Grand Canyon - Hiking im Grand Canyon

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    • Am 1. Mai werde ich zum letzten Mal versuchen, ein Bett in der Phantom Ranch für nächstes Jahr zu buchen, aber wenn das höchstwahrscheinlich wieder nicht klappt, dann muss ich mir echt Alternativen überlegen, denn ich will unbedingt auch da mal runter.
      Von der reinen Fitness her würde ich es bei einem gemütlichem Angehen wohl auch an einem Tag runter und wieder hoch schaffen, was mir aber Sorgen bereitet ist die Hitze, die gerade dann besonders hoch ist, wenn es wieder nach oben geht. Deswegen würden für mich da Mai bis Oktober wohl ausscheiden, auf jeden Fall aber Juni bis September.
    • Daniel schrieb:

      Von der reinen Fitness her würde ich es bei einem gemütlichem Angehen wohl auch an einem Tag runter und wieder hoch schaffen, was mir aber Sorgen bereitet ist die Hitze, die gerade dann besonders hoch ist, wenn es wieder nach oben geht.
      Das ist wohl richtig. Aber auch wenn es sich komisch anhört: Wenn man irgendwann beim Aufstieg schlapper wird, dann wird es auch einfach von der Tageszeit her kühler. Die letzten ca. 2 Stunden des Aufstiegs waren bei uns jedes Mal total angenehm von der Temperatur her (wir haben die Tour ein Mal Ende Mai und ein Mal im August gemacht). Außerdem kommen ja dann auch engmaschig die Wasserstellen und viele schattige Plätzchen.
      Herzliche Grüße
      Michelle
    • Canyonrabbit schrieb:

      Junge, junge, ganz schön stramme Gehzeiten :!! . Aber seid Ihr auch tatsächlich hinten bei der Phantom Ranch gewesen? Das müssten doch auch deutlich mehr als 26 km gewesen sein?! However, die Wanderung ist einfach schön =) .


      Du hast recht, wir waren nicht ganz bis zur Phantom Ranch. :nw:

      USSPage schrieb:

      Ich wollte eigentlich keine Disussion lostreten. Vom mir aus kann jeder machen was er will, jeder ist ja erwachsen und kann für sich selber entscheiden was er macht und was nicht.

      USSPage schrieb:

      Ich wollte nur sagen, dass es auch noch andere Möglichkeiten gibt z.B.für diejenigen die sich nicht zutrauen an einem Tag beide Richtungen zu gehen. Für mich persönlich ist eben auch der Weg sehenswert und ich persönlich lasse mir gerne Zeit um meinen Umgebung für mich zu erfassen. Das dauert bei mir persönlich manchmal länger. Für mich persönlich wäre der Weg an einem Tag auch aus diesem Grund nix. ;) :gg:


      Das ist ja absolut in Ordnung! :!! Ich wollte mit meinem Posting nur zum Ausdruck bringen, dass es für jemanden, der vergleichbare Touren öfter macht, durchaus auch ohne Stress schaffbar ist. Wir waren auch bereits im April unterwegs, wo die Temperaturen die meiste Zeit recht angenehm waren. Im Juli oder August würde ich das auch nicht machen. :neinnein:


      raigro schrieb:

      ich war bisher 3- oder 4-mal unten am Colorado, und das jedesmal an einem Tag. Der Grund ist ganz einfach der, dass ich mich entweder spontan vor Ort entschlossen hatte, oder eben im Laufe meiner ca. 4-wöchigen Südwest-Tour. Die Alternative wäre eben gewesen, schon Monate oder Jahre vorher solchen Trip mit ÜN in der Phantom Ranch zu planen. Das kann man ja machen, muss dann aber auch mit allen Risiken (Hitze, Sch...wetter, usw.) rechnen. Das ist ganz und gar nicht die Art zu Reisen, die mir zusagt, da so eine lange Vorplanzeit für mich nicht in Frage käme. Also bleibt nur die 1-Tagestour in den Grand Canyon.


      Das war damals auch unser Problem - wir planen unsere Reisen je nach beruflicher Situation durchaus recht kurzfristig, damit stellt sich die Frage nach einer Übernachtung in der Phantom Ranch gar nicht - obwohl ich es mir durchaus sehr nett vorstelle, die Nacht dort zu verbringen.

      raigro schrieb:

      Dass solch eine Tour für Leute, die auch sonst öfter mal in den Bergen größere Touren machen, keine sooooo dramatische Sache ist, darauf haben ja schon viele hingewiesen. Die Warnungen der Ranger sind sicherlich gerechtfertigt, aber insbesondere für die typischen Amis, die mit Kind und Kegel in Badelatschen mal den Bright Angel Trail runterlaufen (runter geht ja so schön leicht), und dann beim Raufgehen vielleicht doch merken, dass weder die Ausrüstung (Badelatschen) noch der Viertelliter Wasser für den Trail ausreichend sind.


      Da stimme ich Dir vollkommen zu! Wenn man sieht, mit welcher Ausrüstung und welchem Fitnesszustand die meisten Besucher dort unterwegs sind, verstehe ich, warum die Ranger davon abraten, dies als Tagestour zu machen.

      raigro schrieb:

      Mit sportlicher Angeberei hat das Ganze überhaupt nichts zu tun (Ausnahmen bestätigen die Regel), und ich hatte bei keiner meiner Wanderungen das Gefühl, dass mir die Zeit nicht reichte, um all das zu machen, was ich mir so vorgestellt hatte.


      Ist uns auch so gegangen. Wir haben jeden Menge Fotos gemacht, eine längere Pause am Colorado und eine bei Indians Garden. Wir hatten sogar überlegt, noch zum Plateau Point zu gehen, haben das aber bleiben lassen, weil sich mein Begleiter am Vortag das Knie etwas beleidigt hatte.
    • Ich zolle jedem meinen allergrößten Respekt, der es bis zur Phantom Ranch und auch wieder hoch schafft ... ganz egal, ob mit oder ohne Übernachtung! :resp:
      ... denn der GC ist so ein Wunschziel (neben der Subway) das ich in diesem Leben bei aller nötigen Zähigkeit nie und nimmer mehr schaffen werde - egal wie fit ich bin bzw. ggf, noch einmal werde ... :songelb:

      @ Haiko ...
      Ich finde Deine Dokumentation dieses Tages einmalig ... und habe mich gerade gefragt, warum ich in "meinen besten Zeiten" nicht dort war ;haha_ ;haha_
      Liebe Grüße
      Anne

      ... nach der Reise ist vor der Reise ;)



    • wernerw schrieb:

      Ich glaube, das kannst du machen.

      Werner, wenn Du sehen könntest, wie ich zur Zeit mal wieder rumhumple, würdest Du Dir diese Aussage vielleicht noch einmal überlegen ;,cOOlMan;: Aber ich danke Dir sehr dafür, dass Du mir diese Wanderung zutraust :knut1:

      wernerw schrieb:

      Geh einfach los und wenn du Probleme spürst, dann kehrst du um.

      Genauso werden wir uns das vornehmen wenn wir hoffentlich nächstes Jahr wieder drüben sind :!!

      malenz schrieb:

      Du schleppst ne Dose Ananas mit da runter?!

      Die Idee finde ich gut :clab: - saftig, lecker, und soooo schwer war die Dose bestimmt nicht

      Liebe Grüsse, Moni
    • wernerw schrieb:

      Eigentlich geht es nicht so steil nach unten. Also gemessen an manchen Wanderwegen hier bei uns in den Alpen.

      Viele Wege bei Euch Werner. Allein bei meinen Hausbergen um Weidach 5 Gipfel in 6 Tagen sind 3 Wege dabei die viel steiler und schwieriger zu gehen sind.
      Und wenn man sich die beiden Wege im GC komplett betrachtet anschaut sind die recht gut ausgebaut und gehbar.

      malenz schrieb:

      Du schleppst ne Dose Ananas mit da runter?!

      ;;NiCKi;: Ich hatte am Abend zuvor Appetit drauf und sie mir als Belohnung mitgenommen. Wenn Du wüstest was ich sonst so alles mitschleppe.
      Auf gleich lange Touren mit gleichen Höhenunterschieden in Österreich kommt sogar Keramik Geschirr, Kocher, Dosensuppe und Würstchen und ein Topf mit in den Rucksack.
      Zum Glück bin ich nun allein unterwegs, füher musste ich noch den halben Klamottenschrank meiner Ex schleppen. ;te:

      Anne05 schrieb:

      und habe mich gerade gefragt, warum ich in "meinen besten Zeiten" nicht dort war

      Wie jetzt ? Ich dachte die hast Du noch vor Dir ? ;][;
      „ Je weiter sich die Gesellschaft von der Wahrheit entfernt desto mehr hasst sie die, die die Wahrheit aussprechen“
    • Wir sind vom 14. - 16.09 im Grand Canyon und überlegen welche Wanderung wir angehen wollen. Bisher sind wir den South Kaibab Trail bis zum Skelton Point und den Bright Angel Trail bis Indian Gardens gelaufen und diesmal soll es auf jeden Fall weiter nach unten gehen.

      Da wir im September unterwegs sind hatten wir eigentlich die Kombi mit Tonto Trail ins Auge gefasst, aber je mehr ich darüber lese um so mehr frage ich mich ob das wirklich so viel weniger anstrengend ist. :nw: Wenn ich das richtig sehe macht da im Endeffekt so 360 Hm Unterschied aus. In den Alpen würde man da eine Stunde mehr für mit einkalkulieren. Hat hier jemand schon Beides gemacht?

      Man liest immer man soll die Tour bis runter nicht im Hochsommer angehen. Wie groß ist der Temperaturunterschied den wirklich? Mit Temperaturen um die 35°C hätte ich keine Schwierigkeiten,über 40°C ist allerdings ne andere Hausnummer.

      Ohne das Temperaturthema hätte ich was Länge und Höhenmeter der Tour angeht für uns keine Bedenken. In den Alpen haben wir schon öfter ähnliches gemacht. Bei Temperaturen von über 30°C und teilweise sogar über 40°C sind wir schon mal länger im Zion und im Grand Staircase gewandert. Zur Vorbereitung haben wir lange Wanderungen (20 - 30 km) hier in der Umgebung bei über 30°C gemacht, allerdings mit weniger Höhenmetern, die muss man im Rheinland mühsam zusammen suchen.

      Schwierige Entscheidung. Bekommt man am Visitor Center Infos zu den aktuellen Temperatuen im Inner Canyon? Wahrscheinlich nur mit einem Vortrag drüber wie gefährlich unser Vorhaben ist.
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      Grüße Michi
    • Ich habe die Wanderung -South Kaibab runter, Bright Angel Trail hoch -letztes Jahr im April gemacht. Ich bin morgens um kurz nach 6 los (mit dem ersten Bus),da war es knapp über 0 Grad C, mittags hatte es unten im Canyon 28Grad, oben am Rim hatte es dann Ca. 20 Grad. Ich glaube, in Indians Garden hing eine Anzeige über die Temperaturen an verschiedenen Standorten. Daher gehe ich davon aus, dass das im VC auch so ist.

      Ich würde die Entscheidung von der Wettervorhersage und den Temperaturen abhängig machen. Vielleicht fährt auch der erste Bus im September noch früher, wobei im Dunkeln würde ich auch nicht losgehen wollen. Muss man sehen.

      Vom Trainingszustand her hört sich das bei Euch an, als ob das kein Problem wäre. Ich habe vielleicht hier im Taunus ein paar Höhenmeter mehr (Betonung auf "ein paar") gehabt, dafür nur Wanderungen um die 20 km im Winter.

      Ich würde, wie gesagt abhängig von den Temperaturen, immer die Wanderung ganz runter vorziehen.
    • Eigentlich hat "bela" schon alles gesagt. Ich habe auch immer den ersten Bus genommen und dann gegen 7 mit der Wanderung gestartet. Im September sollten die Temperaturen OK sein. Wenn es am Rim schon 30 Grad wird (nicht in der früh), dann kann es im Canyon heiß werden. Aber zur Not kann man immer bei Indian Garden im Schatten abwarten, bis der Bright Angel Trail am Nachmittag langsam schattig wird. Die Temperaturen findet ihr sicher im Visitor Center, aber fragen würde ich dort auch nicht, denn du ahnst ja schon richtig, was du zu hören bekommen würdest. :MG:
      Gruß aus München

      Rainer

    • Wenn man die Chance hat den Bus zu nehmen, würde ich den South Kaibab runter und den Bright Angels wieder hoch gehen.
      Falls ich noch mal gehe und den Bus nicht nehmen kann, dann werde ich noch mal Bright Angels runter und wieder rauf gehen.

      September ist eine gute Zeit wobei ich 2008 39 Grad hatte.
      „ Je weiter sich die Gesellschaft von der Wahrheit entfernt desto mehr hasst sie die, die die Wahrheit aussprechen“
    • Ich schließe mich den letzten Stimmen an. Wir waren zwei Mal unten und es war verdammt heiß. Da man aber auf dem Rückweg (Bright Angel) Wasserstellen hat, ist das eigentlich auch kein größeres Problem.

      Was die Leistungsstärke angeht, ist es schwierig Empfehlungen zu geben, deshalb halte ich mich da zurück. Vielleicht ein Anhaltspunkt, der für uns ganz gut zutrifft:

      Wir haben in den Alpen überhaupt keine Probleme mit einer Bergtour von 1600-1800 Höhenmeter hoch und wieder herunter an einem Tag, uns macht Hitze nichts aus und wir können uns auch mal quälen :gg: . Für uns waren die Touren in den Grand Canyon kein Problem. Vielleicht sieht es bei Euch ja ähnlich aus. Ihr scheint doch ziemlich fit zu sein =) . Mit einer Wanderung im Mittelgebirge würde ich das ganze nicht so vergleichen, da man dort ja durch hügeliges Gelände geht und dabei die Höhenmeter zusammen kommen. Bei einer Bergtour oder dem Grand Canyon ist das eine völlig andere Belastung für die Beine, da es erst am Stück bergauf/bergab und dann am Stück bergab/bergauf geht.
      Herzliche Grüße
      Michelle
    • rababa schrieb:


      Man liest immer man soll die Tour bis runter nicht im Hochsommer angehen. Wie groß ist der Temperaturunterschied den wirklich? Mit Temperaturen um die 35°C hätte ich keine Schwierigkeiten,über 40°C ist allerdings ne andere Hausnummer.
      Ende September 2008 waren es ca. 100°F an der Phantom Ranch.
      Aktuelle Werte: forecast.weather.gov/MapClick.…d2=-112.0940#.Vem57ntrFPo
      Nicht wesentlich kühler.
      Grüße,
      Jochen
    • Wie Bettina gesagt hat. Macht es von den aktuellen Temperaturen abhängig. Da könnt Ihr im September von unter 20 bis über 40 Grad alles haben. Wäre gar nicht so ungewöhnlich, wenn Ihr bei knapp über 0 Grad startet und unten 40 Grad habt. Und bitte nicht vergessen: Bei den Temperaturangaben handelt es sich um Schattentemperaturen. Bloß - gerade mittags habt Ihr unten auf weiten Teilen des Weges keinen Schatten. Da könnt Ihr auch im September schnell über 40 Grad haben. Ganz unten steht oft die Luft.

      Ist natürlich alles machbar, aber man sollte mit genug Respekt an den Canyon herangehen.

      Ich würde einfach so früh wie möglich anfangen, und dann am Tipoff entscheiden, je nach Wetter und jenachdem wie Ihr Euch fühlt, ob es ganz runter gehen wollt oder den Tonto rüber zum Bright Angel. Das ist auch eine ganz tolle Wanderung, finde ich.


      raigro schrieb:

      Die Temperaturen findet ihr sicher im Visitor Center, aber fragen würde ich dort auch nicht, denn du ahnst ja schon richtig, was du zu hören bekommen würdest. :MG:


      Und mit Recht, denn der Mehrheit derjenigen, die im Visitor Center aufschlagen, würde ich auch abraten. :tongue:

      Wenn es nur um die Temperaturen geht, die stehen auf Tafeln vor dem Visitor Center, in der Bright Angel Lodge, an einigen anderen Stellen, die mir gerade nicht einfallen und im Internet.

      Für weitergehende Informationen zu Wanderungen im Canyon geht man nicht ins Visitor Center, sondern ins Backcountry Information Center. Da habe ich immer sinnvolle Informationen bekommen. Abraten tun die selten und wenn, dann sollte man auf die hören.


      malenz schrieb:

      Ich sag mal nix zu dem Thema :rolleyes: ;,cOOlMan;:


      Das ist vermutlich besser so. :tongue:
    • PhilippJFry schrieb:

      Ich würde einfach so früh wie möglich anfangen, und dann am Tipoff entscheiden, je nach Wetter und jenachdem wie Ihr Euch fühlt, ob es ganz runter gehen wollt oder den Tonto rüber zum Bright Angel. Das ist auch eine ganz tolle Wanderung, finde ich.
      Das ist auch momentan der Plan. Die Tour ist noch relativ am Anfang des Urlaubs, da muss man auch erstmal schauen wie man reinkommt in den Lauftrott.

      PhilippJFry schrieb:

      Und mit Recht, denn der Mehrheit derjenigen, die im Visitor Center aufschlagen, würde ich auch abraten.
      Auf dem Weg von Indian Garadens nach oben haben wir auf halber Strecke zum 3 Mile Resthouse eine mit Sandalen mit Absatz und ohne Rucksack nur mit einer 1/2 l Flasche Wasser gesehen. Da haben wir uns auch gefragt wie die wieder hochgekommen ist.

      malenz schrieb:

      Ich sag mal nix zu dem Thema
      Was Dir passiert ist habe ich gelesen. Das ist natürlich extremes Pech. Ich wünsche Dir, dass Du irgendwann in nicht allzuferner Zukunft nochmal die Gelegenheit bekommst das zu versuchen.
      ------

      Grüße Michi
    • PhilippJFry schrieb:

      Für weitergehende Informationen zu Wanderungen im Canyon geht man nicht ins Visitor Center, sondern ins Backcountry Information Center. Da habe ich immer sinnvolle Informationen bekommen. Abraten tun die selten und wenn, dann sollte man auf die hören
      Das kann ich so bestätigen. Nach den ganzen Warnschildern hatte ich eigentlich eher gedacht die raten einem ab, aber wir hatten total Glück mit dem Wetter. Am Vortag der geplanten Wanderung gab es ein heftiges Gewitter (ok nachts im Zelt habe ich das nicht als Glück empfunden) und für den Wandertag waren am späteren Nachmittag wieder Gewitter angesagt. Der Ranger im Backcountry Office meinte, dass das eigentlich die perfekten Bedingungen für eine Tour sind, wenn man keine Angst hat nass zu werden und sich das realistisch zutraut hielt er die Variante Rim-to-River für besser als die Tonto-Trail-Variante da man dort viel weniger Schatten hat. Eine Rangerin die wir unterwegs traffen bestätigte das auch.

      Als wir um 6:30 Uhr losliefen waren es oben am Rim gerade mal 8°C. Der Abstieg war ein bißchen mühseelig weil der ganze Trail richtig nass war. So sah es die ganze Zeit aus:



      Dafür hatten wir den ganzen Tag immer wieder Wolken die sich vor die Sonne schoben. Unten am Fluss waren es um 9:30 Uhr schon über 30°C und die Stellen am Aufstieg bis Indian Gardens wo gerade mal keine Wolken waren, waren schon ziemlich heiß und recht schwül durch die ganze Feuchtigkeit die verdunstete. Im Hochsommer würde ich die Tour eher nicht machen wollen, aber bei den Wetterbedingungen die wir hatten, war die Tour für uns absolut in Ordnung. Als wir um 15:30 Uhr wieder am Rim waren, spürten wir zwar das wir uns angestrengt hatten, aber wir waren nicht erschöpft und konnten die Wanderung wirklich genießen.

      Bei letzterm hat mir glaube ich auch geholfen, dass ich hier Erfahrungsberichte gelesen habe. Insbesondere den von Canyonrabitt, dadurch hatte ich eine positivere Einstellung zur Tour und natürlich waren wir perfekt ausgerüstet. :MG:

      Nachdem wir gesehen haben wie sich ein paar Mitwanderer, die zum Platteau Point gewandert sind, schon auf der Strecke zwischen Indian Gardens und dem 3-Mile-Resthouse hochgequält haben und wie unpassend ausgerüstet andere später im Aufstieg waren, kann ich allerdings schon verstehen, dass so nachdrücklich gewarnt wird.
      ------

      Grüße Michi
    • Ich habe eine Frage an all diejenigen, die den Hike bis zum Colorado gemacht haben: Wie habt ihr euch im Vorfeld vorbereitet was eure Fitness betrifft? Macht ihr sowieso regelmässig Sport oder habt ihr speziell auf diesen Hike trainiert? Wenn ja, wie habt ihr euch vorbereitet und wieviel vorher habt ihr begonnen?

      Der zweite Punkt, der mich interessiert ist: Wie war eure mentale Verfassung während des Aufstiegs, als es so richtig heiss und anstrengend wurde? Habt ihr einen "Geheimtipp" wie ihr euch selber wieder motivieren konntet? Wie seid ihr (vor allem die Frauen) mit der Hitze zurechtgekommen?

      Und die letzte Frage: Ich gehöre eher zu den hitzeempfindlicheren Personen. Würdet ihr mir beim Indian Garden zu einem längeren Aufenthalt raten, bis es schattiger wird? (Geplant ist: South Kaibab hinab, Bright Angel hinauf, im Mai, Start frühmorgens) Wie lange (schätzt ihr) dauert es, bis es dort etwas schattiger wird? Fragen über Fragen...Vielen Dank schon zum voraus für Eure Feedbacks.
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