White Rim Trail Road

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Danke für die Informationen. Ich würde auch eher zu einem vor Ort gemieteten Auto tendieren, auch wenn ein GC das sicher schafft. Die Reifenfrage z.B. ist auch ein Argument. 300 bucks sind nicht wenig, aber man gibt auch anderswo Geld für Besonderes aus. Und die Tour ist es sicher wert.
    • Passenger 57 schrieb:


      Ich würde den White Rim nur mit einem Miet-SUV fahren, wenn die Bereifung stimmt, also mind. LT Reifen vorhanden sind. Mit P-Tires hätte ich ein ziemlich ungutes Gefühl, v.a. bei den Teilabschnitten um den Hardscrabble und Murphy Hogback, und würde wohl um einiges langsamer fahren als mit dem Rubicon.


      Die ersten Fahrzeuge waren vor knapp 20 Jahren noch Mietwagen. LT - Tires hatte nie einer davon. Die gibts wahrscheinlich auf Rental Cars auch nicht. Drauf waren soweit ich mich noch erinnere "All terrain" - Reifen. Die haben den White Rim jedesmal problemlos durchgestanden. Man hat es ja nicht mit scharfkantig brechendem Kalk (Kaibab Limestone) zu tun, wie man ihn z.B. auf den Routen zum Walter Powell Point oder auch zum Cape Solitude vorfindet (heute gesperrt). Das Material zerschneidet gerne das Profil, kann ganze Profilblöcke abscheren.

      Auf dem White Rim fährt man sehr viel auf weichem Moenkopi und auch der helle White Rim Member der Cutler Formation bricht nicht sehr scharfkantig. Der verschwindet weiter oben im Green River Canyon vollständig, so dass man nicht mehr in hartes Material kommt.

      Auf der Strecke würde ich nach 20 Jahren Herumgurken Entwarnung geben. ;)

      Gruss

      Rolf
    • Passenger 57 schrieb:



      War auch erstaunt, dass ich so zügig fahren konnte - lag wohl neben des guten Pistenzustands auch daran, dass ich keinen weiblichen Beifahrer hatte, der Tempo und Fahrstil kritisierte... :gg:

      Pffffffffffffffffffft..... ;te:

      Einstieg über Mineral Bottom Road, Ausstieg Potash Road







      Zeitaufwand zwischen 8 und 9 Stunden, Fahrzeug: Ford Escape, Fahrer: ich :gg:

      Toller Bericht und Fotos von Dir :clab:

      LG Ingrid
    • Gut, in Normalfall braucht man dort wohl wirklich keinen aufgemotzten Rubicon, aber die Chance, ein SUV mit richtigem 4WD zu bekommen, ist wirklich schlecht geworden bei den Vermietern. Bei den Midsize-SUVs gibt es im Allgemeinen fast ausschließlich nur noch 2WD, und auch in der Standard SUV-Line stehen, wenn es überhaupt Fahrzeuge mit Allradantrieb gibt, meist nur noch AWD-Autos.
    • Daniel schrieb:

      Gut, in Normalfall braucht man dort wohl wirklich keinen aufgemotzten Rubicon, aber die Chance, ein SUV mit richtigem 4WD zu bekommen, ist wirklich schlecht geworden bei den Vermietern. Bei den Midsize-SUVs gibt es im Allgemeinen fast ausschließlich nur noch 2WD, und auch in der Standard SUV-Line stehen, wenn es überhaupt Fahrzeuge mit Allradantrieb gibt, meist nur noch AWD-Autos.


      Daniel,

      ein Fahrzeug mit AWD ist völlig hinreichend.

      Der White Rim gehört ja nunmal in die Kategorie der Spass-Trails. Das einzige, was ihn etwas abhebt ist seine Länge. Ansonsten kann ihn jeder Anfänger mit jedem durchschnittlichen SUV unter die Räder nehmen. Also lass Dich nicht abschrecken - landschaftlich ist es eine sehr überzeugende Route. Ein Rubicon ist dort so passend wie ein SUV aufm Ku'damm. Ok, wenn ich einen Monat dort sowieso mit so einem Fahrzeug unterwegs sein werde, dann passts. Aber man muss sich nicht extra sowas beschaffen, nur um diesen einfachen Trail zu fahren. Das ist schlicht herausgeschmissenes Geld.

      Was anderes gilt, wenn ich einfach mal aus Spass an der Freud mit so einem Gerät unterwegs sein möchte.

      White Rim war vor 20 Jahren einer unserer ersten Trails, als wir noch wirklich keine Ahnung hatten. Fünf Jahre zuvor waren wir ein ganz nettes Stück sogar mit einem Pkwgefahren. Davon würde ich allerdings abraten. Das war unserer Unerfahrenheit geschuldet.

      Gruss

      Rolf
    • @ Ingrid: Respekt :clab:

      @ Daniel und Rolf: Meine Bedenken betreffen nicht den Fahrzeugtyp (SUV, Jeep oder weiss ich was), sondern die Bereifung.

      Bis ca. 2008 hatte ich in der Choice Line von Alamo/National stets die Möglichkeit, einen SUV mit Light Truck Reifen zu mieten. 2009 und 2010 gab es aber in LAX, SFO und LAS bloss Fahrzeuge mit P (Passenger Car) Reifen. Letzere sind hauptsächlich für den Einsatz auf geteerten Strassen gedacht, so dass die Pannenanfälligkeit off pavement gegenüber LT Reifen grösser ist. Meine (schleichenden) Platten hatte ich stets mit solchen P Reifen. Diese waren zudem bereits ein- oder mehrmals notbefhelfsmässig mit einem Plug oder einem Patch repariert worden und brachen an den selben Stellen wieder auf.

      Im Juni war ich zuerst mit einem Tahoe und mit einem Commander mit P Reifen unterwegs und habe ohne Probleme Cathedral Valley, Whitmore Canyon, Hobgoblin Playground, Polar Mesa, Top of the World, etc. besuchen können. Da ich aber in Moab einen Reifen habe reparieren lassen müssen und ich ob der Qualität dieses Reifens nicht gerade begeistert war und ich mein Glück nicht habe herausfordern wollte, entschied ich mich, für die 160 Meilen Tour um den White Rim ein wirklich geländegängiges Fahrzeug zu mieten. Das Risiko mit lausigen Reifen im Nirgendwo feststecken zu bleiben war mir nach der Offenbarung im Tire Shop zu gross.

      Dank des Soft-Top Verdecks kam sogar eine Art "Cabrio Feeling" auf und das Landschaftserlebnis war noch intensiver. Zudem konnte ich viel schneller Fahren als mit einem Miet-SUV. Da ich vom Rubicon begeistert war, habe ich ihn im Herbst 2010 noch einmal für 3 Tage gemietet und bin u.a. die Lockhart Basin Road Elephant Hill und Bobby Hole gefahren (das sind aber andere Geschichten). Insofern war die White Rim Tour ein guter Einstieg für Gröberes...


      "Even a bad day on vacation beats a good day at work"
    • Ich war auch schon mit einem ähnlichen Fahrzeug vom selben Vermieter unterwegs.
      Habe das sehr genossen. Macht einfach tierischen Spaß so ein Fahrzeug zu bewegen.
      Bei vielen Kreditkarten ist doch eine Haftplichtversicherung dabei.
      Natürlich ist das ein teurer Spaß, aber eben auch ein Spaß.

      Wie bist Du beim Elephant Hill klar gekommen?
      Die Lockhart Basin Road bin ich vor vielen Jahren mit einem GC gefahren. Allerdings mit 3 Autos, davon ein Einheimischer. Fand ich ehr langweilig.


      Joe
      Signatur wurde gelöscht.
    • utahjoe schrieb:


      Bei vielen Kreditkarten ist doch eine Haftplichtversicherung dabei.

      Ich habe drei Kreditkarten und bei keiner ist eine Haftpflichtversicherung mit dabei. Nur wegen es einmaligen Ereignisses werde ich jetzt bestimmt nicht noch eine vierte KK besorgen, die dann auch noch entsprechend teuer sein wird. So hat z.B. selbst die teuerste Miles & More-Kreditkarte keine Haftpflichtversicherung dabei, sondern nur eine Vollkaskoversicherung für Mietwagen und diese Karte kostet schon 95€ im Jahr.
    • utahjoe schrieb:


      Wie bist Du beim Elephant Hill klar gekommen?
      Die Lockhart Basin Road bin ich vor vielen Jahren mit einem GC gefahren. Allerdings mit 3 Autos, davon ein Einheimischer. Fand ich ehr langweilig.




      LBR empfand ich auch als nicht besonders spektakulär - Fahrspass stand im Vordergrund.

      Den EH kannte ich schon von 2-3 MTB Touren und wusste daher, was mich erwarten würde. Bobby Hole war neu für mich. Beide Hindernisse habe ich aber letztlich auch ohne Spotter problemlos gemeistert. Bin einfach zuerst zu Fuss abgelaufen, um zu schauen wo und wie man am Besten durchfahren soll.


      "Even a bad day on vacation beats a good day at work"
    • Hi,

      ist jemand in letzter Zeit die White Rim Road gefahren?

      Mein Hintergrund: ich war 2008 im Canyonlands, damals bin ich aber brav oben im Island in the Sky District geblieben. Es war damals mein erster Besuch dort, aber damals war mir eigentlich schon klar, dass es nicht mein letzter Besuch im Canyonlands sein würde. Im September werde ich wieder dort vorbeikommen, und überlege, ob ich dann diesmal auch runter fahre.

      Speziell dafür würde ich mir an dem Tag auch einen Jeep mieten. Zwei Tage würde ich aber ungern unterwegs sein, und würde daher die Tour unten auch kürzen. Ich fotografiere viel, von daher schätze ich die Chancen anhand der Berichte hier, die Tour an einem Tag zu fahren, auf quasi Null ein.

      Gibt es da einen sinnvollen Weg? Gibt es Probleme, wenn man irgendwo umkehren will?
      Und gilt es (speziell für Fotografen) gegen den Uhrzeigersinn zu fahren?
      Gibt es eine gute Karte vom der White Rim Road?

      Mit einem Tag Zeit für den White Rim: was würdet Ihr machen?

      Danke + Gruß,
      Uwe
    • Huhu,

      ich weiß nicht ob das hier schon bekannt ist:

      Am Wochenende bin ich auf der FB Seite vom Canyonlands NP darauf gestoßen, dass man ab 01.09.2015 Permis auch für DAY-USE für den White Rim Trail und den Elephant Hill benötigt.

      Die Permits erhält man 24h vor dem geplanten Tripp online.

      nps.gov/cany/learn/news/news073015.htm

      parkplanning.nps.gov/projectHome.cfm?projectId=50620
      ------

      Grüße Michi
    • Ein paar Fragen zum White Rim Trail

      Hallo zusammen,

      ich wärme den Thread mal wieder mit ein paar Fragen auf, die für meine Reiseplanung wichtig sind:

      (1) Hat sich an den Straßenverhältnissen, die in diesem Thread beschrieben wurden, Entscheidendes geändert? Die Berichte hier stammen ja von 2011.
      (2) Ist folgende Planung für den April machbar: Anmiete Rubicon abens gegen 18.00. Am nächsten Morgen früh von Moab aus los (Sonnenaufgang ist gegen 6.30). Dann White Rim incl. Fotografieren an einem Tag und Abgabe des Wagens gegen 18.00.
      (3) Wie leicht/schwer ist es das mittlerweile erfordliche, kostenlose Day-Use Permit für einen konkreten Tag im voraus zu bekommen?

      Vielen Dank und beste Grüße

      Dirk
    • usaletsgo schrieb:

      (1) Hat sich an den Straßenverhältnissen, die in diesem Thread beschrieben wurden, Entscheidendes geändert? Die Berichte hier stammen ja von 2011.

      Dazu kann man gar nichts genaues sagen, denn die Roadverhältnisse können sich täglich ändern. Es braucht nur einen heftigen Regenguss und die Road ist unpassierbar. Die Verhältnisse werde hier beschrieben. Auskünfte erhält man auch in Moab Visitor Center.


      usaletsgo schrieb:

      (2) Ist folgende Planung für den April machbar: Anmiete Rubicon abens gegen 18.00. Am nächsten Morgen früh von Moab aus los (Sonnenaufgang ist gegen 6.30). Dann White Rim incl. Fotografieren an einem Tag und Abgabe des Wagens gegen 18.00.

      Das könnte knapp werden, vor allem wenn man viel fotografiert, ich würde 2 Tage einplanen. Bekannte von mir sind auch zwei Tage unterwegs gewesen. An einem Tag ist das stressig, meinten sie.


      usaletsgo schrieb:

      (3) Wie leicht/schwer ist es das mittlerweile erfordliche, kostenlose Day-Use Permit für einen konkreten Tag im voraus zu bekommen?

      So viel ich weiß kann man nur 2 Tage vor dem Start ein Permit bekommen.
    • usaletsgo schrieb:

      Anmiete Rubicon abens gegen 18.00. Am nächsten Morgen früh von Moab aus los (Sonnenaufgang ist gegen 6.30). Dann White Rim incl. Fotografieren an einem Tag und Abgabe des Wagens gegen 18.00.
      Das finde ich auch ganz schön ambitioniert. Laut NPS soll man mindestens 10-12 Stunden für die 100 Meilen einplanen. Mir wäre da das Risiko zu groß, daß man es doch nicht schafft - und was dann? :nw:

      Ich würde lieber etwas mehr Zeit (und Geld) einplanen und einmal übernachten. Campingausrüstung für nur diese eine Nacht kriegt man ja zur Not auch relativ günstig bei Walmart, und wenn man Zelt + Schlafsack nicht mit nach Hause schleppen will, kann man's sicher irgendwo loswerden/verschenken.
      Viele Grüße
      Claudia

      (a.k.a. Wildfire Woman ;;;MN;: a.k.a. Miss Chaco )
    • desert-Gerd schrieb:

      Dazu kann man gar nichts genaues sagen, denn die Roadverhältnisse können sich täglich ändern. Es braucht nur einen heftigen Regenguss und die Road ist unpassierbar. Die Verhältnisse werde hier beschrieben. Auskünfte erhält man auch in Moab Visitor Center.

      Das stimmt natürlich. Aber manchmal ist es ja auch so, dass trails über die Zeit degenerieren, wenn sie nicht mehr regelmäßig gegradet werden z.B. Aber das scheint wohl nicht der Fall zu sein.

      Bezüglich der Zeitplanung gebe ich euch Recht - das ist zu sehr mit der heißen Nadel gestrickt. Finger weg!

      Day use permits bekommt man anscheinend nur 24 Stunden vorher online oder (sehr wenige) direkt an der Ranger-Station des Canyonlands NP. Scheint so ähnlich zu laufen, wie bei der Wave (fehlt nur noch die lottery).
    • Raven schrieb:

      usaletsgo schrieb:

      Bezüglich der Zeitplanung gebe ich euch Recht - das ist zu sehr mit der heißen Nadel gestrickt. Finger weg!
      :!!

      Vielleicht kannst du ja, wenn du zurück bist, mal darüber berichten. =)


      Wenn ich den Trail fahre, werde ich auf jeden Fall berichten.

      Allerdings tendiere ich momentan eher dazu mir den ganzen Aufwand zu schenken. Die Probleme, die ich sehe sind:

      - Kosten I (nicht wegen des Unterbaus, 4WD o.ä., sondern wegen der Bereifung würde ich einen Rubicon vor Ort anmieten - auch wegen der Länge der Strecke)
      - Kosten II (ca 100 USD überschlage ich grob würde eine notdürftige Campingausrüstung bei Wal-Mart kosten: Matte, Schlafsack, kleines Zelt)
      - Zeitaufwand (ich habe nur 2 Wochen und 2 volle Tage würden quasi für die White Rim-Aktion draufgehen)
      - Permit-Stress (passt der Tag?, kriege ich ein Permit? etc.)

      Ich weiß nicht - wenn es nur Kostenfaktor I wäre, wäre ich sofort dabei, aber in der Addition der o.g. Punkte...
    Das Nordamerikaforum mit Herz und Verstand
    Mbo Forum Discover America 2005-2017