The Star-Spangled Banner

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    • The Star-Spangled Banner

      Red, White & Blue

      "And the star-spangled banner
      in triumph shall wave
      O’er the land of the free
      and the home of the brave."

      Francis Scott Key



      O say can you see, by the dawn's early light ... - wie oft habe ich diese Zeilen schon gehört. Die Geschichte zur amerikanischen Nationalhymne kannte ich aber lange Zeit nicht. Dabei habe ich so ziemlich jede bedeutende historische Stätte bereits besucht. Egal ob es sich um Jamestown, Virginia, die Boston Tea Party oder den Ort handelte, wo Kennedy in Dallas erschossen wurde. Das änderte sich aber schlagartig, als ich im April 2014 in Baltimore war. Und dort lernte ich auch, dass in diesem Herbst der 200. Jahrestag eben dieser Zeilen gefeiert wird. Eine Idee war geboren.



      Ich muss dazu sagen, dass ich Veranstaltungen dieser Art in den USA sehr mag. Sie sind fantastisch organisiert, machen Spaß und nebenbei lernt man auch noch etwas. Gänzlich hin und weg war ich seit meinem Besuch der 100 Jahrfeier von Arizona am 14. Februar 2012. So etwas wollte ich noch einmal erleben, dieses Mal auf nationaler Ebene. Und da das Datum für die Star Spangled Banner Festivitäten nun mal feststand, war der Zeitpunkt der Reise auch gegeben. Alles andere musste dann irgendwie Drumherum entstehen.



      Das tat es auch. Zuerst der Part an der Ostküste. Da ich hier aber schon im Frühjahr unterwegs war, entschied ich mich, meine Herbsttour nicht nur hier zu verbringen, sondern noch an die Westküste zu fliegen. Mit Coast to Coast Reisen habe ich bereits einige Erfahrung. Es gab Zeiten, da war ich auf fast jeder Tour an beiden Küsten unterwegs.

      Willkommen an Bord zu meiner Herbsttour 2014!

      Inhalt:
      Tag 01: 09. September 2014 - Up, up and away - Abflug nach Washington
      Tag 02: 10. September 2014 - Take me home, country roads - Washington nach Harrisonburg
      Tag 03: 11. September 2014 - Birthplace of Presidents - Harrisonburg nach Richmond
      Tag 04: 12. September 2014 - Take a Backroad - Richmond nach Washington
      Tag 05: 13. September 2014 - The District sleeps alone tonight - Washington nach Baltimore
      Tag 06: 14. September 2014 - The Star-Spangled Banner - Baltimore
      Tag 07: 15. September 2014 - Send me on my way - Baltimore nach New York
      Tag 08: 16. September 2014 - These boots are made for walking - New York nach Washington
      Tag 09: 17. September 2014 - Fly away - Washington nach Phoenix
      Tag 10: 18. September 2014 - Luck be a Lady tonight - Phoenix nach Las Vegas
      Tag 11: 19. September 2014 - Breakfast in America - Las Vegas nach Ely
      Tag 12: 20. September 2014 - Desert Skies - Ely nach Carson City
      Tag 13: 21. September 2014 - Back to California - Carson City nach Ridgecrest
      Tag 14: 22. September 2014 - Mr. Blue Sky - Ridgecrest nach Palm Desert
      Tag 15: 23. September 2014 - Going to San Diego - Palm Desert nach San Diego
      Tag 16: 24. September 2014 - Californication - San Diego nach Los Angeles
      Tag 17: 25. September 2014 - Stay the night - Los Angeles
      Tag 18/19: 26./27 September 2014 - Leaving on a Jet Plane - Los Angeles - Frankfurt - Berlin
      Auto 1: Ford Edge
      Auto 2: Kia Sportage
      Fazit
      LG, Betty aka "DA - Immobilien-Maklerin"

      Bettys Homepage

      Dieser Beitrag wurde bereits 21 mal editiert, zuletzt von betty80 ()

    • Schon vier Mitfahrer. ;;PiPpIla;;


      Willkommen an Bord. :wink4:

      Westernlady schrieb:

      Aber nicht wundern, wenn ich beim ersten Teil der Tour nicht zu viel kommentieren werde ;)

      Das habe ich mir schon gedacht. :MG: Ich glaube, du bist erst bei der Februartour 2015 mit Vollenthusiasmus dabei. ;) :MG:

      Aber ich enthülle ja noch ein neues DA-Secret. :MG: Also dranbleiben lohnt sich. ;;NiCKi;:

      Fritz & Buddy schrieb:

      Komme auch gerne mit.

      Willkommen an Bord. :wink4:

      Mel B schrieb:

      :bljeep: Check! Ich steige mit zu und lasse mich inspirieren! Freu mich!

      Willkommen an Bord. :wink4:

      Ina schrieb:

      ;;PiPpIla;; Herrlich, es geht los und ich fahre natürlich gerne wieder mit :SCHAU:

      Willkommen an Bord. :wink4:
      LG, Betty aka "DA - Immobilien-Maklerin"

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    • WeiZen schrieb:

      Wenn Du nicht laut mit singst, komme ich mit. ;,cOOlMan;:

      Wieso? Denkst du ich singe schräg? ;:ba:; Aber ich kann dich beruhigen, ich singe eher zu anderen Titeln mit. ;,cOOlMan;:

      Ich heiße dich mal trotzdem in unserer Mädelsrunde willkommen, du Erfinder des Secrets. ;) :MG:

      MsCrumplebuttom schrieb:

      Ich hisse auch die Flagge und fahre mit! ;ws108;

      Willkommen an Bord. :wink4:
      LG, Betty aka "DA - Immobilien-Maklerin"

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    • Liebe Betty.

      Ich lese natürlich alles, still und mit viel Interesse ;ws108;

      Hartelijke groeten von Alida und Jan, hu, hu viel Schnee in Holland :wink4:
      Alida Trike Star
    • Immer rein mit euch ins Auto. Habe ja dieses Mal einen besonders großen Wagen bekommen, da finden schon alle ein Plätzchen.

      alida schrieb:

      Ich lese natürlich alles, still und mit viel Interesse ;ws108;

      Willkommen an Bord, Alida. :wink4:

      alida schrieb:

      viel Schnee in Holland :wink4:

      Hier in Berlin zum Glück noch nicht. Alles nur von Reif überzogen.

      MFRB schrieb:

      Da bin ich doch mal gleich mit dabei!

      Willkommen an Bord. :wink4:

      MFRB schrieb:

      Schließlich war ich ja auch ein (kleiner) Bestandteil Deiner Reise. :gg:

      ;;NiCKi;: Sogar an 2 Tagen. :MG:

      Die nächste Reise wird, wie es aussieht, die erste seit Langem ohne Minitreffen. :(
      LG, Betty aka "DA - Immobilien-Maklerin"

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    • Tag 1: 9. September 2014

      Up, up and away - Abflug nach Washington


      "Do you think that when they asked George Washington for ID
      that he just whipped out a quarter?"
      Steven Wright

      Es war ein besonderer Morgen, dieser 9. September, denn diesmal war alles anders als bei vielen meiner USA-Reisen. Zuerst einmal fiel das frühe Aufstehen weg, denn mein Zubringerflug nach München startete erst um 12:50 Uhr. Und dann hatte ich zum ersten Mal seit Jahren wieder zwei Gepäckstücke, meinen Koffer und eine kleine Reisetasche. Ganz so wie früher fühlte sich das an, als man noch zwei Gepäckstücke kostenlos mitnehmen durfte. Doch diesmal ging das ja auch, denn ich werde Business Class fliegen. Wer jetzt denkt, dass bei mir der Reichtum ausgebrochen ist, der irrt allerdings. Jahrelang habe ich Meilen gespart, um sie dann für ein Meilen special wie dieses ausgeben zu können. Und so kostet mich der Flug anstatt der regulären 105.000 Meilen nur 55.000 Meilen. Da konnte ich nicht wiederstehen.

      Nun war es also so weit. Zum ersten Mal seit 4 Jahren würde ich wieder Business Class fliegen. Und so geht es nach der Abgabe des Gepäcks erst einmal in Lounge.

      Etwa eine halbe Stunde vor Abflug bin ich dann zurück am Gate, wo heute extra eine Security für Business Passagiere geöffnet hat. Ich bin die Erste in der Reihe und so sitze ich schon kurze Zeit später in der Maschine. Diesmal ganz weit vorn, auf dem Platz 5A.



      Pünktlich rollt der Airbus 320 mit dem schönen Namen Münster zur Startbahn.



      Und dann heißt es auch schon Take-off. Noch ein letzter Blick auf den Flughafen ...



      ... dann auf Haselhorst ...



      ... das Olympiastadium und den Teufelsberg im Hintergrund ...



      ... sowie die Spandauer Altstadt ...



      ... bevor es über die Wolken geht.



      Nach Erreichen der Reiseflughöhe gibt es dann erst einmal Getränke, aber nicht nur das, in der Business wird auch ein Essen serviert.



      Nur eine knappe Stunde dauert der Flug nach München, bevor die Maschine ganz sanft wieder aufsetzt. Leider sind hier gerade alle Gates besetzt, sodass wir eine Außenposition vor dem neuen, noch nicht ganz fertiggestellten, Satellitenterminal bekommen.



      Dann geht's mit dem Bus zum Terminal und weiter zum neuen Gate. Vor den USA Flügen wird man ja gewöhnlich nochmal befragt, aber was die hier bei der LH machen, habe ich so noch nicht erlebt. Erst einmal also die Fragen beantwortet und dann weiter, wo noch einmal zwei Schlangen waren. Ich solle mir eine aussuchen, wird mir gesagt. Ich sehe, dass bei Schlange 1 nur Pässe kontrolliert werden, während Schlange zwei nochmal komplett durchleuchtet wird, inklusive Nacktscanner. Na da nehme ich doch Schlange eins.

      Kurze Zeit später beginnt das Boarding. Und wieder haben wir nur eine Außenposition von dem Satellitenterminal. Zwei Maschinen weiter von der, mit der ich gerade angekommen bin. Was für ein Umweg. Ich stand schon fast neben meiner Maschine.



      Was mich in der Business Class erwartet, weiß ich schon in etwa, seitdem ich die neuen Sitze im März auf der ITB ausprobieren konnte. Deshalb bin ich auch nicht allzu enttäuscht. Ich weiß, es ist jammern auf hohem Niveau, aber ich habe schon entschieden bessere Business Class Sitze gehabt. Und für eine Neuentwicklung finde ich sie nicht so gelungen.



      Nett ist natürlich das ganze Drumherum. Man wird sofort empfangen, die Jacke abgenommen, Getränke serviert und nach weiteren Wünschen wird auch gefragt. Schön ist auch, dass es sich hier jetzt auch um ein Lie Flat Bed handelt. Nur die Monitore, die werden mich noch ein bisschen Nerven kosten.



      Noch mehr Nerven kostet mich nur meine Sitznachbarin, die meint, dass die riesige Armlehne zwischen uns ihr allein gehört und sie darauf von I-Pad bis Akten alles deponiert. Das geht soweit, dass mir die Sachen fast in den Schoß fallen und ich kaum meinen Tisch herausklappen kann. Auf dezente Hinweise reagiert die Dame auch nicht. Irgendwann wird es mir zu bunt und das I-Pad rutscht mal in die andere Richtung. Das scheint sie endlich verstanden zu haben. Aber weiter zum Flug.

      Nach dem Losrollen vom Terminal stehen wir dann bald wieder. Stau. Vor uns eine Schlange von Maschinen, die auf den Start warten.



      Toll sind die verschiedenen Kamera- und Kartenperspektiven auf dem Monitor. Da kann ich wirklich alles ganz genau verfolgen.



      Kurze Zeit nach dem Start gibt es dann wieder was zu Essen. Dieses Mal ein drei Gänge Menu. Aus einer Speisekarte kann ich aus jeweils drei Gerichten pro Gang auswählen.





      Und das Essen ist wirklich sehr lecker. Das muss ich schon sagen, dass das zur Economy Class ein unterschied wie Tag und Nacht ist. Ansonsten ist der Flug recht ereignislos. Nur der Monitor, der sowohl als Touch als auch mit Fernbedienung funktioniert, will nicht immer so wie ich will.



      Und dann muss ich natürlich irgendwann mal zur Toilette. Normalerweise kommt sowas in meinen Reiseberichten ja eher nicht vor, aber hier muss ich doch mal eine Ausnahme machen. Ich fliege seit über 20 Jahren rund um den Erdball, aber so eine Flugzeugtoilette, sieht man mal von der First Class im A380 der Emirates ab, habe ich noch nicht gesehen.



      Erst einmal ist sie super geräumig, aber der Clou ist das Fenster.



      So einen Blick hatte ich noch nie von irgendeinem Örtchen.



      Nach einigen Stunden Flug erreicht der A340 schließlich die Küste Kanadas, die heute super schön zu sehen ist.





      Aber was ist das? Plötzlich saust ein Flugzeug an uns vorbei. Beim Heranzoomen kann ich sogar das Lufthansa Logo erkennen.



      Zwei Stunden vor der Landung wird noch ein zweites Essen serviert. Leider vergesse ich total zu fotografieren und so ist der leckere Salat schon fast aufgegessen.



      Als ich dann wieder aus dem Fenster schaue, kann ich im strahlenden Sonnenschein doch tatsächlich den Mt. Washington unter mir erkennen.



      Leider bleibt es nicht so sonnig. Kurz vor New York zieht eine dicke Wolkendecke heran. Schade, die Ausblicke waren bis jetzt wunderschön.



      Kurz vor der Landung in Washington beobachte ich ein schönes Spiel von Sonne und Wolken.



      Dann überfliegen wir noch den Potomac ...





      ... und kommen am Steven Udvar-Hazy Center vorbei, wo ich erst im April das Space Shuttle bestaunt habe.



      Die Landung in Washington Dulles ist für mich wieder mal wie eine Heimkehr. Ich glaube, ich bin auf keinem US-Airport öfter angekommen als hier.



      Immigration und Zoll gehen dieses Mal auch Ruckzuck und ohne Probleme. So bin ich schon kurze Zeit später vor dem Terminal, wo ich den Bus zu National besteige. Nun wird es nochmal spannend, denn ich habe das Auto nicht direkt über National, sondern bei Sunnycars gebucht. Trotzdem habe ich meine Emerald Club Nummer angegeben. Sunnycars konnte mir aber nicht sagen, ob das auch wirklich funktioniert.

      Als ich bei National ankomme, gehe ich also erstmal zum einem Mitarbeiter und siehe da, es hat tatsächlich geklappt. Ich soll einfach nur zur Emerald Line gehen und mir irgendwas aussuchen, egal was. Dort stehen ein paar Vans, ein Dodge Ram Pick up und ein Ford Edge, der mir sofort ins Auge springt. Auch beim näheren Hinsehen und meinem üblichen Check der wichtigsten Funktionen, überzeugt er mich. Den nehme ich.



      Und das bereue ich nicht. Dieses Auto fährt Klasse und ich schwebe wie auf Wolken über den Freeway zu meinem vorgebuchten Hotel, dem Springhill Suites in Centreville.








      Meilen: 16
      Wetter: bewölkt; 22 Grad
      Hotel: Springhill Suites Centreville, $88.48

      ;arr: ;arr: ;arr: To Be Continued
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