Keine Bären im Yellowstone

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • 19.09.2011 Montag Zion N. P. Vorerkundung für die Subway und relaxen

      So heute gibts mal wieder Normalkost, nach der Wave kommt erst mal Alltag . Wir sind um 7:30 Uhr nicht nur fit, sondern startklar. Es hat 56° F (immer diese Umrechnerei) also 13,333333° C . Ziel ist das Zion Visitor Center, um uns das Back Country Permit für die Subway zu besorgen. Auf dem Weg dorthin wollen wir uns endlich auch mal die Coral Pink Sand Dunes ansehen, da sind wir jetzt nämlich oft genug dran vorbei gefahren. Witzig, auch diesmal fahren wir an der ersten Einfahrt dorthin vorbei, dieweil da nämlich grad eine Baustelle ist und wir nicht aufgepasst haben. Gut hier gibt es ja aber noch eine 2. Möglichkeit und die finden wir auch. Die Anfahrt zieht sich etwas und es stehen des öfteren Kühe auf der Straße.
      Leider ist die frühe Stunde hier fototechnisch gesehen keine gute Wahl, denn die schönen Dünen liegen volle Kanne im Gegenlicht. Und, wie im Forum hier schon öfter beschrieben, sind hier die ATV Freaks am Werk und ziehen überall ihre Spuren in den Sand. Wir knipsen also ein paar Bildchen und machen uns dann wieder vom Acker.








      Wir genießen zum wiederholten mal die schöne Fahrt in den Zion über die
      US 9. Hier ist das Morgenlicht ein Segen für Fotografen, aber nix, wir
      genießen hauptsächlich und fotoknipsen kaum.




      Das Visitor Center ist schnell erreicht und das Permit schnell besorgt. Die Wetteraussichten für morgen sind ebenfalls kooperativ. Nach ein biserl rumstöbern im Shop geht es weiter. Wir wollen uns den Trailhead zur Subway anschauen, damit wir morgen früh eine Punktlandung hinbekommen. In der Ecke waren wir schließlich noch nicht. Also geht es nach Virgin und dort auf die Kolob Canyon Road. Interessante Anfahrt mit schönen Aussichten.


      Der Left Fork of North Creek Trailhead ist auch bald erreicht und wir sind genügend informiert.




      Wir fahren dann noch ein Stück weiter in Richtung Kolob Canyon und
      kommen in ein schönes Hochtal mit Sandfarbener Graslandschaft.






      Es wäre zwar nun reizvoll noch weiter zu fahren, aber wir wollen heute nicht zu viel unternehmen, wir müssen unsere Kräfte für die Subway sparen. So machen wir uns auf den Rückweg. Kanab ist nun mal leider auch nicht grad der ideale Ausgangspunkt für die Subway, da die Anfahrt doch immerhin über eine Stunde ist und es hier bessere Möglichkeiten gäbe. Aber nu haben wir uns halt für 2 Nächte in Kanab einquartiert . Mein Grauer ist gar nicht begeistert schon wieder so früh aufstehen zu müssen und mault ziemlich rum. Wir machen uns also auf den Rückweg und machen im Zion Visitor Center Bereich ein Picknick, dann geht es ab Richtung Rodeway Inn. Einen kurzen Stop mit kleiner Klettereinlage sind mir dann noch diese Hoodoos wert.









      Auf dem weiteren Rückweg gibt es mal einen kleinen Stau, da hat sich ein Womofahrer festgefahren. Seine recht lange Kiste ist beim Abbiegen von der Straße Aufgesessen und da sitzt sie nun. Da knipse ich am Wegesrand gleich mal einen Oldie.


      Dann lockt uns doch die Zion Mountain Ranch noch mal vom Weg ab, liegt ja gleich an der US 9, und sie liegt so idyllisch. Ich frage also an der Rezeption ob wir uns mal ein paar Cabins anschauen dürfen und ich bekomme nach Belegungsprüfung einen Plan und 3 Schlüssel in die Hand gedrückt. Die Cabins sind echt klasse. Am besten gefällt uns die Buffalo Vista Champagne Suite. Die Preise sind zwar ordentlich, die Buffalo glaube ich so um die 190 US pro Nacht, aber sie sind klasse ausgestattet. Richtige Ferienwohnungen.



      Wir sind nun leider schon im Rodeway Inn für diese Nacht, aber wir beschließen spontan uns eine Nacht hier zu gönnen. Nach der Subwaywanderung sollte uns eine solche Unterkunft erwarten. Wir reservierung uns also die Buffalo Vista Champagne Suite für morgen. Buffalo Vista - weil da eine Bison Herde direkt vor der Cabin grast und der Blick geht direkt zum Zion Park hinüber.


      Zion Mountain Ranch

      Dann geht es aber ab nach Kanab und jetzt wird relaxed, das Roadway Inn hat schließlich einen schönen Pool mit Jacuzzi und den haben wir für uns ganz alleine.



      Als wir so schön Pool planschen und faulenzen höre ich 2 Autos ankommen, klingt nach echten Geschossen und als wir dann aufs Zimmer zurück gehen, stehen da 2 Corvettes. Eine in Rot und eine in Silber und ratet mal an wen ich da jetzt denken muss? Leider habe ich keinen Foto dabei um zu knipsen. Der eine Fahrer kommt auch grad und spricht uns gleich auf die nette Small Talk Art an. Wo wir herkommen usw. Da wir Deutsche sind erzählt er uns gleich, dass er in 4 Wochen nach Deutschland
      umsiedelt, er arbeitet bei Boing. Wie nett, wir tauschen gleich mal Adressen aus. Mal sehen
      ;,cOOlMan;: .

      Dann gibt es noch mal Abendessen bei der lustigen Chinarestaurant Chefin in Lou`s Cafe in Kanab, denn auf Chinesich steht mein Grauer sehr, dass kann ihn glatt mal vom Grillen abhalten.

      Meilen: 174 Stücker
      Wetter: goldrichtig
      weitere Aussichten: Subway Hike
      :clab: ::;;FeL4;
      :r4w:
      carpe diem
      reiseliesels seite
    • Permit besorgt, tolle Unterkunft reserviert und erst noch alles mit einem schönen Ausflug kombiniert - Das war doch ein schöner Tag :clab: :clab: :clab:
      Liebe Grüsse, Moni
    • 20.09.2011 Dienstag Subway Tour

      Um 5:15 Uhr wird Santa H gestartet, es hat 58° F (14,4444° C) und Adieu Kanab. Zügig geht es durch den Zion, kein Stau am Tunnel und keine Viecher nirgendwo. Um 6:45 Uhr sind wir am Trailhead. Bei düstester Nacht durch diese Landschaften zu fahren ist schon immer ein biserl gespenstig und ich bin immer ein wenig angespannt, ist aber noch immer gut gegangen, höchstens mal ne Maus totgefahren. Na ja die Viecher verstecken sich glaub ich vor uns (außer Bisons). Am Trailhead steht doch glatt schon ein Auto aber kein Mensch zu sehen. Wir machen uns also startklar und gehen dann auch sofort los. Es geht erst mal gemächlich nur leicht abfallend durch sogenannten Wald (so Gestrüpp halt) und dann geht es aber gewaltig in die Tiefe des Left Fork.



      die Kletterei beginnt



      ich habe mein GPS dabei und mache mir einen Waypoint als wir unten am Creek ankommen, denn es heißt in Berichten, es wäre schwierig auf dem Rückweg den Punkt wo es hochgeht wieder zu finden. Wenn man den dann verpasst, dann kann man ziemlich lange weiter wandern bis man wieder irgendwo hochkommt. Es ist allerdings auch ein Zeichen angebracht, welches ich aber leicht übersehen hätte (am Rückweg dann).

      Dann ist Spurensuch angesagt, es gibt zwar immer wieder Steinmännchen und man kann die Fußspuren der Vorläufer sehen, doch manchmal ist es gar nicht leicht zu finden wo es weiter gehen soll.



      Gut das Herbert, mittlerweile für uns beide, Walkingsticks Marke Nature geschnitzt hat. Die können wir hier wirklich gut gebrauchen, vor allem bei den häufigen Creekquerungen.





      es ist noch recht frisch jetzt so früh am Morgen aber solche Wanderungen, mit Bachspringen und rauf und runter klettern machen mir ja fast so viel Spaß wie Wavewanderungen (aber nur fast) und halten warm.



      Also es dauert schon eine Weile bis wir an die ersten schönen Steinstufen kommen, so schnell wie das für Euch hier geht ist es für den wirklichen Wanderer nicht.


      Ich übe mich ein wenig in der Fließwasserfotografie und es gibt
      natürlich viel zu knipsen, denn der Canyon ist sehr abwechslungsreich.




      wenn man/frau an diesen schönen Steinstufen ist, dann ist man/frau (ok - ich lass den emanzipatorischen Sch....) schon fast an der Subway angekommen, dass heißt in unserem Fall, wir waren 4 Stunden unterwegs und haben natürlich schon mal ne Pause eingelegt und uns langsam aber sicher Klamottentechnisch entblättert. Die Fahrenheits sind nämlich nach oben geklettert, während wir hier rumgeklettert sind. Herbert testet seine neu erworbenen Wassertreter, ich bin mit Trekkingsandalen dabei, schleppe aber meine festen Wandertreter am Rucksack mit rum. Nach Angaben dauert der HInweg so 3 Stunden, gut für die welche unterwegs wohl keine Fotos machen, keine Pause und wohl recht schnell sind. Wir brauchen volle 4 Stunden einfach. Hier sieht es schon langsam etwas Subwaymäßig aus



      und es wird immer schöner


      und dann kommen bekannte Features



      hier meine Version der Milchstraße



      und dann sind wir endlich dort, hier geht es rein



      ein junger Mann, der hat uns glatt überholt unterwegs, sitzt schon fotosatt am Subwayeingang und macht Pause, wie sollte es anders sein, ein Landsmann.
      So sieht es aus wenn man reingeht und wieder raus schaut



      ich kann mich natürlich nicht bremsen und stürme gleich in die berühmte
      Röhre, Herbert lässt sich erst mal bei dem jungen Mann nieder und macht
      Konversation




      und dann kommen sie die schönen Pools, hier mal so wie der normale Betrachter es sehen würde




      dann übe ich mich in der Langzeitbelichtung um auch die schönen Farben zu bekommen


      ich marschiere mit meinem Stativ gleich mal ganz in die Röhre hinein, es ist schon irgendwie ein komisches Gefühl für mich. Die Vorstellung, wenn hier jetzt eine Flashflood kommen würde, dann gäbe es absolut kein Entkommen, dieser Gedanke drängt sich mir auf und macht mir fast etwas Gänsehaut. Also Wettertechnisch ist eigentlich alles bestens, aber ich habe halt eine lebhafte Fantasie. Ab hier geht es praktisch nur noch ganz feucht weiter, wer weiter will muß nass werden und teilweise sogar schwimmen.



      ein Traumplatz für Canyoniering Freaks







      bevor ich die meisten der vorangegangenen Subwaybilder geschossen habe, habe ich erst mal eine unfreiwillige Rutschpartie unternommen und sah mich schon fast mitsamt der Kamera in einem der Pools landen. Wie ihr euch denken könnt ist dort drinnen alles etwas rutschig und ich mit Kamera und Stativ in der Hand bin ja gleich ganz nach hinten gestürmt.
      Als ich dann wieder vor wollte, über ein etwas abschüssiges Stück, ist es dann auch passiert. Ich lande auf dem Hosenboden und gleite dem Pool entgegen. Mein einziger Gedanke - die Kamera - ich halte sie samt eingefahrenem Stativ in die Höhe und rutsche, rutsche, rutsche. Kurz vor der Badewanne komme ich Gott sei dank zum Stillsitzen. Mir und der Kamera ist nix passiert
      :knips: , nur nass bin ich halt jetzt :nw: . Nachdem die Temperaturen aber badetauglich sind, ist das nicht weiter tragisch.



      im folgenden Bild könnt ihr sehen, das hinten eine Canyoniering Truppe angekommen ist und sich zum Abseilen bereit macht. Da konnte ich dann mit Freuden beobachten, dass meine Rutschpartie Methode hat. Ich glaube kein einziger der Truppe ist ohne Hosenbodenrutschen über die Stelle gekommen, die meisten haben sich gleich freiwillig hingesetzt und sind runter gerutscht.



      Der junge Deutsche ist schon zum 2. mal hier und sagt der Rückweg wäre schon sehr hart und man sollte sich rechtzeitig auf den Weg machen. Nachdem der Fotohunger gestillt ist, stillen wir unseren echten Hunger und machen uns für den Rückweg startklar. Mittlerweile ist hier ein regelrechter Auflauf, zur Canyonierer Truppe gesellen sich noch mehrere andere Ankömmlinge, eine amerikanische Familie. Ein letzter Blick zurück und Adieu Subway du Schöne.


      Ja, dann heißt es 4 Stunden zurück wandern und die brauchen wir auch, obwohl wir jetzt Fotosatt sind und nur kurze Pause machen. Wir versuchen mit den Canyonierern Schritt zu halten, was nicht immer gelingt. Die laufen vor allem, wo es geht, fast immer im Wasser und Herbert macht das mit seinen Wadingboots nun nach. Ich bleibe lieber auf dem Trockenen, hatte heute schon genug nass ;;NiCKi;:
      Ab und an ist es nicht so leicht den rechten Weg zu finden und eine ganze Kletterpartie war für die Katz und ich muss wieder zurück. Herbert hat da im Creek ab und an einen Vorteil, aber auch er muss mal wieder umkehren. Es ist auf jeden Fall wirklich recht anstrengend, vor allem weil man ja eh schon sehr lange unterwegs ist und der Rückweg zieht sich. Es ist toll, wenn dann langsam diese Ansicht kommt.



      mein GPS meldet dann auch den Ausstiegspunkt, wäre wirklich leicht zu übersehen gewesen. Rückwärts sieht alles wieder ganz anders aus und ich wäre glatt noch weiter gegangen. Im Canyon hat mein Delorme übrigens mal den Satelitenkontakt verloren. Jetzt kommt allerdings noch das Härteste, der Aufstieg aus dem Canyon. Es geht 20 Minuten steil bergauf und das bei Hitze, ist schon echt heavy. Die amerikanische Familie (erwachsene Kinder) mit Grandpa steigt mit uns hoch und sie warten immer
      mal auf den Grandpa (absolut bewundernswert, der Gute ist mindestens 70). Oben angekommen brauchen wir doch tatsächlich noch mal meine Waypoint Hilfe um den Weg zum Parkplatz zu finden. Bei Ankunft dort war es 16:45 Uhr, wir waren also 10 Stunden unterwegs gewesen. Wir sind müde, glücklich, zufrieden, stolz. Wir haben die Subway mit eigenen Augen gesehen. Es war klasse. Sicher kennt Ihr dieses Gefühl wenn man so etwas Anstrendendes aber total Schönes gemacht hat.
      :!!

      Nachdem wir uns etwas entstaubt hatten ging es mit Santa H aber flott in Richtung Unterkunft, schließlich wartete eine Buffalo Vista Champagne Suite auf uns.






      und als erstes sind wir natürlich da rein gehüpft um uns zu entstauben und die Muskeln zu pflegen



      und haben die Blubbers angestellt, Champagne gab es heut leider nicht .
      Auf der Couch.....



      konnten wir dann einen fantastischen Sonnenuntergang über dem Zion genießen





      logisch, dass wir hübsch bald in der Coje lagen.

      Meilen: 101
      Wetter: Subwaytauglich schön
      weitere Aussichten: ein ganz relaxter Tag, nix Aufregendes






      :r4w:
      carpe diem
      reiseliesels seite
    • Hallo Gudrun,

      zuerst einmal DANKE für den Wave-Track :!! . Toll, dass ihr es bis zur Subway geschafft habt. Wir haben vor ein paar Jahren im Frühjahr den Versuch unternommen und mussten eine 3/4 Stunde vor der Subway umkehren, denn der Wasserstand war einfach zu hoch.

      Der Weg dorthin ist sehr anstrengend und derzeit möchte ich die Tortur nicht noch einmal machen. Wenn, dann auch in der wärmeren Jahreszeit, denn dann macht ein Vollbad nichts aus.

      LG,

      Ilona
      Liebe Grüße

      Ilona



      "Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat." (Erich Kästner)


    • Erst mal vielen Dank für den Track. :!!
      Was für ein toller Tag. ;;PiPpIla;;
      Super das ihr das geschafft habt. Das steht bei uns auch noch mal auf dem Plan. Deswegen hab ich auch noch ein paar Fragen.Was genau ist eigentlich das anstrengende am Weg. Die Länge? Das Gelände (eigentlich dürfte es ja bis auf den Anfang und das Ende am Fluss kaum noch Steigungen geben, oder?) Die Hitze? Würdet ihr den Weg noch einmal auf euch nehmen?
      Verglichen mit der Wave, wie anstrengend war der Weg zur Subway?
      Schöne Grüße
      Ursula
    • USSPage schrieb:

      Erst mal vielen Dank für den Track. :!!
      Was für ein toller Tag. ;;PiPpIla;;
      Super das ihr das geschafft habt. Das steht bei uns auch noch mal auf dem Plan. Deswegen hab ich auch noch ein paar Fragen.Was genau ist eigentlich das anstrengende am Weg. Die Länge? Das Gelände (eigentlich dürfte es ja bis auf den Anfang und das Ende am Fluss kaum noch Steigungen geben, oder?) Die Hitze? Würdet ihr den Weg noch einmal auf euch nehmen?
      Verglichen mit der Wave, wie anstrengend war der Weg zur Subway?
      Bitteschön und ich kann sagen "ägän what löörnt" ;;NiCKi;:
      Yep, war definitiv ein Höhepunkt nach der Wave. Ist zwar nicht zu vergleichen, da die Landschaft total anders ist. Canyon und Wasser eben ;,cOOlMan;:
      Ja das anstrengende ist schon der Weg, die Länge und dann im Canyon (Hitze) und es gibt immer wieder Klettereinlagen um Hindernisse zu umgehen. Und dann am Ende der Aufstieg aus dem Canyon. Ich würde es jedoch wieder machen, nachdem ich es aber schon getan habe reizt mich persönlich viel mehr eine echte Canyoniering Tour von der anderen Seite. Die würde ich aber wohl nur in einer geführten Gruppe unternehmen. Aber das wäre definitiv mein ;;PiPpIla;; ;;PiPpIla;; ;;PiPpIla;;
      der Weg zur Wave ist ein Spaziergang durch eine meiner absoluten Traumlandschaft, der Weg zur Subway ist abwechslungsreich, lang und feucht, aber definitiv nicht meine Traumlandschaft.
      ;;NiCKi;: Die Subway selbst ist dann aber erste Sahne :!!
      :r4w:
      carpe diem
      reiseliesels seite
    • Das war ja ein toller Tag und Ihr habt allen Grund, stolz zu sein :jaMa: :jaMa: :jaMa:

      Die schöne Unterkunft habt Ihr Euch redlich verdient ;;NiCKi;:

      Wie wäre es denn mit einem erfrischenden Bad in einem der schönen Pools gewesen? Zu kalt :pipa:
      Liebe Grüsse, Moni
    • Yukon1 schrieb:

      walktheline schrieb:

      Test für den Wavetrack als Dateianhang

      Die tpx-Datei bei DeLorme Topo nützt nix, weil einige Verbindungen nicht mit kopiert werden.
      Man benötigt ein Transfer File, eine dmt-Datei.

      Datentransfer

      ok, danke, dann mach ich das noch mal ;;NiCKi;:
      :r4w:
      carpe diem
      reiseliesels seite
    • 21.09.2011 Mittwoch Erholung in der Cabin

      Natürlich haben wir heute erst mal richtig schön ausgeschlafen, Herbert halt, ich bin ja generell mit den Hühnern wach. In diesem Fall mit unserem Ferien Rooster, darf ich vorstellen: der ausgebüchste Zion Mountain Ranch Rooster




      er bekommt etwas altes Brot von mir, ist ja schließlich kein Wildtier, und leistet mir Gesellschaft beim Sunrise



      das Licht ist herrlich am Morgen


      die Fahrenheits gibt´s erst später, denn die weiß ich doch erst wenn Santa H sie mir verrät. Ich warte auf die Bisons, die kommen nämlich früh von Süden her und bekommen wie mir scheint Futter vorne am Restaurant. Wir erwischen sie dann auf dem Rückweg.



      Sie marschieren direkt an unserer Cabin vorbei, also das mit dem Buffalo Vista ist nicht zu viel versprochen.


      Zur Herde gehört auch dieser Bursche


      Bei einem Gespräch von anderen Gästen an der Rezeption habe ich mitbekommen, dass dieser Bursche seit 4 Jahren in der Herde lebt. Er hatte wohl am Anfang eine schwere Zeit, bis die Bison ihn akzeptiert haben, doch nun hält er sich für einen Büffel. Er bekommt hier sein Gnadenbrot und man merkt ihm sein Alter an, denn er trabt immer hinterher, ist aber stets bei der Herde. Nach ausgiebigem Selfmade Frühstück und Blubber-Champagne-Bad beschließen wir nach Kanab zu fahren und zwar dieweil wir wieder mal unseren Adapter dort in der Steckdose vom Rodeway Inn stecken gelassen haben und weil wir ja irgendwas anstellen wollen ohne uns groß anzustrengen. Wir starten um 10:30 Uhr und da verrät mir Santa H 68° F (angenehme 20°C). In Kanab sammeln wir unseren Adapter wieder ein. Nachdem im Rodeway Inn die Tür unseres Motelzimmers sperrangelweit offen steht und keiner drin ist, marschieren wir da einfach rein und holen den Adapter, welcher noch brav in der Dose steckt.
      Ich geh dann noch ne Runde Wäsche waschen, während Herbert das Kanab Field Office des BLM sucht. Dort findet ja nun bekanntlich die Wave Lotterie statt und wer weiß, vielleicht .....aller guten Dinge sind ja bekanntlich 3.
      Und das machen wir auch zum 3. mal - "chinesisch essen in Luo´s Cafe". Wir zählen schon fast als Stammgäste und die lustige Chefin freut sich.



      Gegenüber von Luo´s gibt Autos zu Schnäppchen Preisen




      Dann machen wir uns wieder auf den Rückweg in unsere schöne Cabin. Kurz nach Kanab lockt uns noch etwas vom direkten Rückweg ab. Ich weiß jetzt nicht mehr genau was da an der Straße steht aber wir landen beim Cave Lakes Canyon Resort Link kurz vorher gibt es noch ein Indianerdorf mit Tipis, das gehört aber nicht zum noch nicht ganz fertig gestellten Resort. Es befinden sich noch Cabins im Bau. Wir dürfen das Haupthaus besichtigen, es gibt wunderschöne nagelneue Zimmer und eine ganz tolle Gemeinschaftsküche.
      Alles nigelnagelneu. Ca. 20 Personen passen dort rein und man kann Bed und Breakfast buchen. Leider sind unsere Aufnahmen von den Zimmern alle total unscharf, hab mal wieder die manuelle Einstellung nicht auf Automatik gesetzt. Hier ein paar Bilder vom drumrum:






      ist eine echte Alternative zu Kanab. Für 499,-- US Dollar inkl Tax am Tag hat man uns das ganze Haus angeboten und ob da 20 oder 25 Personen dann drin sind wäre egal. Liegt wunderschön und ruhig. Bin leider nur selten mit 20 Leuten unterwegs :aetsch2:

      Dann ging es aber heim zu unserem Rooster.




      Am späten Nachmittag schieße ich noch ein paar Fotos rund um die Cabins,
      im hinteren Bereich werden gerade ein paar neue aus altem Holz gebaut.




      hier mal ein Panorame in Richtung Südosten



      Baustelle



      und wieder gibt es einen traumhaften Sonnenuntergang über dem Zion,
      leider habe ich mein Objektiv nicht sauber gemacht und deshalb gibt es
      Sunset mit Pusteln





      möchte echt wissen wer das so eingestaubt hat
      des weiteren passiert nicht mehr viel, Erholung eben.

      Meilen: 64
      Wetter: einfach herrlich
      weitere Aussichten Las Vegas Intermezzo


      :r4w:
      carpe diem
      reiseliesels seite
    • 22.09.2011 Donnerstag Valley of Fire und Wiedersehen mit Las Vegas

      Heute heißt es Abschied nehmen von unserer wunderschönen Cabin und dem schönen Blick in Richtung Zion. Wir sind um 8:30 Uhr startklar, schneller sind nur die Biker im Nachbarhaus, welche für 1 Nacht dort logierten und ihre Harleys schon um 7:00 Uhr anwarfen um zu verschwinden. Es hat 50° F (das sind frische10° C). Ein letztes mal die
      wunderschöne Straße durch den Zion




      und dann ab in Richtung Valley of Fire. In Hurricane gibts noch mal einen Stop in Memoriam und Herbert macht Shopping in einem Home Store. Die Strecke in Richtung Las Vegas kennen wir ja nun schon zur Genüge, ich glaube sie war jetzt in jeder Tour dabei. Mittagspause machen wir in Mesquite in einem von den etlichen Casinos, ich habs schon wieder vergessen wie es geheißen hat und Fotos haben wir nicht gemacht. Ist auch nicht relevant, war eh nix besonderes zum weiterempfehlen.

      Im Valley of Fire treffen wir natürlich zur absoluten Bruthitze in der Mittagszeit ein, wo ein Hike so richtig verlockend ist. Nachdem wir unseren Obolus bezahlt haben steuern wir das Visitor Center an und holen uns eine Anfahrtbeschreibung für die Fire Wave und füllen unseren Wasservorrat auf. Im Schatten hinter dem Visitor Center tummeln sich Unmengen von Chipmunks und wenn man ihnen zu nahe kommt, dann spielen sie toter Mann. Echt witzig.


      Nachdem dann ein ganzer Bus Franzosen über die possierlichen Tiere herfällt ergreifen wir die Flucht und steuern in Richtung Fire Wave. Es ist kein sehr langer Weg vom Parkplatz aber die Hitze macht ihn nicht gerade angenehm. Die Farben entschädigen jedoch.






      hier mal mit Herbert, damit man sich die Größe besser vorstellen kann






      wir halten uns nicht all zu lange dort auf, denn das Valley of Fire in der Mittagshitze ist halt mal ein Glutofen und ich bin nun mal kein Brathähnchen. Santa H mit seiner Klimaanlage zieht uns da sehr an und so machen wir einen auf Vista Point Tourismus. Wir machen Fotostop am Fire Canyon und bei Rainbow Vista


      Dann besichtigen wir noch den wunderschön gelegenen Campingplatz beim Atlatl Rock und es reizt mich sehr, doch mal für eine Nacht unser Zelt auszupacken und zu campen, doch Herbert lässt da gar nicht mit sich reden. Ich könnte das ja gerne machen, er würde nach Las Vegas fahren und mich morgen wieder abholen. Also das gefällt mir aber nicht und so bleibt unser Zeltchen, welches ständig mit uns reist wieder mal ungenutzt im Koffer.

      Gut gegen solche Betten hab ich ja nun auch nichts einzuwenden, auch wenn eine Nacht im Valley of Fire mich schon sehr gereizt hätte.



      Da malt doch glatt jemand ein Herz an den Himmel über Las Vegas



      Blick aus unserem Fenster



      Wir landen im El Cortez in der Nähe der Fremont Street und nachdem wir uns häuslich nieder gelassen und etwas ausgeruht haben und 1-2 Bierchen gegen den Valley of Fire Durst getrunken haben, geht es natürlich in Richtung Fremont Street Experience.



      wie wir da so durchbummeln gibt es plötzlich ein Gekreische und Gejuchze und wir entdecken die Seilzüge über unseren Köpfen an denen sich Unternehmungslustige durch die Fremont Street liften lassen.




      Wenn wir noch etwas länger dort geblieben wären, dann hätte Herbert das glatt auch probiert, es hat ihn doch wirklich gereizt. Da ist man grad mal 30 Jahre verheiratet und entdeckt doch immer noch was neues am Ehemann
      Nachdem wir die Lichtershow genossen haben entscheiden wir uns spontan mit dem Bus zum Strip zu fahren und bummeln dort dann allerdings etwas müde und
      lustlos rum. Den Vulkanausbruch haben wir grad verpasst und die Wasserspiele spielen auch nicht mit. Wir wandern also den Strip langsam wieder hoch in Richtung Stratosphere Tower und knipsen ein wenig. Las Vegas ist einfach nicht mehr unser Ding, vor 28 Jahren konnte es uns noch faszinieren, jetzt zieht es uns nicht mehr so recht in seinen Bann und müde sind wir außerdem
      , wie meistens ;;NiCKi;:










      Also schnappen wir uns den nächsten Bus und fahren zurück ins El Cortez wo Herbert dann noch etwas Automaten füttert und wir dann ins Bett fallen.
      In Vegas kann man anscheinend nicht nur heiraten, sollte einem das eigene Baby nicht zusagen, dann einfach dahin gehen



      Meilen: 219
      Wetter: Valley of Fire mäßig heiß
      weitere Aussichten: wo ist das Outlet und kein Death Valley
      :r4w:
      carpe diem
      reiseliesels seite
    • So ich habe nun endlich die Zeit gehabt um nach zu lesen und nach zu schauen.
      Sehr schöne Fotos von Subway. Find ich echt klasse dort.
      Ob ich da aber soweit Janine hin treiben kann ?
      Schön wäre es.

      Schade das Vegas Euch nicht mehr anspricht. Ich mag die Stadt immer noch.
      Das letzte Foto zeigt im übrigen die Station, welche meine Eltern 1976 nicht finden konnt. Tja Pech gehabt. :gg: :gg: :gg:
      Es wird immer das, was man daraus macht .
    Das Nordamerikaforum mit Herz und Verstand
    Mbo Forum Discover America 2005-2017