Zion National Park, UT

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    • jolly schrieb:

      Wir haben sowohl Angel's Landing als auch den Observation Point erwandert.
      Ich stimme Sandra zu, landschaftlich gesehen bietet der OP schönere Ausblicke und Passagen durch die man läuft.
      Trotzdem gefällt mir persönlich in Summe Angel's Landing besser, weil ich das letzte Stück wo man über den schmalen Grat läuft einfach genial finde.
      An die Sicht vom Scott's Lookout im Einzeln kann ich mich auch nicht mehr entsinnen, wir sind sofort weiter maschiert um zum Engel-Landeplatz zu kommen.

      Gruß
      Eva

      Hallo,

      ich bin auch beide Trails mehrmals gegangen. Ich stimme der Einschätzung von Jolly voll zu.
      Der Hike zum Observation Point ist länger und hat etwas mehr Höhenmeter als der Angels Landing Trail. Bei Angels Landing darf man halt nicht Angst vor der Höhe haben, da das letzte Stück von Scott's Lookout etwas "ausgesetzt" ist. Solche Pasagen gibt es zum Observation Point nicht.

      Die Ausblicke sind vegleichbar (eindrucksvoll). Am OP ist man höher und kann auch Angels Landing von Oben sehen.
      Gruß aus München

      Rainer

    • Hallo,

      beide Touren sind wirklich klasse.

      Wer Höhenangst hat, für den könnte Angels Landing etwas haarig werden, bis Scots Lookout sollte es jeder schaffen - und ist bis dahin auch schon eine wunderschöne Wanderung mit einer perfekten Aussicht -, ab diesem Punkt wird`s dann etwas schwieriger, vor allem auch deswegen, weil einem immer wieder Hiker entgegenkommen.

      Der Weg zum Observation Point ist etwas anstrengender, aber auch abwechslungsreicher und im Gegensatz zu Angels Landing auch für Leute mit Höhenangst ohne Probleme zu bewältigen. Auf der Rücktour kann man gut die Wanderung zum Hidden Canyon einbauen - auch hier gibt es ein kurzes Stück zu bewältigen, wo Leute mit Höhenangst Probleme haben könnten, aber dort ist alles mit Ketten gesichert und es sollte machbar sein.

      Gruß

      Marc
    • ich würde mal so sagen: den Aufstieg zum Observation Point fand ich persönlich schöner als zu Angels Landing.. Allerdings ist das letzte Stück zu Angels Landing wirklich klasse, dort wo es sehr schmal wird. Die Plattform des Angels Landing hat auch was für sich. die Aussicht als solches ist hier allerdings besser da man mitten im Tal ist und nach allen Seiten schauen kann. So war mein Empfinden. Nichts desto trotz ist auch der Observation Point ein prickelnder Ausguck
    • Ich habe nur die Wanderung zu AL gemacht, kann also nicht szum OP sagen. Wie schon gesagt, das erste Stück ist ein Betonpfad, aber trotzdem bietet schöne Ausblicke. Ich persönlich fand das letzte "schmale" Stück bis zum "Landeplatz" nicht so probelmatisch, da es doch recht breit ist und auch Seile zum festhalten gibt. Nur wer wirklich Höhenangst hat, sollte das nicht machen.

      Der Ausblick vom Landeplatz ist aber wirklich wunderschön und gehört für mich zu meinen persönlichen Highlights, und ich bin nun schon wirklich einges gewandert. Wobei ich den Zion auch als tolles Wandergebiet empunden habe, leider finde ich zur Zeit keine Mitstreiter unter meinen Wanderfreunden :traen:
      Bye Dieter

    • Ich finde, die Frage kann man gar nicht beantworten. Beide Touren lohnen sich. Wenn man sich für eine entscheiden muss, kommt es drauf an, was für einen Anspruch und welche Vorlieben man hat. Angels Landing ist halt so eine "Event-Wanderung", wo gefühlt JEDER Zion-Besucher, der noch nicht mit Rollator unterwegs ist, mal rauf will. Bis auf den Grat und das Thema Höhenangst ist sie nicht weiter anspruchsvoll. Wer auch um des Wanderns Willen an sich wandert und nicht nur, um irgendwo anzukommen, wird mit dem Observation Point Trail mehr Spaß haben. Die Tour ist körperlich auf jeden Fall fordernder und der Weg abwechlungsreicher.
    • Der Weg zum Observation Point

      Ich habe einen alten Film ausgegraben der ein paar Eindrücke zeigt auf dem Weg rauf (und runter) beim Observation Point. Ich hab lediglich die Musik neu dazu gemacht. Nicht wundern. Das Filmchen ist aus dem letzten Jahrhundert :MG:
    • Ich hab beide Wanderungen an zwei Tagen hintereinander gemacht, erst OP und am zweiten Tag AL. Ich finde man kann das nicht wirklich vergleichen, beide haben extrem reizvolle Stellen. Ich wüsste nichtmals welche ich anstrengender fand, OP ist halt in der Mitte recht schlauchig wenn es teilweise steiler wird, bei Angels Landing ist es das Gesamtpaket was schlauchend ist iwie. Interessant im übrigen: Obwohl der Angels Landing Hike viel kürzer ist von den Meilen her dauert das ganze ungefähr genauso lang wie die Wanderung zum Observation Point. Müsste ich mich entscheiden ... wüsste ich ehrlich gesagt nicht genau für welche Wanderung mit dem Wissen was mich erwartet - ich fand beide unheimlich schön :!!

      Hier mal die Wanderung zum Observation Point...und hier die Wanderung hoch nach Angels Landing
    • Hallo an alle

      Werden diese Jahr mal den Zion angehen und haben uns trotz anstrengenderer Wanderung den Observation Point ausgeschaut. Was denkt Ihr muss ich so ca für diese Wanderung an Zeit einplanen? Ja ich weiss es kommt auf die Fitness und die Stops an...Ich bin kein Raser und Fit so im normalen Level...Freue mich auf Eure Antworten. Vorab schon mal vielen lieben Dank

      Kerstin
    • Du solltest mindestens einen halben Tag für den ca. 7,2 Meilen (13,1 km) langen Rundweg einplanen. An Höhenmeter sind ca. 670 m (Aufstieg) zu bewältigen, allerdings auf einer Strecke von ca. 5 km. Für jemanden mit normaler Kondition sollte das gut zu schaffen sein. Absolute Schwindelfreiheit wie bei Angels Landing ist auch nicht unbedingt erforderlich.
      Bye Dieter

    • Hallo schneeweiss

      Vielen lieben Dank für die Infos....das hilft mir prima weiter. Ich hab noch nach langem Suchen ne ungefähre Zeitangabe von 4-6 Std gefunden. Wir planen mal lieber 6 Std ein mit Foto und Guckstopps ein und lassen uns nicht hetzen. Angels Landing kommt für mich nicht wirklich in Frage wegen dem letzten Teilstück, bin im Urlaub mal schwer gestürzt und beide Füße gebrochen (ja doppelter Gips war klasse und schaute lustig aus) und seitdem nicht mehr bei schwierigeren Passagen so 100% sicher mit den Füßen unterwegs. Daher lieber keine so heftige Tour.

      LG

      Kerstin
    • viator schrieb:

      Absolute Schwindelfreiheit wie bei Angels Landing

      Das werde ich demnächst überprüfen.
      4.10. - 17.11.: Namibia
      Jänner/Februar 2019: Natürlich wieder Vegas, Baby
      Mai/Juni 2019: mal kurz nach Namibia, da war ich noch nie.
      August 2019: kurzer USA Trip mit Freunden. Männnerrunde, hoffentlich sieht uns keiner
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      Ich hab ein paar kleine Deals mit Namibia aufgemacht. Wer also Hotels/Lodges dort buchen will, kann sich gerne melden.
    • wernerw schrieb:

      Zitat von »schneeweiss«
      Absolute Schwindelfreiheit wie bei Angels Landing


      Das werde ich demnächst überprüfen.
      Also mich muß die Feuerwehr regelmäßig von der 3 Meter Apfelbaumleiter frei schneiden.

      Aber bei Angels Landing hatte ich null Probleme.
      Das ist einer der am besten gesichertsten Wege, die ich in all den Jahren in den Bergen gesehen habe.
      Das Gestein ist super griffig und die Stangen perfekt und fest im Boden .
      Alle Ketten sind gut verschweist.
      Die Übergänge und Aufstiege selten bis gar nicht als schwer zu bezeichnen.

      Der oftmals als Knackpunkt bezeichnette schmale Grad von ca 5 Meter länge ist super gesichert und bei richtiger Blickrichtung beim Überqueren total easy.

      Ein schöner Weg welcher bei angemessenem Wetter und ein wenig Konzentration bei Gegenverkehr total einfach zu gehen ist.
      Es wird immer das, was man daraus macht .
    • absolute Schwindelfreiheit ist ein typischer Begriff bei Beschreibung von Bergtouren, das empfindet jeder anders. Ich persönlich fand Angels Landing auch nicht schwierig. (mir hat es auch vor einer Woche nichts ausgemacht, eine 1,5 m lange, fußbreite Passage am Kofinas zu überwinden, bei der es ca. 200m abwärts ging, ohne jede Sicherung) Aber wenn jemand weiß, dass er Schwierigkeiten damit hat, sollte er Angels Landing nicht unbedingt machen, vor allem beim Abstieg schaut man ja doch mal ca. 400 m in die Tiefe. Vielleicht wäre der Begriff "keine Höhenangst" passender.
      Bye Dieter

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