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    • Red Rock Loop

      Dann – die Red Rock Loop. Ich war überrascht zu lernen, dass das der tatsächliche Name der Straße in West Sedona ist. Loop hörte sich nach einem Akronym aus der Hiker – Sprache.
      Wir sind auf der 89a bis zu der Kreuzung mit der Lower Loop Rd gefahren, und die Straße in Richtung Sedona abgefahren. Ich finde, Lower Loop ist nicht besonders interessant. Die Straße verläuft ja fast durch eine Siedlung. Die Views von der Upper Loop Rd auf die Cathedral Rock waren zum Abend überwältigend. Ohne die vielen Stopps fährt man die übrigens in 20-30 Minuten ab.













    • afrland schrieb:

      Wir reisen ziemlich intensive, können lange fahren und kommen ohne Pausen oder sogar ohne Essen aus. Aber ohne Schlaf können die Kinder schlecht weg. Es macht wenig Spaß mit schlecht gelaunten oder apathischer Mannschaft zu wandern.
      Zugeständnisse muß man machen ;;NiCKi;: ;;NiCKi;:

      afrland schrieb:

      Als er von Schnebly Road hörte, sagte er sehr bestimmt: “Machen Sie das nicht!. Aber ich wollte ja es wissen….
      mir schwant Böses ;,cOOlMan;:

      afrland schrieb:

      Dann habe ich etwas wirklich Dummes gemacht. Ohne eine geeignete Stelle zu finden, beschloss ich zu wenden. Und dabei fast den Wagen auf die Steine setzte. Es gab zunächst ein gut hörbares dumpfes „Bum“ von unten, und dann blieb der Chevrole stehen.
      Oh, Oh :ohje: :schreck:

      afrland schrieb:

      Aber nach ein paar Mal Probieren und einem beherzten Schub auf das Gaspedal ging der Wagen doch weg.
      Glück gehabt .puh!;

      afrland schrieb:

      begutachtete ich den Unterboden: keine sichtbaren Verletzungen, nichts tröpfelt runter oder so… Noch einmal Glück gehabt.
      sehr viel Glück :gg: ;)

      afrland schrieb:

      und habe deswegen Lisa Schnebly angeschrieben. Ich fasse mal die Unterhaltung in eigenen Worten zusammen und reiche etwas mit Historischem an.
      das ist eine interessante Geschicht, klasse :!!

      deine Bilder sind völlig okay, wir sind hier schließlich alle Amateure und man nicht überall zur perfekten Zeit sein ;;NiCKi;: :!!
      liebe Grüße

      Ina

    • Ina, ich danke Dir sehr, dass Du so aufmerksam meinen Bericht verfolgst. ;DaKe;;

      Ina schrieb:

      deine Bilder sind völlig okay, wir sind hier schließlich alle Amateure und man nicht überall zur perfekten Zeit sein
      Danke für Dein Verständnis. Ich bin sowas von Amateur. Ich habe mir kurz vor der Reise eine „richtige“ Kamera, eine DSLR zugelegt, und die ist in der Woche vor Abreise angekommen. Ich habe im Flugzeug die Gebrauchsanweisung gelesen.
    • Red Rock Crossing

      Wie fs.usda.gov über die Crescent Moon Picnic Site sagt: “One of the most photographed scenes in the southwest is towering Cathedral Rock reflected in the waters of Oak Creek at Red Rock Crossing”.

      John H. Lee kam um 1876 hierher und gründete eine Ranch. Er nannte den Ort „OK Ranch“. Im Laufe der Jahre wechselten sich die Besitzer mehrmals. Auch die Schnebleys waren kurzfristig die Besitzer. In 1980 die Ranch, die jetzt Crescent Moon hieß, wurde an U.S. Forest Service verkauft.

      Die Straße (Chavez Ranch Road) zu на Red Rock Crossing, also, der Crescent Moon Recreation Area , ist etwa in der Mitte der Red Rock Loop. Der Eintritt kostet $10 „Day Use“. Der Red Rock und die National Park Passes sind nicht gültig. Vom Fee wusste ich, war aber überrascht, dass der Site Crescent Moon Ranch sich auf recreation.gov befindet. Ich glaube aber, man hat bereits berichtet, es handelt sich hier um eine Konzession, ein Recreation Site im Privaten Management.


      Wo genau man die Spiegelung vom Cathedral Rock fotografiert, wusste ich nicht. Es gibt vielleicht auch nicht die eine Stelle. Man geht einfach am Bach entlang auf Cathedral Rock zu, bis man etwas findet. Ein dafür gut geeigneten Platzt befand sich etwa in der Mitte des „Strandes“, eigentlich gegenüber dem Parkplatz. Das Motiv war echt toll, aber die Szenerie war nicht wirklich „most photographed“. Ich hatte kein besonderes Glück mit dem Fluss. Das Wasser war nach den Regenfällen (?) etwas schmutzig und die Oberfläche auch kräuselte ziemlich. Aber trotzdem schön.





      Die Crescent Moon Ranch ist ein 3-Zimmer Haus für 10, das man auch für 200$ die Nach mieten kann. Sind das alte kleine Cabin und die Water Wheel die historischen ersten Gebäude?! Die Ranch befindet sich eigentlich dahinter.





      An der Stelle kann man die berühmte Spiegelung im Oak Greek auch fotografieren. Ich hatte allerdings wenig Glück. a) Es waren zu der Zeit einige Menschen da, sodass ich ein Stück vorgehen musste b) Es hängt auch vom Wasserstand ab.



      Ich habe mal etwas von einer „saisonabhängigen Fußgängerbrücke“ gelesen. Die habe ich nicht gesehen. Um zu dieser Stelle zu gelangen musste ich im Wasser über nasse sehr rutschige Steine gehen. Ich bin auch tatsächlich da einmal ausgerutscht und meine Kamera dabei einer Gefahr ausgesetzt. Zum Glück war nichts Schlimmes passiert. Die Stelle ist eigentlich an der anderen Seite des Oak Greek‘s und wäre von der Verde Valley School Rd besser zu erreichen. So ein „richtiger“ „professioneller“ Fotograf, der ebenfalls vor Ort anwesend war, war von da gekommen. Wir hätten so vielleicht auch die Eintrittsgebühr sparen können :-)
    • Sunset bei Airport Mesa

      Unser, leider letzter Programmpunkt für heute – der Sonnenuntergang beim Sedone Airport. Ich sage etwas mehr dazu, weil mir die Sache trotz Recherchen nicht ganz klar war. Natürlich kann man den Sonnenuntergang in Sedona an verschiedenen Lokationen zelebrieren. Oft wird der Schnebly Hill (e.g. vom Merry-Go-Roound) erwähnt. Der Mann im Hotel hat uns die andere bekannte Stelle im Red Canyon, etwa 5mi über die Boynton Pass Road, empfohlen. Trotz der berechtigten Befürchtung, bei Airport wird es sehr überlaufen sein, habe ich mich für die klassische #1 Lokation entschieden.

      Aber wo die sich genau befindet, habe ich nicht ganz verstanden. Die Infos gibt es zwar fast im jedem Sedona Report, sehr gut und ausführlich beschrieben. Aber mich haben die die vielen Namen irritiert: Airport Mesa, Airport Vista, Airport Overlook, Airport Vortex, Overlook Point … Mir war nicht klar, was ist was hier, und welche Fotos wo gemacht wurden. Vielleicht habe ich einfach nicht aufgepasst. Interessant, dass der Man im Hotel trotz der offensichtlichen Kenntnissen nichts mit den Bezeichnungen anfangen konnte.

      Also, bei Airport spricht man wohl von zwei populären Sonnenuntergang Lokationen. Man beachte z.B. die Karte fs.usda.gov.

      Die erste Stelle führe ich für mich als Airport Vortex, die zweite – Airport Vista. Das sind die allgemein bekannten Namen, aber wie gesagt, die werden auf verschiedenen Resources ab und zu unterschiedlich bezeichnet. Der Airport Vortex – ist ein Hügel - ein Sedona Vortex - auf der Airport Rd, etwa in ihrer Mitte, bevor die zum Airport (wo sich die Airport Vista befindet) aufsteigt. Wie von vielen beschrieben, hier gibt es einen ganz kleinen Parkplatz etwa für 10 Autos. Wer zu spät kommt, muss abenteuerlich auf der Straße parken.




      Der Viewpoint befindet sich oben auf dem Hügel. Man klettert irgendwo hoch oder geht entlang einer Metallkette nach oben. Ich zeige mal den Vortex.




      Oben hat man fast 360 – Grad Sicht und die Aussichten sind grandios. Nein, atemberaubend!








      Hier haben sich abends vielleicht 20 -30 Leute versammelt. Für die zahlreichen Trails wie der Airport Trail Loop mit den großartigen Views auf die wichtigsten Felsenformationen in Sedona wie Cathedral and Co hatten wir leider keine Zeit mehr. Wir waren einfach zu spät da. Auch zum Fotografieren lag vieles bereits im Schatten. Außerdem wollte ich auch die Airport Vista sehen.


    • Bevor die Sonne ganz untergegangen ist, hatten wir noch etwa 15-30 Minuten. Bis zu der Airport Vista fährt man auf der Airport Rd zwischen 5 und 10 Minuten. Der große Parkplatz da ist vielleicht für 100 Autos ausgelegt, und war sehr voll. Entsprechend viel war auch auf der Vista los. Zahlreiche Leute standen entlang der Airport Rd. gegenüber dem Parkplatz, und mir hat hier wenig gefallen. Man hat hier vom Straßenrand die Aussicht nur auf eine Seite. Ok, das war klar. Aber die View versperren teilweise ein Zaun, viele Bäume, und irgendwelche industriele Bauten (kleine Barracken) verschönern die Aussicht nicht gerade. Kein Vergleich zu Airport Vortex.


      Aber trotzdem klasse. Und der Himmel, der Himmel war einmalig.







      Als es dunkel wurde, gingen alle Nachhause.

      Nun, wir sind noch zum Einkaufen zum Wall-Mart Sedona gefahren. Und danach uns die Uptown Sedona „bei Nacht“ angeschaut. Ich habe keine Fotos, die ich unbedingt zeigen möchte, und beende hiermit feierlich unseren kurzen Sedona – Besuch.
    • afrland schrieb:

      Das Motiv war echt toll, aber die Szenerie war nicht wirklich „most photographed“. Ich hatte kein besonderes Glück mit dem Fluss. Das Wasser war nach den Regenfällen (?) etwas schmutzig und die Oberfläche auch kräuselte ziemlich. Aber trotzdem schön.
      ;;NiCKi;:

      afrland schrieb:

      Die Stelle ist eigentlich an der anderen Seite des Oak Greek‘s und wäre von der Verde Valley School Rd besser zu erreichen
      Ja, wir sind von dort gekommen, da geht es einfach hin ;;NiCKi;: Allerdings habe ich mir diese Location als Sonnenaufgangspunkt notiert und somit haben wir überhaupt keine Spiegelbilder ;haha_ :la1; ;haha_
      Du siehst, niemand ist vollkommen :gg: :gg: ;)

      afrland schrieb:

      Unser, leider letzter Programmpunkt für heute – der Sonnenuntergang beim Sedone Airport
      Achja, dieses problem hatten wir auch und haben uns auch für beide Punkte entschieden, sogar den Airport Trail sind wir gegangen ;;NiCKi;:

      afrland schrieb:

      Oben hat man fast 360 – Grad Sicht und die Aussichten sind grandios. Nein, atemberaubend!
      Wunderschön, da habt ihr doch einen klasse Abschluss von einem tollen Sedona Tag gehabt :clab: :clab: :clab:
      liebe Grüße

      Ina

    • afrland schrieb:

      Und die pompöse Villa an 503 Chapel Dr., die so vielen die Landschaft vermiest.
      Das ist doch unser DA Clubhouse :ohje: ;)

      afrland schrieb:

      Wo auf der Straße der Asphalt zu Ende war,
      Gibt's da immer noch diese gigantische Schlagloch/Stufe, die ich übersehen hatte? :gg:

      afrland schrieb:

      Ich habe im Flugzeug die Gebrauchsanweisung gelesen.
      Da hat man Zeit dazu :!!

      afrland schrieb:

      hier gibt es einen ganz kleinen Parkplatz etwa für 10 Autos. Wer zu spät kommt, muss abenteuerlich auf der Straße parken.
      Ach? Soll es das geben? :pfeiff:

      War doch ein ausführlicher Sedona Besuch! ;ws108;
      Alf

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      Wunderschön, frag mich grad, wieso wir es noch nie nach Sedona geschafft haben... :pipa:
      2008: USA: Los Angeles - Las Vegas - Chicago
      2013: USA: Südwestrundreise - 2014: Jordanien
      2015: USA : Las Vegas - Yellowstone - Moab - Lake Powell Hausboot - Antelope - Las Vegas
      2015/2016: USA Dezember - Januar; San Francisco Umgebung
      2016: Chicago - Badlands - Black Hills - Moab - Torrey - Escalante - Bryce - Zion - Las Vegas
      2017: Seattle - Oregon - Lake Powell Hausboot - Torrey - Las Vegas
      2018: Seattle - Yellowstone - Las Vegas
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      Ina schrieb:

      Allerdings habe ich mir diese Location als Sonnenaufgangspunkt notiert und somit haben wir überhaupt keine Spiegelbilder
      Interessant ... Cathedral Rock von Red Rock Crossing wird auch mal für den Sonnenaufgang. Aber die Lokation kenne ist eher bekannt für den Sunset. Wie sah es da aus? Wo muss man am Sunrise hin? Seid ihr den Red Rock Crossing Trail gelaufen?

      alf99 schrieb:

      Das ist doch unser DA Clubhouse :
      Hmm, basiert der Witz auf einer Geschichte? Du muss mich aufklären. Ich kenne die nicht.

      alf99 schrieb:

      Ach? Soll es das geben? :pfeiff:
      Ich hatte einen der letzten Plätze noch bekommen. Ich denke, das Parkplatzt Problem ist der einzige Grund, warum die Leute zu Airport Vista fahren.

      Verena1 schrieb:

      Wunderschön, frag mich grad, wieso wir es noch nie nach Sedona geschafft haben... :pipa:
      Obwohl etwas „überlaufen“, Sedona ist sehr schön. Ich würde die gerne auch nochmals sehen.
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      afrland schrieb:

      Hmm, basiert der Witz auf einer Geschichte? Du muss mich aufklären. Ich kenne die nicht.
      Naja, keine Geschichte.
      Aber wir waren uns mal einig, wir würden den "Schuppen" als Basislager für unser DA Forum durchaus übernehmen.
      Auch wenn jeder von oben rein sehen kann. ;)
      Alf

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      Tag-7, Petrified Forest NP und Canyon de Chelly

      Das ist unser Zimmer auf dem zweiten Stock. Vom Balkon hatte man “fast“ einen Blick auf den berühmten Bell Rock.







      Spätestens um 8 Uhr sitzen wir im Auto und fahren von Sedona über 179, 17 und 40 Highways nach Holbrook. Wir schauen uns heute den Petrified Forest National Park und ich möchte unbedingt abends zum Sonnenuntergang in Chinle im Canyon de Shelly sein. Natürlich ist das alles nicht optimal. Heute ist einer die einigen „schlimmen“ Tage der Reise. Den Abend in Painted Desert muss ich der View an Spider Rock opfern. Auf Little Painted Desert morgens verzichte ich ebenfalls. Und auf den Rest unterwegs auch :-(

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      Tag-7, Holbrook, Az

      Ich mach mal etwas Werbung für die Stadt.

      Bevor die Eisenbahn 1881 ankam, war Holbrook als Horsehead Crossing bekannt. Die Gemeinde wurde 1882 für H. R. Holbrook in Holbrook umbenannt. Er war der erste Ingenieur der Santa Fe (damals noch Atlantik und Pazifik) Railroad. Bis 1887 hatte die Stadt etwa 250 Einwohner und war eine der wildesten Cowboy – Städte der USA. Typischerweise sagt man dazu, dass Holbrook war die einzige ländliche Kleinstand in den Vereinigten Staaten, die bis 1913 keine Kirche hatte. In Holbrook ließen Ihre Spuren zwei legendare Gesetzeshüter dieser Zeit: Kommodore Perry Owens und Burt Mossman.

      Eine der bekannteren Sehenswürdigkeiten in Holbrook ist das Wigwam Motel #6.

      Der Besitzer, Chester E. Lewis I, hatte in den 1930ern in anderen Städten von Arizona andere Motels entlang der Old Route 66. In 1938 entdeckte er den Wigwam-Dorf in Cave City Kentucky, und hatte die Idee, dies als Vorbild für sein neues Motel in Holbrook zu nehmen.

      Frank Redford war der erste, der die seltsame (aber richtige) Vorstellung in die Tat umsetzte, dass Amerikaner in Nachbildungen von Indianischen Tipis schlafen würden. Man sagt, ihn hat dazu einmal ein Eis in Long Beach inspiriert, und authentische Tipis, die er in einem Sioux-Reservat in South Dakota gesehen hatte. Er öffnete sein Wigwam Dorf Nr. 2 in Cave City, Kentucky, im Jahre 1937, das er mit seiner Frau Vetra betrieb. Sein Dorf Nr.1, ein kleinerer Prototyp in Horse Cave, KY, wurde in in 1935 gebaut und in 1982 abgerissen. Frank patentierte sogar das Design in 1936 beim US-Patentamt. Obwohl das “Wigwam Motel” heißt, schläft man hier eigentlich nicht in Wigwams sondern in Tipis. Frank Redford mochte das Wort "Tipi" nicht und benutzte stattdessen "Wigwam".

      Chester Lewis erwarbt die Kopien der Pläne und das Recht, den Namen des Wigwam Village zu verwenden. In dieser Zeit waren die Begriffe "Franchise" oder "Chain Motel" nicht bekannt, geschweige denn genutzt. Frank Redford war mehr daran interessiert, seine romantische Idee zu teilen, als Geld zu verdienen. Er und Chester Lewis kamen zu einer Royalty-Vereinbarung. In jedem Wigwam sollten Münz- Radios platziert werden. Die würden für eine halbe Stunde für 10 Silber-Cent (silver dime ) spielen. Herr Redford würde dann die Groschen von den Radios für einige Jahre in Zahlung für die Verwendung.

      Das Wigwam Motel in Holbrook wurde 1950 erbaut, und war ein sofortiger Erfolg. Es wurde sogar zu einer Verkehrsgefährdung, als die vorbeifahrenden Gaffer plötzlich abbremsten und es wiederholt zu Auffahrunfällen kam. Noch ein interessantes Detail. Wie die anderen Wigwam Dörfer hat es ursprünglich ein viel größeres, zentrales Tipi gegeben. Es wurde auf Druck von Texaco abgerissen, und durch das gewöhnliche Büro – Gebäude in 1957 ersetzt. Die Franchise-Station, die Lewis vor dem Motel eröffnete, verkaufte nicht genug Benzin. Das Problem bestand darin, dass die Fahrter immer auf der ANDEREN Straßenseite anhielten, um Fotos von dem großen Tipi zu machen.

      Im Jahr 1974 kam die Interstate I-40, der Verkehrt floss vorbei an Holbrook. Das Wigwam Motel in Holbrook schloss 1982, und Chester Lewis starb 1986. Seine Witwe und Kinder glaubten jedoch immer noch an Chesters Traum, und als der Kult der Route 66 wieder aufblühte, restaurierten und eröffneten die 15 Zimmer im Jahr 1988.

      Insgesamt wurden sieben Wigwam – Motels gebaut. Das Motel in Holbrook's ist im National Register of Historic Places als "Wigwam Motel No. 6" aufgeführt.

      Heute gibt es nur drei Motels; die anderen sind die von Redford in Cave City Wigwamvillage #2, und in Rialto, San_Bernardino Wigwamvillage #2. Es gibt noch einen Nachahmer, ein „Tee Pee Motel“ in Wharton, Texas.





      Wir drehten eine Runde in Holbrook, um die witzigen Dinos hier anzuschauen. Man scherzt, dass jeder anständige Laden hier vor der Tür entweder ein Wigwam oder ein Dino – Skulptur, oder beides hat. Die ersten Dinos kamen nach Holbrook aus dem International Dinosaur Park and Museum of the America in benachbarten Sun Valley (Exit 292 I-40). Es wurde, glaube, in 1999 eröffnet, und in 2007 geschlossen. Es gab da ungefähr 14 ausgestellte „Dinosaurier“ und es gab Pläne, 20 weitere hinzuzufügen. Einige der Statuen wurden in Sichtweite von I-40 aufgestellt.

      Eine der größten Zementosaurus – Gruppen steht beim Indian Rock Shop an der Ecke Navajo Boulevard und Joy Nevins Avenue. Die gibt es auch bei Chamber of Commerce Büro ( Kreuzung Navajo Boulevard und Buffalo Drive), bei Hopi Travel Plaza, bei Jim Grey's Petrified Wood Company, Stewart's, Petrified Wood bei der Adamana – Ausfahrt etc.



      Indian Rock Shop

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      Jim Gray's Petrified Wood Co

      Vor dem National Park haben wir einen kurzen Stopp beim Jim Gray's Petrified Wood Co auf 180 eingelegt. Das ist ein riesiger Hangar mit Unmengen verschiedenen Souvenirs. Auch draußen kann man sehr viele „versteinerte“ Baumstümpfe sehen.

















      Dann ging es weiter zum Petrified Forest NP.

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      Tag-7, Petrified Forest NP

      Dann kommen wir beim National Park an. So denken wir zunächst. Es stellt sich heraus, dass dieser „Petrified Forest Information Center“ nach der Kreuzung mit 180 gar nichts mit dem National Park zu tun hat. Die großen Transparenten „Museum“, „Crystal Forest“ und s.w. nur Tourist Traps. Allersamt nur irgendwelche Souvenirläden. Die Preise sind auch höher als bei „Petrified Wood“. Zu der Einfahrt in den Park mit dem bekanntem Ranger-Häuschen kommt man nach ein paar Minuten.



      Unser Plan - den Petrified Forest durch die Südeinfahrt zu betreten, nach Lust und Laune einige Stopps entlang des Scenic Drives einzulegen, unbedingt die Blue Mesa sehen, das ist ein wahreres Highlight im Park, und nachmittags die Viewpoints in Painted Desert abfahren. Da wir leider keine Zeit für lange Trails haben, sehen wir weder die Long Logs, noch Agate House, geschweige denn die Onyx Bridge etc.


      Rainbow Forest Museum und Giant Logs Trail

      Der erste Halt - Giant Logs beim Visitor Center. Der südliche heißt Rainbow Forest Museum; hier gibt es eine kleine Ausstellung.



      Der Giant Logs Trail hier sind asphaltierten Pfade hinter dem Visitor Center vorbei an zahlreichen versteinerten Baumstümpfen. Eigentlich ist das Territorium ziemlich übersichtlich. Beim Wort „Giant“ denke ich an die Kalifornische Redwoods oder die Sequoia Bäume. Mein Eindruck, diese hier sind wesentlicher kleiner. Der größte Baum in Rainbow Forest ist der Old Faithful (wie der Geysire im Yellowstone), 2,8 Metern im Umfang.












      Überall findet man Stückchen vom Petrified Wood verschiedener Form und Größe. Solche wie der Old Faithfull sind mir nicht mehr aufgefallen. Alles sieht sehr schön und exotisch. So ein Mineralmuseum unter dem freien Himmel. Meine Erwartungen wurden weit übertroffen. Ich will da nicht viel erzählen und möchte nur einige Fotos zeigen.










      Neben den Versteinerten Bäumen sind von durchaus schöne Landschaften zu bewundern. Petrified Forest ist ja auch für seine Bentonite Hills bekannt.





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      Crystal Forest

      Die nächste Station - Crystal Forest. Wie gesagt, die ein paar Stunden für die Hikes zu Long Logs oder Agathe House hatten wir nicht. Es wurde auch langsam ziemlich warm. Zu den Long Logs müsste man vom Rainbow Museum laufen. Da gibt es kein näheres Parkplatzt. Schon der Stück über den heißen Asphalt sah nach einer unangenehmen schweißtreibenden Sache aus.




      Crystal Forest – auch ein asphaltierter Pfad rund um die zahlreiche versteinerte Baumstümpfe. Wenn ich nicht lüge, ist es 0,75 mi roundtrip. Man kann den in 30 Minuten gelaufen sein, man darf es aber nicht. In Crystal Forest ist mir nicht prinzipiell Neues aufgefallen. Aber den fand ich sogar ein Stück schöner als der Rainbow Forest.

      Einige Fotos.


































      Den Namen “Crystal Forest“ erklärt man in den Beschreibungen mit dem Satz: ,„despite more than a century of collecting, beautiful crystals still hide in the colorful petrified logs at Crystal Forest”. Ich bin mir nicht sicher, dass ich die gesehen habe. Ursprünglich hießen diese „Wälder“ einfach First Forest, Second Forest und Third Forest.

      Jasper Forest war First Forest. Es war näher an Adamana, die Station der Santa Fe Railroad, und wurde als erstes entdeckt. Ihr Name ist die Kombination der Namen der ersten „Siedler“ dort: Adam und Anna Hanna. In Adamana stand der Forest Hotel, das war der touristische “Stutzpunkt“ bei der Erkundung von Petrified Forest, und die Entfernung zu den einzelnen „Wäldern“ gab man von Adamana ab. Crystal Forest war der „Second Forest“, und „Third Forest“ deckte etwa die heutigen Rainbow und Long Logs Bereiche. Schon die ersten Besucher bemerkten, dass das Holz da besonders „farbig“ war. Die Bezeichnung „Rainbows Forest“ war von Anfang an gebräuchlich.

      In Crystal Forest haben wir um eine Stunde verbracht. Es war sehr schön da, und ich ließ uns auch nicht hetzten. Jasper Forest und Agathe Bridge ließen wir aus, und gleich zu Blue Mesa gefahren. Welcher der beiden, der Crystal oder Jasper Forest besser gewesen wäre, kann ich nicht sagen. Jasper Forest soll die größte Ansammlung vom versteinerten Holz haben, es wäre bestimmt auch schön da, aber etwas prinzipiell Neues sollten wir da nicht mehr sehen. Dieser irre Hodoo auf dem Eagle Nest Rock war leider schon 1941 gefallen. Blue Mesa ist aber bestimmt „ein Juwel“ im Petrified Forest NP.

      Vollständigkeitshalber, Blue Mesa hieß früher Blue Forest, und wurde von John Muir in 1905 entdeckt.
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      Auch hier hab ich nun nach urlaubsbedingter Abwesenheit aufgeholt .puh!;

      afrland schrieb:

      Es gibt vielleicht auch nicht die eine Stelle.
      Ich denke, da gibt es noch die eine oder andere, und wie du schreibst, der Wasserstand ist nicht ganz unwichtig....und wie bei dir hat es auch bei uns einen leichten Wind gegeben, so dass das Wasser nicht glatt war. Aber toll zum sunset ist die Location allemal.

      afrland schrieb:

      und die Aussichten sind grandios. Nein, atemberaubend!
      Genau, das ist einfach mega schön dort.

      afrland schrieb:

      Für die zahlreichen Trails wie der Airport Trail Loop
      Der hätte euch bestimmt auch gefallen.

      alf99 schrieb:

      Das ist doch unser DA Clubhouse
      Genau ;)

      afrland schrieb:

      Das Motel in Holbrook's ist im National Register of Historic Places als "Wigwam Motel No. 6" aufgeführt.
      Dast ist wirklich eine schöne Location, haben wir 2010 gemacht. Beim nächsten Besuch waren wir allerdings in der Globetrotter Lodge, in der würde ich auch immer wieder übernachten.

      afrland schrieb:

      Blue Mesa ist aber bestimmt „ein Juwel“ im Petrified Forest NP.
      Ist es, absolut ;;PiPpIla;; ;;PiPpIla;; ;;PiPpIla;;

      Der PF ist einer meiner Lieblingsparks :HERZ4; , wir hatten 2013 einen ganzen Tag dort und haben nicht alles geschafft.
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      alf99 schrieb:

      Naja, keine Geschichte.Aber wir waren uns mal einig, wir würden den "Schuppen" als Basislager für unser DA Forum durchaus übernehmen.
      Doch, das ist eine Geschichte!


      carovette schrieb:

      Ich denke, da gibt es noch die eine oder andere, und wie du schreibst, der Wasserstand ist nicht ganz unwichtig....und wie bei dir hat es auch bei uns einen leichten Wind gegeben, so dass das Wasser nicht glatt war. Aber toll zum sunset ist die Location allemal.
      Red Rock Crossing ist vielleicht zu klein, um eine Wissenschaft draus zu machen. Ich fand aber z.B. das Artikel und die Karte dort hilfreich. Der Author ist von der Verde Valley School Rd gekommen, und den Bach über die eingelassenen Steine (Stepping Stone) überquert. Die waren bei uns allerdings ziemlich unter Wasser. Seine Lokation #1 ging bei mir nicht wegen der Badegäste. Mein Foto habe ich ungefähr an der Lokation #4 gemacht. Die Bilder sehen sehr ähnlich, und die Lage stimmt ungefähr. Bis zum Buddha Beach bin ich nicht gelaufen, sondern den Bach irgendwo vielleicht auf halben Wege überquert.


      carovette schrieb:

      Ist es, absolut
      Das war sogar ein Zitat aus dem "Photographing Southwest" #2.
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