Fallen Roof House, Cedar Mesa, UT

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Fallen Roof House, Cedar Mesa, UT

      In der Cedar Mesa gibt es unzählige Ancestral Puebloan Cliff Ruins (Anasazi Ruins), die teilweise leicht zu erreichen sind. Dazu zählt auch das Fallen Roof House im Road Canyon, das ich mir im Oktober 2007 angeschaut habe.

      Wenn man in Blanding übernachtet, fährt man über die UT 95 bis zur UT 261. Auf der UT 261 ging es dann ca. 13,6 Meilen nach Süden bis zur Cigarette Springs Road, die links (nach Osten) abzweigt.


      erstellt mit Garmin MapSource (garmin.de)

      Auf dieser fährt man ca. einer Meile erreicht dann eine Registry Box. Das Tagespermit kostet 2 $ (einzelne Dollarscheine mitnehmen) und ist für das gesamte Gebiet gültig. Man steckt das Geld in einen Umschlag und steckt diesen, nachdem man alles ausgefüllt hat, mit dem Geld in den Schlitz eines Rohres.
      Die Cigarette Springs Road war bis auf eine kurze Passage, in der man etwas vorsichtiger fahren muss, in einem guten Zustand. Nach 3,4 Meilen geht rechts eine Road zum Lime Canyon ab. Kurz dahinter zweigt links eine Fahrspur zum Road Canyon ab. Unmittelbar darauf erreicht man den Parkplatz am Trailhead.

      Der Weg in den Canyon ist nicht schwer zu finden. Man muss nur etwas aufpassen, denn es gehen ein paar Trampelpfade ab. Der Beginn des Pfades in den Canyon wird durch ein Schild "Trailhead" markiert und der Pfad schlängelt sich dann durch den Wald zum Canyonrand. Vom Rand geht es in den Canyon hinunter (ca. 60 Höhenmeter). Als ich dort war, stand unten ein kleines Steinmännchen. Falls dort nichts steht, sollte man sich die Stelle für den Aufstieg auf der Rücktour gut merken. Unten folgt man dem steinigen Bett des Canyons talabwärts (Osten).



      Nach ca. 0,9 Meilen erreicht man den Abzweig zum Nordwest Fork des Road Canyons. Diesen muss man links liegen lassen und im Hauptcanyon weiter laufen.



      Nach etwas mehr als eine Meile kommt man zu einem riesigen Hoodoo, der wie ein Wächter links oben auf einem Sockel steht.



      Wenn man ein Stück weiter nach links oben (Nordwand des Canyon) schaut, kann man schon das Ziel oben unter einem Überhang sehen - die Anasazi Ruinen des Fallen Roof House. Der Aufstieg dorthin ist nicht sonderlich schwierig.

      Die 3 Räume sind in einem fast perfekten Zustand. Man könnte meinen, dass die Site erst vor kurzem verlassen wurde.





      Das besondere ist, dass bei den Fallen Roof Ruins aus der Decke große Stücke herunter gefallen sind und die freien Stellen jetzt in schönen Pastellfarben leuchten.



      Ich weiß nicht mehr warum, aber die Handabdrücke und die Granaries, die es hier auch gibt, habe ich nicht gesehen. Vielleicht kann jemand dazu Bilder einstellen.


      Aussicht vom Fallen Roof House auf den Road Canyon.

      Gesamte Hike ist ca. 3,3 Meilen lang und für die Tour in den Road Canyon sollte man ca. 2 bis 2,5 Std einplanen. Weiter im Canyon sind noch die Seven Kiva Ruins, allerdings wird das dann eine Tagestour.

      Das Fallen Roof Hause kann man auch gut mit dem House on Fire verbinden, denn das Tagespermit gilt für beide Gebiete (zuerst zum Fallen Roof House und dann zum House on Fire).
    • Hach, schon wieder so eine schöne Location... Aber immerhin wird meine Liste dadurch nicht länger, denn das Fallen Roof House steht da schon länger drauf. :aetsch2:

      Danke für's Vorstellen, Gerd! :clab:

      Ich hatte schon einiges darüber gelesen, aber ich finde es immer toll, auch Bilder vom Weg zu einer Location zu sehen und nicht nur vom "Endresultat". Gerade in Gegenden, wo nicht so viele Leute unterwegs sind und die Trails manchmal nicht ganz eindeutig zu erkennen sind, gibt das zusätzliche Sicherheit. ;;NiCKi;:

      ;danke:
      Viele Grüße
      Claudia

      (a.k.a. Wildfire Woman ;;;MN;: a.k.a. Miss Chaco )
    • Schade, Gerd, da hätten wir schön noch hinlaufen können, als wir jetzt in der Gegend waren. Macht aber nix, ich speicher es erst einmal ab und versuche es dann am Wochenende mit Basecamp und da kommt es dann in meine to do Liste.....

      An dieser Stelle möchte ich dir, lieber Gerd, einmal für die tollen Lokations danken, die du immer hier einstellst. Manchmal komme ich gar nicht dazu alles zu lesen, weil ich mich nicht für alles gleichermaßen interessiere (Petroglyphes sind nicht so meins), aber du gibst dir immer unglaublich viel Mühe und dafür mal ein ganz herzliches

      ;danke:

      Ich kann mir gut vorstellen, welche Arbeit damit verbunden ist..... :!!
      Liebe Grüße

      Susanne
    • ja, super! Da redet man beim Forentreffen darüber und schon kriegt man es hier serviert. Wie immer toll, Gerd!

      Volker:
      Und wo findet man die Handabdrücke?
      8.9. - 30.9.2017: USA Südwest mit Frau H., Tochter und deren Freund :traen:
      --------------------------------------------------------------------------------------
      Ich hab ein paar kleine Deals mit Namibia aufgemacht. Wer also Hotels/Lodges dort buchen will, kann sich gerne melden.
    • Raven schrieb:

      Ich hatte schon einiges darüber gelesen, aber ich finde es immer toll, auch Bilder vom Weg zu einer Location zu sehen und nicht nur vom "Endresultat". Gerade in Gegenden, wo nicht so viele Leute unterwegs sind und die Trails manchmal nicht ganz eindeutig zu erkennen sind, gibt das zusätzliche Sicherheit.

      USSPage schrieb:

      Schön, dass es auch Fotos vom Weg gibt, das erleichtert das Finden immer sehr.

      Finde ich auch. Es gibt eigentlich nur die eine Stelle, die etwas kritisch ist (wenn man unten im Canyon ankommt). Auf der Rücktour läuft man schnell an dem Punkt vorbei, wenn dort nichts markiert ist. Ansonsten ist der Canyon recht schmal, dort kann man sich nicht verlaufen.

      @ Danke Susanne. :)

      @ Danke Volker fürs Einstellen der Bilder. :!!
    • Danke fürs Vorstellen und die tollen Fotos :!! :clab:
      Beim House on Fire waren wir letztes Jahr und fanden es super. Werde meine to-do-Liste dann morgen ergänzen, muss jetzt erst mal schlafen :gg:
      Liebe Grüße
      Manu
    • desert-Gerd schrieb:

      und die freien Stellen jetzt in schönen Pastellfarben leuchten


      Das sieht ja wirklich toll aus. Ist das zu jeder Tageszeit empfehlenswert? Beim House of Fire soll man ja angeblich nur zu bestimmten Zeiten hin (hab vergessen, welche).



      desert-Gerd schrieb:

      Das besondere ist, dass bei den Fallen Roof Ruins aus der Decke große Stücke herunter gefallen sind


      Huch. :EEK: Fallen da immer noch welche raus?
    • PhilippJFry schrieb:

      Beim House of Fire soll man ja angeblich nur zu bestimmten Zeiten hin (hab vergessen, welche).
      Am besten ist es Vormittags, wenn die Sonne in den Canyon/ auf den Felsen vor dem Überhang scheint und das Licht nach oben reflektiert wird - also bevor die Sonne direkt auf die Ruinen trifft.
      Liebe Grüße
      Manu
    • PhilippJFry schrieb:


      Das sieht ja wirklich toll aus. Ist das zu jeder Tageszeit empfehlenswert? Beim House of Fire soll man ja angeblich nur zu bestimmten Zeiten hin (hab vergessen, welche).

      Man sollte beide Location vormittags machen. Ich war Mitte Oktober zuerst beim Fallen Roof House und hatte anschließend noch genug Zeit, um zur richtigen Zeit beim House on Fire zu sein.


      PhilippJFry schrieb:

      desert-Gerd schrieb:

      Das besondere ist, dass bei den Fallen Roof Ruins aus der Decke große Stücke herunter gefallen sind


      Huch. :EEK: Fallen da immer noch welche raus?
      Das BLM hatte dort nichts abgesperrt, sollte also OK sein, aber es stürzen ja auch stabile Arches ein, z. B. der Wall Arch im Arches NP.
    • desert-Gerd schrieb:

      erstellt mit Garmin MapSource (www.garmin.de)
      Hi !

      Gibt es da auch irgendwo eine *.gpx zum Download, oder könntest Du die vielleicht einstellen, bitte ?

      Oder hab ich die Datei nur nicht gesehen ?

      Dankeschön ! :)

      Hannes
      "A venturesome minority will always be eager to set off on their own, and no obstacles should be placed in their path; let them take risks, for godsake, let them get lost, sunburnt, stranded, drowned, eaten by bears, buried alive under avalanches - that's the right and privilege of any free American."

      Edward Abbey - "Desert Solitaire"
    • desert-Gerd schrieb:

      Man sollte beide Location vormittags machen.
      Das hab ich befürchtet :D . Weiß jemand zufällig, ob es sich Anfang Oktober fototechnisch auch noch gegen 14:00 Uhr lohnt, dorthinzugehen? Wir kommen vom Monument Valley und wollen auf dem Weg noch Gooseneck und das Valley of the Gods mitnehmen. So werden wir nicht eher beim Fallen Roof House sein können. Falls es sich dann nicht mehr lohnen sollte, würde ich länger am MV bleiben.
      Liebe Grüße
      Manu
    • Vom Trailhead geht man leicht bergab nach Nordosten, nach ca. 0,4 Meilen geht es dann hinunter in den Canyon. Wenn man unten angekommen ist, dann sollte man sich die Stelle merken denn beim Rückweg kann man schnell an der Stelle vorbeigehen.


      erstellt mit Garmin MapSource (garmin.de)

      Im Anhang ist der Track.
      Dateien
      • FallenRoofRuin.zip

        (16,01 kB, 16 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    Das Nordamerikaforum mit Herz und Verstand
    Mbo Forum Discover America 2005-2017