The Photographer's Ephemeris

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    • Haiko schrieb:


      Fehlt da nicht irgendwann der Kick des Zufall Motivs/Fotos ?
      Aber nein: den Zufall gibt es trotzdem. Immer noch und immer wieder. Es kommt lediglich das planbare als neue Möglichkeit hinzu.

      Diese Momente waren z.B. völlig unplanbar: es nieselte, es war unangenehm, dann kam die Sonne im Arches National Park für 1 oder 2 Minuten durch diesen schmalen Spalt am Horizont bei Sonnenaufgang. Deshalb trotze ich meistens auch dem schlechten Wetter, es ist oft für eine Überraschung gut:






      Gross: fotografie24.eu/2015/6/Lusy_Ar…e_GardenOfEden_3000px.jpg
      Grüße,
      Jochen
    • Haiko schrieb:

      Was ich in der heutigen Zeit etwas traurig finde ist die immer weiter fortschreitende Technik usw.
      Fehlt da nicht irgendwann der Kick des Zufall Motivs/Fotos ?

      Schliesst ja das eine das andere nicht aus.
      In dem konkreten Fall lief das bei mir so ab, dass ich gesehen hatte, dass es einen sogenannten "Super-Mond" gab, also einen Vollmond der ungewöhnlich nah an der Erde ist, also sehr gross erscheint. Denn kann man natürlich jetzt einfach so am Himmel fotografieren, aber ohne Vergleich sieht man ja die Grösse nicht, also musste irgendein Vordergrund her. Mit Hilfe der App bekommt man auf der Karte eine Linie, die die Richtung in der der Mond aufgeht, angibt. Die legt man dann an verschiedene geeignete Motive wie Hochhäuser, Brücken oder eben auch Berge an und guckt ob an der Linie ein guter Standpunkt für ein Foto ist. In diesem Fall lag eine Aussichtsplattform fast perfekt auf der Linie vom Berg aus, so dass ich mich dafür entschieden habe.
      Klar ist das klingt nach recht viel Aufwand für ein Bild, aber die Plattform ist ohnehin ein interessantes Ziel, das auf dem Plan war. Da haben wir sie eben an dem Tag besucht und waren dann etwas früher dort und haben noch das Abendlicht und den Sonnenuntergang mitgenommen und dann hatte ich anschliessend einen schönen Vordergrund für meinen "Supermond".

      In diesem Fall hier hätte ich mit der App vorher auch feststellen können, dass die Sonne genau hinter dem Berg untergeht. Habe ich aber nicht und mich natürlich gefreut, dass es zufällig gerade gepasst hat.
    • Haiko schrieb:

      Was ich in der heutigen Zeit etwas traurig finde ist die immer weiter fortschreitende Technik usw.
      Fehlt da nicht irgendwann der Kick des Zufall Motivs/Fotos ?
      Nö!

      Dass man sich ein paar spezielle Fotomotive gezielt setzt und von Zeit und Position das Optimum rausholen will (an manchen Zielen ist man ja auch eben nur einmal im Leben) schließt ja nicht aus, dass man unzählige spontane Motive findet und da auch den Foto zückt.

      Fotografieren ist für manche einfach nur ein kurzes Festhalten einer Situation, für andere schon eine ernsthafte Dokumentation und für andere wieder ein ambitoniertes Hobby. Manche schauen sich die Fotos einmal an und nie wieder, andere machen Fotoshows, Fotobücher, Poster, Webseiten oder sind damit in Fotocommunities aktiv. Entsprechend tief oder weniger tief arbeitet man sich da ein.

      Ob ein technisches Hilfsmittel für die eigenen Bedürfnisse geeignet ist (und auch ob es Spaß macht oder nervt), muss man individuell bewerten und testen.

      Generell finde ich es gut, wenn solche Sachen vorgestellt werden.
    • Ich verwende auch PhotoPills. Die und Photographer's Ephemeris dürften mittlerweile die Marktführer auf dem Markt der einschlägigen Apps sein. Der typische Workflow wäre allerdings, habe ich sehr oft gelesen, dass man zu Hause mit Photographer's Ephemeris plant, vor Ort aber mit PhotoPills arbeitet.
    • Eine einfache, erprobte Anwendung für Leute, die vor Gebrauch nicht lange Tutorials lesen wollen, ist Suncalc: Link
      Ich benutze es seit Jahren, weil ich oft an Flughäfen fotografiere und dann darauf angewiesen bin, beim richtigen Sonnenstand am richtigen Ort zu sein. Suncalc erfüllt genau diesen Zweck, eignet sich aber natürlich genauso für Landschaftsaufnahmen.

      Gruss
      Dani
      Neu erschienen: Bildband «Durch den Südwesten der USA» von Daniel Hediger
      Einzigartige Naturwunder, urbane Sehenswürdigkeiten und aviatische Raritäten
      Hardcover mit Fadenheftung, 280 x 280 mm, 260 Seiten; ISBN: 978-3-907106-00-6
    • afrland schrieb:

      Der typische Workflow wäre allerdings, habe ich sehr oft gelesen, dass man zu Hause mit Photographer's Ephemeris plant, vor Ort aber mit PhotoPills arbeitet.

      Warum so umständlich? Die GUI von Photographer's Ephemeris ist schlecht umgesetzt, egal ob auf der Desktop- oder App-Version. Ich erstelle meine Ziele (gespeichert in der Cloud) mit PhotoPills auf dem iPad und vor Ort benutze ich die App auf dem iPhone X.
    • MacClaus schrieb:

      afrland schrieb:

      Der typische Workflow wäre allerdings, habe ich sehr oft gelesen, dass man zu Hause mit Photographer's Ephemeris plant, vor Ort aber mit PhotoPills arbeitet.
      Warum so umständlich? Die GUI von Photographer's Ephemeris ist schlecht umgesetzt, egal ob auf der Desktop- oder App-Version. Ich erstelle meine Ziele (gespeichert in der Cloud) mit PhotoPills auf dem iPad und vor Ort benutze ich die App auf dem iPhone X.

      Weil man vermutlich lieber auf einem PC arbeitet. Ich würde eigentlich nicht sagen, Web UI in Photographer's Ephemeris ist schlecht umgesetzt. Und es gibt die auch auf dem großem Monitor :-) Wenn man z.B. einen iPad hat, ist es schon besser als auf einem iPhone. Desktop ist aber doch immer komfortabler.

      Mit jeder Cloud habe ich da meine Probleme.
    • afrland schrieb:

      MacClaus schrieb:

      afrland schrieb:

      Der typische Workflow wäre allerdings, habe ich sehr oft gelesen, dass man zu Hause mit Photographer's Ephemeris plant, vor Ort aber mit PhotoPills arbeitet.
      Warum so umständlich? Die GUI von Photographer's Ephemeris ist schlecht umgesetzt, egal ob auf der Desktop- oder App-Version. Ich erstelle meine Ziele (gespeichert in der Cloud) mit PhotoPills auf dem iPad und vor Ort benutze ich die App auf dem iPhone X.
      Mit jeder Cloud habe ich da meine Probleme.

      Wenn Du wüsstest was alles in der Cloud abgelegt wird ;)

      Kreditabrechnungen, Restaurantreservierungen usw...... viele finanziellen Dienstleistungen, welche Reisende gerne in Anspruch nehmen, werden von Dienstleistern in der Cloud gespeichert, ob nun bei Amazon, Apple, Google oder Microsoft.
    • MacClaus schrieb:

      Wenn Du wüsstest was alles in der Cloud abgelegt wird ;)
      Doch, doch, und zwar beruflich. Ich weiß, dass Unternehmen ihre Business Systeme und Daten heutzutage statt in der on-premise Welt in diversen Clouds, Amazon, Azuro, SAP und s.w betreiben. Aber darum geht es mir nicht. Ich mag halt meine private Dokumenten sehr altmodisch auf meiner Platte haben. Klar hat das auch Nachteile. Aber die ganzen Plattformen wie Google Doc sind unsicher, und werden deswegen auch teileweise auf Unternehmen – PCs verboten. Natürlich habe ich kein Problem meine PhotoPhills Pläne oder GPS Tracks (e.g. Gaja GPS) über die Apps und „die Clouds“ der Anbieter zu synchronisieren.
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