Galleta Meadows Estate, Borrego Springs, CA

    • Galleta Meadows Estate, Borrego Springs, CA

      Galleta Meadows Estate,
      Borrego Springs, CA




      Riesige Metallskulpturen inmitten der Wüste, dass musste ich sehen.
      Das Gelände, das Dennis S. Avery dem mexikanischen Künstler Ricardo Breceda für seine Metall-Skulpturen zur Verfügung gestellt hat, ist wirklich riesig und wächst wohl von Jahr zu Jahr, hoffentlich auch nach seinem Tode, denn Dennis S. Avery verstarb im Juli 2012, im Alter von 72 Jahren.

      Wer wissen möchte, wo man diese Skulpturen findet, kann hier schauen: KLICK
    • Galleta Meadows Estate, Borrego Springs, CA

      Auszug aus dem Reisebericht


      Ich entschied mich als Erstes zu den Kirchen zu fahren, die mir gestern schon im Vorbeifahren aufgefallen waren. Vorher fuhr ich dann noch am Visitor Center – das aber noch geschlossen hatte – vorbei und fotografierte eine weitere Skulptur von Ricardo Breceda. Diese Skulptur, des Pioniers Juan Bautista de Anza – nachdem der Anza Trail benannt wurde, war mir gestern schon aufgefallen. Im Prinzip hatte ich mich ja schon die letzten Tage entlang des Anza Trails bewegt. Dieser beginnt auf amerikanischem Boden in Norgales und führt über Yuma bis zur San Francisco Bay.




      Im Oktober 1775 startete Juan Bautista de Anza seinen Track mit ca. 200 Kolonisten und einigen Missionaren und etwa 1000 Stück Vieh von Mexiko aus bis nach Monterrey in Kalifornien. Da es zur damaligen Zeit überhaupt keine Straßen auf diesem Weg gab ist es eine unglaubliche Leistung, dass der Track im März 1776 ohne nennenswerte Verluste an seinem Ziel ankam.


      Dann wurde es aber langsam Zeit, Abschied von Borrego Springs zu nehmen. Die nächsten zwei Stunden verbrachte ich dann mit dem Fotografieren der Metallskulpturen von Ricardo Breceda. Hierzu fuhr ich erst einmal zu den Skulpturen, die ich gestern schon fotografiert hatte. Da jetzt die Sonne schien, hoffte ich auf bessere Fotos und wurde auch nicht enttäuscht. Wie gestern schon, machte es auch heute Spaß, über die Sandpisten zu den Skulpturen zu fahren. Es war einfach nur herrlich! Es gefiel mir hier so gut, dass ich fast schon überlegte, ob ich nicht doch noch eine Nacht verlängern sollte. Ich verwarf den Gedanken allerdings recht schnell. So schön es auch war, zwischen den Pferden und den Elefanten sowie den Fanstasiegestalten hin und her zu fahren, so neugierig war ich auch darauf, was ich am Pazific Coast Highway entdecken würde.


















      Dies war dann auch letztendlich der Grund, warum ich mich nicht auf den Weg zu den Dinosauriern machte, da diese zu weit hinten in der Sandpiste lagen. Auch war mir das Risiko, doch einmal im Sand stecken zu bleiben, zu groß. Ich hoffte darauf, dass die restlichen Skulpturen, die auf der anderen Seite von Borrego Springs stehen sollten, leichter zu erreichen wären und machte mich auf den Weg.




      Zirka 10 Minuten später erblickte ich dann die ersten Mamouths im Wüstensand. Auf dieser Seite des Ausstellungsgeländes war ich nun nicht mehr alleine unterwegs, sondern musste mir die Motive mit anderen Touris teilen, was anfangs auch kein Problem war.







      Als nächstes entdeckte ich riesige Insekten. Da diese aber von einem anderen Fotografen in Beschlag belegt wurden, zog ich erst einmal weiter zur nächsten Figurengruppe. Hier entdeckte ich eine Gruppe von Weinbauern. Ich hatte zwar gelesen, dass es auch menschliche Skulpturen geben sollte, dass diese aber sogar ein Thema darstellen, hätte ich nicht gedacht.








      Nach ein paar Fotos fuhr ich zurück zu den riesigen Insekten. Der Anblick dieser monströsen Ameise und des Skorpions war schon beeindruckend. Der Künstler hatte sich wirklich mit jedem Detail der Anatomie dieser Insekten auseinander gesetzt. So konnte man z.B. bei der Fliege sogar die Beinbehaarung sehr gut erkennen.








      Ein paar Skulpturen auf den Weg hierher hatte ich allerdings ausgelassen, sonst wäre ich hier nie raus gekommen. Im Vorbeigehen fotografierte ich dann noch ein paar Kamele sowie ein paar Fabelwesen.








      Langsam wurde es allerdings Zeit, dass ich mich dem Hauptgrund meines Besuches hier näherte. Das Objekt meiner Begierde war ein Lindwurm, der sich sogar über die Straße spannte. Als ich bei ihm ankam, stand doch tatsächlich ein Fahrzeug genau im Motiv. Wie blöd kann man denn sein? Ich hätte diese Blödmänner am liebsten in ihr Auto geschubst. Zum Glück musste ich dies aber nicht tun, da sie schon kurz nach meinem Auftauchen weiter fuhren. Nun hatte ich kurz den Lindwurm für mich alleine. Aber wirklich nur kurz. Ich wusste, dass ich mich sputen musste, denn hinter mir war ein Paar mit Fahrrädern unterwegs und es würde sicher nicht mehr lange dauern bis sie mich eingeholt hätten. Ich schoss also schnell meine Fotos – leider etwas gegen die Sonne - als sie auch schon kamen und einen Teil des Lindwurms in Beschlag nahmen.










      Ich wechselte dann noch schnell die Straßenseite und wartete die Fotosession der beiden ab, um den Lindwurm in seiner ganzen Pracht auch vom Schwanz her zu fotografieren.










      Die letzten Motive, wie den Jeep, einen Kaktus sowie die riesigen Schildkröten, nahm ich nur noch im Vorbeifahren mit.







      Das Gebiet von Galleta Meadows Estate ist wirklich beeindruckend groß. Es ist schon ein Wahnsinn, dass Dennis Avery den Skulpturen so viel Platz eingeräumt hat. Obwohl ich gut 2 Stunden auf dem Gebiet unterwegs war, hatte ich lange noch nicht alle Skulpturen gesehen.




      Trotzdem wurde es für mich langsam Zeit Abschied zu nehmen.
    • USSPage schrieb:

      Hab mal ne Frage. Kann man zu den Skulpturen auch hinlaufen um das Sandfahren zu umgehen, oder ist das zu weit?

      Teils, teils. Zu manchen kannst du vom Straßenrand hinalufen, zu anderen wäre es schon ziemlich weit. Der riesen Wurm z.B. ist direkt an der Straße.

      Aber so schlimm fand ich das Sand fahren größtenteils gar nicht. Es gab 1-2 ein bisschen schwammige Stellen, aber ich habe alles mit 2WD und ohne große OffRoad Erfahrung gemeistert.

      Größtenteils gibt es auch schon ausgefahrene Spuren zu den Skulpturen.
      LG, Betty aka "DA - Immobilien-Maklerin"

      Bettys Homepage
    • Wir waren vor gut 6 Wochen dort - und waren mehr als begeistert! :!! :!! :!!

      An den ersten Figuren sind wir zufällig gelandet, später haben wir uns in Borrego Springs einen Plan der ganzen Anlage geholt.



















































      Um jede Figur im richtigen Fotolicht zu erwischen, müßte man die ganze Anlage 2x abfahren: am frühen Morgen und am späten Nachmittag.

      Das haben wir leider nicht gemacht, sondern sind am nächsten Morgen noch einmal los.











      Der tolle, riesige Lindwurm wäre auch noch ein Motiv für´s letzte Abendlicht gewesen - leider lag er da bei uns schon im Schatten.

      Aber auch am Morgen war er sehr imposant........



      .......hier mal ein Größenvergleich.



















      Den Marsch zu dem einsamen Kaktus haben wir uns erspart ;) ..........















      .....sind lieber weiter.......















      .....haben hier eine kleine Frühstückspause gemacht......







      .....und haben noch mal bei unserem "Liebling" vorbei geschaut.



      Immerhin hatte er uns auf die Spur der letzten "Desert Lillies" gebracht! :!!

      Dann ging es südlich von Borrego Springs - auf manchmal recht heiklen Dirtroads - zu den anderen Figuren.



























      Wir waren auch begeistert, mit welcher Feinarbeit z.B. die Wimperm oder die Ohren ausgeschmückt waren......KLASSE! :!!































      Hier wurden die Dirt Roads immer schlechter.....und wir hatten jetzt eigentlich genug Saurier und Monster gesehen. ;)
      Außerden wehte mal wieder ein ganz grausliger Wind, und viele der losen Teile, wie Flügel oder Schwänze, klapperten und wehten ganz ordentlich.
      Einige Figuren schwankten auch bedenklich........zum Glück haben sie bei unserem Besuch noch gehalten! :!!

      Hier nur noch mal ein Beispiel von mir:



      dieser schöne Häuptling sieht morgens nix aus......



      ....auch er ist etwas für den Nachmittag!

      Eigentlich nur wegen der Blumen hergekommen..........waren die "Galleta Meadows" ein tolles Highlight unserer Reise. ;ws108;


      Liebe Grüße

      Doris
    • Nein Moni, die sind nicht schwer zu finden.
      An beide Großgebiete fährst Du direkt vorbei.
      Besser gesagt Du fährst hindurch.
      Denn die Gebiete liegen direkt am Hwy und werden durch ihn getrennt.
      Nicht zu verfehlen.
      Wenn Ihr dann vor Ort seit und etwas in die Ferne schaut könnt Ihr weitere Skulpturen sehen.
      Wie zB die Dinos.
      Anfahrt dann etwas über Feldwege. Ganz easy.
      Es wird immer das, was man daraus macht .
    • Neu

      Haiko schrieb:

      Nein Moni, die sind nicht schwer zu finden.
      An beide Großgebiete fährst Du direkt vorbei.
      Besser gesagt Du fährst hindurch.
      Denn die Gebiete liegen direkt am Hwy und werden durch ihn getrennt.
      Nicht zu verfehlen.
      Wenn Ihr dann vor Ort seit und etwas in die Ferne schaut könnt Ihr weitere Skulpturen sehen.
      Wie zB die Dinos.
      Anfahrt dann etwas über Feldwege. Ganz easy.
      Super :!! Danke Haiko ;DaKe;;
      Liebe Grüsse, Moni
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