Horseshoe Canyon in Canyonlands

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    • Hallo Manu,

      wir sind im September letzten Jahres im Horseshoe-Canyon gewesen und zwar von Hanksville aus.
      Gestartet sind wir wohl so gegen 7:30 Uhr, die Anfahrt ist unspektakulär, wenn man von den Dünen absieht, die vereinzelt zu sehen sind. Bei Wind würde ich die Strecke jedenfalls nicht fahren; es wird auch davor gewarnt.
      Der Abstieg in den Canyon ist steil, aber problemlos, an den Aufstieg wollten wir aber nicht denken. Der Hike durch den Canyon bis zur Great Gallery ist angenehm, führt er doch teilweise durch üppige Vegetation. Nicht zu unterschätzen ist der Treibsand, mit dem unsere blonde Anja Bekanntschaft gemacht hat.
      Wir haben unseren Lunch an der Great Gallery eingenommen und sind dann wieder zurück. Da es an diesem Tag extrem heiss war, ist der Aufstieg eine ziemliche Tortur gewesen. Außerdem wurde unsere dunkle Anja von sämtlichen Mücken des Canyons angefallen.....
      Endlich oben angekommen, wollten wir erst nur noch nach Hause, haben uns dann aber entschieden weiter zum Crocodile Rock zu fahren.

      Den Horseshoe Canyon in einem halben Tag zu machen, kann ich mir nicht vorstellen. Wäre auch echt schade, denn der Weg bis zur Gallery ist wirklich sehenswert und man benötigt viele Fotostops.

      Wenn man früher startet als wir, könnte ich mir vorstellen, dass man noch bis Green River und zum sunset an den Chrystal Geyser kommt.
      Soviel ich weiß, hat Anja die Tour in 2011 von Escalante nach Moab gemacht. Aber Du kennst sie, die jogged den Aufstieg ja hoch, wo wir Stunden für brauchen.....
      Reisebericht 2017 ist online
      Grüssle
      Gabymarie
      ~~~~~~~~~
    • Raven schrieb:


      Man muß ja schon über 30 Meilen one-way unpaved fahren, und wenn du dann doch die Wanderung von fast 8 Meilen rechnest, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß man das in einem guten halben Tag schafft. :nw:


      Aber die "8 Meilen" können bestenfalls hin und zurück zusammen kommen. Ein halber Tag ist schon knapp, aber die Fahrt auf der CR 1010 ist normalerweise einfach oder garnicht möglich. Für den einfachen Weg vom Trailhead zur Great Gallery habe ich vielleicht etwas länger als 2 Stunden gebraucht. Zurück etwas länger, weil ich am Aufstieg vorbei gelaufen bin - es ging so schnell, dass ich nicht damit gerechnete hatte schon zurück zu sein :gg: Also je nachdem, wann man startet, hat man aber noch einen relativ langen "Resttag" für andere Unternehmungen.
      Gruß aus München

      Rainer

    • Vielen Dank für eure Antworten, das hilft mir schon weiter. ;;NiCKi;:
      Ich werden das Nachmittagsprogramm als Option aussuchen - wenn es klappt ist es schön, wenn nicht, war es der Horse Shoe Canyon ja dann wert.

      raigro schrieb:

      die Fahrt auf der CR 1010 ist normalerweise einfach oder garnicht möglich
      Ab wo sieht man, ob es geht oder nicht? Gleich zu Beginn, oder erst auf halber Strecke?
      Liebe Grüße
      Manu
    • manu schrieb:


      raigro schrieb:

      die Fahrt auf der CR 1010 ist normalerweise einfach oder garnicht möglich
      Ab wo sieht man, ob es geht oder nicht? Gleich zu Beginn, oder erst auf halber Strecke?


      Die CR 1010 ist nach starkem Regen (wie viele Offroads) unpassierbar. Ja, man sieht es am Anfang der Strecke, ich habe auch schon ein Warnschild dort stehen sehen.
      Gruß aus München

      Rainer

    • manu schrieb:

      An die, die diesen Trail schon gelaufen sind:
      Wieviel Zeit sollte man ab Beginn des TH und retour inkl. Fotostops einplanen? Ich habe was von einem guten halben Tag inkl. An-/Abreise, aber auch 5-6 h reine Wanderzeit gefunden. Da ist nicht wirklich ganz identisch.
      Schafft man dann noch die Chrystal Geysers oder ist das zuviel an einem Tag?


      Hier ein Auszug aus meinem Reisebericht:

      Nach einer zweistündiger Fahrt von Green River aus, erreichten wir den Trailhead vom Horseshoe Canyon.



      Zuerst geht es auf einer ehemaligen Jeep-Road, die 1920 von der Phillips Petroleum Company gebaut wurde, 1,3 Meilen ganz nach unten in den Canyon.



      Im GPS hatten wir einen Dino Tapser abgespeichert



      und uns anfangs dämlich gesucht, da wir ihn nicht direkt am Weg vermutet hätten. Dabei ist er sogar mit einem Steinkreis kenntlich gemacht .



      Aber bei der Dino Tapser Suche sind wir ohnehin meist erfolglos.

      Der Weg wird nach unten immer tiefsandiger und endlich in der breiten Wash angekommen,



      bleibt es anfangs auch so. Zu den ersten Felszeichnungen führt ein ausgetretener Pfad auf der linken Seite durchs Gestrüpp



      bis zu den Pictographs.



      Direkt auf der anderen Seite vom Canyon befindet sich die 2. Galerie, die ein kleiner Kunstkenner begutachtete.





      Immer schön im schattigen Bereich dem Creek folgend,



      gingen wir erst einmal an der 3. Galerie vorbei, direkt weiter zur Great Gallery, die man nach insgesamt 3,7 Meilen erreicht.





      Wir dachten zuerst, wir wären da ganz alleine, doch unter den Bäumen



      hatte sich ein Volunteer niedergelassen, der täglich zwei Stunden hinunter wandert, von 9:00 - 16:30 Uhr die Besucher zählt, auf die Pictographs aufpasst und anschließend wieder zwei Stunden hoch zu seinem Biwak oberhalb vom Parkplatz läuft. Respekt vor diesem Mann!

      Wir waren die ersten Besucher an dem Tag und ich bekam gleich Pictographs-Einzelunterricht. Wenig bewandert in dieser Materie, erfuhr ich von den einzelnen Stilrichtungen, in diesem Fall der Barrier Style, von den Farben und und und ... Der Volunteer war froh, dass er jemand zum Quatschen hatte und mir schwirrte bald der Kopf.

      Die große Figur ist der Holy Ghost



      und beim König wurde sogar blaue Farbe für die Verzierungen verwendet. Hmmm ... waren das damals etwa gar keine Indianer, sondern Bayern ?



      Ihr seht schon, die Hitze und der Einzelunterricht regten meine Phantasie an ;) :gg: .

      Wir verabschiedeten uns vom Volunteer und gingen zur Galerie im riesigen Alkoven.







      Mittlerweile schützt eine Absperrung und ein Felssturz die Pictographs, doch damals kritzelten die Straßenbauarbeiter an der Wand herum.

      Schäm dich, Albert Weber!





      Das war der heißeste Tag im April und da machte der tiefsandige Rückweg richtig Laune .



      Der Volunteer wies mich zuvor noch auf einen weiteren Dino-Tapser auf dem Weg hin, den wir übersehen hatten.



      Was liefen die Viecher damals auch über den frisch betonierten Weg ;) .

      Wir waren insgesamt 4 Stunden hin und zurück unterwegs. Anschließend waren es wieder zwei Stunden zurück bis Green River.

      Man kann auf dem Rückweg noch den Chaffin Ranch Geysir besuchen und später noch den Crystal Geysir.

      LG

      Ilona
      Liebe Grüße

      Ilona



      "Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat." (Erich Kästner)


    • Liebe Grüße

      Ilona



      "Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat." (Erich Kästner)


    • oder die längere Anfahrt über die zum Großteil asphaltierte Strecke:

      Liebe Grüße

      Ilona



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