Zion NP Observation Point

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    • Zion NP Observation Point

      Möchte hier noch den schwierigen, aber schönen und interessanten Trail zum Observ. Point vorstellen!
      Überhaupt wird der Zion NP oft etwas mißachtet, dabei gibt es hier schöne Trails!
      Auch im zentralen Teil des NP!
      Der Trail zum 0P beginnt an der Shuttle Haltestelle "Weeping Rock". Und man sollte nicht zu große Höhenangst haben und über ein wenig Kondition verfügen! Hin und zurück muß man bei ca. 12 Km Weg undgefähr 5 Stunden rechnen!
      Der Weg führt im Zick-Zack den Berghang hoch (siehe Foto!)! In der Hälfte des Berges geht der Trail zum Hidden Canyon ab (diese Trail bei Höhenangst meiden!)
      Durch den Echo-Canyon (schöne, enge Schlucht) geht es immer weite nach oben!
      Ist man nach etlichen Serpentinen dann oben angekommen, bietet sich ein grandioser Blick über das Tal des Virgin River! Teilweise kann man bis Spingdale sehen!
      Wem Angels Landing zu kritisch ist, wegen steilen, engen Passagen, hat hier eine gute Alternative!
      Gruß Matze
    • Ich habe ja bisher nur den Hiden Canyon gemacht. Observarion Point kommt dieses Jahr. Aber ich würde wohl den Observation Point als erstes machen, da vormittags der gesamte Teil mit Aufstieg im Schatten liegt. Auf dem Rückweg dann den Hidden Canyon, denn die Sonne kommt ja nicht so schnell über den Cable Mountain.

      Im Hidden Canyon auch unbedingt zum Freestanding Arch weitergehen, der ist echt klasse.


      Greetz,

      Yvonne
    • Hi Yvonne!

      Wir sind den trail zum Observation Point schon gewandert. Sind recht früh am Morgen gestartet, hatten aber trotzdem die Serpentinen in voller Sonne, war ja auch im August. Es ist eine wirklich tolle und nicht schwierige Wanderung. Denke, dass wir so 6-7 Std. unterwegs waren, da mein Mann ja viel Zeit fürs Fotografieren benötigt. :MG: Leider sind wir dann den Echo Canyon nur noch einen kleinen Stück reingelaufen, waren einfach zu faul und hatten genug. Haben wir aber hinterher doch bereut. Wird sicherlich eines Tages nachgeholt.


      Gruss
      nirschi
      Gruss
      nirschi
      ;ws108;

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      I have a dream

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      visit hikeamerica.de/
    • So, wir sind heute den Trail zum Hidden Canyon bis zum Freestanding Arch und anschließend hoch zum Oberservation Point gegangen. Gestartet sind wir um 8:45 Uhr an der Haltestelle Weeping Rock. Am Freestanding Arch im Hidden Canyon waren wir um ca. 10:15 Uhr. Zurück an der Gabelung, wo es dann zum Observation Point geht, waren wir um 11 Uhr. Oben am Observation Point sind wir um 13:15 Uhr und haben uns dort bis 14 Uhr aufgehalten. Zurück an der Haltestelle Weeping Rock waren wir um kurz vor 16 Uhr.
      Insgesamt kann man sagen, dass es eine ausgesprochen abwechslungsreiche, aber auch anstrengende Tour ist. Über ein wenig Kondition sollte man schon verfügen, denn insgesamt sind es rund 900 Höhenmeter, welche man insgesamt bewältigt. Die obigen Zeiten beinhalten zahlreiche Fotostopps mit Stativaufbau usw. Die Tour würde ich jederzeit wieder machen, denn sowohl der Hidden Canyon als auch der Observation Point entschädigen mehrfach für die Anstrengungen.
    • Bin über den Trail zum Observation Point "gestolpert" - gerade eben hier im Forum und in real life während des Urlaubs letztes Jahr.

      Wenn Ihr wünscht, kann ich gerne ein paar Bilder von der Wanderung einstellen, hier im Threat sind ja leider keine (mehr?) vorhanden. Wär ja schade, wenn hier die Bilder fehlen, ich fand diese Wanderung wirklich große Klasse.
    • Wie versprochen auf vielfachen ;) Wunsch die Bilder und eine kurze Beschreibung der Wanderung.

      Sind jetzt doch einige Bilder geworden, ich hoffe, das ist kein Problem.


      Wir hatten leider nur eine Übernachtung am Park (in Springdale). Am Vortag waren wir am Riverside Walk und an allen drei Emerald Pools. Für den heutigen Tag (9.6.2009) wollten wir vor der Weiterfahrt entweder zu Angel's Landing oder zum Observation Point. Da es an diesem Tag sehr nach Regen aussah, entschieden wir uns für den Observation Point.

      Wir kamen erst ziemlich spät los. Gegen 8.15 waren wir an der Shuttle-Haltestelle vor dem Hotel in Springdale. Dort warteten wir über eine halbe Stunde bis das blöde Shuttle kam. Ärgerlich, dieser Zeitverlust. :wut1:

      Da wir ja im Park den Bus wechseln mussten, waren wir erst gegen 9.45 am Trailhead (Haltestelle Weeping Rock). Wir hatten vorher im Visitor Center wegen des Wetters nachgefragt. Dort meinte man, zum Observation Point könne man schon gehen, von Angel's Landing würden sie uns bei Regen eher abraten.

      Noch regnete es nicht, aber es war bewölkt und nicht sehr warm, wenn ich mich richtig erinnere so um die 20 Grad. Aufgrund des Wetters sind wir den Weg ziemlich schnell hoch und wieder runter, wir wollten möglichst nicht in den Regen geraten. Da es nicht so heiß war, konnten wir natürlich auch etwas schneller wandern. Insgesamt haben wir für die Wanderung gut 3,5 Stunden gebraucht und damit deutlich weniger als die eigentlich veranschlagten 5 Stunden. Zur Nachahmung bei Sonnenschein und höheren Temperaturen nicht empfohlen. :neinnein: Da sollte man sich wirklich mehr Zeit nehmen.

      Am Anfang geht es sehr steil nach oben. Laut Parkzeitung beträgt die Strecke hin und zurück 12,9 km, der Höhenunterschied ist 655 Meter. Veranschlagt sind wie gesagt 5 Stunden.


      Sieht steil aus. Und das ist nur der Anfang!

      Als wir gerade losgingen, rannten zwei Amerikanerinnen vorbei und joggten den Trail hoch. Die spinnen, die Amerikanerinnen. :pipa:

      Der Weg ist vor allem am Anfang sehr steil und schlängelt sich über etliche Serpentinen den Berg hoch. Nach ca. einer knappen halben Stunde hatten wir das steilste Stück hinter uns.


      Ein Blick zurück auf die Serpentinen.


      Noch einmal mit Zoom. Hier sieht man die Stelle, wo rechts der Weg zum Hidden Canyon abzweigt.

      Ungefähr 10 Minuten später kamen wir zu der Stelle, wo man durch eine kleine Schlucht zwischen den bergen hindurch auf die andere Seite der Berge kommt. Der Weg geht an der Schlucht entlang, links geht es richtig steil runter.





      Am Ende der Schlucht befindet sich auch ein klitzekleiner Slotcanyon.


      Vor dem Mini-Slotcanyon steht gerade irgendein anderer Wanderer. Der Weg geht links am Slotcanyon vorbei. Bei einer flash flood möchte ich her nicht unterwegs sein.


      Hier der Slot aus der Nähe.

      Direkt danach läuft man durch diese Engstelle, danach hat man die andere Seite der Berge erreicht.



      Hier schaut's schon ganz anders aus. Mehr weiss-grau als rot.






      Blick zurück Richtung Tal des Virgin River.

      Dieses Stück des Weges wies kaum eine Steigung auf, fast schon flach. Doch nun kommt noch einmal eine Steigung, ziemlich steil, aber nicht so steil wie das Stück ganz am Anfang. Am Ende der Steigung kamen uns die beiden joggenden Amerikanerinnen von vorhin entgegen und joggten nun den Weg wieder runter. :pipa:


      Hier habe ich den Weg hinunterfotografiert.

      Eine gute halbe Stunde später hatten wir das schlimmste hinter uns. Der Weg wurde zunächst deutlich flacher und es gab nun kaum mehr Höhenunterschiede. Man lief dann am Rande eines bzw. auf einem Hochplateau entlang. Es war aber noch ein Stückchen bis zum Observation Point.


      Da wo der Pfeil ist wollen wir hin.


      Am Weg waren überall blühende Kakteen. Sehr schön.

      Schließlich erreichten wir den Observation Point. Die Aussicht von hier oben war großartig. Ich könnte hier dutzende tolle Bilder in alle Richtungen zeigen, aber ich beschränke mich auf einige wenige.


      Noch war es trocken, aber in der Ferne sieht schon den Regen näherkommen.


      Der Observation Point liegt ziemlich hoch, von hier kann man sogar von oben auf Angel's Landing herabsehen.


      Noch ein kleines Panoramabild, auch wenn das großartige Panorama in so einem Bild bestenfalls ansatzweise rüberkommt.

      Leider wurde es immer diesiger und der Regen kam immer näher. War aber interessant zu beobachten, sieht man selten wie der Regen Meter für Meter näherkommt.


      Unten sieht man die Gebäude im Park und recht unten noch einmal Angel's Landing.

      Nach ca. einer viertel Stunde machten wir uns auf den Rückweg. Wir wären gerne noch etwas geblieben, aber Ihr wisst schon, der nahende Regen.


      Hier noch ein nettes Kaktusbild mit Berg im Hintergrund.


      Und noch einmal ein Panoramabild.

      Auf dem Rückweg sind wir stellenweise fast gerannt, (naja, nicht ganz, wir sind halt sehr schnell gegangen) aber kurz vor der Schlucht erwischte uns der Regen. Zwar nicht gerade ein Sturzregen, aber nass genug.

      Zwischen 13.15 und 13.30 Uhr waren wir dann wieder am Trailhead.


      Fazit: Eine tolle Wanderung, sehr abwechslungsreich und die Aussicht ist einfach nur traumhaft. Selbst bei "schlechtem" Wetter.
    • Schade, hattest wohl bei der Wanderung nicht gerade ideales Fotowetter. Wirkt alles grau in grau. Der Hike ist bei schönem Wetter das reinste Farbspiel. Kann den Trail auch nur empfehlen.
      Allerdings sollte man schon über eine gewisses Grundmaß an Kondition verfügen.
    • Wir sind den Trail letzten Freitag gelaufen. Fanden ihn ganz fantastisch. Wegen der Bauarbeiten fragte ich vorher im VC nach und bekam grünes Licht. Sie hatten ja auf der HP auch angekündigt den Trail, sofern möglich, an den Wochenenden freizugeben. Konnte unterwegs dann kaum mal eine Stelle erkennen wo offenkundig etwas gemacht wird am Weg. Egal.

      Wir fanden es übrigens auch ziemlich anstrengend, zumal die Sonne brannte bei ca. 35 Grad. Wir sind gegen 10 Uhr morgens losgelaufen, nächstes Mal würden wir 2 Stunden früher starten.
      Viele Grüße, Patrick
    • Hallo :wink4:

      Ich war nun schon 8 mal durch den Zion NP gefahren und habe den Observations Trail immer ausgelassen.
      Zum einen weil ich immer wieder von Passagen gelesen hatte in denen beschrieben wurde, dass äußerste Vorsicht geboten wird und diese für nicht Schwindel freie Personen nicht geeignet sind.
      Da ich zwar nicht unbedingt Probleme mit der Höhe an sich habe sondern oft eher wackelig auf den Beinen unterwegs bin und dann bei schmaleren Passagen ein mulmiges Gefühl auf kommt weil ich dann Angst bekomme mich nicht festhalten und wegrutschen zu können, fiel der Trail eben immer aus.
      Im letzten Dezember hatte ich allerdings mal wieder ein gutes Gefühl und entschloss mich zu dieser Wanderung.

      Es waren an diesem Morgen minus 11 Grad und auf dem Trail lag noch genügend Schnee vom Schneefall 2 Tage zuvor.
      Der kühlen Temperatur, dem Schnee auf dem Weg und der Reisezeit Dezember geschuldet waren nur einige vereinzelte Personen an diesem Tag auf dem Trail unterwegs.
      Am Ziel dem Observations Point war ich eine Stunde ganz allein mit der tollen Aussicht.

      Hier würde ich dann noch mal ein paar Winterfotos zeigen.

      Wie schon geschrieben, der Parkplatz recht leer.
      Das kennt man in den wärmeren Monaten anders.



      Ein großer Teil des Trails ich schätze auf 2/3 lag im Schatten.
      Nicht so schön für die Aussicht und Fotos aber definitiv besser zu laufen als wenn im Sommer die Sonne voll drauf knallt .







      Überrascht hat mich der Weg an sich.
      Bis auf 2-3 Passagen wo man etwas besser auf den schmalen Weg achten muss empfand ich diesen recht gut zu gehen und ich hätte bei einem mullmigen Gefühl oder Gleichgewichtsprobleme stehst irgendwo halt bekommen.
      Natürlich muss man im Winter aufpassen nicht zu weit zum Abgrund zu treten, da man den Weg dort ja nur erahnen kann. Da ist der Sommer Vorteil hafter.



      Die kurzen Passagen durch die Canyons fand ich sehr schön.







      Im oberen Drittel zeigte sich dann die Sonne.
      Obwohl ich bekanntlich nicht so der Schnee Liebhaber bin, fand ich den Kontrast zwischen dem tollen blauen Himmel, dem hier oben gelben Gestein und dem reinen weißen Schnee sehr schön.








      Hier im oberen Bereich des Trails war der Schnee teils geschmolzen und in der Nacht wieder gefroren.
      Auch auf den Felsen gab es immer wieder Passagen welche eine leichte Eisschicht hatten. Auch wenn ich hoch zu nur mit Wanderstiefel unterwegs war, ich würde jedem Spikes empfehlen.
      Auf dem Rückweg habe ich meine Spikes dann angelegt.

      Spikes









      Das etwa 300 Meter lange Teilstück auf dem Plateau passt ja überhaupt nicht zum Rest des Trail.
      Hier im Winter hatte es zumindest recht tiefen Schnee.



      Nach 2 Stunden und 40 Minuten hatte ich den Observations Point erreicht. Aktuell bin ich eher Konditionsschwach und müsste wohl wie bei einer Everest Besteigung 3 Zwischenlager einlegen. :gg:
      Leider war die Sicht trotz der reinen Winterluft nicht so klar. Wie zu erwarten blickte ich gegen die Sonne.
      Dennoch ein toller Überblick über den Canyon und rechter Hand Angels Landing.





      Da ich im Dezember 2 Jahre zuvor den Angels Landing bestiegen habe kann ich folgende Aussage für mich treffen.
      Beide Wanderungen sind schön.
      Müsste ich aber zwischen beiden wählen oder soll ich einen der beiden Trails empfehlen, dann würde ich immer Angels Landing den Vortritt geben.
      Angels Landing ist spektakulärer, spannender und vielseitiger/abwechslungsreicher.
      Auch die Aussicht würde ich als schöner bezeichnen, da man in den Canyon aber auch zum Observations Point blicken kann.
      Es wird immer das, was man daraus macht .

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Haiko ()

    • Cool, ich erinnere mich noch an Deinen Live-Bericht =) .

      Solche Ergänzungen von einem bestehenden Thread finde ich hilfreich, weil sich Menschen, die überlegen, ob sie sich die Tour zutrauen, so eine Entscheidungshilfe bekommen :!!
      Herzliche Grüße
      Michelle
    • Haiko schrieb:

      nicht Schindel freie Personen nicht geeignet sind.

      Dann kann ich da ja lang, SChindelftrei bin ich seid der Geburt. ;haha_

      Haiko schrieb:

      Das kennt man in den wärmeren Monaten anders.

      Stimmt, dann ist da gar kein Auto, denn dann ist Shuttleverkehr aktiv. :gg:

      Hoch kommt dort recht easy, ist ja alles fester Fels, das läuft sich prima und breit ist der Weg auch noch.
      Gruß
      Ulrich

      Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
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    • Danke, Haiko für die tollen Winterimpressionen von diesem wunderschönen Hike. Die Felsen mit dem Schnee und der klare blaue Himmel dazu, das hat etwas!

      Ich finde das recht ordentlich, in weniger als drei Stunden durch den Schnee da hoch zu gehen. So schlecht kann es um Deine Kondition nicht stehen.

      Ich finde das letzte Stück vor dem Plateau recht schmal und abschüssig. Wenn es da noch vereist ist, ist es da sicher nicht ohne.

      Und wie schön, dass es da so leer ist!

      Liebe Grüße

      Bettina
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