White Rim Trail Road

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    • Raven schrieb:

      usaletsgo schrieb:

      Bezüglich der Zeitplanung gebe ich euch Recht - das ist zu sehr mit der heißen Nadel gestrickt. Finger weg!
      :!!
      Vielleicht kannst du ja, wenn du zurück bist, mal darüber berichten. =)
      Hast du den Trail gemacht letztes Jahr?

      Wir hatten es letztes Jahr auch eingeplant für eine 2-Tagestour. Permit für Uebernachtung am White Crack hatten wir und am Vortag waren wir noch beim Visitor Center.
      Die Ranger konnten uns nicht hundertpro Auskunft geben, ob die ganze Strasse io ist, da heftige Gewitterzüge die Gegend mehrmals heimgesucht haben (August) und sie keine Infos von Durchfahrern bekommen hätten.
      Wir sind über die Mineral Bottom Road rein, entlang des Green Rivers hatte es einige Washs, die mit Wasser gefüllt waren, aber passierbar.
      Am Hardscrabble war es leider dann fertig, den ersten Steinfall konnten wir noch weggeräumen, da machbar, der 2.Steinfall war nicht mehr zum Wegräumen, da wir keine Raupenfahrzeug oder Sprengkommando dabei hatten und grosse Steine den Weg versperrten.... Unser White Rim Road-Erlebins, die Rechnung ist noch offen und verschoben.... Wir sind später dann wieder zum Visitor Center gefahren, um unser Erlebnis durchzugeben. Sie meinten auch, dass die meisten über die Potash Road reinfahren und wieder zurück, da relativ einfach zum fahren.
      2008: USA: Los Angeles - Las Vegas - Chicago
      2013: USA: Südwestrundreise - 2014: Jordanien
      2015: USA : Las Vegas - Yellowstone - Moab - Lake Powell Hausboot - Antelope - Las Vegas
      2015/2016: USA Dezember - Januar; San Francisco Umgebung
      2016: Chicago - Badlands - Black Hills - Moab - Torrey - Escalante - Bryce - Zion - Las Vegas
      2017: Seattle - Oregon - Lake Powell Hausboot - Torrey - Las Vegas
      2018: Seattle - Yellowstone - Las Vegas
    • Hänge mich hier mal dran, sogenanntes aufwärmen von alten Threads :D

      Da wir im Oktober eventuell den White Rim Trail befahren wollen 2 oder 3 Tage, ersehe ich bei den Permits beim Backcountry Reservation Service System nur die Möglichkeit vom 2. Juni bis zum 30. September. Dort heißt es, Other day use permits are available 24 hours in advance. So weit so gut, allerdings möchten wir kein Day use Permit sondern 4WD/Mountain Bike Overnight Permit. Verstehe ich jetzt das so, dass es ab 1. Oktober nur möglich ist Day use only? Also nix mehr mit Overnight? Denkfehler meinerseits? :nw:

      Feiertägliche Grüße von Monika
    • Alaaf schrieb:

      Da wir im Oktober eventuell den White Rim Trail befahren wollen 2 oder 3 Tage, ersehe ich bei den Permits beim Backcountry Reservation Service System nur die Möglichkeit vom 2. Juni bis zum 30. September. Dort heißt es, Other day use permits are available 24 hours in advance. So weit so gut, allerdings möchten wir kein Day use Permit sondern 4WD/Mountain Bike Overnight Permit. Verstehe ich jetzt das so, dass es ab 1. Oktober nur möglich ist Day use only? Also nix mehr mit Overnight? Denkfehler meinerseits?
      Denkfehler ;;NiCKi;:

      Man kann die Overnight Permits frühestenst 4 Monate vor dem gewünschten Datum reservieren. Also z.B. am 30. Mai für 30. September. Dann am 1. Juni für 1. Oktober usw. Jeden Tag wird also ein neues Datum freigeschaltet.

      Du musst an dem Reservierungstag aber schnell sein und pünktlich morgens um 8 Uhr am Computer sitzen. Besonders beliebte Campsites sind meist innerhalb weniger Minuten weg. Dazu gehören White Crack und Murphy A bis C. Es hilft auch, wenn du dir die Reservierungsseite vorher gründlich anschaust, damit du dann gleich weißt, was du eingeben musst.

      Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen. Toi, toi :!!
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    • Danke dir, dann bin ich ja froh dass es sich wirklich nur um einen Denkfehler meinerseits handelt. :ohje:
      Kommt mir jetzt nach deiner Erklärung auch logisch und letztlich auch bekannt vor, so ähnlich war das in Kanada auch mit den Reservierungen verschiedentlich.

      Gruß Monika
    • Hallo miteinander -
      ich bin Anfang September (10./11.9.) mit einem Rental Jeep 2 Tage die White Rim Road gefahren und wollte mal kurz über meine Erfahrungen berichten. Vielleicht ist es für den ein oder anderen hilfreich.

      Als Erstes - es hat riesig Spaß gemacht und war eines der schönsten Erlebnisse bisher für mich im Südwesten. Ein Abenteuer und eine Erfahrung, die ich wohl mein ganzes Leben nicht vergessen werde. Ich kann die Tour nur jedem, der den Südwesten, liebt empfehlen. Es lohnt sich!

      Aber erstmal kurz zu den Facts - gemietet habe ich von Deutschland aus einen Jeep Wrangler, und zwar bei Canyonlands Jeep Adventures in Moab. Das ist ein ziemlich großer Anbieter und preislich etwas unter den anderen, aber natürlich immer noch teuer. CDW muss man als Deutscher extra abschließen. Insgesamt lag damit der Preis für 2 Tage bei US $ 620. Das ist zwar nicht gerade billig, aber dafür hat man ein Fahrzeug, das für den White Rim gemacht ist (geliftet und Heavy Duty Reifen mit etwas verringertem Reifendruck), mit dem das Fahren Spaß macht und mit dem man nicht ständig Stress haben muss, dass man etwas schrottet.

      Ich habe übrigens unterwegs zwei Männer getroffen, die mit ihrem SUV liegen geblieben sind, per Notruf einen Ranger und einen Abschleppdienst holen mussten und gerade eine Notübernachtung hinter sich hatten. Mit einem guten Fahrzeug erspart man sich so etwas.

      Das Übernachtungspermit habe ich 4 Monate im Voraus online reserviert, und zwar für die Campsite Murphy A. Die liegt etwa auf halber Strecke direkt hinter den Switchbacks von Murphy Hogback oben direkt am Rim und hat einen tollen Ausblick. Gestartet bin ich von Island in the Sky über den Shafer Trail, und zwar gegen Mittag. Der erste Teil der Strecke bis zum Musselman Arch war recht gut in Schuss und bis dorthin habe ich auch noch recht viele Fahrzeuge getroffen. Viele machen das wohl als Tagestour. Bis Musselman Arch hätte man gut auch noch mit einem SUV/Mietwagen fahren können. Dahinter wurde die Piste dann zunehmend schlechter und einsamer. Nur ganz selten habe ich jemand getroffen, meist Männer auf Dirt Bikes, gelegentlich auch Mountainbiker, wobei ich die Jungs und Mädels bewundere, die sich da bei schattenlosen 34 Grad über Sand, Schlaglöcher, Schotter und Felsen quälen.

      Schwierigster Teil der Strecke waren jedes Mal die extrem engen und steilen Switchbacks, vor allem die Steigungsstrecken, bei denen ich jedes Mal gebetet habe, dass mir jetzt bloss keiner entgegen kommt. Dort ist die Piste nämlich nur genau so breit wie der Jeep, links Felsen, rechts geht es steil den Schotterhang bergab, dazu loser Schotter, Steine, Sand und Felsen, tiefe Schlaglöcher und durch den Regen tief eingefressene Quer-Rinnen, bei denen es die Piste einfach weggeschwemmt hatte - schon grenzwertig. Wegen der extrem engen Kurven hätte ich mir da auch einen kürzeren Jeep gewünscht (bekommen hatte ich nur die 4-türige Langversion). Naja, ist alles heile und gut gegangen, aber anstrengend und nervenaufreibend war es schon. An den Switchbacks habe ich aus Sicherheitsgründen auch 4WD Low genutzt, sonst meist den AWD Modus.

      Reine Fahrzeit von Beginn Shafer Trail bis Ende Mineral Bottom war so um die 10 Stunden. Deswegen war ich auch froh, dass ich das Ganze als 2-Tagestour gemacht habe. Damit hat man zwischendurch auch noch Zeit für Erkundungstouren zu Fuß, für Entspannungspausen und zum Fotografieren. Toll war auch die Übernachtung im Zelt oben am Rim, das Erlebnis von Sonnenauf- und untergang und der wahnsinnig schöne Sternenhimmel nachts mit der Milchstraße. Und das ganze weit, weit weg in der Einsamkeit der Canyonlands.
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    • Danke für den Bericht, sehr interessant.

      Beim Musselman Arch war ich auch noch mit einem SUV, weiter würde ich nicht im Traum auf die Idee kommen, mit etwas Anderem als einem Jeep oder Vergleichbarem zu fahren. Das ist ja schon fahrlässig.
      Viele Grüße

      Dirk
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    • Ina schrieb:

      Muss ja wirklich eine tolle Tour gewesen sein
      Danke für den Input
      Gern geschehen. Ich freue mich ja auch immer über aktuelle Berichte. Zur White Rim Tour werde auch noch ein paar Bilder einstellen, aber das dauert noch etwas. Muss erst mein ganzes Fotomaterial sichten.
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    • Danke! Will den White Rim nächstes Jahr auch nochmals in Angriff nehmen, hoffe wir haben mehr Glück als letztes Mal. :ohje: Mit einem normalen Miet SUV Never ever, bin ich genau gleicher Meinung!
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    • Sehr interessant, danke fuer den Kurzbericht! :!! Wir standen quasi eben noch oben am Green River Overlook und haben darueber philosophiert, dass die Strasse ja von oben total harmlos aussieht und sicher des oefteren von Leuten unterschaetzt wird.

      gelibird schrieb:

      Ich habe übrigens unterwegs zwei Männer getroffen, die mit ihrem SUV liegen geblieben sind, per Notruf einen Ranger und einen Abschleppdienst holen mussten
      Oha, das ist bestimmt teuer geworden. ;.Feel1;
      Viele Grüße
      Claudia


      a.k.a Miss Chaco
    • Raven schrieb:

      Wir standen quasi eben noch oben am Green River Overlook und haben darueber philosophiert, dass die Strasse ja von oben total harmlos aussieht und sicher des oefteren von Leuten unterschaetzt wird.
      Ich hatte auch etwas andere Vorstellungen. Vor allem, weil alle nur immer über die schwierige Stelle bei Murphy Hogback reden. Irgendwie dachte ich - ok, wenn ich die hinter mir habe, geht es relativ easy weiter. Ist aber nicht so. Es kommen dann im weiteren Verlauf noch mehr solche haarigen Switchbacks. Vor allem wüsste ich nicht, wie man das lösen soll, wenn einer entgegenkommt. Am Shafer Trail und an der Mineral Bottom Road gibt es immer wieder Ausweichstellen. Die gibt es an den Switchbacks unterwegs aber nicht. Und wie man solche ausgewaschenen und extrem engen Steilkurven, an denen man froh ist, wenn man sie vorwärts bewältigt, rückwärts fahren soll - keine Ahnung.

      Vielleicht lautet deswegen auch die Empfehlung der Ranger, die Route im Uhrzeigersinn zu fahren. Wenn sich die Mehrheit daran hält, ist die Wahrscheinlichkeit, dass einer entgegenkommt, relativ gering.
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    • Hier noch ein paar Fotos -

      Der Ausblick abends von meiner Campsite über das Soda Springs Basin (die Campsite Murphy A liegt oberhalb von Murphy Hogback)



      Sonnenaufgang über dem Candlestick Tower



      Das war einer der wenigen Jeeps, die ich unterwegs getroffen habe, sonst meist nur Dirtbikes und Mountainbiker

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    • Noch ein kleiner Tipp: etwa 5 Meilen nördlich der Campsite Murphy A (bzw. 5 Meilen südlich des Wilhite Trailhead) taucht etwas abseits der Straße diese Felsformation mit dem Namen Turks Head auf. Das sieht dann etwa so aus:



      Hier das Auto stehen lassen und vor bis an den Rim laufen. Dort blickt man direkt hinunter auf eine riesige, etwa eine Meile breite Fluss-Schleife des Green River. Ich habe sie nicht einmal im 19:10 Format meines Handys ganz aufs Bild bekommen.

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    • Raven schrieb:

      Kann es sein, dass man den vom Green River Overlook sieht?
      Ja, das ist richtig. Ich habe es hier mal auf einem Bild vom Green River Overlook (etwas herangezoomt) markiert. Das linke Kreuz ist Turks Head - das rechte der ungefähre Punkt, von wo man am White Rim die Fluss-Schleife sieht.

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    • Herzlichen Dank !
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