Wintertour durch CA, AZ, NM

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Wie lange habt ihr eigentlich bis unten gebraucht? Der Trail reizt mich schon lange :SCHAU: .

      LG,

      Ilona
      Liebe Grüße

      Ilona



      "Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat." (Erich Kästner)


    • Saguaro schrieb:

      Wie lange habt ihr eigentlich bis unten gebraucht? Der Trail reizt mich schon lange :SCHAU: .

      Dann mach es!

      Wir haben vom Trailhead bis zur Black Bridge fast genau 5h gebraucht. Mit vielen Fotostopps und zwei Rastpausen. Vom Colorado sind es dann noch ein paar flache Minuten zum Campground.
      Gruß aus Wien
      Michael
    • Wahnsinn, ist das ungrün da unten im Februar. :EEK:

      Ich sehe, Ihr habt das gleiche Zelt wie wir. :!!


      MiSter schrieb:

      PhilippJFry schrieb:

      Und nicht bei so Weicheiwetter wie bei Euch. :aetsch2: ;)

      Weicheiwetter?
      Wo siehst du Weicheiwetter?

      Oben -2 (Celsius), unten +15 Grad. Die Differenz musst du erst aushalten.


      Sag ich doch, Weicheiwetter. :gg:

      Bei uns: 8°C oben und 40°C unten.

      Nee, im Ernst. :resp: für die Wanderung. Das ist echt 'ne Leistung. Ich weiß nicht, ob ich lieber in der Hitze oder im Schnee runter wollte. :nw:


      bela schrieb:

      Ich ahtte es mir aufgrund der Berichte wesentlich schlimmer vorgestellt.


      Ich fand das mit den Mulis auch nicht wirklich schlimm. Viel schlimmer fand ich diese komischen "Stufen" am Bright Angel Trail, mit den Holzbalken und den Riesenlöchern dahinter. Falls Ihr versteht was ich meine. ;][;


      MiSter schrieb:

      Bedienungsanleitung für den Zeltplatz hat es keine gegeben;)


      Bittesehr:



      :gg:

      Ja, die Stangen sind dafür da, dass die Viecher nicht an die Rucksäcke kommen.

      Michael: hattet Ihr am Campground keinen Ranger-Besuch?


      MiSter schrieb:


      Hüttendomina


      Besser Hüttendomina als Stasi-Rangerin.


      @ Ilona: Ja, mach es. Das ist ein Erlebnis, das Du Dein ganzes Leben nicht vergisst.
    • PhilippJFry schrieb:

      Wahnsinn, ist das ungrün da unten im Februar. :EEK:

      Ich sehe, Ihr habt das gleiche Zelt wie wir. :!!

      Ach nein, hab's mir doch bei dir abgeschaut.;)
      Obwohl mir in der Zwischenzeit bei dem Zelt doch eine Lüftung abgeht. Hatten schon einiges an Kondenswasser.

      MiSter schrieb:

      PhilippJFry schrieb:

      Und nicht bei so Weicheiwetter wie bei Euch. :aetsch2: ;)

      Weicheiwetter?
      Wo siehst du Weicheiwetter?

      Oben -2 (Celsius), unten +15 Grad. Die Differenz musst du erst aushalten.


      Sag ich doch, Weicheiwetter. :gg:

      Bei uns: 8°C oben und 40°C unten.

      Nee, im Ernst. :resp: für die Wanderung. Das ist echt 'ne Leistung. Ich weiß nicht, ob ich lieber in der Hitze oder im Schnee runter wollte. :nw:

      Im Vergleich zum Plateau Point Anfang Juni war mir der Februar lieber.
      Aber das Wetter war auch ideal.
      Wobei der obere Teil des Bright Angel dann doch nicht so lustig war. Bericht folgt aus Zeitgründen wahrscheinlich erst morgen.

      MiSter schrieb:

      Bedienungsanleitung für den Zeltplatz hat es keine gegeben;)


      Bittesehr:



      :gg:

      Ja, die Stangen sind dafür da, dass die Viecher nicht an die Rucksäcke kommen.

      Und wo sind hier die Stangen beschrieben? :gg:



      Michael: hattet Ihr am Campground keinen Ranger-Besuch?

      Nein, kann mich nicht einmal erinnern, unten einen gesehen zu haben.
      Gruß aus Wien
      Michael
    • Ach nein, hab's mir doch bei dir abgeschaut


      :ohje: :schaem:


      MiSter schrieb:


      Obwohl mir in der Zwischenzeit bei dem Zelt doch eine Lüftung abgeht. Hatten schon einiges an Kondenswasser.


      Innen?

      Kondenswasser hatten wir letztes Jahr gar nicht. Dieses Jahr dann doch ein paar Mal, aber außen. Trotzdem lästig.



      MiSter schrieb:


      Im Vergleich zum Plateau Point Anfang Juni war mir der Februar lieber.
      Aber das Wetter war auch ideal.
      Wobei der obere Teil des Bright Angel dann doch nicht so lustig war. Bericht folgt aus Zeitgründen wahrscheinlich erst morgen.


      Ich bin schon sehr gespannt.

      Ich empfand den Aufstieg ja als Kinderspiel, aber wir hatten auch keinen Schnee.

      Und ja, Plateau Point Anfang Juni fand ich auch anstrengend.


      MiSter schrieb:


      Und wo sind hier die Stangen beschrieben? :gg:



      :gg:

      Also ich fand die ja selbsterklärend. :gg:


      MiSter schrieb:


      Michael: hattet Ihr am Campground keinen Ranger-Besuch?

      Nein, kann mich nicht einmal erinnern, unten einen gesehen zu haben.


      Wir schon. Die hat alle und alles kontrolliert. Ob das Permit ordnungsgemäß am Zelt angebracht ist, ob das Gepäck (und das Gebäck) ordnungsgemäß verstaut ist, ob die Rucksäcke an den Stangen hängen. Ob keine Plastiktüten in den Rucksäcken sind...
    • PhilippJFry schrieb:


      MiSter schrieb:


      Obwohl mir in der Zwischenzeit bei dem Zelt doch eine Lüftung abgeht. Hatten schon einiges an Kondenswasser.


      Innen?

      Kondenswasser hatten wir letztes Jahr gar nicht. Dieses Jahr dann doch ein paar Mal, aber außen. Trotzdem lästig.

      Ja innen und das tropft dann auf und durch das Innenzelt
      In den USA nur einmal im Joshua Tree, aber zuhause schon 2x



      Also ich fand die ja selbsterklärend. :gg:

      Wir auch, aber ich hab ja nicht gefragt.

      MiSter schrieb:


      Michael: hattet Ihr am Campground keinen Ranger-Besuch?

      Nein, kann mich nicht einmal erinnern, unten einen gesehen zu haben.


      Wir schon. Die hat alle und alles kontrolliert. Ob das Permit ordnungsgemäß am Zelt angebracht ist, ob das Gepäck (und das Gebäck) ordnungsgemäß verstaut ist, ob die Rucksäcke an den Stangen hängen. Ob keine Plastiktüten in den Rucksäcken sind...

      Ich kann mich an deinen Bericht erinnern.
      Aber unser Essen war in der Phantom Ranch ;) und die Riegel hat niemand interessiert.
      Gruß aus Wien
      Michael
    • WeiZen schrieb:

      PhilippJFry schrieb:

      Ob keine Plastiktüten in den Rucksäcken sind...

      ?( ?(


      Die Rangerin erzählte uns, dass die hier unten einen Waschbären hatten, der ganz wild auf Plastiktüten sei. Auch auf leere. Der hatte wohl irgendwann mal gelernt, dass da meistens was feines drin ist. Und der käme auch die Stangen (ich hör Claudia schon kichern) hoch. Ist aber gefährlich für die Tiere. Die verfangen sich dann drin oder schlucken Plastik runter und sterben dann dran. Erst vor kurzem sei eine kleine Herde deers daran verendet, die hatten Plastiktüten gefressen und die hätten den Magen so verstopft, dass sie das Gras nicht mehr verdauen konnten.

      Daher müssen auch die Plastiktüten in die Ammo Can.


      MiSter schrieb:

      Raven schrieb:

      MiSter schrieb:

      Und wo sind hier die Stangen beschrieben?
      Also, Leute, ihr seid viel zu Stangen-fixiert. ;auweia; :gg:

      Du red was, mit so einer Zahnbürste :neinnein:


      ... und mit den 13 Kindern. :rolleyes:


      MiSter schrieb:


      PhilippJFry schrieb:


      Ja innen und das tropft dann auf und durch das Innenzelt
      In den USA nur einmal im Joshua Tree, aber zuhause schon 2x


      Das ist ja Mist. Das hatten wir noch nicht. Tut mir echt Leid. :(


      MiSter schrieb:


      Also ich fand die ja selbsterklärend. :gg:

      Wir auch, aber ich hab ja nicht gefragt.


      Stimmt. :gg:


      MiSter schrieb:


      Ich kann mich an deinen Bericht erinnern.


      Na wieso schreib ich das dann hier alles noch mal. :rolleyes:

      Ach ja, für Ulrich, der hat damals anscheinend nicht aufgepasst. :MG:


      MiSter schrieb:


      Aber unser Essen war in der Phantom Ranch ;) und die Riegel hat niemand interessiert.


      Das hätte Dir die Rangerin nicht durchgehen lassen. :neinnein: ;)
    • 9. 2 .2011 Aufstieg am Bright Angel Trail oder besser geht´s nicht (1. Teil)

      Um 6 Uhr ertönt der Wecker, wir springen mehr oder weniger rasch auf, denn in einer Stunde wird zum Frühstück geläutet. In dieser Zeit müssen wir erstmals beweisen, dass wir rasch das Zelt, Matten und Schlafsäcke wieder in ihren Urzustand zusammenrollen können. Es scheint als täten wir im ganzen Leben nichts anderes. Das Frühstück läuft mit ähnlichem Procedere ab, nur das Personal ist heute weit netter.

      Morgenstimmung am Colorado


      Am River Trail


      Susannes Knie streikt von Beginn des Aufstiegs an und 15,4 km mit Knieziehen und –stechen geht gar nicht. Sie wirft das erste Advil ein. Beim Pipe Creek Beach tauft Michael sie noch mit Coloradowasser.

      Der Beginn des Bright Angel Trail


      Und ein letzter Blick stromaufwärts


      Der Pipe Creek und das River Resthouse


      Hier geht's rauf


      Die berüchtigten Holzstufen


      So weit unten und schon das erste Eis


      Dieser Trail ist weit weniger steil, außerdem geht es bergauf immer besser.

      Und überall Serpentinen


      Noch Sonne und der idyllische Garden Creek


      Kurz vor Indian Gardens


      Gegen Mittag erreichen wir Indian Gardens, eine grüne Oase, die wir zum Auffüllen unserer Reserven nutzen. Plötzlich kommt ein Helikopter aus dem Nichts, der zunächst über uns kreist und nur unweit von uns landet. Wie sich herausstellt, handelt es sich um einen Wartungsflug und ein Ranger entnimmt aus der Wasser-„Tankstelle“ Wasserproben.

      Suchen die uns?


      Rastpause: Indian Gardens und wir ganz alleine


      Die Hälfte ist geschafft.
      Gruß aus Wien
      Michael

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MiSter ()

    • 9. 2 .2011 Aufstieg am Bright Angel Trail oder besser geht´s nicht (2. Teil)

      Wir brechen auf, es liegt etwas weniger als die Hälfte noch vor uns, da Susannes Knie wieder schlechter und der Weg nun schwieriger wird, wird das zweite Advil eingeworfen. Man gönnt sich ja sonst nichts.
      Nachdem das Knieproblem also nichts mit dem Bergabgehen zu tun hat und dann auch noch einseitige Schulterschmerzen dazu kommen, überprüft Michael, ob Susannes Rucksack richtig sitzt. Tut er nicht! Kaum ist der Rucksack richtig eingestellt, sind alle Schmerzen weg. Warum hat sie die Schulter nicht schon gestern erwähnt?

      Noch sonnig und trocken


      Auch Pflanzen gibt es noch


      Das erste Eis am Weg und wir haben noch einiges vor uns


      So schön warm war es unten


      Wir versuchen rasch hinauszuziehen, zwei kurze Pausen inklusive. Zirka 4 km vor dem Ziel wird es, wie wir schon ahnten und hörten, eisig. Wir ziehen unsere Crampons über, damit geht es sich fantastisch.

      Wo liegt der Schnee? Nur am Weg


      Das 1.5mi Resthouse ist erreicht, Zeit für eine kurze Pause


      Vereister Wasserfall


      Noch immer nicht oben, es zieht sich schon


      Nur noch ein paar Kehren


      Das Kolb House und einer der Tunnel


      Dort unten waren wir und es war schön


      Nach knapp sieben Stunden erreichen wir unser Ziel und verlassen die Bright Angel Lodge in ungeduschtem, verschwitztem und stinkendem Zustand. Aber was soll‘s, wir wollen noch Page erreichen und das gelingt uns auch.

      Strecke: Grand Canyon - Page
      Unterkunft: Travellodge
      Zurückgelegte Meilen: 144
      Gruß aus Wien
      Michael
    • Wie schön! Es ist jedes Mal wieder schön, über diese Wanderung zu lesen. Wieviel schöner muss es sein, sie zu erleben!

      Aber die Wegstrecken mit dem Eis sind schon heftig. Wenn man da nicht vorbereitet ist so wie Ihr, kommt man doch eigentlich nicht weiter in dem festgetretenen Schnee/Eis?

      Kamen auch Susannes Knieschmerzen vom falsch sitzenden Rucksack? Gut jedenfalls, dass Ihr es trotz der anfänglichen Beschwerden ohne weitere Probleme geschafft habt.

      Wie würdest Du jetzt die Wanderung zum Colorado gegenüber der Wanderung zum Plateau Point bewerten, zum einen vom Erleben her, zum anderen von der Anstrengung her?

      Irgendwann möchte ich doch auch einmal ganz runter.

      Gruß

      Bettina
    • bela schrieb:

      Wie schön! Es ist jedes Mal wieder schön, über diese Wanderung zu lesen. Wieviel schöner muss es sein, sie zu erleben!

      Aber die Wegstrecken mit dem Eis sind schon heftig. Wenn man da nicht vorbereitet ist so wie Ihr, kommt man doch eigentlich nicht weiter in dem festgetretenen Schnee/Eis?

      Wir waren sehr froh die Crampons gehabt zu haben. Ohne hätten wir große Probleme gehabt.
      Wir haben aber auch ein paar AmerikanerInnen gesehen, die mit normalen Sportschuhen rauf und runter sind. Aber nur bis Indian Gardens und, was wichtiger ist, ohne schweres Gepäck.

      Kamen auch Susannes Knieschmerzen vom falsch sitzenden Rucksack? Gut jedenfalls, dass Ihr es trotz der anfänglichen Beschwerden ohne weitere Probleme geschafft habt.

      Alle Schmerzen dürften vom Rucksack gekommen sein, deshalb hat es mich so geärgert, dass sie beim Abstieg nichts gesagt hat.

      Wie würdest Du jetzt die Wanderung zum Colorado gegenüber der Wanderung zum Plateau Point bewerten, zum einen vom Erleben her, zum anderen von der Anstrengung her?

      Erleben: Eindeutig ganz runter. Erstens ist der South Kaibab viel schöner und zweitens hat es ganz unten eine andere Stimmung. Außerdem ist der Teil zwischen Colorado und Indian Gardens viel abwechslungsreicher als die vielen Kehren zum Rim hinauf.

      Anstrengung: Mit dem Gepäck nach ganz unten ist es natürlich anstrengender als ohne zum Plateau Point. Der South Kaibab ist auch steiler, was den Abstieg nicht angenehmer macht.

      Das Erleben wiegt aber die Anstrengung auf.

      Irgendwann möchte ich doch auch einmal ganz runter.

      Mach es und du wirst es nicht bereuen.
      Gruß aus Wien
      Michael
    • :clab: :clab: :clab:

      Das mit dem Eis ging anscheinend besser, als ich gedacht hätte. Jedenfalls hört es sich so an. Ich bin ja noch nie mit solchen Crampons gelaufen, wie fühlt sich das denn an? War das eigentlich irgendwo richtig glatt am Trail? Oder nur tiefer Schnee?

      Und diese blöden Holzstufen sind wirklich blöd. X(

      Was mich immer wieder verblüfft, das sieht im Februar ganz anders aus als Anfang Juni. Also die Vegetation und das Licht.

      Wie fandet Ihr eigentlich den sandigen Teil untem kurz vor dem Bright Angel Trail?

      Ach ja, was ich gestern schon fragen wollte: Wie viel war eigentlich unten los? Am Campground und in der Phantom Ranch? Ausgebucht? Wie lange vorher habt Ihr denn das Essen in der Ranch gebucht?


      bela schrieb:

      Wieviel schöner muss es sein, sie zu erleben!


      Das kann man gar nicht beschreiben, so schön ist es. =)
    Das Nordamerikaforum mit Herz und Verstand
    Mbo Forum Discover America 2005-2018
    Dieses Forum hat keinen kommerziellen Hintergrund und ist rein privater Natur.