Alpine Loop, CO

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    • Alpine Loop, CO

      Bei so vielen Links und Infos aus den Backroads aus Colorado kann ich gerne ein paar Bilder dazu beisteuern.

      Ich bin einen Teil des so genannten Alpine Loop gefahren. Auf der Karte von Tonis Link - die NR. 17.

      Die Strecke geht von Lake City, am Lake San Cristobal vorbei, hoch zum Cinnamon Pass (12,620')
      Vom Pass geht es fast gemütlich runter nach Animas Forks, eine halbwegs gut erhaltene Bergbauansiedlung.
      Unterwegs trifft man überall auf Reste von Bergbau und Wohnhütten. Im Herbst vervollständigt die Laubfärbung ein wunderschönes Ambiente.

      Ich will aber nicht verschweigen, dass diese Strecke offiziell für "ATV's and unlicensed motorcycles" beworben wird.
      Das habe ich allerdings erst im Nachhinein erfahren. Der Ranger an der BLM-Station in Lake City ging mit mir vor die Tür, sah mein Auto und meinte "machbar".
      Es gibt sicher einige von euch, die da gerne und gut fahren. Da ich immer alleine unterwegs bin weiß ich nicht ob ich mir solche Strecken nochmals zutrauen will.
      Es war das wildeste Stück Weg das ich bis dato in USA gefahren bin und war froh, nicht bis Telluride zu müssen, da ich bei Anima Forks über Silverton wieder auf "normales" Gebiet kam

      Aber schön war es schon :gg: :gg: :gg:
      Bilder
      • Alpine-Loop-4.jpg

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      • Alpine-Loop_.jpg

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      • Cinnamonpass.jpg

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      • Frisco-Mill.jpg

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      Liebe Grüße Gerla
    • Ich kannte die Mill bisher auch nur als Frisco Mill aber ist ja auch wurscht.

      Tolle Strecke und schöne Bilder, Gerla. :clab:
      Ich habe mich damals nicht getraut, weil ich schon auf dem Stückchen von Animas Fork zur Frisco Mill mit meinem Trailblazer 2x leicht aufgesetzt hatte, weil voraus gegangene Regenfälle ein paar Steinstufen freigelegt hatte.
      Gruß

      Dirk
    • Wenn man westlich der Frisco Mill weiter die California Gulch hochfährt, kommt man zur Mountain Queen Mine und ünber den Pass neben dem Hurricane Peak zu Lake Como. Gehört zwar nicht zur Alpine Loop, ist aber sehr sehenswert.

      Gruss

      Rolf
    • Wir sind Anfang Juni 2012 von Lake City den Alpine Loop via Cinnamon Pass nach Animas Forks und dann weiter nach Silverton gefahren.

      Die ersten 10-12 Meilen gehen mit jeden Auto mit ein wenig Bodenfreiheit, danach ist auf jeden Fall High clearance Pflicht. Es waren vielleicht 3 oder 4 Stellen die für uns wirklich kritisch waren (richtige Offroad Fahrer lächeln darüber wahrscheinlich) :MG: , wir hatten dann 4WD an.

      Eigentlich wollten wir über dem Engineer Pass fahren , davon hatte uns aber die Dame im Visitor Center aber abgeraten(a lot of big rocks).















    • Fistball schrieb:

      Danke für den Tip ist schon notiert.
      Claus, bist Du die Strecke je gefahren?
      Wir planen den Alpine Loop von bis Lake City zu fahren. Über Cinamon und Engineers Pass.
      Hat jemand noch aktuellere Erlebnisse?
    • muhtsch schrieb:

      Wir planen den Alpine Loop von bis Lake City zu fahren. Über Cinamon und Engineers Pass.
      Hat jemand noch aktuellere Erlebnisse?
      Ich bin den kompletten Alpine Loop Anfang September gefahren, und zwar ab/bis Lake City. Lake City hatte ich mir als Startpunkt ausgesucht, weil ich im American Basin noch frühmorgens den Hike zum Sloan Lake machen wollte und weil man bei einem Start auf der Ostseite fast immer die Sonne im Rücken hat - morgens während der Fahrt hoch zum Cinnamon Pass und nachmittags auf der Fahrt vom Engineer Pass zurück nach Lake City. Für die Fahrt hatte ich mir einen Jeep Wrangler (2-door) gemietet. Man sieht zwar auch jede Menge ATVs, aber als es oben am Engineer Pass plötzlich große Eiskörner gehagelt hat, war ich ganz schön froh, ein geschlossenes Fahrzeug mit Heizung zu haben. ;;schlotter1;;

      Insgesamt habe ich für die gesamte Strecke mit Fotostopps etwa 5 Stunden gebraucht. Am schwierigsten (sehr ausgewaschen und mit großen Felsbrocken übersät) fand ich dabei die Piste runter nach Animas Forks und dann von dort über die Switchbacks hoch zum Engineer Pass. Bei mir kam noch erschwerend hinzu, dass gerade Labour Day Weekend war und man immer wieder entgegen kommenden Fahrzeugen ausweichen musste. Gar nicht so einfach bei den meist einspurigen Trails.

      Fazit: eine abenteuerliche Tour, die mit dem richtigen Fahrzeug (gute Bodenfreiheit und mind. AWD) unglaublich viel Spaß macht. Ein Risiko, das man allerdings nicht unterschätzen sollte, ist das unberechenbare Wetter in den Bergen. Außerdem ist es oben auf den Pässen meist sehr kalt und windig. Schließlich bewegt man sich auf einer Höhe zwischen 3.800 und 3.900 Metern. Dort oben kann es selbst im Hochsommer pötzlich anfagen, zu schneien. Oder man wird von einem schweren Gewitter überrascht. Oder es fängt wie bei mir plötzlich an zu hageln. Ich hatte trotzdem Glück, weil es morgens ziemlich schnell aufgeklart hat und dann fast die ganze Zeit sonnig war.

      Hier noch ein paar Fotos von unterwegs



      Am Beginn des Alpine Loop wird man vom türkisfarbenen Lake Fork begleitet



      Trailhead für die Wanderung zum Sloan Lake im American Basin



      Dirt Bikes etwas oberhalb von Animas Forks



      Überreste einer alte Bergbaumine in Animas Forks



      Ab hier wird es deutlich einsamer



      Richtung Engineer Pass



      Abzweigung: links geht es runter nach Ouray, geradeaus weiter zu den Switchbacks hoch zum Engineer Pass



      Schneebedeckte Berggipfel

      Fortsetzung folgt in Kürze...
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    • Und weiter geht's ...



      Kurzer Stopp am Odom Point - im Hintergrund sieht man schon die Schlechtwetterfront kommen



      Kurz vorm Enigneer Pass - Blick auf den Darlay Mountain (4.042 Meter)



      Jetzt sind die dunklen Wolken direkt über uns



      Am Engineer Pass (3.901 Meter) fängt es dann an, zu hageln - zum Glück liegt der schwierigste Teil der Strecke schon hinter mir



      Die Ute Ule Mine kurz vor Lake City
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    • Vielleicht sollte man noch erwähnen, dass der Alpine Loop nur von Juni bis September schneefrei ist. Und von Ende Juli bis Mitte August blühen dort oben die Wildblumen.
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