Hardcore-Fotoaction im Südwesten der USA

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    • Ich weis nicht, ob ich es mit meinem Gewissen vereinbaren kann, hier weiterhin mitzulesen und mitzuschauen :nw:
      Da wird sich zum Posen mitten auf dem Gehweg gestellt, um die ganzen Leute abzulenken .




      Damit im Hintergrund ganz in Ruhe ein Fahrrad geklaut werden kann. Tzz tzz


      ;) :D :D
      Es wird immer das, was man daraus macht .

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Haiko ()

    • ...und die Pflastermalerei unten auf dem Bild passt auch ganz gut ;)

      wie üblich sehr schöne Bilder.Ich war noch nie zum Sonnenaufgang zur Golden gate gefahren,sondern immer zum Sonnenuntergang.Wars denn den ganzen Tag über neblig? Coit Tower kann ich auch empfehlen - toller Ausblick.

      Aber essensmässig habt Ihr es Euch am ersten tag schon mal gut gehen lassen mit Starbucks und Hard Rock Cafe - nach notwendigem Übel hört sich das net an ;) Aber wer net schläft soll wenigstens gut essen ;;NiCKi;:
      sportlich entspannte Grüsse

      Markus

      DA-Kalender 2019

    • Tolles GG-Bild. Aufstehen hat sich gelohnt. Hätte ich am ersten Tag wg. Jetlag auch noch geschafft. Ab Tag 3 wirds dann schwierig :schaem:

      Normalerweise ist San Francisco ja eigentlich was für Langschläfer, denn der Nebel hängt morgens oft drin. Habe es schon öfter erlebt, dass es erst so ab 11 Uhr schöner wurde.
    • Ich war 2008 im September dort für 3 Tage.
      Damit ich die Stadt sozusagen für mich allein hatte, war ich schon 5,30 Uhr unterwegs.
      Nicht ein Mal Nebel, immer gutes Wetter und top Sicht.
      Ich hätte auch gern ein Nebelfoto gehabt.
      Es wird immer das, was man daraus macht .
    • Da ich mich noch sehr gut an deine tollen Seychellen-Fotos erinnere, springe ich auch noch auf!
      Und die ersten Bilder lassen schon einmal vermuten, dass die Bilder wieder ebenso genial werden :clab: .

      Respekt, 5.000 km quasi ohne Schlaf abzureißen... Wir freuen uns immer, im Urlaub mal ein Stündchen mehr Schlaf zu bekommen als zu Hause. Ihr braucht entweder ohnehin keinen Schlaf oder handhabt das umgekehrt.
      Wir sind 2007 eine ähnliche Strecke ab S. F. in zwei Wochen gefahren (auch 5.000 im), deshalb bin ich nun besonders gespannt auf Bericht und Fotos.

      Weiter so ;;PiPpIla;; ! (Und natürlich gefallen mir auch das Bild von der GG und der Lombard Street sensationell gut :!! .)
      LG
      Tanja
    • Michi28 schrieb:

      Und ich glaub gerade selber nicht dass ich das sage, die Bridge im Nebel gefällt mir richtig gut. :clab:

      :wut1: :wut1: :wut1: :wut1:
      4.10. - 17.11.: Namibia
      Jänner/Februar 2019: Natürlich wieder Vegas, Baby
      Mai/Juni 2019: mal kurz nach Namibia, da war ich noch nie.
      August 2019: kurzer USA Trip mit Freunden. Männnerrunde, hoffentlich sieht uns keiner
      --------------------------------------------------------------------------------------
      Ich hab ein paar kleine Deals mit Namibia aufgemacht. Wer also Hotels/Lodges dort buchen will, kann sich gerne melden.
    • Was lange währt, wird gut... Weiter im Text ;ws108;

      Montag, 10. Juni - Tag 3 - Bären inklusive

      Wie gewohnt reißt uns der Wecker pünktlich um vier Uhr aus dem Schlaf. Die Luft ist noch frisch, von Sternen ist am Himmel aber nicht viel zu sehen. Im Morgengrauen machen wir uns auf zu Twin Peaks – einem Park mit einem fantastischen Blick über San Francisco. Leider liegt die ganze Stadt wieder unter einer dicken Nebelglocke. Immerhin sind wir hier oben zu so früher Stunde noch ganz alleine. Bis sich der erste Jogger blicken lässt, sind wir schon fast wieder fertig mit unserem Foto-Shooting. Als nächstes steuern wir den Alamo Square mit seinen viktorianischen Häusern an. Das Licht ist leider noch immer nicht besser geworden und eine große Baustelle vermiest uns zudem das ganze Ensemble. Wir ziehen noch etwas durch die Straßen von San Francisco und sagen der Stadt dann Good Bye.










      Unser nächster Stopp: der Yosemite Nationalpark. Unsere Route führt uns über die Bay Bridge hinaus aus San Francisco. Schon bald wir die Landschaft ländlicher, der Verkehr auf dem Highway nimmt spürbar ab. Wir fahren vorbei an riesigen Obstplantagen – natürlich nicht, ohne unsere Kühlbox mit saftigen Erdbeeren und Aprikosen aufzufüllen –, durch sanfte Hügellandschaften, die im morgendlichen Licht noch golden strahlen und kämpfen uns schließlich über enge Serpentinen immer höher.
      Nach einigen Stunden erreichen wir endlich das Yosemite Yalley – der erste Eindruck ist überwältigend. Schnell parken wir unser Auto und verschaffen uns zu Fuß einen ersten Überblick. Der Valley Loop ist dafür wie gemacht – ein Abstecher zu den Lower Yosemite Falls darf dabei keinesfalls fehlen.



      Gegen Abend zieht sich der Himmel bedrohlich zu und es dauert nicht lange, bis die ersten Regentropfen fallen. Doch die Sonne gibt sich nicht kampflos geschlagen und späht immer wieder durch die dicke Wolkendecke hervor. Für einige Minuten erstreckt sich sogar ein riesiger Regenbogen über das gesamte Tal. Während die meisten Touristen vor dem einbrechenden Platzregen in ihre Autos fliehen oder woanders Unterschlupf suchen, stehen wir mit unserer Kameraausrüstung mittendrin im Geschehen.



      Trotz der bedrohlichen Wetterlage entschließen wir uns, zum Glacier Point Plateau aufzubrechen. Wir folgen dem Wagen vor uns eine ganze Weile, bis dieser plötzlich voll in die Eisen geht. Wir trauen unseren Augen kaum! Rechts der Straße verstecken sich zwei Bärenjungen im kniehohen Gras, verzweifelt auf der Suche nach ihrer Bärenmutter. Die steht auf der anderen Straßenseite und wagt sich nicht so recht aus ihrer Deckung. Dann nimmt sie all ihren Mut zusammen und flüchtet zusammen mit ihren Kleinen ins Dickicht.



      Auf dem Plateau angekommen bietet sich uns ein herrlicher Überblick über die Weite und atemberaubende Landschaft des Yosemite Parks. Am Himmel hängen riesige Schlechtwetterwolken, aber wir geben die Hoffnung nicht auf. Und tatsächlich, für wenige Minuten brechen ein paar Sonnenstrahlen durch die dunkle Wolkenmasse durch und erleuchten den Half Dome in magisch anmutenden Orangetönen.







      Die anschließende Suche nach unserem Campignplatz gestaltet sich dann nicht ganz so einfach wie erwartet. Tief in der Nacht kommen wir dann aber doch endlich an unserem Ziel an und errichten schließlich unser Schlaflager unter riesigen Redwoods.
    • Ich frag jetzt lieber mal nicht, wieviel Schlaf ihr an dem Tag abbekommen habt :atsch3: , aber die Fotos sind fantastisch - insbesondere das vom glühenden Half Dome. :clab:
      Wie früh war es eigentlich, als ihr in den Straßen von SF fotografiert habt? Beim letzten SF-Foto hast Du Dich anscheinend mitten auf der Straße postiert, war das kein Problem?

      Ich freue mich auf weitere Fotos. ;;PiPpIla;;
      Liebe Grüße
      Manu
    • Foto 4 (mit den Cable Cars) und Foto 9 ( der glühende Half Dome) :wow:

      Mama Bär hätte sich aber für dich umdrehen können ;) :gg:
      Alf

      Leave nothing but footprints
      take nothing but Pictures
      kill nothing but time
    • Ich lese ja nur wegen der Fotos mit. Und es lohnt sich. WOW!
      4.10. - 17.11.: Namibia
      Jänner/Februar 2019: Natürlich wieder Vegas, Baby
      Mai/Juni 2019: mal kurz nach Namibia, da war ich noch nie.
      August 2019: kurzer USA Trip mit Freunden. Männnerrunde, hoffentlich sieht uns keiner
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      Ich hab ein paar kleine Deals mit Namibia aufgemacht. Wer also Hotels/Lodges dort buchen will, kann sich gerne melden.
    • promailer schrieb:

      zu Twin Peaks – einem Park mit einem fantastischen Blick über San Francisco.

      Da hattet ihr ja direkt Glück das die Nebeldecke so hoch war. Sonst steht man gerne bei Twin Peaks mitten in der Nebelsuppe und man sieht nix.

      Geniale Bilder wieder. :clab: :clab:
      Grüße Michaela

      :ilbr:

      9.4. - 30.4.2016 Aloha Hawaii - Oahu, Big Island, Maui u. Kauai
    • Das frühe Aufstehen in SF hat sich ja nicht so richtig gelohnt?...oder?.......................dafür aber das Ausharren im Yosemity :!!
      Erst der tolle Regenbogen und dann noch die Fotos vom glühenden Halfdome ;;PiPpIla;; Das ist wirklich ganz großes Kino ;:BEifal;; ;:BEifal;; ;:BEifal;;

      Beim Anblick der Bärenbabys wäre mir wohl das Herz stehen geblieben :EEK: Das hätte auch anders ausgehen können :EEK:
      Ciao beate :songelb:



      Die Reiseberichte "Irland 2017 und Teneriffa 2017" sind online


      beate-unterwegs.de
    • Wirklich sehr tolle Fotos. Die California-Street-Aufnahmen in SFO gefallen mir sehr gut, aber natürlich auch der Half Dome. Manchmal ist ein Sonnenauf/untergang aber ja auch schon fast unnatürlich künstlich. Wie war es hier? Alles Original oder noch etwas nachbearbeitet??
    • Die Bilder geben die Stimmung wie sie war etwas verstärkt wieder, mehr aber auch nicht... Mit Photoshop kenn ich mich nämlich garnicht aus, ich benutz das nur zum Verkleinern :ohje:

      Und schön, dass es euch gefällt, unser kleiner Trip :clab:

      Als Dank gehts heute schon weiter :!!

      Tag 4 - Der 4-Mile-Trail

      Noch weit vor Sonnenaufgang stehen wir im Yosemite Valley mit einem sagenhaften Blick auf El Capitan, dessen steile Felswände bis zu 1.000 Meter in die Höhe ragen. Noch ist es ruhig im Valley, lediglich das Plätschern des Virgin Rivers und sanftes Vogelgezwitscher ist zu hören.





      Nach einem unvergesslichen Sonnenaufgang machen wir uns startklar, den 4-Mile-Trail zu bezwingen. Das Frühstück fällt etwas mager aus – außer Erdbeeren und einigen Energieriegeln bleibt die Küche heute leer. Obwohl fast 1.000 Höhenmeter überwunden werden müssen, halten uns die steilen Serpentinen hoch zum Glacier Point nicht allzu lange auf. Das mag auch daran liegen, dass sich der Trail in einem hervorragenden Zustand befindet und die Luft so früh am Morgen noch kühl ist. Zudem entschädigt uns der Ausblick auf das Yosemite Valley für die Strapazen. Am frühen Nachmittag erreichen wir schließlich den Glacier Point.



      Da wir hier aber bereits gestern Abend standen, machen wir uns nach einer kurzen Pause auf den Rückweg – allerdings wählen wir für den Abstieg den Panorama Trail. Von hier aus genießen wir einen herrlichen Blick auf den Half Dome – den wir vielleicht einmal bei einem kommenden Besuch bezwingen werden.



      Unsere Route führt uns vorbei an riesigen Redwoods wieder ein ganzes Stück weit nach unten. Auf dem Weg passieren wir auch den Illilouette Fall, die sich mit Getöse über 100 Meter in die Tiefe stürzt.



      Unsere Tour nähert sich damit aber noch lange nicht dem Ende. Jetzt gilt es noch einmal, rund 300 Höhenmeter in der sengenden Sonne zu überwinden. Nach dem anstrengenden Aufstieg ist das kein leichtes Unterfangen. Es kostet uns viel Schweiß, auch diese Passage zu überwinden. Auf der anderen Seite erwarten uns der gigantische Nevada Fall, der sogar 180 Meter in die Tiefe rauscht . Beim Blick nach unten wird einem regelrecht schwindelig – wohl auch deshalb sind einige Stellen mit Geländern gesichert. Der Abstieg nah am Wasserfall gestaltet sich äußerst kraftzehrend – der Trail ist kaum noch als solcher zu erkennen, jeder Schritt löst ein brennendes Feuerwerk in unseren Schenkeln aus.





      Der untere Teil des Trails führt uns direkt am Vernal Fall vorbei, der trotz seiner "nur" knapp 100 Metern dennoch überaus beeindruckend ist. Die Gischt hat hier inmitten der Felslandschaft eine grüne Oase erschaffen. Wer nicht darauf vorbereitet ist, wird auf diesem Teilstück komplett durchnässt. Nach der anstrengenden Tour ist das allerdings eine angenehme Erfrischung. Auch nach dem steilen Abstieg über den Mist Trail kommen wir noch nicht zur Ruhe, der Weg zieht sich jetzt noch einige Kilometer durch die Landschaft. Am Ende unserer Wanderung zeigt das GPS eine Strecke von knapp 24 Kilometern und 1.250 Höhenmeter an.



      Wer jetzt immer noch nicht genug hat, kann die Strecke zurück zum Trailhead erwandern und die Route so um einige Kilometer ausbauen. Wir entschließen uns allerdings für die bequeme Variante und nehmen den kostenlosen Shuttle-Bus.
      Inzwischen sehnen wir uns nach einer kräftigen Stärkung. Doch leider ist es noch nicht ganz so weit – mit dem Auto winden wir uns den Tioga-Pass hinauf, der in diesem Jahr bereits seit Mai befahrbar ist. Unser Ziel für den Abend: Der auf fast 2.500 Metern Höhe gelegene Tenaya Lake. Nach gut eineinhalb Stunden mit dem Auto sehen wir den See schon in der Ferne zwischen Bäumen und Bergen funkeln. Wir parken den Wagen am Straßenrand und stürmen ohne groß zu überlegen hinaus. Was uns dabei entgeht: Der See wird bevölkert von schätzungsweise einer Milliarde blutdrünstiger Moskitos, die nur auf unachtsame Abenteurer warten – in diesem Fall auf uns. So schnell, wie wir aus dem Auto gesprungen sind, so schnell flüchten wir auch wieder hinein. Ohne Vollkörperschutz sollte man sich hier am Abend nicht mehr hinauswagen. Zum Glück haben wir auf der Herfahrt ganz in der Nähe noch einen interessanten Spot ausgemacht, zu dem wir jetzt noch einmal aufbrechen. Wohl als Belohnung für die heutigen Strapazen werden wir Zeugen eines atemberaubenden Sonnenuntergangs.

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