California Cuisine 2018 - From L.A. to the City of the Bay

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    • malenz schrieb:

      2 Fragen hab ich noch : wie schmeckt japanische Meeresschnecke bzw. wie ist die konsistenz ? Warum sind die Erdbeeren weiss?

      An die japanische Meeresschnecke kann ich mich gar nicht recht erinnern. Nichts außergewöhnliches. Die Konsistenz war jedenfalls weich.

      Weiße Erdbeeren noch nie gesehen? Nennt sich Ananas-Erdbeere
    • Bin gerade auf der Suche nach einem guten Sous Vide Kochbuch, da bin ich auf dieses hier gestoßen.
      Ist das DIESER Thomas Keller?

      Übrigens gibt es weiße Erdbeeren auch in europäischen Gärten. Reif natürlich ! Hat meine Tante. Ich fand sie schmecken nicht so säurelastig aber mit feiner Süße. Aber ob es nach Ananas schmeckte? Hm...
    • MacClaus schrieb:

      Vorbei ist es mit der kalifornischen Lässigkeit, hier gilt ein strenger Dress Code. Ohne Jacket brauche ich erst gar nicht eintreten.
      Wie, war das bei den anderen Restaurants nicht der Fall? Das wundert mich jetzt.
      Also black tie und no brown after six? ;)

      MacClaus schrieb:

      Wie in den meisten amerikanischen 3 Sterne-Restaurants gibt es nur ein Menü zur Auswahl, hier zusätzlich in einer vegetarischen Variante.
      Na, wie ich Text und Fotos entnehme, hattest Du diese Variante nicht ...
      Würde mich mal interessieren, mit welchen Speisen und Zutaten das zubereitet würde.

      MacClaus schrieb:

      Ambiente: 6
      Oha, das ist dann wohl nicht so gut gewesen. Warum?
      Liebe Grüße
      Anne

      ... nach der Reise ist vor der Reise ;)



    • @Anne05

      Wie das vegetarische Menü zubereitet wurde, weiß ich nicht. Ich habe jedenfalls keins auf der Anrichte gesehen.

      Die eher durchschnittliche Note für das Ambiente erklärt sich dadurch, dass ich ja nicht im Speisesaal, sondern vor der Küche saß. Der Platz war ein bisschen beengt. Wenn ich im Speisesaal gesessen wäre, dann hätte es auch max. eine 7/10 gegeben. Auf Grund der engen Räumlichkeiten ist die Bestuhlung der Privatsphäre nicht förderlich.

      „Jacket-Zwang“ hatte ich nur in drei Restaurants, u.a. in der French Laundry. Alle anderen Restaurants hatten einen sehr lockeren Dress Code, so lange man nicht in Shorts erscheint.
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      MacClaus schrieb:

      lles hat Stil und Klasse, aber allgemein ist Healdsburg auch teuer. Ein kleines Softeis kostet 6$
      da kann mein Mann mithalten ;haha_ und das in einer Ecke Malibus ohne Stil und Klasse 7,50 Dollar für ein organic ice

      MacClaus schrieb:

      Andalusien im Frühjahr 2019 mache ich wieder Back-to-the Roots, dass heißt es wird fast nichts im Voraus gebucht.
      na da sind wir schon auf die Entdeckungen gespannt :!!
      :r4w:
      carpe diem
      reiseliesels seite
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      California Cuisine 2018 – 15. Tag, Teil 1


      Weinprobe, Teil 2
      Auf der Fahrt zum zweiten Private Wine Tasting komme ich durch St. Helena. Sehenswert ist das Richie Block Building, ein viktorianisches Gebäude aus dem Jahr 1892. Nächster Halt ist am Weingut Castello di Amorosa. Eine toskanische Burg aus dem 12. Jahrhundert in Kalifornien? Ja, aber es ist nur eine Kopie einer Burg, die 2007 gebaut wurde. Castello di Amorosa hat mehrere Wehrtürme, eine Kapelle, eine Kirche und sogar einen Burggraben. Haley hat von einem Besuch abgeraten. Es ist nur eine Touristenfalle und ich könnte das Geld auch gleich zum Fenster rausschmeißen. Ich halte mich dort nur für ein paar Fotos auf und fahre weiter ins Dry Creek Valley.

      HDR subtil ;)





      Ein lustiges Fotomotiv befindet sich auf der Soda Rock Winery, die Metallskulptur „Lord Snort“ eines galoppierenden mechanischen Wildschweins. Das massive 12 Tonnen schwere Kunstwerk wurde Bildhauer Bryan Tedrick aus neuem und recyceltem Stahl gebaut. Auf dem jährlichen Burning Man Festival in Nevada war es Ende August 2016 zu sehen, bevor es seinen Platz auf dem Weingut fand.




      Heute besuche ich das kleine Weingut Reeves. Das Weingut gibt es erst sechs Jahre und liegt abgelegen auf einem Hügel im Dry Creek Valley. Ich komme alleine zum Private Tasting. John bringt zuerst einen 2017er Riesling aus dem Mendocino County. Ganz okay, ich bin aber kein Freund von Weißwein. Zwei Pinot Noirs folgen, die meinen Geschmack schon eher treffen. Nach einen 2016er Sonoma County Red Blend bringt John einen 2015er Mount Terraces Cabernet Sauvignon. Wow, dieser Rotwein, angebaut auf dem Moon Mountain, schmeckt elegant, fruchtig nach Brombeeren mit einem wunderbaren Finish. Warum schmeckt ausgerechnet der teuerste Wein am besten? Egal, ich nehme eine Flasche mit. Entlang der West Dry Creek Road gibt es unzählige schöne Motive, eine der schönsten Back Roads im Sonoma County.






      Ich fahre über Lake Sonoma nach St. Helena. Ich lege einen Stopp bei Gott’s Roadside ein. Gestern Abend gab es Kaviar, heute gibt es einen California Burger. Das Egg Bun ist belegt mit einem Patty von der Niman Ranch, Spiegelei, Swiss Cheese, Zoe's Bacon, Rucola, Balsamico-Zwiebeln und Mayo. Der Burger ist lecker. Zwar nicht so gut wie der Office Burger in Culver City, aber allemal besser als Five Guys, In-N-Out Burger und wie diese Burger-Ketten sonst noch alle heißen. Außer in St. Helena gibt es Gott’s Roadside noch in Napa, Marin, Palo Alto, Walnut Creek und zwei Mal in San Francisco. Nachmittags ist wieder T-Shirt Wetter angesagt, das Thermometer klettert auf 22 Grad.






      ...to be continued
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      California Cuisine 2018 – 15. Tag, Teil 2





      HALL
      Am Spätnachmittag mache ich noch eine Weinprobe. Mit einer 150-jährigen Geschichte zählt HALL Wines zu den bekanntesten Weingüter im Napa Valley. Das Gebäude alleine ist schon sehr imposant. Die Skulptur „Bunny Foo Foo“ auf dem Gelände ist ein witziges Fotomotiv. Ein über zehn Meter hoher Hase, gefertigt aus poliertem Edelstahl. Zu Halloween ist der Hase mit einer Mütze dekoriert. Auch die Skulpturen im Garten sind nette Fotomotive.




      Der Tasting Room ist in dunklen Farbtöne eingerichtet. Es gibt fünf Weine zum probieren, darunter die hoch bewerteten Cabernets Jack’s Masterpiece und Kathryn Hall, beide Jahrgang 2014. Ich schmecke sofort den Unterschied zwischen den Cabs von Copain und Reeve. Beide Cabs haben sind fruchtig, erdig mit einem wunderbaren Finish. Preislich aber auch eine andere Liga, die Rotweine kosten zwischen 135 und 145 $. Als die Bathrooms betrete, werde ich von einem knalligen Rot geblendet. Das ist echt Porno, außer Lampen und Spiegel ist alles in rot Farben.













      Bistro
      Ich habe für heute Abend einige Restaurants auf meiner Liste stehen. Auberge du Soleil, Bottega, Bouchon oder Charter Oak? Ich habe keine Lust mehr noch mit dem Auto zu fahren und bleibe lieber in Yountville. Thomas Keller besitzt neben der French Laundry noch drei weitere Lokalitäten in Yountville. Da wären das Casual-Dining-Restaurant Ad Hoc, die Bouchon Bakery und das Bistro Bouchon.

      Ich laufe zum Bistro und frage, ob es noch ein freies Plätzchen gibt. Ich habe Glück, ein Tisch auf der Terrasse ist noch frei. Die Inneneinrichtung bedient das Klischee eines französischen Bistros, da fühle ich mich auf der Terrasse auch wohler. Zum Einstieg ein „Port of Call“ – Bual Madeira • Magellan Gin • Aperol • Fresh Lemon • Yellow Chartreuse. Dank Heizstrahler kann ich im T-Shirt noch draußen sitzen. Das Baguette ist kross und die Butter in bester Konsistenz. Die Suppe schmeckt wie eine französische Zwiebelsuppe schmecken muss. Das Hähnchen ist ebenfalls sehr lecker, außen kross und innen saftig. Das Dessert ist einfallslos, aber insgesamt finde ich die Küche recht gut.






      BOUCHON (1 Michelin Stern)
      Dinner: 7,5
      Service: 7
      Ambiente: 7


      ...to be continued
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      California Cuisine 2018 – 16. Tag, Teil 1





      Fire in the Sky
      Rosa Wölkchen liegen über Yountville. Es ist richtig chillig, mehr als 6 Grad dürfte es nicht sein. An unterschiedlichen Plätzen im Ort starten die Heißluftballons zum Rundflug über das Napa Valley. Gegenüber der Bouchon Bakery starten heute vier Ballons, aber nichts auf dieser Welt würde mich dazu bringen in eine Ballongondel einzusteigen. Ich beobachte den Start lieber vom Boden aus. Bereits gestern habe ich die Ballons gesehen, heute fotografiere ich sie. Hier zeigt sich, dass es sich lohnt zwei Bodies dabei haben. Ich fotografiere abwechselnd mit dem Standard- und Teleobjektiv. Die Auflösung und Schärfe der D850 beeindruckt mich immer wieder, auch wenn das Rauschverhalten bei weitem nicht so gut ist, wie von der D5. Auch nördlich von der Bakery befindet sich ein Startpunkt, hier sogar auf dem Bahngleis. Nachdem ich in einer halben Stunde über 200 Bilder verschossen habe, gibt es endlich eine Kaffee zum aufwärmen und ein Cinnamon Apple Danish für den kleinen Hunger.



























      Das Schloss
      Ich fahre weiter zu Domaine Carneros. Das Weingut wurde 1987 vom französischen Champagner-Produzenten Taittinger gegründet. Champagner, Chardonnay und Pinot Noir werden hier angebaut. Das herrschaftliche Anwesen sieht aus wie ein kleines französisches Schloss. Ich bestelle das Grand Tasting ($76) mit zwei Chardonnay und zwei Pinot Noir. Der 2014er Chardonnay Le Rêve ist hervorragend, fruchtig mit einem perligen Finish. Tipp: Direkt gegenüber Domaine Carneros liegt die di Rosa Gallery, ein schönes Motiv in der Abenddämmerung.











      American Diner
      Auf dem Weg nach Petaluma halte am Diner Boxcar Fried Chicken, ehemals Fremont Diner. Das klapprige Holzgebäude bekam einen neuen Farbanstrich und der verrostete Truck steht immer noch davor. Kulinarische Leckereien gibt es hier nicht. Ich bestelle ein Nashville Hot Chicken und zum hinunterspülen eine Cola. Auch wenn ich das Fremont Diner vermisse, das Boxcar ist einen Fast-Food-Stopp wert.





      ...to be continued w/ Petaluma, Silverado Trail
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      MacClaus schrieb:

      aber nichts auf dieser Welt würde mich dazu bringen in eine Ballongondel einzusteigen
      Du kannst es nicht sehen...aber ich schüttele gerade meinen Kopf.
      Ich habe Flugangst. Aber Ballonfahren ist einmalig, unbeschreiblich und genial !
      Und doch scheinst Du gefesselt gewesen zu sein. So viele Bilder von einem Ereignis! Sonst bist Du so sparsam mit Deinen Fotos ;)
      Was ist der Grund für Deine Aussage?

      Ansonsten bin ich begeistert wenn Du das Essen einer Bretterbude so fantastisch darstellst!

      Lese gerade ein Kochbuch und stelle mir vor, dass da Einiges was dort beschrieben wird, Grundlage der vielen ausgefallenen Speisen, die Du uns hier zeigst.
      (sorry, meine Kommasetzung ist grauenvoll - ich weiß)
      Also das "Koch"-Buch heißt "Kochen für Angeber". Kein traditionelles Kochbuch. Es macht einfach Laune zu lesen, was Könner so mit Lebensmitteln machen. Und Du lieferst die Bilder dazu.
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      muhtsch schrieb:

      Du kannst es nicht sehen...aber ich schüttele gerade meinen Kopf.Ich habe Flugangst. Aber Ballonfahren ist einmalig, unbeschreiblich und genial !
      Und doch scheinst Du gefesselt gewesen zu sein. So viele Bilder von einem Ereignis! Sonst bist Du so sparsam mit Deinen Fotos ;)
      Was ist der Grund für Deine Aussage?

      Sparsam mit Bildern? Ich habe bisher fast 400 Bilder gepostet. ;)
      Ich mag die bunten Ballons. Daher wurden es doch einige mehr.... aber 200 Bilder sind nicht viel. Auf der ABQ International Balloon Fiesta habe ich weit über 1.000 Bilder gemacht.

      Ich habe keine Flugangst, mag aber keine Ballonfahrten... genauso wenig wie Tandem- oder Bungee-Springen :EEK:
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      California Cuisine 2018 – 16. Tag, Teil 2


      Petaluma
      Petaluma, eine der ältesten Städte in Kalifornien, wurde Anfang des 20. Jahrhunderts wegen ihrer geschäftigen Eierindustrie einst „Egg Basket of the World“ genannt. Petaluma am Petaluma River war eine der wenigen Gemeinden in der Bay Area, die durch das Erdbeben von 1906 nicht beschädigt wurden. Das erkennt man im gut erhaltenen Downtown Petaluma, wo sich Boutiquen, Antiquitätenläden, Galerien und Restaurants in historischen Gebäuden befinden. Das Gebäude der ehemaligen Sonoma County Bank aus den 1920er Jahren beherbergt heute den Baker Creek Heirloom „Seed Bank“ Store. Petaluma ist aber auch als eine Foodie-Oase bekannt, von hier kommen der Cowgirl Creamery Cheese, McEvoy Ranch Olivenöl und ROCKY the Free Range Chicken.





      Vincent de Paul Church









      Petaluma diente auch als Drehort für Kinofilme, unter anderem American Graffiti, Peggy Sue Got Married, Basic Instinct, Scream, Pleasantville und noch einige mehr. Vor der Weiterfahrt zur nächsten Weinprobe sehe ich mir noch die katholische Kirche St. Vincent de Paul an.


      Weinprobe, Teil 3
      Ich treffe zum Private Wine Tasting auf dem Weingut Whetstone Cellars ein. Es ist ein entspannendes Vergnügen fünf Weine... zwei Weiße und drei Rote, zu kosten. Die Dame weiß Bescheid, dass ich von Haley empfohlen wurde und bietet das Private Tasting kostenlos an. Das kommt nicht in Frage, außerdem unterstütze ich gerne kleine Weingüter. Sie guckt überrascht, weiß aber meine Antwort zu schätzen. Nach der Weinprobe, bemerke ich das ein iPhone fehlt. Ich suche verzweifelt im Auto, aber dort liegt es auch nicht. Ich sortiere meine Gedanken, wo ich das iPhone liegen gelassen haben könnte. Es kommen nur Domaine Carneros oder das Diner Boxcar in Betracht. Beide Locations haben aber mittlerweile geschlossen. Ohne jetzt in Panik auszubrechen, werden ich morgen dort anrufen, ob mein iPhone gefunden wurde.









      Silverado Trail
      Die mit Eichenbäume gesäumte Landstraße erstreckt sich auf einer Länge von 29 Meilen zwischen Napa im Süden und Calistoga im Norden. Seinen Namen hat der Silverado Trail von den Quecksilberminen im nördlichen Napa Valley, Mount St. Helena und Lake Berryessa. Besonders fotogen ist der südliche Abschnitt zwischen Napa und Yountville. Da die Strecke an den Ausläufern der Vorgebirge verläuft, bietet der Trail eine schöne Aussicht auf Weinberge und Berge beidseitig der Straße. Ich komme an dem berühmten Weingut Stag’s Leap Wine Cellars vorbei, aber Lust auf eine weitere Weinprobe habe ich heute nicht mehr. Wenn ich den Silverado Trail mit dem Sonoma Wine Country vergleiche, sagt mir letzteres mehr zu, insbesondere das Alexander und Sonoma Valley.







      Bunny Foo Foo @HALL Wines




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