Trails im Dinosaur National Monument, Utah/Colorado

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    • Super Claudia, vielen Dank für die Zusammenfassung. :!!

      Vielleicht wäre es einfacher die Wanderungen zu trennen, da kann man leichter was anfügen oder neue Trails ergänzen. So sind ja die ganzen Postings dazwischen findet man die Wanderungen die angefügt werden noch?
      Schöne Grüße
      Ursula
    • USSPage schrieb:

      Super Claudia, vielen Dank für die Zusammenfassung.
      Gerne doch. :wink4:

      USSPage schrieb:

      Vielleicht wäre es einfacher die Wanderungen zu trennen, da kann man leichter was anfügen oder neue Trails ergänzen. So sind ja die ganzen Postings dazwischen findet man die Wanderungen die angefügt werden noch?
      Ich denke mal, wenn jemand weitere Wanderungen vorstellt, kann man bestimmt im ersten Posting weitere Links setzen. Dann findet man die auch. So wie bei den Sedona-Trails. ;;NiCKi;:
      Viele Grüße
      Claudia

      (a.k.a. Wildfire Woman ;;;MN;: a.k.a. Miss Chaco )
    • Wieder ein neues To-Do auf unserer Liste. Wir waren zwar schon 2001 in der Gegend, aber irgendwie haben wir wohl vieles dort verpasst.

      Es gab eben noch kein DA-Forum :gg:
      Liebe Grüße

      Susanne ;:ScFr:: und Daniel
      ;;FcBaYSMMMMM;;
      Desertwolves




    • Hog Canyon Trail

      Länge: 1,5 Meilen

      Zeitbedarf: ca. 1 Stunde

      Schwierigkeitsgrad: leicht

      Trailhead: an der Josie Morris Cabin



      Beschreibung: Ein schöner, offenbar von nur wenig Leuten besuchter, einfacher Trail, der zuerst an einem Tümpel vorbei und später in einen Box Canyon mit beeindruckenden Wänden führt, in dem Josie Morris ihre Schweine weiden ließ (daher auch der Name). Bei meinem Besuch im Mai habe ich hier viele schöne Blumen gesehen (vor allem auf der Feuchtwiese, an der man ein gutes Stück entlangläuft, unzählige Schwertlilien), daneben auch noch Schmetterlinge und Libellen. Im Canyon selbst ist es dank vieler Bäume herrlich kühl und „saftig“ (mir fiel gerade keine bessere Übersetzung für „lush“ ein :nw: ).

      Der Trail hat keinen nennenswerten Höhenunterschied und ist auch für Fußkranke geeignet. Kinder kann man auch gut mitnehmen; nur sollte man, wenn sie noch kleiner sind, am Tümpel und an dem kleinen Bach im Canyon natürlich ein wenig auf sie aufpassen.



























      Viele Grüße
      Claudia

      (a.k.a. Wildfire Woman ;;;MN;: a.k.a. Miss Chaco )
    • Hallo Claudia,

      vielen Dank für die tollen Fotos und Beschreibungen. Nachdem ich im Jahr 2000 schon mal dort war und ich den Park aber eher als Durchreisestation genutzt hatte, möchte ich mich 2014 einige Tage in Vernal aufhalten. Die Grobplanung läuft schon, obwohl ich meinen diesjährigen Urlaub noch gar nicht angetreten habe.

      Für meine Planung kann ich Deine Infos sehr gut gebrauchen. :wink4:
      Viele Grüße Jörg
    • Fossil Discovery Trail

      Länge: 1,5 Meilen

      Zeitbedarf: ca. 1 Stunde

      Schwierigkeitsgrad: leicht

      Trailhead: an der Straße ein Stück unterhalb der Quarry Exhibit Hall

      Achtung: in der Hochsaison kommt man nur mit dem Shuttle dorthin! Das ist aber nicht unbedingt ein Nachteil, denn der Trail führt unterhalb der Quarry Exhibit Hall vorbei und endet am Visitor Center, so daß man von dort direkt zum Parkplatz gehen kann. Würde man oben an der Exhibit Hall parken, müßte man wieder hochlaufen.



      Beschreibung: Ein einfacher, unspektakulärer Trail, den ich in der Prioritätenliste im Dinosaur NM eher weiter unten ansiedeln würde. Es soll einige Fossilien zu entdecken geben (hence the name!), aber die findet man wohl nur, wenn man weiß, wo sie sind. Ich habe jedenfalls keine entdeckt… :nw:

      Nett fand ich auf diesem Trail aber die vielen verschiedenen Blümchen – Indian Paintbrush, Primrose, Sego Lily usw. Einige interessante Badlands und farbenfrohe Felsen (einige davon fast so schön wie im Valley of Fire) sowie ein paar Petroglyphs (leider teilweise von Vollpfosten verunstaltet :wut1: ) gibt es auch zu sehen.

      Für mich kein Must See, aber für Leute, die sich für Dinos und Fossilien interessieren (und wissen, wie man sie erkennt :rolleyes: ), sicher sehr nett.































      Viele Grüße
      Claudia

      (a.k.a. Wildfire Woman ;;;MN;: a.k.a. Miss Chaco )
    • Jones Hole Trail

      ACHTUNG: Der Trail ist momentan (Juni 2013) wegen eines Felssturzes gesperrt; ich hoffe aber, daß er relativ bald wieder geöffnet wird. Aktuelle Infos hier

      Update: der Trail ist seit dem 10. August 2013 wieder geöffnet. click



      Länge: 8,5 Meilen hin & zurück, etwa die Hälfte für Deluge Shelter und Ely Creek Falls

      Anmerkung: Ich habe nur den Teil bis Deluge Shelter gemacht, weil dann dicke dunkle Wolken aufzogen und ich dem Wetter nicht so recht getraut habe. Bis ich am Trailhead zurück war, kam natürlich die Sonne wieder raus. :rolleyes:

      Zeitbedarf: ca. 2-3 Stunden bis Deluge Shelter/Ely Falls, das Doppelte für den gesamten Trail

      Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel, je nachdem wie weit man läuft

      Trailhead: an der Jones Hole Fish Hatchery



      Beschreibung: Ein längerer Trail, für den man mit An- und Rückfahrt von/nach Vernal gut und gerne einen kompletten Tag einplanen sollte. Der Trailhead befindet sich bei der Jones Hole Fish Hatchery, etwa 40 Meilen von Vernal entfernt, und da man auf der Jones Hole Road nicht sooo schnell fahren kann, sollte man pro Strecke schon eineinhalb Stunden einplanen. Ich fand auch die Strecke dorthin landschaftlich superschön, also kann man sich ruhig Zeit lassen.




      Der Trail beginnt, wie gesagt, bei der Fish Hatchery; ein großer Parkplatz ist dort vorhanden. Man läuft an der eingezäunten Fish Hatchery vorbei und kann dort die Becken mit den Forellen sehen. Ich fand’s irgendwie deprimierend, wie die Fische immer wieder den künstlichen Wasserfall hochsprangen und gegen das Gitter dort knallten… :(





      Der Trail selbst ist dann aber ein richtiges Juwel. Er führt über weite Strecken am Jones Hole Creek entlang, der sehr munter dahinplätschert und in dem man mit Permit sogar fischen darf. Teilweise fühlte ich mich durch die hohen Felswände an den Zion NP erinnert, teilweise war’s mit dem vielen Löwenzahn entlang des Wegs wie im Allgäu. :gg:

      Auf der kompletten Strecke gibt es nur 200 ft. Höhenunterschied zu „überwinden“, d.h. von der Länge abgesehen, ist der Trail überhaupt nicht anstrengend. Es geht mal ein paar Meter rauf und wieder runter, aber insgesamt fällt es kaum auf, daß man auf dem Hinweg leicht bergab und auf dem Rückweg leicht bergauf geht.

      Auch hier kann man gerade im Frühjahr viele Blümchen und blühende Kakteen (wobei ich für die ein bißchen zu früh dran war) entdecken. Schatten gibt’s entlang des Weges auch genug, und ganz in der Nähe vom Trailhead befindet sich ein kleiner Picknickplatz, an dem man nach getaner Arbeit einkehren kann.

      Etwa eineinhalb Meilen nach dem Trailhead erreicht man kurz nach einer kleinen Brücke den Seitentrail zur Deluge Shelter und den beeindruckenden, 800-1400 Jahre alten Pictographs (ein paar Petroglyphs gibt’s da auch, aber die sind nicht sooo umwerfend). Sie sind bemerkenswert gut erhalten; die Farbe ist so kräftig, daß man meint, die wären erst vor kurzem gemalt worden.







      Ein Stück nach der Deluge Shelter gibt es dann einen weiteren Seitentrail zu den Ely Creek Falls, aber wie gesagt, ich hab’ nach den Pictographs umgedreht, weil das Wetter nicht besonders vertrauenerweckend aussah.

      Der Trail geht dann weiter bis zum Green River; insgesamt sind das gut 4 Meilen one-way. Irgendwann will ich den auch mal komplett machen, denn das, was ich bis jetzt gesehen habe, hat mir sehr sehr gut gefallen. :!! :!! :!!

      Benannt ist der Trail übrigens nach Stephen Vandiver (Lastwagentaucher ?( ) Jones, dem Fotografen der Powell Expedition 1869 und 1871. Der Trail ist allerdings viel älter und wurde vermutlich schon von den Fremont-Indianern benutzt, von denen ja auch die tolle Rock Art der Deluge Shelter stammt.


























      Viele Grüße
      Claudia

      (a.k.a. Wildfire Woman ;;;MN;: a.k.a. Miss Chaco )

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Raven ()

    • Ich bin den Jones Hole Trail im August gewandert. Selbst in dieser Jahreszeit war es angenehm, da man immer in der Nähe des Baches ist und die Bäume recht viel Schatten spenden. Was mir auch noch in Erinnerung ist, sind die vielen bis zu mannshohen Sagebrush-Sträucher, die im Sommer sehr intensiv duften. Leider hatten wir an dem Tag kaum Sonnenschein, deswegen sind die folgenden Bilder auch etwas trübe. Aber schön war's trotzdem.

      Durch die Abgeschiedenheit trifft man dort auch kaum Leute. Uns ist zumindest im Sommer keine Menschenseele begegnet, außer die kleine Gruppe, die wir am Ende des Trails unten am Green River mit ihren Raftbooten getroffen haben. Die Falls haben wir leider auch nicht gesehen (sind im Sommer meist ausgetrocknet), aber dafür abends auf dem Rückweg dann einen Dachs und ein paar Maultierhirsche.



      Der Jones Hole Creek






      Der Whirlpool Canyon am Endes des Trails



      Hier befindet sich auch ein Einfachcampground, der aber ausschließlich von Rafting-Gruppen genutzt werden darf



      Blick flussabwärts




      Wilderness is not a luxury but a necessity of the human spirit

      www.tourideas-usa.com
      www.usafotos.de


    • Wir sind im Frühjahr mal wieder drüben und, auch Dank Deiner Informationen für 3 Tage in Vernal. Auch hier die Beschreibungen der einzelnen Trails fließen in unsere Planung ein. Alles werden wir sicher nicht machen, aber über das eine oder andere kann ich dann ja berichten :gg: Vielen Dank für die viele Arbeit.
    • Freut mich sehr, Sepp! Wenn ihr nur ein paar Trails machen wollt, würde ich Sound of Silence und/oder Desert Voices, Harpers Corner, Jones Hole und Gates of Lodore empfehlen, die haben mir am besten gefallen. ;;NiCKi;:

      Bin schon gespannt auf deine Rückmeldung! :gg:
      Viele Grüße
      Claudia

      (a.k.a. Wildfire Woman ;;;MN;: a.k.a. Miss Chaco )
    • Gates of Lodore kommt darauf an ob ich mir (uns) das antue die weite Strecke bis dahin zu fahren. Harpers Corner wird vermutlich aufgrund der Phobie meiner Holden vor ungesicherten Abhängen eher nix werden, das entscheiden wir dann vor Ort. :gg: Aber Jones Hole plane ich fest ein.
    • Ja, Gates of Lodore ist von Vernal aus schon ziemlich weit, aber es lohnt sich. Die ganze Umgebung ist einfach total schön, auch die Browns Park National Wildlife Refuge. ;;NiCKi;:

      Aus welcher Richtung kommt ihr denn nach Vernal? Wenn's von Osten (Craig, Maybell...) wäre, könnte man das verbinden.
      Viele Grüße
      Claudia

      (a.k.a. Wildfire Woman ;;;MN;: a.k.a. Miss Chaco )
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