Wrangell-St. Elias National Park, Alaska

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    • Wrangell-St. Elias National Park, Alaska

      Der Wrangell-St. Elias National Park ist der größte Nationalpark der USA, doch den meisten Menschen ist er völlig unbekannt. Er wurde 1980 gegründet und umfasst ganze 53.320 qkm und ist damit knapp sechs Mal so groß wie der Yellowstone National Park. Der Park gehört auch zum UNESCO-Weltkulturerbe und liegt in einem der größten zusammenhängenden Naturschutzgebiete der Erde.



      Das Visitor Center des Parks liegt am Richardson Highway etwa 10 Meilen südlich von Glennallen. Das Visitor Center ist nur im Sommer geöffnet. Ansonsten sind die Ranger nur im Hauptquartier in Copper Center zu erreichen.





      Der Park ist größtenteils Wildnis und nur über zwei unbefestigte Straßen zu erkunden. Dabei ist gute Vorbereitung wichtig, denn es gibt nur wenige Orte, an denen im Notfall Hilfe zu finden ist.


      Vom Visitor Center aus kann man bei gutem Wetter die höchsten Berge des Parks gut sehen. Hier liegen immerhin 9 der 16 höchsten Berge der USA. Doch oft sieht sie Sicht leider so aus.



      Hat man jedoch Glück mit dem Wetter, kann man die Bergkette rund um den Mount Wrangell und den Mount Drumm in der Ferne sehen.





      Mount Wrangell ist übrigens ein 4316 Meter hoher Vulkan, der erst 1930 zum letzten Mal ausgebrochen ist. Während der letzten Jahrzehnte wurde auch immer mehr Aktivität gemessen, sodass es durchaus sein kann, dass der Berg in naher Zukunft nochmals ausbricht.





      Das beliebteste Ziel im Park ist wohl die Straße nach McCarthy und Kennecott. Die beiden Ziele sind nur zwischen Mitte Juni und Mitte September über eine unbefestigte Straße zu erreichen. Es gibt allerdings auch geführte Touren in das Gebiet.


      Ebenfalls zum Park gehört mit dem Bagley Icefield das größte subpolare Eisfeld in Nordamerika sowie unzählige Gletscher, unter ihnen auch der berühmte Hubbard Gletscher, der von zahlreichen Kreuzfahrtschiffen angesteuert wird.


      LG, Betty aka "DA - Immobilien-Maklerin"

      Bettys Homepage

    • Danke, Betty ;DaKe;;

      Ich hatte den Park bereits auf meiner Liste für 2017 und hoffe natürlich, dass uns die Wetterfee bei unserem Besuch hold sein wird ;)

      Liebe Grüsse, Moni
    • betty80 schrieb:

      Ich würde gerne noch nach McCarthy. Das hat damals leider nicht geklappt. Da gab es noch keine SUV mal eben so beim Vermieter und ich hatte auch noch zu wenig Gravel Erfahrung.

      Hab ich mir auch schon überlegt ;;NiCKi;: Für diesen, doch ziemlich langen Ausflug müsste das Wetter allerdings auch stimmen.

      Liebe Grüsse, Moni
    • DAnke fürs Vorstellen (ist notiert für 2017).

      Ich bin da mal despektierlich und da die

      offizielle Homepage nps.gov/wrst/index.htm

      nicht so informativ ist wie bei anderen Parks: Gibts da "nur" (sieht ja schon richtig toll aus) bei guter Sicht tolle Ansichten der Landschaft oder hattest Du auch tolle Tiersichtungen?
    • Dann will ich mal diesen Thread ein bisschen auffüllen. Während unserer Alaska-/Yukon-Reise haben wir auch McCarthy besucht. Hier eine kleine Zusammenfassung unserer Eindrücke:

      Nach Chitina beginnt die Fahrt über die unbefestigte, bei unserem Besuch aber sehr gute Strasse ins Tal hinein.




      Die Kuskulana Bridge führt einspurig über den gleichnamigen Fluss.



      Wir sehen uns die Reste der Copper River & Northwest Railroad an, welche gebaut wurde, um die riesigen Kupererzvorkommen ins Tal zu schaffen.



      Zu unserer grossen Freude können wir unterwegs das erste männliche Moose dieser Reise beobachten :!! :SCHAU:




      Im winzigen Örtchen McCarthy sehen wir uns eine Weile um...




      ...bevor wir in den Shuttlebus steigen, der uns zur Kennecott Mine bringt. Unterwegs können wir einen ersten Blick auf den Kennicott Glacier werfen.


      Ab Kennecott gibt es verschiedene Wandermöglichkeiten. Weil unsere Zeit begrenzt ist, entscheiden wir uns für Root Glacier Trail, der uns auf den Kennicott Glacier führt.


      Leider hat sich die Sonne inzwischen verzogen, so dass die ganz guten Bilder nicht mehr entstehen. Uns gefällt der 4-Meilen-Round Trip trotzdem sehr gut :!!

      Für eine Minen Besichtigung haben wir leider keine Zeit mehr, denn wir müssen den letzten Bus ins Tal nehmen. Es gibt bei der Mine auch eine Übernachtungsmöglichkeit, die aber ziemlich teuer sein soll.





      Wir übernachten in einem netten Cabin in der Nähe von McCarthy und fahren am nächsten Tag zurück nach Chitina. Es bleibt genügend Zeit für den einen oder anderen Halt...


      ... und eine kleine Wanderung in den schönen Wäldern.


      Nach Chitina führt uns der Weg bis nach Copper Center, wo wir übernachten.


      Liebe Grüsse, Moni
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