TRUMP

    • Hat sich die Anzahl der Touristen verringert (hat jemand Zahlen) ?
      Gibt es andere Veränderungen, die uns als Besucher betreffen ?
      Was sagen die Amerikaner über ihn ? Insbesondere im Südwesten ?
    • Broken Arrow schrieb:

      Hat sich die Anzahl der Touristen verringert (hat jemand Zahlen) ?
      Interessiert dich das jetzt wirkich? ;,cOOlMan;:

      Broken Arrow schrieb:

      Gibt es andere Veränderungen, die uns als Besucher betreffen ?
      Nein

      Broken Arrow schrieb:

      Was sagen die Amerikaner über ihn ? Insbesondere im Südwesten ?
      Die einen sagen so, die anderen sagen so.....


      Ich verstehe, ehrlich gesagt, Deine Fragen nicht. Man kann nach wie vor unbesorgt in die USA reisen.
    • Aus der Süddeutschen Zeitung vom 05. Mai 17

      Das staatliche Bureau of Economic Analysis, das regelmäßig Daten zur volkswirtschaftlichen Entwicklung herausgibt, hat Anfang April errechnet, dass die Einnahmen durch ausländische Touristen in den drei Monaten nach der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten gegenüber den drei Monaten davor um 10,2 Prozent gesunken sind. Und das Marktforschungsinstitut Tourism Economics schätzt, dass in diesem Jahr 4,3 Millionen weniger Gäste in die USA reisen werden, im kommenden Jahr gar 6,3 Millionen.
      :smisa:
    • Broken Arrow schrieb:

      Gibt es andere Veränderungen, die uns als Besucher betreffen ?
      Soweit ich weiß, keine die Du direkt spürst (umfangreichere Datenüberträge etc. wurde in den letzten Tagen gemeldet). Außer natürlich wechselnder Dollarkurs, neue Hotels oder Mitbesucheranzahl in den NP oder NS etc..


      Broken Arrow schrieb:

      Was sagen die Amerikaner über ihn ? Insbesondere im Südwesten ?
      Ich denke, dass es niemanden gibt, der das für DIE Amerikaner seriös sagen kann. Also schätze ich einfach mal und beantworte beide Fragen mit: die Einen sagen so, die Anderen so.


      Broken Arrow schrieb:

      Hat sich die Anzahl der Touristen verringert (hat jemand Zahlen) ?
      Machst Du davon Deine persönliche Reise abhängig? Ansonsten verstehe ich die Frage nicht oder falsch.
      Fakt ist: es gibt sicherlich Leute, die sich von Trump, aus welchen Gründen auch immer, abschrecken lassen. Was man so mitbekommen hat ist, dass die angekündigte Auswanderungswelle nach Kanada ausgeblieben ist und je mehr Zeit vergeht, wird sich das Thema Trump bzw. die Aufregung hierüber hoffentlich immer mehr legen.

      Richtig ist, dass z.B. New York mit 300.000 weniger Besuchern in 2017 rechnet. Wenn man die hier kolportierten 4,3 Mio. weniger Besucher nimmt, dann sind das gegenüber bisherigen Planzahlen etwa 5,5% weniger Besucher. Für das ganze Jahr 2017, welches bekanntlich noch nicht vorbei. Also erst mal abwarten.

      Mal ein Zitat aus der schweizerischen Traveltimes:
      "Es gibt aber auch Stimmen, welche noch keinen Alarm schlagen. Die Schweizer Reiseveranstalter sehen bislang wenig Anlass zur Besorgnis, auch wenn sie die Situation natürlich genau verfolgen. Alexandre de Juniac, der Chef der International Air Transport Association (IATA), erklärte letzte Woche, dass er sich keine Sorgen mache und dass die Flugnachfrage für die USA 2017 weiterhin positiv sei. George Aguel, der Präsident und CEO von Visit Orlando, warnte laut AP vor verfrühten Schlüssen und stellt in Frage, ob Rückgänge der internationalen Nachfrage in direkten Zusammenhang mit der Trump-Administration gestellt werden können.
      Letzterer Punkt ist zumindest im Ansatz nicht falsch. So gab es aus diversen internationalen Märkten, darunter der Schweiz, bereits im letzten Jahr, also noch vor der Machtübernahme von Donald Trump, deutliche Anzeichen eines Nachlassens der Nachfrage. Der Dollar wurde in den letzten Monaten zwar gegenüber dem Franken nicht markant aufgewertet, gegenüber anderen Währungen aber schon, was internationale Einreisen beeinflussen kann. Im Mai wird das US Department of Commerce ein Update seiner Prognosen für das Jahr 2017 publizieren."


      USA TODAY hat am 06.04.2017 ein Ranking der weltweit besten Reiseziele ausgewertet. Die USA sind dabei vom vierten auf den sechsten Platz abgefallen. Fairerweise weist die Zeitung darauf hin, dass die Datenerhebung lange vor der Amtsübernahme von Trump stattgefunden hat.

      Interessant ist auch die Homepage vom Bureau of Economic Analysis. Hier sieht man z.B., dass die Tourismusbranche im vierten Quartal 2016 erhebliche Einbußen erlitten hat. Im ersten Quartal 2017 ging es dagegen wieder aufwärts
      "Real spending (output) on travel and tourism turned up in the first quarter of 2017, increasing at an annual rate of 0.4 percent after decreasing 2.7 percent (revised) in the fourth quarter of 2016"

      Das National Travel & Tourism Office, das meines Wissens zum Department of Commerce gehört, meldet für April 2017 ein Wachstum gegenüber dem Vergleichsmonat im Vorjahr - und für das gesamte Jahr 2017, also von Januar bis April, "Put simply, the United States has thus far enjoyed more spending from international visitors in 2017 than during any other period in history."

      Ob diese Statistiken stimmen oder nicht: sicherlich wird es weniger Touristen geben und sicherlich wird das keiner wirklich bemerken, der dieses Jahr die USA besucht. Ansonsten finde ich es sehr angenehm, dass in diesem Forum das Politisieren beiseite gelassen und über Reisen geschrieben bzw. diskutiert wird.
    • carovette schrieb:

      Broken Arrow schrieb:

      Hat sich die Anzahl der Touristen verringert (hat jemand Zahlen) ?
      Interessiert dich das jetzt wirkich? ;,cOOlMan;:

      Broken Arrow schrieb:

      Gibt es andere Veränderungen, die uns als Besucher betreffen ?
      Nein

      Broken Arrow schrieb:

      Was sagen die Amerikaner über ihn ? Insbesondere im Südwesten ?
      Die einen sagen so, die anderen sagen so.....

      Ich verstehe, ehrlich gesagt, Deine Fragen nicht. Man kann nach wie vor unbesorgt in die USA reisen.
      Danke, für Deine "zielführenden" Antworten aber anscheinend haben andere Leser meine Fragen verstanden.
    • Broken Arrow schrieb:

      Danke, für Deine "zielführenden" Antworten
      Also ich finde diese Antwort:

      carovette schrieb:

      Man kann nach wie vor unbesorgt in die USA reisen.
      durchaus zielführend und Deine Fragen habe ich auch verstanden...


      Broken Arrow schrieb:

      aber anscheinend haben andere Leser meine Fragen verstanden.
      ...und sie auch sehr zielführend beantwortet ;,cOOlMan;:

      Jim Panse schrieb:

      Also schätze ich einfach mal und beantworte beide Fragen mit: die Einen sagen so, die Anderen so



      Ganz ehrlich, ich war mir nicht sehr sicher, ob diese Fragen ernst gemeint sind. Solltest Du Dich auf den Schlips getreten fühlen, dann entschuldige ich mich natürlich hiermit.

      PS: Grossbuchstaben = Schreien in Postings
    • Broken Arrow schrieb:

      Hat sich die Anzahl der Touristen verringert (hat jemand Zahlen) ?
      Wüsste nicht warum? Ich verstehe die Diskussion ehrlich gesagt überhaupt nicht. Da dürfte man erstmal in viele andere Länder gar nicht fahren und da redet keiner darüber. :nw: Nach Thailand z.B. fliegen die Leute einfach. Ich hatte die Diskussion schon zu Bush Zeiten und sie hat mich da genauso wenig interessiert wie jetzt.

      Broken Arrow schrieb:

      Gibt es andere Veränderungen, die uns als Besucher betreffen ?
      Wenn ja, dann liegt das für mich eher am starken Dollar. Und am schwachen kand. Dollar, dass jetzt viele auch wieder nach Kanada fahren.

      Broken Arrow schrieb:

      Was sagen die Amerikaner über ihn ? Insbesondere im Südwesten ?
      In Utah: Schon ziemliches Trump Country. In CA, sehr viel mehr liberal. Aber ansonsten gibt es genauso Anhänger und Ablehner wie in D auch. Er polarisiert eben mehr.

      Aber Obama war in USA auch selten so beliebt wie in Europa. Sorry, aber manchmal finde ich die Europäer schon sehr befremdlich mit ihren Wertungen der amerikanischen Politik.

      Und ansonsten habe ich nicht gemerkt in diesem Jahr, was anders ist. Ach, oder doch. Ich ahbe irgendwie noch nirgendwo ein Trump Bild gesehen, obwohl doch sonst immer an jeder Ecke ein Präsidentenbild hing.

      Ansonsten gab es schon immer beliebte und unbeliebte Präsidenten in der Geschichte. Wenn man mal etwas genauer schaut. Da war z.B. eine gewisse Harding Administration, Nixon, etc. Wie Trump sich da endgültig einreiht, wird auch erst die Geschichte zeigen und die nächste Mid Term Election.
      LG, Betty aka "DA - Immobilien-Maklerin"

      Bettys Homepage
    • betty80 schrieb:

      Ich verstehe die Diskussion ehrlich gesagt überhaupt nicht.

      betty80 schrieb:

      Sorry, aber manchmal finde ich die Europäer schon sehr befremdlich mit ihren Wertungen der amerikanischen Politik.
      Dem muss ich mich jetzt mal anschließen und sagen, dass ich den Thread etwas komisch finde...
      Herzliche Grüße
      Michelle
    • Also Trump so viel Aufmerksamkeit zu schenken, hat er gar nicht verdient.. find ich.
      Dass er mit nem utopischen Wahlprogramm angetreten ist, sollte jedem klar sein; und wenn nicht, ist man halt das beste Negativbeispiel für Sparvorhaben im Bildungssektor.
      Man sollte aber auch wissen, dass es in den USA normal ist und sich nicht nur auf Trump beschränkt. Andere Präsidenten haben ebenso während der Amtszeit genau das Gegenteil von ihrem Wahlkampf durchgesetzt. (z.B. Clinton mit Nafta)
      Der grosse Unterschied ist aber, dass Trump sich mit seinem kindlichen Geist auf Spielchen mit der Presse usw. einlässt und dazu noch sehr inkonsistent mit sich selbst ist (man kann das als launisch bezeichnen).
      Daher wird bei ihm jedes Wort auf die Goldwaage gelegt. Und sein Aussagen sind eher, sagen wir streitbar :D
      Marc.
    • Skuromis schrieb:

      Also Trump so viel Aufmerksamkeit zu schenken, hat er gar nicht verdient
      Ich würde es anders ausdrücken: dies ist ein Reiseforum, insofern sollte er hier nicht so viel Aufmerksamkeit erhalten.
      An der Tatsache, das Trump der gewählte Präsident der USA und diese nicht der unwichtigste Partner der EU oder der NATO ist, kommt man leider nicht vorbei.

      Skuromis schrieb:

      Trump sich mit seinem kindlichen Geist auf
      Wenn man sich die letzten Feierlichkeiten in Frankreich angeschaut hat und den (mir bekannten) Umgang der Franzosen mit Trump, dann fällt auf, dass gerade wir aus D stammenden Menschen unsere Probleme im Umgang mit Trump haben. Er wird in der Presse als "Verrückter", "lebt in seiner eigenen Welt" oder "wunderlicher Onkel" bezeichnet. Aufgrund Deiner Ausdrucksweise in den RB gehe ich davon aus, dass Du wohl zumindest in D geboren/ sozialisiert wurdest. Du kannst Trump gut oder schlecht finden und sollst das auch ausdrücken. Aber ich denke, dass Dein Befund über seinen Geist nicht auf einer medizinischen Diagnose fußt, der Mann in seinem relativ hohen Lebensalter durchaus bewiesen hat, dass er was auf die Beine stellen kann - und diese Aussage somit eigentlich eher als unsachlich oder beleidigend aufgefasst werden könnte.

      So, mehr nicht dazu. In diesem Forum gibt es so tolle Reiseberichte (gerade z.B. Oman oder der von Marc, den ich gerne lese, weil ich selber Kakteenfan bin), dass es zumindest hier Wichtigeres gibt. Just my 2 cts ...
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