Bath, Somerset

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    • Bath, Somerset

      Die Stadt Bath im Südwesten Englands unweit von Bristol ist für ihre georgianische Architektur und für ihre Bäder berühmt, die ab dem Jahr 43 n. Chr. von den Römern aus heißen Quellen entwickelt wurden. Seit der Zeit Elisabeth I. wurde Bath zum Kurort der wohlhabenden Bevölkerung. Die stilprägenden Gebäude wurden aus dem in der Nähe abgebauten Bath Stone erbaut. Die wahrscheinlich berühmteste Einwohnerin von Bath war wohl die Romanschriftstellerin Jane Austen.
      Vom Parkplatz im Stadtzentrum liefen wir zur Pulteney Bridge aus dem 18. Jahrhundert, auf der sich Geschäftshäuser befinden, ähnlich dem Ponte Vecchio in Florenz, und am kreisförmig gebauten The Circus vorbei bis zum halbmondförmigen Royal Crescent. Auf dem Rückweg liefen wir noch an den Assembly Rooms, in denen früher Bälle der feinen Gesellschaft stattgefunden haben, und der Bath Abbey vorbei. Insgesamt waren wir etwa eine Stunde unterwegs.














    • Unser erster Besuch in Bath war anläßlich einer Radtour entlang des Kennet and Avon Canal vom Ort Devizes aus. Nach 34 km liegt Bath vor uns in der Sonne.



      Bei der A36 verlassen wir das Kanalufer und fahren über die Pulteney Bridge nach Bath hinein.







      Am Ufer des Avon auf der anderen Seite der Pulteney Bridge ist ein Bäcker, dort kaufen wir erst ein Teilchen und dann noch ein Eis.







      Bath, das im Tal des Avon und der Cotswolds liegt, ist der einzige Ort in England wo es heißen Quellen gibt. Das war zwar schon vor den Römern bekannt, aber erst sie erbauten die Bäder und nannten die Stadt Aquae Sulis, die Wasser der Sulis, nach der keltischen Göttin Sulis. Nach dieser Göttin ist die Hauptquelle durch die Kelten geweiht worden war. Als die Angelsachsen nach dem Abzug der Römer die Stadt eroberten nannten sie sie Hat Batha, „heiße Bäder“. Mit dem Abzug der Römer ging auch die Badekultur unter, sie versanken buchstäblich im Schlamm. Erst unter Queen Elizabeth I. entwickelte sich Bath wieder zu einem Kurort der Wohlhabenden. Im 18.Jh. stieg Bath dann zu einem mondänen Kurort von Weltruf auf.




      973 wurde in Bath der erste König von England, Edgar, in der Abteikirche des Klosters gekrönt. Nach der Eroberung Englands durch die Normannen, lässt Johann von Tours sie zur einer Kathedrale umbauen, die 1156 fertiggestellt wurde.




      Wir fahren nun kreuz und quer durch die Stadt und ich las die Gopro mitlaufen. Die Bäder betrachten wir nur von Außen.



      Old Bond Street

      The Circle, ein Kreisverkehr mit einem runden Häuserring umgeben ist, ok Viertelhäuser, :gg:


      Weiter zum 180 Grad Haus Royal Cresent.





      Auf dem Rasen vor Royal Crsent chillt die Jugend in der Sonne, wir rollen wieder runter zum Avon.





      Auf dem Weg dorthin gibt es einen Milk Shake beim Schotten,


      das ist nicht unser Tisch ;,cOOlMan;:



      dann machen wir uns auf zu dem Teil des Kanals, den wir noch nicht kennen, den Bath
      Kennet & Avon Canal Trail

      Wir überqueren den Avon über die Halfpenny Bridge, ohne einen halben Penny Toll zahlen zu müssen. Als die alte Brücke 1877 einstürzte wurde sie durch den heutigen Bau ersetzt.



      Widcombe Lock, das Kanalende bzw. Anfang, von der Halfpenny Bridge



      Neben dem Widcombe Lock steht das alte Pumpenhaus Thimble Mill, welches das Wasser, was beim Schleusen verloren geht wieder hoch zur Schleuse 11 pumpt, wo eine weitere Pumpe das Wasser zur Schleuse 13 pumpt.

      Nach dem Widcombe Lock schließt sich Bath Deep Lock an, mit 5,92 Meter die zweittiefste Schleusenkammer, für Fußgänger wie Bootsfahrer gleichermaßen awesome. :gg:



      Bath Deep Lock






      Danach folgen Abbey und Pulteney Lock





      Sowie Top Lock, womit die Boote dann einen Höhenunterschied von 65 ft. absolviert hätten.







      Baird’s Maltings



      Der Weg wechselt zweimal die Kanalseite, vor und hinter dem Cleveland House, welches zur Hälfte auf Land und über den Kanal erbaut wurde. Allerdings habe ich den passenden Fotostandpunkt dafür verpasst :nw:



      Danach quert der Kanal die Sydney Gardens, der als Vergnügungspark begann und heute ein öffentlicher Park ist. Das ehemalige Sydney Hotel ist nun das Holburne Museum, einst eine vornehme Adresse. 2000 Guineern musste einst die Kanalgesellschaft für die Querung des Parks bezahlen und zwei Eisenbrücken errichten um die Parkteile zu verbinden.




      Und damit ist man am "Ortsende" von Bath angekommen.



      Wer will, und Zeit hat, kann nun mit Hausboot oder mit dem Rad oder zu Fuß nach London oder noch weiter zur Nordsee wandern, immer am Kanal oder am Ufer der Themse entlang, aber das ist eine andere Geschichte ;,WiNKrdl::
      Gruß
      Ulrich

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