Belle Meade Plantation, Nashville,TN

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    • Belle Meade Plantation, Nashville,TN

      Lage:
      5025 Harding Pike
      Nashville, TN 37205, USA

      Parken: kostenfrei auf dem Gelände möglich.

      Offizielle Webseite:
      bellemeadeplantation.com/


      Ich zitiere aus meinem Reisebericht von 2014 :


      Um 10:42 Uhr erreichen wir die Belle Meade Plantation im Südwesten von Nashville.





      Das Gelände wurde 1807 von John Harding gekauft. Zunächst bewohnte er eine Holzhütte. 1845 baute er das Herrenhaus, das wir heute besichtigen wollen. Der erfolgreiche Plantagenbesitzer und Pferdezüchter hatte nicht nur in Nashville, sondern auch noch an anderen Orten der Südstaaten Grundbesitz.

      1953 kaufte der Staat Tennessee 30 Acre der ursprünglich 120 Acre umfassenden Plantage samt einiger Gebäude und überschrieb sie der Association for the Preservation of Tennessee Antiquities.

      Im Visitor Center kaufen wir uns die Tickets (16 $ pro Person) und lassen uns für eine Tour der Mansion in ca. 15 Minuten um 11 Uhr eintragen.

      Vor dem Haus wartet man dann mit anderen Besuchern auf den Tourguide.



      Seitenansicht:



      Unser Guide ist eine junge, kostümierte und sehr engagierte Studentin. Sie geht erkennbar in der Südstaatengeschichte auf und hat auf jede Frage eines Besuchers eine Antwort.

      Sie führt uns durch die verschiedenen Räume, erzählt etwas zum Haus, der Familie, in deren Besitz sie war, und wie man früher solche Plantations betrieb bzw. nutzte.

      Obwohl sie einen heftigen Südstaaten-Dialekt hat, können wir ihren Schilderungen gut folgen.

      Ziemlich krass ist es als eine der Besucherinnen durch ihre Frage erkennen lässt, dass ihr nicht so richtig klar ist, was Sklaven sind :EEK: . Sie hat sie wohl bisher so verstanden als seien es normale Angestellte, die Gehalt bekommen und abends heimgehen und tun uns lassen können, was sie wollen.

      Die Studentin hatte Mühe, die Fassung zu behalten, und erklärte entschieden, dass Sklaven als Eigentum angesehen wurden und wie ihr Alltag so aussah. Die Frau hat das recht gleichgültig aufgenommen. Eigentlich hätte sie ja aus allen Wolken fallen müssen. Schon merkwürdig :nw:

      Die Einrichtung ist in tadellosem Zustand. Es sind jedoch auch hier nicht alle Möbelstücke Original, aber man hat es eben der Zeit entsprechend eingerichtet.

      Fotografieren ist leider nicht erlaubt. X( X( X(

      Im Anschluss an die Führung kann man noch an einer Weinprobe teilnehmen. Darauf verzichten wir und laufen stattdessen lieber noch ein paar andere Gebäude auf dem Gelände ab:

      Sklavenbehausung:



      Dairy (Molkerei):



      Stilvolle Schaukel:



      Auf dem Gelände findet sich auch ein Mausoleum, das jedoch zwischenzeitlich leer ist:







      Spiel- bzw. Puppenhaus für den Nachwuchs:



      Hier nochmal ein Blick auf die Rückansicht des Hauses. Relativ klein links sieht man zwei der kostümierten Tourguides. Die Dame im schwarzen Reifrock war unsere.





      Das Haus des Gärtners:



      Das Rennpferd Enquirer war so viel wert und so wichtig für die Familie, dass es sogar ein Grab mit Grabstein bekam:



      Das Kutschenhaus wird heute für eine Hochzeit vorbereitet:



      Trotzdem sind ein paar der dort in den ehemaligen Ställen ausgestellten Kutschen für uns zugänglich:





      Die erste Behausung von Harding auf dem Gelände:



      Man vermutet, dass die Hütte – als Harding das Herrenhaus bezog – dann dem Cheftrainer der Pferde zur Verfügung stand.



      Bevor wir um 1:10 Uhr wieder abfahren picknicken wir an einem der dafür vorgesehenen Tische auf dem Gelände.
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