Grand Canyon - Hiking im Grand Canyon

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    • Gabrielle schrieb:

      Ich gehöre eher zu den hitzeempfindlicheren Personen. Würdet ihr mir beim Indian Garden zu einem längeren Aufenthalt raten, bis es schattiger wird?

      Auf jeden Fall, unbedingt.
      Und als Tagestour ehr dann abzuraten. ;,cOOlMan;:

      Gabrielle schrieb:

      Wie seid ihr (vor allem die Frauen) mit der Hitze zurechtgekommen?

      Meine weiblichen Begleitungen ehr schlecht. ;,cOOlMan;:

      Es war im Juni/Juli.
      Im Mai kannst Du noch Glück haben, das es oben am Rim um 20° ist, unten natürlich mehr. Pro 100 Meter kommt ca. 1° dazu, im Schatten.

      Dir muß bewusst sein, das Du 1000 Höhenmeter stetig bergauf gehst. Es hilft die Kopfbedeckung zu wässern und beim Trinken das Salz nicht vergessen.
      Gruß
      Ulrich

      Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
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    • Gabrielle schrieb:

      Ich habe eine Frage an all diejenigen, die den Hike bis zum Colorado gemacht haben: Wie habt ihr euch im Vorfeld vorbereitet was eure Fitness betrifft? Macht ihr sowieso regelmässig Sport oder habt ihr speziell auf diesen Hike trainiert? Wenn ja, wie habt ihr euch vorbereitet und wieviel vorher habt ihr begonnen?

      Der zweite Punkt, der mich interessiert ist: Wie war eure mentale Verfassung während des Aufstiegs, als es so richtig heiss und anstrengend wurde? Habt ihr einen "Geheimtipp" wie ihr euch selber wieder motivieren konntet? Wie seid ihr (vor allem die Frauen) mit der Hitze zurechtgekommen?

      Und die letzte Frage: Ich gehöre eher zu den hitzeempfindlicheren Personen. Würdet ihr mir beim Indian Garden zu einem längeren Aufenthalt raten, bis es schattiger wird? (Geplant ist: South Kaibab hinab, Bright Angel hinauf, im Mai, Start frühmorgens) Wie lange (schätzt ihr) dauert es, bis es dort etwas schattiger wird? Fragen über Fragen...Vielen Dank schon zum voraus für Eure Feedbacks.


      Hallo, Gabrielle,

      wie bereits oben geschrieben, würde ich es von den Temperaturen abhängig machen, die am Tag der Wanderung herrschen. Ich wandere auch nicht gerne bei Hitze. Bei mir waren es Anfang April morgens früh 0° C, beim Beginn des Aufstiegs am Colorado 28° C und spätnachmittags oben am Rim dann 20 °C.
      Das war für mich ok. Ich habe unten am Colorado eine Stunde Genußpause gemacht und bei Indians Garden noch mal 20 Minuten. Ich mag es nicht, dann zu lange auszuruhen, umso schwerer komme ich dann wieder in den Tritt. Ich weiß auch nicht, wie lange man in Indians Garden verweilen muss, bis es wieder ordentlich abgekühlt hat :nw:

      Deine anderen Fragen kann man auch nicht einfach beantworten, da es immer auf die persönlichen Bedingungen ankommt, Körpergewicht, allgemeine Fitness, Zähigkeit. Ich bin leicht und gehe insgesamt viel zu Fuß. Ansonsten treibe ich keinen Sport. Im Vorfeld der Wanderung habe ich nur drei oder vier 20 km-Wanderungen im Winter im Mittelgebirge gemacht. Allerdings bin ich vor vielen Jahren einige Marathons gelaufen und weiß, wie ich mich körperlich und mental auf eine längere Strecke einzustellen habe. Aber so gilt das nicht für jeden. Da muss man sich selber und seine Voraussetzungen einschätzen können.
      Mentale Verfassung, als es anstrengend wurde? Ich habe mir immer gesagt, wie toll es ist, dass ich das erleben darf (auch wenn es mir ab Indians Garden etwas schwerer gefallen ist, da ich das Stück schon kannte), man macht es ja aus Freude.Und es ist wirklich einfach wunderschön.
      Ansonsten hilft es ja nix, Du musst da hoch.

      Aber wie gesagt, als hitezempfindlicher Mensch würde ich diese Wanderung bei höheren Temperaturen nicht machen!

      Viele grüße

      Bettina
    • Gabrielle schrieb:

      Wie habt ihr euch im Vorfeld vorbereitet was eure Fitness betrifft? Macht ihr sowieso regelmässig Sport oder habt ihr speziell auf diesen Hike trainiert? Wenn ja, wie habt ihr euch vorbereitet und wieviel vorher habt ihr begonnen?

      vorweg, ich habs nicht bis unten geschafft. Das lag aber nicht an meiner fehlenden Fittness ;,cOOlMan;:

      Ich würde sagen, es ist einfach ne Bergwanderung - aber halt umgekehrt. Wanderst Du zu Hause auch ordentlich? Dann muss man sich eigentlich nicht speziell drauf vorbereiten.
      Ein Problem ist wirklich die Hitze. Es wird halt zunehmend heisser. Bei einer " normalen " Bergwanderung wird es nach oben zuhnehmend kühler. Das ist ein ganz entscheidender Faktor.
      Bei mir war es Ende Mai oben eigentlich schon viel zu warm. Obwohl mir Hitze nichts ausmacht.
      Ganz wichtig - viel Getränke + Salz und viele Kalorien mitnehmen. Ich finde z.B. gesalzene Nüsse Ideal.
      Mental würde ich sagen, nicht zu verbissen darauf aus sein, bis unten zu kommen. Wenns nicht klappt, hat man trotzdem ne schöne Wanderung gehabt ;;NiCKi;:
      sportlich entspannte Grüsse

      Markus

      DA-Kalender 2019

    • Hallo Gabrielle,

      wir haben die Wanderung letzten September gemacht. (Meinen Bericht dazu kannst Du wenn Du magst hier nachlesen ) :)

      Ich bin jetzt nicht so mörder sportlich und war gesundheitlich das ganze letzte Jahr ziemlich angeschlagen, aber ich habe schon öfter größere Touren (auch in alpinem Gelände) gemacht und Grundlagenausdauer war auch da. Wicht war denke ich, dass ich weiß wie sich Touren mit solanger Strecke und sovielen Höhenmetern anfühlen und wie mein Körper reagiert und wieviel Nahrung und Wasser ich brauche usw.

      Darüber sollte man sich im Vorfeld wirklich Gedanken machen. Nicht nur zu wenig trinken ist gefährlich, auch zuviel zu trinken ohne Mineralienausgleich. Letzten Monat erst ist wieder eine Hikerin im Grand Canyon an Hyperhydration gestorben.

      Als Vorbereitung haben wir vorher ein paar 25 - 30km Wanderung in der Region gemacht.

      Mir macht Wärme weniger aus als die krassen Temperaturunterschiede die man dort hat. Man darf nicht vergessen, dass man auf dem Coloradoplateau bei teilweise über 2.000 Höhenmeter ist. Da kann es nachts ziemlich kühl werden. Wir sind morgens bei 6 - 7°C gestartet und je weiter wir runter kamen um so heißer wurde es. Am anstrengensten auf der Wanderung fand ich das letzte Stück runter bis zur Brücke und das erste Stück im Aufstieg, weil da die Sonne wirklich geknallt hat. Da hatten wir weit über 30°C.

      Bei Indian Gardens haben wir nur so ne halbe Stunde pausiert. Bei uns waren immer mal wieder Wolken vor der Sonne und es war nicht so extrem heiß. Oben am Rim waren es am Ende nur 18°C, weil es sich wieder total zugezogen hatte.

      Den Aufstieg fand ich jetzt im Vergleich zu anderen Touren die wir gemacht haben nicht so anstregend. Das ist einfaches Gehgelände. Letzten Monat haben wir auf Island eine Tour mit nur 1.000 Höhenmetern auf 20km gemacht, die wir aber wesentlich anstrengender war weil man so einen elend langen Anstieg durch ein steiles Schotterfeld hatte.

      Problematisch sind wirklich die Temperaturen. Wir hatten echt Glück mit dem Wetter. Bei strahlendem Sonnenschein wäre das sicher eine ganz andere Hausnummer geworden.
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      Grüße Michi
    • malenz schrieb:

      Mental würde ich sagen, nicht zu verbissen darauf aus sein, bis unten zu kommen.
      Da gebe ich Dir grundsätzlich völlig Recht, Markus. Nur: Bergab in den Canyon ist ja ein lockerer Spaziergang bei kühlen Temperaturen, der m. E. von jedem Menschen zu schaffen ist. Da bekommt man ja noch kein Gefühl dafür, was man noch leisten muss. Unten angekommen denkt man sofort: "Was? Das war es schon? Schon da? Das ist ja easy." Wenn man also nicht schon bergab große Knieprobleme oder so etwas bekommt, wird man immer bis unten gehen, denn das ist ja total einfach.
      Herzliche Grüße
      Michelle
    • Tag

      Da ich Anfang Okt. am GC bin zum besseren Verständnis.

      Ich möchte spätestens um 5 Uhr losmarschieren, gibt es um diese Zeit bereits einen Bus oder kann ich über den Desert View Drive selbst anfahren:

      Daraus ergäbe sich Anfahrt über Desert View Drive - Start am Yaki Point - Skeleton Point - Tipoff - Tonto Trail - Indian Garden - Rim.

      Das sollten ca. 13 mi sein ( 20 km) in dem verlinkten Bericht steht aber 19 + 7 km das wäre um einiges weiter.

      Bei Anfahrt mit PKW wie löse ich das Problem Rückkehr zum Auto?

      Mit der Bitte um Hilfe

      R
    • Der erste Bus geht meines Wissens erst um 6 Uhr ab der Bright Angel Lodge. Ich denke, es macht auch nicht viel Sinn, im Oktober früher den Abstieg zu beginnen. Mir wäre es zu heikel, vor Beginn der Dämmerung dort hinunter zugehen.
      Ich würde das Auto im Bereich um die Bright Angel Lodge und dann mit dem Bus zum Trailhead am South Kaibab Trail fahren. Nach dem Aufstieg hast Du das Auto dann direkt in der Nähe.

      Zu den Entfernungen kann ich Dir nichts Konkretes sagen. Aber 26 km ist die Entfernung vom South Kaibab runter zum Colorado und über den Bright Angel Trail ieder hoch. Die Strecke über den Tonto Trail ist kürzer, soweit ich weiß.
    • Rainer08 schrieb:

      Ich möchte spätestens um 5 Uhr losmarschieren, gibt es um diese Zeit bereits einen Bus oder kann ich über den Desert View Drive selbst anfahren:

      Das erste Hikers-Shuttle fährt erst um 6:00 Uhr. Im Oktober darf man glaube ich noch nicht selber bis zum Trailhead fahren. Aber da bin ich nicht ganz sicher.



      Zur Strecke:

      Der South Kaibab Trail ist etwas über 11 km lang und der Bright Angel ca. 14,5 km. Dazu kommt noch so ein bißchen was drum herum. Wir sind z.B. am Backcountry Visitor Center in den Bus eingestiegen und vom Ende des Bright Angel Trails dorthin gelaufen. Unser GPS hatte am Ende glaube ich sowas um die 28km angezeigt. Wobei das bei den Höhenunterschieden nicht immer so genau ist.
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      Grüße Michi
    • Gabrielle schrieb:

      Wie lange (schätzt ihr) dauert es, bis es dort etwas schattiger wird?


      Etwa gegen vier Uhr nachmittags. Kleinere Teile des Trails sind schon vorher im Schatten, andere Teile erst später, aber vier ist so ein guter Durchschnitt.


      Rainer08 schrieb:

      Start am Yaki Point - Skeleton Point - Tipoff - Tonto Trail - Indian Garden - Rim.


      Ist `ne tolle Wanderung. Hab ich 2014 Ende September gemacht.


      Rainer08 schrieb:

      Das sollten ca. 13 mi sein ( 20 km) in dem verlinkten Bericht steht aber 19 + 7 km das wäre um einiges weiter.


      Sind 13 Meilen.


      Ich würde auch am Backcountry Information Center parken und den Bus von dort nehmen. Im Gegensatz zur Bright Angel Lodge bekommt man dort besser einen Parkplatz.


      GPS kannst Du im Canyon mehr oder weniger vergessen.


      Uhrzeiten Hikers Express Shuttle: nps.gov/grca/planyourvisit/hiker-express-shuttle.htm
    • bela schrieb:

      Mir wäre es zu heikel, vor Beginn der Dämmerung dort hinunter zugehen.

      Wir sind auch mit dem ersten Hikerbus los, die Uhrzeit weiß ich nicht mehr, haben wir erfragt. Bin nicht sicher, ob sich die Uhrzeit mit der Saison nicht verschieben.

      Wir sind bei Dunkelheit gestartet und hatten Stirnlampen dabei. Es gab schon einen Hauch Helligkeit und nach ca. einer Viertelstunde wars dann hell genug. War kein Problem.
      4.10. - 17.11.: Namibia
      27.1. - 16.2. 2019: Natürlich wieder Vegas, Baby
      Mai/Juni 2019: mal kurz nach Namibia, da war ich noch nie.
      August 2019: kurzer USA Trip mit Freunden. Männnerrunde, hoffentlich sieht uns keiner
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      Ich hab ein paar kleine Deals mit Namibia aufgemacht. Wer also Hotels/Lodges dort buchen will, kann sich gerne melden.
    • Vielen Dank für Eure Tipps und Einschätzungen. Mein persönliches Fazit lautet:

      -Versuchen, ein Backcountry Permit zu ergattern, damit wir am Bright Angel Campground (oder Indian Garden CG) übernachten können. Dies wird wohl nicht ganz einfach werden, aber ein Versuch ist es wert. Bei der Phantom Ranch versuch ich erst gar nicht; in der Vergangenheit war dies immer ein erfolgloses Unterfangen und ich bin sowieso viel zu spät dran für Mai 2017. Hat jemand von euch schon unten campiert? Ist sicher ein tolles Erlebnis!

      -Sollten wir kein Permit bekommen, wird unsere Tagesform (keine Erkältung, etc.) und die Temperaturen den endgültigen Entscheid geben, ob wir ganz hinunter können. Falls es sehr heiss werden sollte, werden wir ein Teilstück erwandern. Erzwingen will ich nichts. Sollten die Temperaturen ok sein, traue ich mir die Wanderung durchwegs zu. Ich mache regelmässig Sport (2x pro Woche Krafttraining, 2-3x joggen), bin ein ziemliches Leichtgewicht und kann, wenn es sein muss, auch ziemlich zäh sein und "leiden" ;;NiCKi;: Was die Höhenmeter und km der Wanderung betrifft weiss ich vom Half Dome her, was in etwa auf mich zukommt. Und damals habe ich mit null Sport und null Vorbereitung die Wanderung geschafft. Mir ist klar, dass dieser Hike in keiner Weise mit dem GC vergleichbar ist. Die genaue Vorbereitung der Verpflegung und die richtige Kleidung/Kopfschutz ist eine logische Voraussetzung. Falls es trotzdem sehr heiss werden sollte, würde ich bei Indian Garden warten. Wenn es um 16.00 schattiger wird, bräuchten wir wahrscheinlich nochmals ca. 4h bis zum Rim. Um 19.30 ist im Mai Sonnenuntergang.

      Irgendwie eigenartig: 1997 stand ich das erste Mal staunend am Grand Canyon. 2007 dann in den Flitterwochen das zweite Mal und bereits dann war mir klar: Das nächste Mal will ich die Füsse in den Colorado halten! Ob das 2017 wohl wirklich wahr wird?
    • Mit ein wenig Verstand und genügend Zeit, sowie guter gesundheitlicher Verfassung wirst Du die Tour gut meistern.
      Wichtig ist auf den Weg zu achten. Ich fand das Herunterlaufen des South Kaibab Trail " schwieriger " als den Bright Angels Trail runter.. Oftmals recht ungewohnte Stufenhöhen und der rutschige Sand darauf.
      Und zwecks der Dunkelheit. Eine Taschenlampe und eine Stirnlampe mit eingepackt gibt ein gutes vorab Gefühl. Falls man der Meinung ist es eventuell nicht schaffen zu können.
      „ Je weiter sich die Gesellschaft von der Wahrheit entfernt desto mehr hasst sie die, die die Wahrheit aussprechen“
    • Ich hab es zwar noch nicht selber versucht, aber ich glaube man hat Chancen auf die Phantom Ranch und auch den Campground, wenn man vor Ort nachfragt.
      So wie ich das verstanden habe, sagen wohl immer mal Leute ab und dann werden Spots frei. Vielleicht habt ihr ja Glück.
      Schöne Grüße
      Ursula
    • Gabrielle schrieb:

      Versuchen, ein Backcountry Permit zu ergattern, damit wir am Bright Angel Campground (oder Indian Garden CG) übernachten können. Dies wird wohl nicht ganz einfach werden, aber ein Versuch ist es wert


      Ich hab bisher jedes Mal das Permit wie gewünscht bekommen. OK, ein Mal einen Tag früher als der Wunschtermin, hatte aber auch einen Spielraum von ein paar Tagen angegeben.

      Schick das Fax zum frühestmöglichen Temrin und zur frühestmöglichen Uhrzeit.


      Gabrielle schrieb:

      Hat jemand von euch schon unten campiert?


      Ja.
    • PhilippJFry schrieb:

      Zitat von »Gabrielle« Hat jemand von euch schon unten campiert?
      Zu welcher Jahreszeit war das? Wie waren die Temperaturen nachts?


      PhilippJFry schrieb:

      Ich hab bisher jedes Mal das Permit wie gewünscht bekommen. OK, ein Mal einen Tag früher als der Wunschtermin, hatte aber auch einen Spielraum von ein paar Tagen angegeben.

      Schick das Fax zum frühestmöglichen Temrin und zur frühestmöglichen Uhrzeit.
      In meinem Fall wäre es (so wie ich das verstanden habe) frühstens der 1.1.17 für den Mai. Ich denke mal, wenn ich diesen am Morgen faxe, sollte das klappen. Es ist ja grad Silvesternacht, dann kann ich ja gleich frühmorgens probieren ;haha_

      USSPage schrieb:

      Ich hab es zwar noch nicht selber versucht, aber ich glaube man hat Chancen auf die Phantom Ranch und auch den Campground, wenn man vor Ort nachfragt.
      So wie ich das verstanden habe, sagen wohl immer mal Leute ab und dann werden Spots frei. Vielleicht habt ihr ja Glück.
      Das ist wirklich eine Überlegung wert, sollten alle Stricke reissen. Wie früh kann man denn vor Ort nachfragen?
    • Haiko schrieb:

      Mit ein wenig Verstand und genügend Zeit, sowie guter gesundheitlicher Verfassung wirst Du die Tour gut meistern.


      Stimmt, und was du über deine Fitness schreibst, klingt voll ausreichend. Je mehr man fragt, desto nervöser wird man aufgrund der vielen Ratschläge. Kein Wunder, denn gerne werden ja die zu Tode gekommenen Supersportler zitiert. Ich kenne (außer mir) 8-10 andere Leute, die aufgrund meiner Empfehlung den Hike gemacht haben, jeder etwas anders (z.B. auf Schatten warten), aber jeder ohne Probleme. 2 von diesen Leuten (mich nicht) würde ich als sportlich bezeichnen.

      Nimm den Shuttlebus um 6 zum Trailhead, und gehe los. Wenn du Unten bist, merkst du bei raufgehen schon, ob und was für dich das beste sein wird. Also lange Pause beim Indian Garden oder eben nicht. Beim Raufgehen gibt es alle 3 km Wasser, daher muss man meiner Meinung nach keine 3 Literflasche mitnehmen - aber jeder wie er mag. Wenn du unten Campen willst (oder auf einen Platz hoffst), dann musst du eventuell unnötiges Gepäck mitnehmen - würde ich nicht tun. Ich gehe immer gernemit leichtem Gepäck, und d.h. Essen, Trinken (1,5l), Kamera, manchmal Stativ, Sonnencreme und Hut.

      Als ich zum ersten mal runter und rauf in einer Tour gegangen bin, kannte ich niemanden der es gemacht hatte, und konnte auch niemanden fragen. Ich bin am Vortag zum Plateau Point gegangen, und als ich zurück war, mich gut fühlte, dachte ich mir: Jetzt warst du 3mal im Leben am Plateau Point, wie oft willst du ncoh die Tour zum Colorado aufschieben? Am nächsten Morgen bin ich dann runter gegangen. Gut, ich war damals 20 Jahre jünger als heute. :gg:

      Schau auf die Temperaturen und dann mach es.
      Gruß aus München

      Rainer

    • raigro schrieb:

      Wenn du unten Campen willst (oder auf einen Platz hoffst), dann musst du eventuell unnötiges Gepäck mitnehmen - würde ich nicht tun. Ich gehe immer gernemit leichtem Gepäck, und d.h. Essen, Trinken (1,5l), Kamera, manchmal Stativ, Sonnencreme und Hut.

      Meine Idee ist ebenfalls, nur mit ganz wenig Gepäck zu gehen. Da wäre auch kein Zelt dabei, sondern lediglich eine leichte Matte und einen Seidenschlafsack. Wenn ich denke, was wir nur schon an Getränken auf den Half Dome geschleppt haben! So wird dieses Mal das Gepäck definitiv leichter sein. Und das Essen kann ich ja ebenfalls vorreservieren.

      raigro schrieb:

      Gut, ich war damals 20 Jahre jünger als heute.
      Ich habe die Erfahrung gemacht, dass bei diesen Wanderungen das Alter sekundär ist. Die jungen 18-jährigen wissen oft noch nicht so genau, wie sie ihre Kräfte einteilen, während "Ältere" dies gelernt haben. Als Beispiel muss nochmals der Half Dome herhalten: Als wir von den Cables nach unten losmarschierten holten uns die "Jungen" ein. Weiter unten war deren Kraft verpufft und wir holten sie wieder ein. Sie konnten mit uns (damals 37 Jahre) nicht mithalten.Und ganz ehrlich: Ich war total untrainiert! Im Gegensatz war mir aufgefallen, dass einige um die 60 oder älter locker mit uns mithalten konnten, wenn nicht sogar noch besser im Schuss waren...
    • Gabrielle schrieb:

      Zitat von »PhilippJFry«
      Zitat von »Gabrielle« Hat jemand von euch schon unten campiert?

      Zitat von »PhilippJFry«
      Ja.

      Zu welcher Jahreszeit war das? Wie waren die Temperaturen nachts?

      Ich bin zwar nicht Philipp, aber ich habe auch schon mal im August unten gecampt.
      Die Temperaturen waren im Vergleich zum Tag angenehm kühl, aber weit davon entfernt kalt zu sein. Du wirst also auch ohne Zelt und dicken Schlafsack nicht frieren.
      Ist sicher ein tolles Erlebnis!
      Das eigentliche Erlebnis ist der Weg. Unten am Campground ist man so tief im Canyon drin, dass man von der Landschaft drüber gar nicht mehr so viel sieht. trotzdem unbedingt lohnenswert.
      Und was sehr angenehm ist, dass man bei einem frühen Start am Morgen, das schlimmste beim Aufstieg schon hinter sich hat, bevor es richtig warm wird.
      Ansonsten denke ich auch, das ist zwar eine anspruchsvolle Wanderung, aber auch kein Mt.Everest. Nach allem was ich gelesen habe solltest Du das gut schaffen.
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