Unasphaltierte Wege und der Versicherungsschutz bei Rental Cars

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    • ikstejj schrieb:

      Ich habe hier eine Karte des AAA, da gibt es bei den nicht-asphaltierten Straßen nochmal vier Unterteilungen von gut bis schlecht: Gravel Road, Graded Dirt Road, Dirt Road, und Poor Road. Schätze ich das richtig an, dass man mit nem gewöhnlichen Miet-IFAR dann die Gravel Road und die Graded Dirt Road unbesorgt fahren könnte, die (non-graded) Dirt Road und die Poor Road aber strikt meidet?
      Der Wohnmobilvermieter teilte mir auf meine Anfrage schriftlich mit:
      Eine unpaved Road ist eine unbefestigte Straße die keine offizielle Straßennummer oder Namen hat.
      Schäden am Fahrzeug wären dabei nicht versichert.
      Man verletzt aber nicht den Mietvertrag.

      Es gibt hier einen Bericht wo die Road Assistance von Alamo jemanden die Bergung von der AZ-109 Mt. Trumbull Road bezahlt hat. Im Schlamm stecken geblieben.

      In Kurzform: Unpaved = unbefestigt = Jeep Trail
    • snake schrieb:

      graded dirt roads, or well maintained easy to moderate trails.
      Das reicht mir aber.

      Die richtig harten Strecken kann ich sowieso fahrerisch nicht bewältigen.

      Vor allem bekomme ich bei dem Anbieter ein passendes Fahrzeug mit vernünftiger Bereifung, sodass das Risiko, dass etwas passiert deutlich geringer ist.
      Viele Grüße

      Dirk
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    • WeiZen schrieb:

      In Kurzform: Unpaved = unbefestigt = Jeep Trail
      Wie gesagt, das ist Auslegungssache. Ich würde mich da nicht drauf verlassen.

      Eine absolut zuverlässige Aussage wird man zu diesem Thema nicht bekommen, da das Ganze eine rechtliche Grauzone ist.

      Das größte Problem dürften in der Praxis wohl Reifenpannen sein - grundsätzlich mache ich es so, dass ich bei der Fahrzeugübernahme darauf achte, dass ein Reservereifen und Werkzeug an Bord sind. Ich nehme mir dann am nächsten Morgen auch immer eine Stunde Zeit, um zu checken, ob der Ersatzreifen zugänglich ist (Schlüssel) und das Werkzeug funktioniert.
      Viele Grüße

      Dirk
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    • ikstejj schrieb:

      Also bei Alamo
      Wobei das offenbar sogar bei Alamo selbst unterschiedlich ausgelegt wird. Ich hatte mir am Flughafen Albuquerque mal einen Liberty aus der Choiceline ausgesucht, woraufhin der "Betreuer" dort meinte, das wäre die beste Wahl für ungeteerte Straßen. Als ich dann sagte, die dürfe ich doch gar nicht fahren, hat er erstmal gegrinst und meinte dann, das gelte nur für Straßen, die keine Nummer haben. :nw:
      Viele Grüße
      Claudia


      a.k.a Miss Chaco
    • ikstejj schrieb:

      Fahrten auf nicht asphaltierten Straßen sind
      mit keiner Kat erlaubt."
      Das ist dann wohl "übersetzerische Freiheit" - ich denke, im Original ist von "unpaved roads" die Rede. Aber wenn du mit sunnycars den Vertrag hast, gelten wohl auch deren Bedingungen.

      ikstejj schrieb:

      Ich frage aber eher aus der Perspektive der großen Masse hier, die sich ja üblicherweise einen SUV (meinetwegen auch mit 4WD) bei den großen wie Alamo usw. mietet und sich damit dann auf nichtasphaltierte, aber (mehr oder weniger) befestigte Straßen begibt.
      Ich selbst bin immer ziemlich ängstlich, dass mal was passiert mit dem Mietwagen und die Vermieter sich auf mangelnden Versicherungsschutz berufen könnten. Mein Mann hat mich schon des Öfteren "genötigt" ;) , Strecken zu fahren (also als Beifahrerin), vor denen ich Bammel hatte. Andererseits habe ich ihn auch schon gezwungen, umzukehren, wenn es mir gar zu rough oder unbehaglich wurde. :gg:
      Wenn ich mir aber jetzt vorstelle, was ich alles nicht gesehen hätte, wenn ich nur auf meine Ängste gehört hätte, bin ich doch sehr froh, dass wir uns da ergänzen.

      usaletsgo schrieb:

      Wie gesagt, das ist Auslegungssache. Ich würde mich da nicht drauf verlassen.

      Eine absolut zuverlässige Aussage wird man zu diesem Thema nicht bekommen, da das Ganze eine rechtliche Grauzone ist.
      So sehe ich das auch, und die Frage, ob und zu welchen Bedingungen man welche Straßen fährt, muss jede und jeder selbst entscheiden - und auch, welches Risiko man bereit ist einzugehen.
      Viele Grüße,
      Andrea
    • ikstejj schrieb:

      Wie verhält man sich im Schadensfall?
      Bei kleineren Schäden frägt die überhaupt niemand wo das passiert ist. Die schauen im Computer nach CDW ohne Selbstbeteiligung und alles ist gut.
      Liebe Grüße

      Claus

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    • usaletsgo schrieb:

      Das größte Problem dürften in der Praxis wohl Reifenpannen sein
      Solange du einen Ersatzreifen dabei hast sollte das kein Problem sein.
      Ich hab mal einen Reifen geschrottet weil ich mit 50 Mph gegen die Kante eines eingelasssenen Viegitters gefahren bin.
      Den kaputten reifen hab ich in den Kofferraum gelegt und niemand hat gefragt warum und wo das passiert ist.
      Liebe Grüße

      Claus

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    • Wenn man wirklich irgendwo liegenbleibt, muss man halt schlimmstenfalls damit rechnen, dass man es selbst bezahlen muss (kaputter Reifen, Abschleppen, ...). Darum vorher Hirn einschalten und Risiko abwägen und auch einmal umkehren, wenn es sein muss.

      Wie gesagt, absolute Sicherheit gibt es nicht, die gibt es nirgends im Leben. Wenn man allerdings auf der Straße zur White Pocket dermaßen schnell unterwegs ist, dass man andere Leute zu Schaden bringt, dann sollte man solche Straßen gleich überhaupt nicht fahren. Es gibt ja auch Touren dorthin, wo jemand dich sicher hinbringt.
    • ikstejj schrieb:

      • NICHT ERLAUBTE FAHRGEBIETE: Fahrten auf nicht asphaltierten Straßen sind
      mit keiner Kat erlaubt."

      usaletsgo schrieb:

      Eine absolut zuverlässige Aussage wird man zu diesem Thema nicht bekommen

      Raven schrieb:

      das gelte nur für Straßen, die keine Nummer haben.

      Redrocks schrieb:

      Das ist dann wohl "übersetzerische Freiheit" - ich denke, im Original ist von "unpaved roads" die Rede.

      Und nun im Detail:


      Das Fundstück zum angesprochenen Toroweap und Roadsite, genauer SR109.
      Die SR-109 ist eine nicht geteerte Staatsstraße.

      usa-reise.de schrieb:

      Wir bekamen zur Auskunft, dass wenn wir eine Roadside-Assistance-Versicherung gehabt hätten, die Abschleppkosten bezahlt worden wären. Wenn an dem Fahrzeug ein Schaden entstanden ist, so bezahlt diesen die Vollkasko-versicherung.



      Und El Monte schreibt 2009 dazu:

      BLM and NP Roads that are open to the public are fine. I do not know the term “Indian Roads”. Do you mean roads that are located within the territory of a Native American Indian Reservation? If that is what you mean, then “Indian Roads” that are open to the public are fine as well.


      Please use caution on all of these road types. Even though we may permit travel on them, you are still responsible for all new damage to the rental vehicle. Due to the nature of these road types, it is much easier to damage the vehicle on them.
      I hope this helps. Have a great day!
      Kindest regards,



      Und ich habe nach gehakt und bekam diese Antwort:

      The motorhome can travel on dirt and gravel roads as long as there are public roads. It is Travel on non-public or ‘logging’ roads that is forbidden.



      Public roads = öffentliche Straßen, für gewöhnlich alles was eine Nummer oder Namen hat.


      Und weil ich nicht das nun ganz sicher haben wollte, bin ich denen auf den Sack gegangen und bekam diese Antwort:
      Everything that we wrote to you on 10 Nov and 12 Nov is still correct.


      D.h. nun nicht, das, wenn man das Fahrzeug auf solch einer Strecke versenkt, das das auch zwingend die Versicherung bezahlt.


      Und 2008 stand im Vertrag noch unter restricted Roads: Apache Trail , was man mit Unterschrift quitieren mußte.
      2009 gab es diesen Passus nicht mehr, 2011 bin ich die Strecke dann endlich gefahren. (Inzwischen ist die Straße wieder verboten)
    • ikstejj schrieb:

      Also bei Alamo (via sunnycars) steht:

      "MIETBEDINGUNGEN DES FAHRZEUGFLOTTENANBIETERS VOR ORT:
      • NICHT ERLAUBTE FAHRGEBIETE: Fahrten auf nicht asphaltierten Straßen sind
      mit keiner Kat erlaubt."
      hier würde ich aber den englischen Passus lesen wollen. Der Deutsche ist nur eine Übersetzung und leider sind die oft sehr ungenau.

      Man übersetzt ja Paved gerne mit asphaltiert, dem ist aber nicht so.
      LG, Betty aka "DA - Immobilien-Maklerin"

      Bettys Homepage

    • ikstejj schrieb:

      Ist in einem gewöhnlichen IFAR Jeep bei Alamo z.B. immer ein Ersatzrad + Werkzeug im Kofferraum?
      Das ist leider nicht immer der Fall manchmal ist auch nur so ein Spray und ein Kompressor dabei.

      Aber ich gestehe, ich vergesse jedes mal wieder nach zu sehen ob es ein vernünftiges Ersatzrad gibt.
      Liebe Grüße

      Claus

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    • Der Punkt ist, dass das, was El Monte z.B. schreibt, für andere Vermieter nicht gelten muss und man im Ernstfall diese ganzen schwammigen Formulierungen mit Rechtsabteilungen diskutieren darf. Ergebnis offen.


      Bei Alamo heißt es z.B.

      "(10) Vehicle shall not be driven on an unpaved road or off-road."

      Was heißt das konkret? Steht da nicht, weiß auch keiner justiziabel.

      Wie gesagt, wenn es hart auf hart kommt, kann man gerne seinen Standpunkt darlegen, aber wie heißt es so schön: "Vor Gericht und auf hoher See..."
      Viele Grüße

      Dirk
      __________________________________

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    • Jetzt muss ich meinen unmaßgeblichen Senf auch noch dazu tun.
      Wir fahren seit über 20 Jahren unbefestigte Straßen mit Mietwagen (Allrad) und hatten noch keinen Schaden (außer Reifen).
      Wir haben auch noch niemals einen Unfall dort gesehen.

      Aber Freunde von uns hatten das Vergnügen - sie haben auf der HRVR ein entgegen kommendes Fahrzeug schuldhaft seitlich gerempelt.
      Das andere Fahrzeug ist daraufhin im Graben gelandet.
      Das endete so: den Schaden am anderen Fahrzeug übernahm die Haftpflicht, den Schaden am eigenen Fahrzeug mussten die Freunde selbst bezahlen (so an die 10.000$) - die Vollkasko verweigerte die Übernahme. Die ganze Seite war verbeult, aber das Auto war fahrbereit.

      Sowas kommt aber offensichtlich sehr selten vor . . . langsames Fahren bei Gegenverkehr ist ohnehin angesagt.
      Wir fahren also weiterhin zu den White Pocket usw.
      Besucht mich hier:
      http://hiking-southwest.de/
    • Wenn ich auf der HRVR oder ähnlichen Straßen ein Auto entgegenkommen sehe, dann fahre ich an der nächsten Stelle so weit es geht rechts ran, bleibe stehen oder rolle sehr langsam weiter und lasse das Auto passieren. Oder aber der andere macht das und ich fahre vorbei.

      Wie man dort allerdings ein anderes Auto so rammen kann, dass es im Graben landet, ist mir echt ein Rätsel. Shit happens. Wenn es nass ist, ist das natürlich eine andere Sache. Dann ist die einzige Lösung, dass man genau 5 Meter nach dem Highway 89 wieder auf denselben umkehrt.

      Aber es gibt auch Leute, die am Weg zur White Pocket schon ihren Mietwagen abgefackelt(!) haben, indem sie über die Botanik wenden wollten, dort steckenblieben, aufs Gas stiegen, bis der Motor heiß lief und das Auto mithilfe dieser brennenden Botanik zum kokelnden Wrack machte. Sie mussten das Auto bezahlen UND den Abtransport. Ausnahmsweise keine Deutschen, sondern Italiener.
    • marty schrieb:

      Wie man dort allerdings ein anderes Auto so rammen kann, dass es im Graben landet, ist mir echt ein Rätsel.

      marty schrieb:

      Ausnahmsweise keine Deutschen,
      Du machst Dich sowas von beliebt hier und in anderen Threads. Das glaubst Du gar nicht. Oder doch?....

      Bisher war DA, ein ruhiges, nettes und sich respektierendes Forum ohne großen Ärger untereinander. Aber jetzt gibt es einen Unruheherd hier.

      Du scheinst echt Ahnung von vielem (z.B. Natives) zu haben, aber irgendwie kommt das nicht positiv hier rüber. Bist Du Lehrer, oder Oberlehrer?

      Denke darüber nach.

      Und ich werde mich an keiner Diskussion meiner Worte hier weiterhin beteiligen.

      Überzeuge mich einfach vom Gegenteil.

      Feierabend.
    Das Nordamerikaforum mit Herz und Verstand
    Mbo Forum Discover America 2005-2018
    Dieses Forum hat keinen kommerziellen Hintergrund und ist rein privater Natur.