4 Wochen im Südwesten

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    • Tag 16 – 23. Juli
      Colorado National Monument

      Morgens noch etwas Herumtrödeln – gegen 10:30 Uhr haben wir uns von Moab verabschiedet
      :wink: und die Stadt auf dem Highway 128 verlassen, der am Colorado entlang durch die Colorado Recreation Area führt. Es ist eine landschaftlich sehr reizvolle Strecke: die ganze Zeit die schönen roten Felsen und der Fluss, an dem es viele Zugangspunkte und Picknick Areas gibt.
      Wir haben uns Zeit gelassen für die Strecke und an einigen Stellen angehalten. Der hier noch relativ gemäßigte Flussverlauf wird gerne zum Boot- und Kajakfahren genutzt.


















      Weiter an der Straße sind die Fisher Towers – eine eher zerklüftete Felsformation. Aber leider hat man vormittags und mittags Gegenlicht, so dass nicht so viel zu erkennen ist, und auch für Fotos schlecht geeignet. Wir haben es bisher noch nie geschafft, am späten Nachmittag an den Fisher Towers zu sein…




      Ein Stück sind wir noch die Onion Creek Road gefahren – eine unbefestigte Straße am und über den Onion Creek mit idyllischen Abschnitten.






      Bei Cisco trifft die 128 auf den Interstate 70, den wir in östlicher Richtung für einige Meilen gefahren sind. Nach kurzer Zeit ging es schon ab nach Fruita; dort ist der nördliche Eingang des Colorado National Monument, das wir heute besichtigen. Von der Eingangsstation aus geht eine Serpentinenstraße den Berg hoch, an der auch schon ein paar Aussichtspunkte sind.







      Balanced Rock


      Wenn man oben ist, erreicht man das Visitor Center; wir haben uns einen interessanten Film über die Geologie des Colorado NM angeschaut.
      Durch das Monument geht der Rimrock Drive, der auch viele Gelegenheiten bietet, an diversen Aussichtspunkten sich die Canyons und die Felsen anzuschauen.


      Am beeindruckendsten fanden wir den Grand View, von dem aus man in den Monument Canyon schaut.


      Independence Monument


      Monument Canyon


      Monument Canyon






      Die Mumie


      Fallen Rock




      Es gibt im Monument auch diverse größere und kleinere Wanderwege.

      Den Nachmittag über haben wir uns im Colorado NM Monument aufgehalten und sind anschließend in der etwas größeren Stadt Grand Junction zum reservierten Motel „Grand Junction Palomino Inn“ gefahren. Noch ein kurzer Walmart- und Liquor-Shop-Besuch; auf dem Weg zurück ins Motel haben wir ein „Texas Roadhouse“ Restaurant entdeckt, das wir gleich mal ausprobieren wollten. Die Steaks waren hervorragend!









      Später im Hotel gab es noch ein Gewitter mit dem ersten richtigen Regen dieses Urlaubs.




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    • Klasse - darf ich mal fragen, was die Tour mit dem Boot gekostet hat? Das könnte ich mir auch mal vorstellen...

      Die Gemini Bridges haben wir dieses Jahr im Frühjahr auch zum ersten Mal besucht, wir sind aber wieder zurück gefahren, da ich im Vorfeld gelesen hatte, dass die Strecke richtig übel sein soll. Aber wenn ihr es geschafft habt, wäre es mit unserem Hawkie sicher auch gegangen.....wir sind dann lieber mal wieder den Long Canyon runtergefahren :SCHAU:

      Das Colorado NM möchte ich auch gerne noch ein zweites Mal besuchen und dort den einen oder anderen Hike machen, der Rattlesnake Canyon wäre dort auch noch auf meiner to-do-list..... ;;PiPpIla;;

      Ich hoffe, wir schaffen es endlich auch mal in ein Texas Roadhouse...ich lese so oft darüber, aber wir waren noch nie in einem.....:ohje:
    • Wir haben pro Person 89 $ bezahlt, abzgl 10 % für die Verschiebung um einen Tag. Gebucht bei Moab Adventure Tours, aber die Preise z.B. bei Tag-A-Long waren die gleichen. Dann gibt man dem Guide natürlich noch ein Trinkgeld.


      Den Rattlesnake Canyon haben wir sein lassen nach der Erfahrung von vorgestern mit der Straße. :EEK: Und zum Wandern war es halt mal wieder zu heiß. ;Hss;! Aber auch nur die View Points anzufahren und kurze Wege zu gehen hat sich gelohnt.
    • Tag 17 – 22. Juli
      Fantasy Canyon und Dinosaur NM

      Heute Morgen schien wieder die Sonne, und wir machten uns auf Richtung Norden zum Dinosaur National Monument und zum Fantasy Canyon bei Vernal.

      Von Grand Junction aus geht es auf die „Douglas Pass Road“, Highway 139. Diese führt zunächst durch das Great Valley bis zu den Bergen, dann geht es über den Douglas Pass bis zum „Dinsosaur Diamond Prehistoric Highway“, dem Highway 64. Die Straße über die Berge erinnerte uns etwas an den Schwarzwald, alles ist grün, Nadel- und Laubbäume gemischt.




      Wenn es wieder abwärts geht, kann man dann auch wieder Canyons und Felsen sehen.

      Etwas östlich von dem Ort Dinosaur geht dann die Harpers Corner Road in den Colorado-Teil des Dinosaur NM. Am Beginn dieser Straße ist ein Visitor Center, bei dem gleich darauf hingewiesen wird, dass es in diesem Bereich des Monument keine Dino-Fossilien gibt.




      Die Straße war am Beginn ganz interessant; es geht durch Felswände hindurch nach oben. Wenn man oben ist, fährt man aber etliche Meilen auf einem Plateau, auf dem es nicht viel mehr als Gras und Sagebrush-Büsche gibt. Nur wenn man die View Points anfährt, sieht man in die durchaus beeindruckenden Canyons und auf die Felswände.









      Wir dachten, am Harpers Point gäbe es einen Blick auf die Schleifen des Green River – aber man kann ihn von dort aus nicht sehen.
      Die Aussichten an der Straße sind schön, aber wir meinen, die 100 km hin und zurück sind nur lohnend, wenn man sich für den Park viel Zeit genommen und viel
      leicht auch Wanderungen geplant hat.

      Den westlichen Teil des Monument, der in Utah liegt, nehmen wir uns für morgen vor.

      Jetzt freuen wir uns erstmal auf den Fantasy Canyon, den wir noch nicht kennen und von dem wir schon viel gelesen und tolle Bilder gesehen haben.

      Wieder zurück in Dinosaur fährt man auf den „Old Bonanza Highway“ Richtung des Ortes Bonanza. Die Straße ist asphaltiert und lässt sich gut fahren – zu sehen gibt es vor allem Öl- und Gasförderanlagen. Aber uns sind auch ein paar Wildtiere über den Weg gelaufen – man muss immer darauf gefasst sein, dass etwas auf der Straße steht oder sie überquert.




      Auch die Glen Bench Road, auf die man abbiegt, ist noch asphaltiert, und bald schon ist der Fantasy Canyon beschildert. Mit Hilfe von Navi und Beschilderung war der Weg leicht zu finden; nur die letzten ca. 5 Meilen sind nicht mehr asphaltiert, aber sehr gut zu fahren, auch mit PKW.

      Dann für uns das Highlight: der Fantasy Canyon. Wir fanden ihn supertoll!! All die fragilen Formen und Formationen – man entdeckt immer wieder Neues und könnte ständig fotografieren. ;;PiPpIla;; ;;PiPpIla;;
      Wir sind etwa eine Stunde im Canyon herumgewandert und waren begeistert. ::;;FeL4;


















      Als wir uns erstmal „sattgesehen“ hatten, sind wir wieder ins Auto gestiegen und weitergefahren nach Vernal. Wir haben die Strecke über Ouray genommen; dort wird das Land grüner und fruchtbarer; es gibt viele Farmen, die Pferde laufen frei herum – auch gerne mal auf der Straße.




      Bei Ouray geht die Brücke über den Green River, und schon kurze Zeit kamen wir in Vernal an. Wir sind im neuen Comfort Inn am Ortseingang abgestiegen – hatten es erst vor ein paar Tagen mit gutem Angebot gebucht und waren froh darüber. Es ist ein modernes neues Hotel mit viel Komfort. Hier konnten wir auch mal die Guest Laundry nutzen und Wäsche und T-Shirts wieder auffrischen.

      Zum Abendessen sind wir nochmal zum Golden Corral. Das Weekend Buffet hatte uns in St. George zugesagt, und so hat es gepasst, dass wir wieder am Wochenende die Gelegenheit hatten.

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    • Tag 18 – 24. Juli
      Dinsosaur NM (Utah), Flaming Gorge

      Erst um 10:30 Uhr haben wir aus dem Comfort Inn ausgecheckt und sind direkt zum westlichen Teil des Dinsosaur NM gefahren – dort wo es die Dino-Fossilien gibt. Man kommt im Quarry Visitor Center an, und von dort aus geht ein Shuttle-Bähnchen zur Exhibit Hall.






      Diese Halle ist um den Steinbruch herumgebaut, in dem eine unglaubliche Menge Fossilien und Knochen gefunden wurden. Die Fossilien wurden freigelegt und sind zu großen Teilen noch gut im Fels zu erkennen.










      Ein anderer Teil wurde vorsichtig herausgeholt und in staatlichen Museen ausgestellt. So interessant hätten wir uns die Ausstellung gar nicht vorgestellt.

      Zurück im Visitor Center haben wir uns einen Film über die Geologie des Monument angeschaut und sind dann noch die 16 km Strecke gefahren, die in diesem Teil durch das Dinosaur NM führt. Landschaftlich fanden wir die Strecke sehr schön; es gibt auch einige Stellen, an denen man den Green River sieht oder auch heranfahren kann. Beeindruckend ist der „Split Mountain“, um den der Green River herumfließt und an der Rückseite einen Canyon gebildet hat.










      Turtle Rock


      Am Ende der Strecke ist die historische Josie Morris Cabin zu besichtigen, und es gehen zwei Trails vom Parkplatz ab. Wir sind noch den kurzen und idyllischen Box Canyon Trail gelaufen, dann aus dem Park wieder herausgefahren und weiter in nördlicher Richtung zur Flaming Gorge National Recreation Area.



      Box Canyon

      Die Fahrt war interessant mit guten Blicken auf das Steinaker Reservoir und oben auf der Passhöhe herab auf den Red Fleet Lake.




      Nach etwa einer Stunde Fahrzeit haben wir Flaming Gorge erreicht und sind erst ein Stück östlich gefahren zum Flaming Gorge Dam. Hier ist der Green River aufgestaut und hat einen Stausee gebildet. Der blaue Himmel, das blaue Wasser und die Berge drumherum haben ein tolles Panorama ergeben.







      Es führt eine Straße südlich an der Recreation Area entlang mit einigen Stichstraßen zu Aussichtspunkten und Trailheads. Wir fanden den Red Canyon sehr schön; man ist oben am Rim und blickt auf die roten Felsen des Canyon und den Fluss bzw. schmalere Stellen des Stausees.
      Im Red Canyon Visitor Center haben sie eine ganze Ecke mit deckenhohen Fenstern, wo man wunderbaren Blick hat. An warmen Tagen wie heute kann man den Blick aber auch von dem kleinen Rimtrail aus haben, der vom Visitor Center ausgeht.

      h

      Es gibt dann noch den Flaming Gorge Overlook, sowie den Sheep Creek Canyon Overlook, die wir uns beide angesehen haben.



      Dann sind wir erst mal zur Rocky Ridge Outpost gefahren. Eine Ecke einer großen Farm ist hier liebevoll hergerichtet mit drei Cabins und zwei Zelten, die vermietet werden. Wir hatten eine der Cabins reserviert, sehr rustikal mit witzigen Details, die Ausstattung komfortabel genug, sogar mit kleiner Küchenzeile, und WiFi funktioniert gut.






      Bei unserer Ankunft hing ein Zettel für uns am Eingangs-Trailer, dass wir die „Cow Puncher Cabin“ hätten und es uns schonmal gemütlich machen könnten. Der Schlüssel lag innen. Als wir uns vergewissert hatten, dass wir hier gut untergebracht sind, sind wir nochmal losgefahren zum Sheep Creek. Vom Highway 44 geht der ganz reizende Sheep Creek Geological Loop ab – eine kleine Straße durch den Sheep Creek Canyon mit vielen schönen Felsen, aber auch jetzt im Sommer viel Grün.













      Als wir zurückkamen zur Cabin, wurden wir sehr herzlich von der Besitzerin Jerrilynn begrüßt. Sie hat sich sehr interessiert, woher wir kommen und was wir auf unserer Reise alles gesehen haben. Sie selbst lebt schon immer in Utah, war aber bisher nur im Bryce Canyon, den sie toll fand. Irgendwann will sie auch mal mehr verreisen, auch nach beautiful Germany.

      Abends haben wir im Städtchen Manila noch Burger geholt (Pizza hat leider sonntags zu), die wir lieber in unserem gemütlichen Häuschen als im Restaurant essen wollten.

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    • Redrocks schrieb:

      Im Red Canyon Visitor Center haben sie eine ganze Ecke mit deckenhohen Fenstern, wo man wunderbaren Blick hat. An warmen Tagen wie heute kann man den Blick aber auch von dem kleinen Rimtrail aus haben, der vom Visitor Center ausgeht.

      Redrocks schrieb:

      Es gibt dann noch den Flaming Gorge Overlook, sowie den Sheep Creek Canyon Overlook, die wir uns beide angesehen haben.
      Zwei sehr schöne View Points, kenne ich beide nicht und sind schon auf der Liste ;ws108;
    • Tag 19 – 25. Juli
      Von Flaming Gorge nach Pinedale

      Von heute gibt es nicht viel zu berichten und schon gar nicht zu fotografieren – es war vor allem ein Fahrtag.
      Nach herzlichem Abschied von Jerrilynn sind wir auch wieder erst um 10:30 Uhr losgefahren und haben kurz darauf die Grenze nach Wyoming passiert.




      Wir wollten uns eigentlich Zeit lassen für die Strecke, die westlich an der Flaming Gorge Recreation Area vorbeiführt. Aber wir haben dann doch gar nicht viel Zeit dafür gebraucht, da zum einen einige Wolken vor der Sonne waren und der See dadurch etwas farblos wirkte. Zum anderen ist die Landschaft auch längst nicht mehr so schön – keine felsigen Berge mehr, sondern eher blassgrüne Hügel.
      Wir sind nur zweimal an den See herangefahren und haben festgestellt, dass es im Süden der RA viel netter war.



      Um die Mittagszeit waren wir in Rock Springs und haben uns im dortigen Walmart mit einigen Vorräten für unsere Tage im Yellowstone NP eingedeckt.
      Noch ein kleiner Burger-Lunch (zum Frühstück gab's heute nur Kaffee, O-Saft und Apfel), dann ging es auf den Highway 191 Richtung Pinedale.
      Auch diese Strecke hat für uns landschaftlich nichts Interessantes geboten – wieder blassgrüne Hügel, unfruchtbare und dünn oder gar nicht besiedelte Gegend, ein etwa 2000 Meter hohes Plateau der Rocky Mountains.
      Am Horizont sah man dann allmählich die „richtigen“ Rockies auftauchen: hohe Berge, teilweise noch mit Schnee bedeckt.
      Ansonsten noch interessant an der Strecke ist die Tatsache, dass der Oregon Trail hier durchführt – die Ost-West-Verbindung, die ganz viele Pioniere und Siedler mit ihren Trecks und Planwagen genutzt haben.
      Die Vorstellung fasziniert uns immer wieder, mit welchen Mitteln, Risiken und mit welch unglaublichen Entbehrungen die Menschen ihrem Traum gefolgt sind, die westlichen Gebiete zu erreichen.

      Pinedale selbst ist zwar Skigebiet, liegt aber auch noch nicht in den hohen Bergen. Wir haben es als Übernachtungsort gewählt, weil der Weg zu den Teton und Yellowstone Nationalparks nicht mehr weit ist – und die Übernachtungspreise noch nicht so hoch wie z.B. in Jackson.
      Das Baymont Inn & Suites hatte ein gutes Angebot für eine Whirlpool-Suite, deren Komfort wir heute nochmal nutzen wollten, ehe es dann in den beiden Unterkünften im Yellowstone eher einfach wird.
      Gut gegessen haben wir im Los Cabos Mexican Restaurant.

      Eventuell verabschieden wir uns auch jetzt erstmal für die nächsten 3 Tage vom www – wer weiß, ob und wie man im Nationalpark verbunden ist…
      ;ws108;

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    • Hallo, Hallo.

      Ich lese still mit, viele Erinnerungen kommen hoch, schöne Fotos, danke, ich schreibe mit, Planung für 2017 ;ws108;

      Hartelijke groeten von Alida, oldie aus Holland. :wink4:
      Alida Trike Star
    • Ich staune was Ihr an einem Tag alles schafft, Arches, La Sal Loop, Needles District. Und dann noch wandern. :EEK:

      Redrocks schrieb:

      Die Steaks waren hervorrag

      Man soll Nachts keine RB's lesen. :MAHLZ:

      Redrocks schrieb:

      Sie selbst lebt schon immer in Utah, war aber bisher nur im Bryce Canyon, den sie toll fand. Irgendwann will sie auch mal mehr verreisen

      :EEK: :EEK: Keine Seltenheit, man hört es immer wieder und dann ist es zu spät. :nw:
      Gruß
      Ulrich

      Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
      Youtube Kanal

    • Tag 20 – 26. Juli
      Grand Teton und Yellowstone National Park

      Heute sind wir schon um kurz nach 8 Uhr losgefahren – es gibt ja einiges zu tun!
      Die Temperaturanzeige im Auto stand bei Abfahrt auf 54°F
      ;;schlotter1;; ; man merkt, dass man jetzt in den Rockies ist.
      Die hohen Gipfel sollten wir eigentlich schon bald sehen – als wir allerdings in den Bridger-Teton National Forest kamen, war die Sicht verschleiert. Erst dachten wir, es sei neblig, aber dann hat sich herausgestellt, dass es irgendwo einen großen Brand gegeben haben muss, und das gesamte Tal des Hobock River im Qualm lag. An einer 10 Meilen langen Strecke waren auch alle Parkplätze und Ausfahrten gesperrt. Feuer selbst hat man aber nicht mehr gesehen.

      Als wir aus dem Tal heraus waren, ist es wieder klarer geworden, und bald konnte man die Berge der Teton Range erkennen.
      In Jackson haben wir nochmal getankt, und kurz danach ist dann der Beginn des Grand Teton National Parks. Es gibt im Teton NP auch viele Wandermöglichkeiten; aber sehr schön ist es auch schon, die Panoramastraße zu fahren, die an den Bergen vorbeiführt, und an den Aussichtspunkten auszusteigen. Wir sind die Teton Park Road gefahren, von der man den Loop zum Jenny Lake nehmen kann – einem schön gelegenen kleineren Bergsee mit dem herrlichen Panorama der Teton Range dahinter.







      Ein weiterer Abzweig von der Teton Park Road ist die Signal Mountain Road. Sie geht hoch auf den Signal Mountain, und von dort aus hat man Ausblicke auf das Tal des Snake River, und auf der anderen Seite auf den Jackson Lake.

      Wieder unten trifft die Teton Park Road bald mit der Haupt-Park-Straße zusammen und man fährt noch eine Weile am schönen Jackson Lake entlang.




      Wenn man noch weiter fährt, verlässt man den Teton NP, fährt ein kurzes Stück auf dem Roosevelt Memorial Highway, und dann kommt auch schon die Einfahrt in den Yellowstone National Park.




      Wenn man hier von Süden kommt, ist einer der ersten Aussichtspunkte an den Lewis Falls und man „überfährt“ die Caldera, den Kraterrand vom Yellowstone Vulkan.


      Lewis Falls

      Kurz haben wir uns das Grant Village angesehen, wo es aber nichts besonders interessantes gab, und ein kleines Stück weiter die Parkstraße geht es dann zu den ersten Geysiren, dem West Thumb Geysir Basin, das am Yellowstone Lake liegt.
      Hier gibt es vom Trail aus viele Pools und kleine Geysire zu sehen – das Besondere an diesem Geyser Basin ist, dass man immer auch den Yellowstone Lake und die Berge dahinter im Blick hat.








      Wir sind den kompletten Trail gelaufen, mussten ihn uns aber leider mit vielen, vielen anderen Besuchern teilen. Überhaupt haben wir den Eindruck, dass dieses Mal doch nochmal mehr Leute da sind als vor fünf Jahren, als wir Anfang Juli hier waren.

      Unser nächstes Ziel war die Old Faithful Lodge, bei der wir eine Rustic Cabin gebucht haben: eine gemütliche Hütte mit 2 Betten und Waschbecken. Klo und Dusche sind aber in Gemeinschaftsgebäuden, so wie auf dem Campingplatz. Das Tolle ist, wir sind nur ein paar Schritte vom Old Faithful Geysir weg und haben eine ruhige Unterkunft im Wald mit Blick auf ein Flüsschen und einen Mini-Geysir, und teuer ist es auch nicht. Man muss nur sehr früh reservieren.






      Kurz nach unserer Ankunft war die nächste Eruption vom Old Faithful angesagt und wir sind gleich mal hin. Auch hier waren schon Unmengen an Menschen – wir haben mit etwas Abstand aber gutem Blick auf den Geysir gewartet. Und noch bevor es losging, fing es zu regnen an. Auf der Terrasse der Lodge konnten wir uns unterstellen und dann nicht nur den Ausbruch beobachten, sondern auch die flüchtenden Zuschauer :)





      Massenexodus

      1 ½ Stunden später konnten wir während eines Rundgangs durch die Old Faithful Area mit Visitor Center und dem historischen Old Faithful Inn eine weitere Eruption anschauen, diesmal schon mit deutlich weniger Zuschauern – die Tagesgäste waren allmählich weg.
      Für das Abendessen hatten wir uns etwas mitgebracht und ab kurz nach 22 Uhr hatten wir eine ruhige Nacht.
      :schlaf:

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    • Tag 21- 27. Juli
      Geysire, Pools und Hot Springs

      Heute waren wir von 8 bis 20 Uhr zwölf Stunden im Park unterwegs. Es gibt so viel zu tun und zu sehen, und er ist ja auch sehr groß, so dass die Fahrstrecken lang sind. Wir sind so ziemlich jedes Geyser Basin „abgelaufen“, außer dem Upper Geyser Basin am Old Faithful, das wollen wir am Tag darauf besichtigen.
      Überall gibt es Geysire, bunte Pools und heiße Quellen – doch jedes Basin hat seine Besonderheiten, und überall sieht man wieder etwas Neues.

      Schön war es früh morgens am Black Sand Basin und Bisquit Basin, denn es war noch nicht viel los.













      Schon am Midway Geyser Basin, wo die bekannte „Grand Prismatic Spring“ ist, war zu merken, dass es wieder voll wird. Es ist natürlich schon nervig, wenn es überall voll und laut ist, besonders wenn gerade wieder ein Bus (überwiegend mit Menschen asiatischer Herkunft) entladen wurde :ts; – aber immerhin sind wir ja auch da und tragen dazu bei die Menschenmassen zu vergrößern… ;)





      Von da an war es eine logistische Herausforderung, dem größten Andrang zu entgehen oder auch einfach nur einen Parkplatz zu finden. Die Zufahrt zum Norris Geyser Basin war mittags gesperrt, weil die Parkplätze voll waren.
      Es gibt aber noch genügend andere Stellen im Park, die nicht so frequentiert sind von Busgesellschaften, wie z.B. die Scenic Drives am Firehole Lake und Firehole Canyon – etwas abseits der „Attraktionen“ gibt es auch immer wieder Schönes zu sehen.



      Firehole Canyon





      Unser Weg führte uns am früheren Nachmittag nach Mammoth Hot Springs. Weil wir das bekannte Tor am nördlichen Parkeingang sehen wollten, sind wir auch bis Gardiner in Montana aus dem Park kurz herausgefahren.





      In dieser Ecke sieht man auch schon den Yellowstone River, der den Grand Canyon of the Yellowstone gebildet hat, und später in den Missouri mündet.

      Zurück in Mammoth waren wir noch im Visitor Center (dort gibt’s auch „Free WiFi“) und haben uns erkundigt, was es mit der Sperrung am Norris Basin auf sich hat – es hätte auch eine der Baustellen für Straßenarbeiten sein können. Aber es war nur voll…

      Für die Mammoth Hot Springs haben wir gleich einen Parkplatz gefunden und konnten die schönen Terrassen besichtigen. Wir waren vor 5 Jahren schonmal dort und fanden sie nicht so toll, was evtl. am damaligen Licht lag – umso überraschter waren wir diesmal von den Formen und Farben. Es hat uns viel besser gefallen, so dass wir auch den Weg auf den Berg hinauf noch gelaufen sind, von dem aus man noch weitere Terrassen sehen kann.
      Den Upper Terraces Drive sind wir auch noch gefahren, doch die Lower Terraces fanden wir am schönsten.








      Von Mammoth aus haben wir den oberen Bogen der Parkstraße vollendet, indem wir über Tower-Roosevelt, den Dunraven Pass und Canyon Village wieder zurückgefahren sind. Auf der Strecke von Mammoth nach Roosevelt fährt man über das Blacktail Deer Plateau. Es gibt den Scenic Blacktail Plateau Drive, der 6 Meilen über eine geschotterte Straße durch das Hinterland führt. Wir sind ihn gefahren, aber es lohnt sich eigentlich nicht.
      Nach dem Abzweig zur Roosevelt Lodge kommt der Tower Fall, ein Wasserfall des Yellowstone River; danach führt die Parkstraße über Berge, vorbei am Mount Washburn und über den Dunraven Pass. Oben am Pass hat man einen schönen Blick zum Grand Canyon of the Yellowstone und die Berge dahinter bis zu den Tetons.


      b
      Tower Falls

      Yellowstone River

      Am Canyon Village sind wir vorbeigefahren – auch den Grand Canyon heben wir uns für den nächsten Tag auf.

      Bis wir wieder am Norris Geyser Basin waren, war es schon ca. 18 Uhr. Es war nicht mehr voll, wir konnten bequem parken und losgehen zum Basin, das uns bei unserem letzten Besuch mit am besten gefallen hat. Es gibt zwei Trails, der kurze Porcelain Trail und der etwas längere Biscuit Trail. Wir sind beide gelaufen - angenehme Wege, teils über Boardwalks um das Terrain zu schützen, teils durch den Wald. Überall dampft und sprudelt es, und es gibt so viel zu sehen, dass der Weg viel Spaß macht. Und jetzt am Abend waren wir auf dem Biscuit Trail zum Teil ganz alleine unterwegs.












      Auf der Weiterfahrt haben wir noch bei den Artists Paintpots gehalten und sie uns angeschaut – auch das war am Vormittag wegen Parkplatz-Überfüllung nicht möglich.


      Als wir schließlich wieder zurück in der Lodge waren, waren wir zwar etwas müde und übervoll von all den Eindrücken, doch sehr zufrieden, was wir heute alles gesehen und erlebt haben. Aber wir sind nicht mal mehr vor zum Old Faithful gelaufen – es hat gereicht für heute.



      ;prost1;

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