Manoa Cliff Trail - Pauoa Flat Trail

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    • GPS Parkplatz: 21.325878,-157.812788

      Über den Round Top Drive erreicht man den kleinen Trailhead Parkplatz, der ein paar Kurven hinter dem Puu Ualakaa SP den kleinen Parkplatz linker Hand der Straße liegt. Von unten kommt der Trail aus dem Maikiki Valley an und auf der anderen beginnt mein Lieblingstrail, der Manoa Cliff Trail. Das alles gehört zum Honolulu Mauka Trail System, wo man ein paar nette schweißtreibende Tage verbringen kann.

      Wir packen unsere Getränke und Technik, hmm der Cola Vorrat ist bedenklich niedrig. Egal ist ja alles flach. Wäre es auch wenn, wenn wir nicht wieder neugierig geworden wären. Am Trailhead die üblichen Warnings. Nicht ganz unberechtigt. Wären wir im Grand Canyon, wäre der Trail ausgesetzt, er heißt ja nicht umsonst Cliff Trail. ;,cOOlMan;: Zudem spielt man hier mit Lehm und wenn der Nebel sehr dicht fällt, dann ist es hier slippery, weil es nass ist. Quasi ein grüner Flip Trail. ;)





      Unten links im Bild, unterhalb des gelben Schildes, der Schuhputzer, fremde Pflanzensamen müssen draußen bleiben.
      Über ein paar Treppen und einen Knüppeldamm geht es erstmal durch einen Wald mit Mahagoni und Guaven Bäumen bergauf. Sehr trocken heute der Regenwald, so trocken haben wir das noch nie erlebt.









      Und dann beginnt nach einer letzten Warnung der Teil des Weges der an der Klippe entlang läuft. Anfangs noch recht breit.

















      Das erste Bambuswäldchen wird durchquert.













      an Baum erdrosselnden Lianen vorbei,





      und Schniepelgewächsen.





      Der ultimative View ins Manoa Valley, nach ca. 1 Meile Wegstrecke.









      Man kann von hier oben, also vom Trail als solchen, drei Wasserfälle sehen. Aber nicht in einem Monat März, wo die Niederschlagsmenge des gesamten Monats erst in der letzten Woche herunterkommt.
      Nix Wasserfälle heute.















      Blick nach Waimanolo Bay










      Dann erreichen wir die Wegkreuzung mit dem Pauoa Flats Trail, wo auch eine Übersichtstafel über das Trailsystem vorhanden ist.





      Bis hier hin haben wir ca. 1 Stunde benötigt. Nach einem kurzen Päuschen in der Sonne, folgen wir nun den kurzen Pauoa Flat Trail.






















      Der Trail ist nicht so schön eben wie der Cliff Trail, hier werfen einem wieder Bäume ihre Wurzeln in den Weg. Hübscher Ort um sich die Knöchel zu verknacksen, besonders wenn es feucht ist und somit glitschig. Bei uns ist weder feucht noch glitschig, hatten wir noch nie. Aber ich wiederhole mich.













      Wir treffen auf die bäume aus deren Rinde man früher die Röcke gemacht hat, ich demonstriere das mal. :tongue:









      Ein dichterer und längerer Bambuswald muss bezwungen werden. Sehr hübsch diese Geklapper, wenn sich der Bambus im Wind wiegt.





      Es gibt zwei Weggabelungen. Eine führt über den Nuuanu Trail hinunter zum Nuuanu Reservoir, ein anderer hier













      zu den Manoa Falls. Der Abstieg ist uns aber verwehrt, denn dort sind 100 Meter Trail abgerutscht. Wenn dennoch dahin möchte, kommt aber auch über das Manoa Valley dort hin. Ist auch weniger mühselig, dafür aber auch nicht so schön.



      Und dann das Trailende.





      Abrupt tritt man aus der grünen Hölle und den Pali Highway und das Nuuanu Reservoir unter sich liegen.





      Dort wo die braune Erde endet und das Gras beginnt, geht es senkrecht abwärts. ;,cOOlMan;:





      Das hab ich mir verdient.





      Rechts vom Trail, wo man her gekommen ist, führt ein Trampelpfad zu einem Stromleitungsmast. Da muss ich hoch.





      Und wenn man Glück hat, so wie wir, wie ein alter Asiate sagt, als ich wieder zurück bin, kann man nun Pearl Harbour und die Waianae Range an Oahu's Westküste sehen. :SCHAU:









      Der alte Asiate und zwei Girls waren übrigens die einzigen die wir bei dem ganzen Hike überhaupt getroffen haben. ;,cOOlMan;: Dabei ist der Großraum Honolulu nur 2 Meilen von uns weg.


      Dem Trailende gegenüber verschwindet ein weiterer Trampelpfad im Gebüsch und flüstert "Kommt rüber, hiked me". ;;NiCKi;: Sirenengesang kann nicht verfüherrischer sein und so erliegen wir unserer Neugierde.





      Wir vermuten das er zu den nächsten Strommasten führt, tut er aber nicht. Der Weg gabelt sich, wir nehmen den linken, weil es geradeaus steil und unwegsam aussieht.





      Hoch das ist ja nur noch ein Saumpfad. In den Alpen könnte ich keinen Schritt setzen, aber die grüne Hölle wirkt auf Höhenangst wie ein Geländer. Dennoch halte ich das nicht lange durch und wir kehren um. Zurück geht alles schneller und so stehen wir wieder an der Gabelung und hören es flüstern und locken.





      Die Neugierde treibt uns den Trampelpfad steil den Berg hoch.





      War der Weg zuvor ein Spaziergang, sieht man hier den Weg vor lauter Grün nicht mehr.









      Nicht einmal dass es steil nach unten geht, sieht man auf obigen Bild. :wut1:





      Es wird steiler und wir finden ein Seilende, daran kann sich gut nach oben ziehen und in einem Stück wieder nach unten. Das Seil wird wohl ausgetauscht, ich hab ein Bild gefunden von 2008, da war es blau.





      Auch hier, von Abgrund keine Spur.

      Aber eine Bombenaussicht lang durch das Mano Valley zum Diamond Head.

















      Würden wir auf der anderen Seite der Kuppe hinuntergehen, müsste man oberhalb der Manoa Falls rauskommen oder unterhalb, wenn man abrutscht. ;,cOOlMan;:

      Eine Stunde für den Hügel rauf und runter und 90 Minuten später sind wir wieder am Auto.
      Gruß
      Ulrich

      Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.


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