo der Lumberjack steht, aber das lassen wir dann doch. Sie wird es schon rausfinden.

      Die Fahrt geht weiter über kleine Orte und vorbei an sehr vielen Feldern und landwirtschaftlichen Betrieben.
      Bei Poplar Grove, IL, Highway 140/76 ist die Grenze zu Wisconsin und es steht auch ein schönes Welcome-Schild dort.






      „Welcome to Illinois“ finden wir auch noch ein paar Kilometer weiter, denn wir fahren, bedingt durch die Straßenführung, noch mal kurz zurück. Dann fahren wir ein Stück über die I-90 nach Madison Downtown.
      Das Capitol sieht man schon von weitem, und obwohl es gegen 16:30 Uhr ist, hält sich die Rushhour hier in dieser kleinen Stadt in Grenzen. Wir parken direkt ums Eck vom Capitol an einer Parkuhr.





      Vor dem Capitol wird gebaut, wie so oft. Schade. Wir gehen erst mal rein, solange es noch geöffnet hat, und sehen uns etwas um, es gibt keine Security, wir können einfach so hinein und uns umsehen.
      Dann laufen wir noch einmal ums Haus für eine bessere Ansicht. Leider ist alles zugeparkt. Am besten ist es immer, am Sonntag nach Downtown zu fahren, dann ist es schön leer.



      Ein bis zwei schöne Bilder bekommen wir doch noch. Madison ist eine sehr hübsche kleine Stadt, interessant, auch solch eine mal zu sehen, sonst verirrt sich ja so schnell kein deutscher Tourist hierher.
      Wir laufen noch ein wenig durch den Ort und gehen dann zurück zum Auto. Das war schon eine lange Fahrt heute, wir sind auch etwas müde.

      Heute steht noch ein Großeinkauf an. Daher checken wir erst mal ins Hotel ein, in dessen Nähe sich der Walmart und ein Applebee’s befinden. Erst gehen wir essen, dann zum Walmart.
      Zudem gehen wir noch zum Dick’s Sporting Goods und kaufen dort eine Kühlbox und zwei Campingstühle im USA-Design.
      Das wäre erledigt, nur noch ins Hotel unter die Dusche und morgen geht es weiter mit dem Roadtrip.






      Wetter: sonnig mit ein paar Wolken ca. 20°C

      Sights: Chicago, River Walk, Willis Tower, Muffler Men, State Capitol Madison

      Restaurant: Applebees - $ 30,24



      Hotel: Hampton Inn Madison East Mall Area
    • Schwupps, da bin ich doch auch noch schnell mit aufgesprungen :SCHAU:
      Allerdings werde ich die Reise demnächst für drei Wochen unterbrechen müssen, da ich selber, diesmal zum Indian Summer im Nordosten :HeTLb;; , unterwegs sein werde.
      Trotzdem freue ich mich auf deinen Bericht

      Liebe Grüße
      Ilka
    • illimaus schrieb:

      Schwupps, da bin ich doch auch noch schnell mit aufgesprungen :SCHAU:
      Allerdings werde ich die Reise demnächst für drei Wochen unterbrechen müssen, da ich selber, diesmal zum Indian Summer im Nordosten :HeTLb;; , unterwegs sein werde.
      Trotzdem freue ich mich auf deinen Bericht

      Liebe Grüße
      Ilka
      Das ist super, macht ja nichts dann liest du später nach. Wünsche schon mal eine tolle Reise
    • Ich steige hier mal ein, ohne versprechen zu können, dass ich mich oft melde!
      Ich lese häufig nachts, da ist nicht allzu viel mit Kommentieren

      Die Route interessiert mich - wir überlegen, vll. übernächstes Jahr eine große Runde ab Chicago zu machen (mit Erweiterung :gg: )
      Liebe Grüße
      Anne

      ... nach der Reise ist vor der Reise ;)
    • Stefunny schrieb:

      Um 09:00 Uhr hatten wir einen Termin mit meiner Höhenangst auf dem Willis Tower.
      oh, oh :rolleyes:

      Stefunny schrieb:

      Denkste, kommt immer wieder, diese tückische Angst. Panik steigt in mir hoch, Tränen laufen über das Gesicht, ein Kloß bildet sich im Hals, die Knie fangen an zu schlottern, ob ich will oder nicht. Shit.
      Ohje, dass ist ist hart :traen:

      Stefunny schrieb:

      Dann wage ich es noch mal. Zum Glück sind noch nicht so viele Leute hier oben und die, die da sind, haben viel Verständnis, dass ich eine Weile brauche.

      Stefunny schrieb:

      Ganz cool hinstellen und wohlfühlen, ein kleiner Blick nach unten, ich habe es geschafft. Ich stehe hier und ich habe meine Angst im Griff und nicht sie mich. Wahnsinn! Jetzt will ich gar nicht mehr runter.
      Woh,
      Gratulation, toll gemacht :clab: :clab: :clab: :clab:

      Stefunny schrieb:

      Die Dame, die in dem Laden arbeitet, wundert sich, dass wir Fotos vom Muffler Man machen,
      Mir ist der auch kein begriff :schaem: :schaem:

      Stefunny schrieb:

      Madison ist eine sehr hübsche kleine Stadt,
      Schaut nett aus ;;NiCKi;:

      Langsam rückt Chicago näher ran , als mögliches Ziel ;;NiCKi;:
      liebe Grüße

      Ina

    • Anne05 schrieb:

      Ich steige hier mal ein, ohne versprechen zu können, dass ich mich oft melde!
      Ich lese häufig nachts, da ist nicht allzu viel mit Kommentieren

      Die Route interessiert mich - wir überlegen, vll. übernächstes Jahr eine große Runde ab Chicago zu machen (mit Erweiterung :gg: )
      Schön, dass du dabei bist.

      Ina schrieb:

      Stefunny schrieb:

      Um 09:00 Uhr hatten wir einen Termin mit meiner Höhenangst auf dem Willis Tower.
      oh, oh :rolleyes:

      Stefunny schrieb:

      Denkste, kommt immer wieder, diese tückische Angst. Panik steigt in mir hoch, Tränen laufen über das Gesicht, ein Kloß bildet sich im Hals, die Knie fangen an zu schlottern, ob ich will oder nicht. Shit.
      Ohje, dass ist ist hart :traen:

      Stefunny schrieb:

      Dann wage ich es noch mal. Zum Glück sind noch nicht so viele Leute hier oben und die, die da sind, haben viel Verständnis, dass ich eine Weile brauche.

      Stefunny schrieb:

      Ganz cool hinstellen und wohlfühlen, ein kleiner Blick nach unten, ich habe es geschafft. Ich stehe hier und ich habe meine Angst im Griff und nicht sie mich. Wahnsinn! Jetzt will ich gar nicht mehr runter.
      Woh,Gratulation, toll gemacht :clab: :clab: :clab: :clab:

      Stefunny schrieb:

      Die Dame, die in dem Laden arbeitet, wundert sich, dass wir Fotos vom Muffler Man machen,
      Mir ist der auch kein begriff :schaem: :schaem:

      Stefunny schrieb:

      Madison ist eine sehr hübsche kleine Stadt,
      Schaut nett aus ;;NiCKi;:
      Langsam rückt Chicago näher ran , als mögliches Ziel ;;NiCKi;:
      Chicago ist in jedem Fall toll, wir waren bisher immer nur kurz dort und jedes Mal war der Brunnen aus.

      Von den Muffler Men bekommt ihr noch einige zu sehen in meinen Berichten.
    • Tag 3 – 18.04.2017
      Madison, WI – DeForest, WI – Wisconsin Dells, WI - Sparta, WI - Plover, WI



      Bavarian smorgasbord





      Wir haben wieder fantastisch geschlafen in dem tollen Hotel. Das Frühstück war auch gut, wie immer im Hampton Inn, auch wenn wir nicht alles davon essen bzw. essen können. Gestern fiel uns schon auf, dass die Motorhaube unseres Dodge immer mal wieder offen war. Sehr merkwürdig. So war es auch über Nacht gewesen,
      müssen wir wohl doch das Auto tauschen.

      So sind wir erst mal nach Madison zum Flughafen gefahren, dort haben wir unser Problem geschildert und wir bekamen einen neuen Wagen. Einen Dodge Journey. Das war schon lustig, irgendwie sollten wir diesen Wagen wohl fahren. Immerhin haben wir jetzt eine andere Farbe. :-)
      Das Ganze hat uns gute 45 Minuten gekostet, aber immerhin ging bei dem neuen Auto die Motorhaube nicht mehr auf.




      Heute liegt ein weiterer Roadside-Attraktionen-Tag vor uns, damit die Fahrt nicht zu öde wird. Die erste ist „Sissie , die Kuh“, diese steht vorm Ehlenbach’s Cheese Chalet in DeForest, Wisconsin.







      Noch etwas weiter die Straße runter sehen wir auch schon „Pinkie, the Pink Elephant“, auch ein sehr tolles Motiv.













      Nach einer kurzweiligen Fahrt durch landwirtschaftlich geprägtes Land und kleine Dörfer wie Sauk City (hier gefällt uns das Dorf-Haus) ……











      kommen wir in Wisconsin Dells an. Das ist die Stadt in Wisconsin, wenn es um Entertainment geht. Zum Glück hat die Saison noch nicht begonnen. So ist die Stadt, in der es unzählige Waterparks gibt, noch leer.









      Vor den Waterparks stehen interessante Dinge rum, wie zum Bespiel ein trojanisches Pferd. Wir stiegen immer wieder aus und machten ein paar Fotos. Sehr gut gefällt uns auch der Pizzaladen in der Stadt.




















      Das Wetter, das am Morgen noch sonnig war, wird immer schlechter und als wir am Nachmittag Sparta erreichen, regnet es sogar etwas. Egal, wir ziehen unsere Regenjacken an und erkunden den Fiberglas-Formen-Friedhof. Das ist eine Location, auf die ich mich sehr gefreut hatte.







      Auf einem großen Grundstück liegen ausrangierte Formen herum, aus denen Fiberglas-Figuren gemacht wurden. Einige sind kaputt, andere sehen aber so aus, als würden sie durchaus noch mal benutzt.











      In der Galerie auf meiner Webseite sind etliche Fotos mehr wer mag schaut mal rein:





      Man kann hier wirklich einfach so rumlaufen und sich fotomäßig austoben. Mit einer Plastiktüte um die Kamera geht das eher im Blindflug, aber Spaß macht es trotzdem. Mario und ich laufen getrennt auf dem Grundstück herum und sind begeistert.
      Wenn man sich so eine Figur vors Haus oder Geschäft stellen wollte, egal ob Kuh, Elefant, E.T., Teufel, Weißer Hai oder ´ne Colaflasche – hier kann man sowas bestellen









      Sparta, WI, hat noch mehr zu bieten und zwar den „World’s Largest Bicyclist“, na, wenn das kein Highlight ist.







      Den Rest des Tages verbringen wir im Auto, denn es regnet immer wieder und die Strecke hat auch kein Megahighlight mehr zu bieten. Bei schönem Wetter wären wir noch im Necedah National Wildlife Refuge etwas gelaufen, aber dazu haben wir heute keine Lust.









      Am Abend kommen wir im Hampton Inn in Plover, Wisconsin, an, wo wir ein schönes Zimmer bekommen.
      Dann gehen wir zum Chilli’s was essen und laufen noch fix durch den Dollar Tree.

      Wetter: erst sonnig, dann wolkig, leichte Schauer, 9-16° C
      Sights: Pinkie the Pink Elephant, Sissie the Cow, Fiberglass Mold Graveyard

      Restaurant: Chilli’s Bar & Grill


      Hotel: Hampton Inn Plover/Stevens Point


    • Stefunny schrieb:

      Gestern fiel uns schon auf, dass die Motorhaube unseres Dodge immer mal wieder offen war. Sehr merkwürdig. So war es auch über Nacht gewesen,
      Huch, seltsam????

      Stefunny schrieb:

      So sind wir erst mal nach Madison zum Flughafen gefahren, dort haben wir unser Problem geschildert und wir bekamen einen neuen Wagen. Einen Dodge Journey. Das war schon lustig, irgendwie sollten wir diesen Wagen wohl fahren. Immerhin haben wir jetzt eine andere Farbe. :-)
      :MG: :MG:

      Stefunny schrieb:

      aber immerhin ging bei dem neuen Auto die Motorhaube nicht mehr auf.
      wenigstens etwas ;haha_

      Stefunny schrieb:

      und kleine Dörfer wie Sauk City (hier gefällt uns das Dorf-Haus) ……
      das ist ja echt lustig :!!

      Stefunny schrieb:

      Vor den Waterparks stehen interessante Dinge rum, wie zum Bespiel ein trojanisches Pferd

      Stefunny schrieb:

      uf einem großen Grundstück liegen ausrangierte Formen herum, aus denen Fiberglas-Figuren gemacht wurden. Einige sind kaputt, andere sehen aber so aus, als würden sie durchaus noch mal benutzt.
      Die Ami`s haben schon öfters einen skurrilen Geschmack, bzw. Ideen. Wir lieben so etwas auch. Toll

      Stefunny schrieb:

      Den Rest des Tages verbringen wir im Auto, denn es regnet immer wieder und die Strecke hat auch kein Megahighlight mehr zu bieten.
      Schade, dass euch das Wetter etwas im Stich gelassen hat. Aber ihr habt trotzdem viel gesehen ;;NiCKi;: :!!
      liebe Grüße

      Ina

    • Ina schrieb:

      Stefunny schrieb:

      Gestern fiel uns schon auf, dass die Motorhaube unseres Dodge immer mal wieder offen war. Sehr merkwürdig. So war es auch über Nacht gewesen,
      Huch, seltsam????

      Stefunny schrieb:

      So sind wir erst mal nach Madison zum Flughafen gefahren, dort haben wir unser Problem geschildert und wir bekamen einen neuen Wagen. Einen Dodge Journey. Das war schon lustig, irgendwie sollten wir diesen Wagen wohl fahren. Immerhin haben wir jetzt eine andere Farbe. :-)
      :MG: :MG:

      Stefunny schrieb:

      aber immerhin ging bei dem neuen Auto die Motorhaube nicht mehr auf.
      wenigstens etwas ;haha_

      Stefunny schrieb:

      und kleine Dörfer wie Sauk City (hier gefällt uns das Dorf-Haus) ……
      das ist ja echt lustig :!!

      Stefunny schrieb:

      Vor den Waterparks stehen interessante Dinge rum, wie zum Bespiel ein trojanisches Pferd

      Stefunny schrieb:

      uf einem großen Grundstück liegen ausrangierte Formen herum, aus denen Fiberglas-Figuren gemacht wurden. Einige sind kaputt, andere sehen aber so aus, als würden sie durchaus noch mal benutzt.
      Die Ami`s haben schon öfters einen skurrilen Geschmack, bzw. Ideen. Wir lieben so etwas auch. Toll

      Stefunny schrieb:

      Den Rest des Tages verbringen wir im Auto, denn es regnet immer wieder und die Strecke hat auch kein Megahighlight mehr zu bieten.
      Schade, dass euch das Wetter etwas im Stich gelassen hat. Aber ihr habt trotzdem viel gesehen ;;NiCKi;: :!!
      Roadside Attraktion müssen immer dabei sein.
      Och ja das Wetter .. es kommt noch schlimmer, aber damit haben wir auf der Tour absolut gerechnet. Wir waren schließlich weit im Norden unterwegs und das recht früh im Jahr.

    • Tag 4 – 19.04.2017 - Plover, WI – Pictured Rock National Lakeshore - Munising, MI


      „Welcome to the UP“





      Heute haben wir eine lange und wohl eher öde Fahrt vor uns, Highlights in Form von Roadside-Attraktionen konnte ich keine finden. Nach dem Frühstück, so gegen 07:00 Uhr, machen wir uns auf den Weg und ich führe uns mit Hilfe von Maps.me über kleine Straßen und Orte nach
      Norden.







      Das Wetter ist nicht besonders, am Morgen hatten wir ca. 8° und am Nachmittag wurde es immer kälter. Als wir schließlich in Munising, MI, ankommen, sind es ca. 3°. Aber damit hatten wir gerechnet und die dicken Jacken lagen schon im Auto parat.

      Wir fahren direkt zum Pictured Rock National Lakeshore Park und sehen uns den Munising Falls an. Den erreichen wir über einen kleinen Hike von ca. 5 Minuten. Tut gut, die Beine auszustrecken und zu bewegen nach der langen Fahrt. Der Weg ist teilweise noch vereist, also vorsichtig laufen.











      Der Wasserfall ist ganz schön, uns frieren aber die Hände ab beim Fotografieren. Gerne wären wir auch noch weitergelaufen, aber einige Wege sind noch gesperrt. Im Auto kurz aufwärmen und weiter geht es zum Sand Point. Als wir aussteigen, merken wir, dass es hier noch mal 3 Grad weniger sind, ein heftiger Wind bläst, gefühlt sind das Minusgrade











      Aber der Strand ist extrem schön, der Sand ist rosa und der Himmel hat eine tolle Zeichnung. Und vor allem sind wir ganz alleine da, wie geil ist das denn.
      Nur im Headquarter ist ein Ranger, der macht jetzt aber Feierabend und fragt uns noch, ob er uns bei unserem Bild helfen kann.




      Lange halten wir uns nicht auf an dem Strand, das ist ja soo kalt.

      Der Tag hat aber noch ein paar Stunden über, so dass wir noch keine Lust aufs Hotel haben. So beißen wir die Zähne zusammen und reden uns ein, dass der blaue Streifen Horizont sicher die Sonne sein muss im Norden, ja klar.
      Am nächsten Halt, dem Miners Falls, ist es auch gar nicht mehr so kalt. Wir sind etwas geschützt im Wäldchen. Der Wasserfall ist schon wuchtiger, so wuchtig, dass wir durch die Gischt nass werden. Uns macht es nichts, aber unseren Kameras doch schon. Nur schnell zwei Bilder und wieder los. Dieser Hike dauerte ca. 15 Minuten.







      Am Ende der Straße, die wir nach dem kleinen Spaziergang weiterfahren, kommen wir zum Miners Castle Overlook und Beach-Zugang.
      Der Parkplatz ist auch hier leer.



      Dabei ist das Wetter jetzt gar nicht mehr so schlecht. Immerhin ist der Himmel toll, das Wasser wirkt grün und diese Rocks sehen super aus. Um den vollen Anblick zu sehen, muss man allerdings mit dem Boot fahren, die fahren aber erst ab Mitte Mai.







      Wir begnügen uns mit den Blicken vom Overlook, auch schön. Vom Overlook aus fahren wir noch zum Miners Beach und dort laufen wir den ganzen Strand entlang. Auch hier gefällt es uns extrem gut. Wir genossen trotz der Kälte den Strand, man fühlte sich wie am Meer, aber wir befinden uns an der Küste des Lake Superiors.












      Nach diesem Spaziergang haben wir genug von der Kälte und fahren nach Munising zurück ins Hotel. Dort checken wir für zwei Nächte ein. Eine nette junge Frau empfängt uns mit den Worten: „Welcome to the UP.“ Ich schaue sie fragend an: UP ist die Upper Peninsula, erklärt sie mir.


      [/b]

      Wir quatschen noch eine Weile, während Mario die Koffer reinträgt. Sie warnt mich schon mal vor, dass es morgen regnen soll. Dafür wird es wärmer, na immerhin.
      Wir bekommen ein tolles Zimmer mit Seeblick und Balkon. Im Sommer sicher nützlich. Ich mache nur kurz die Türe für ein Foto auf.





      Heute verlassen wir unser Zimmer nicht mehr, Munising hat auch nicht wirklich was zu bieten, es gibt weder einen großen Supermarkt noch Restaurants. Wir essen unsere Fertiggerichte und ein paar Snacks.
      Dann wärmen wir uns in der Wanne auf und gehen ins Bett.

      Wetter: wolkig, 8 bis 0°
      Sights: Pictured Rock National Lakeshore

      Wanderungen: Munising Falls, Miners Falls, Miners Beach

      Restaurant: Fertiggerichte aus der Mikrowelle

      Hotel: Holiday Inn & Suites, Munising





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