White Rim Trail Road

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    • Original von Hagi
      Vergnügen, jedoch waren wir nur bis Lathrop Canyon
      Werden im Mai 2008 nochmals in Moab sein und dann der ganze White Rim Trail an einem Tag versuchen :r4w:


      Also Rolf war schon mit einem normalen Pkw beim Lathrop Canyon, ;)
      normalerweise(ausser nach heftigen Regenfällen) ist die Strecke mit jedem
      SUV kein Problem. :wink4:

      Gruss
      Christian
      :smisa:
    • Gemach folks. gemach!

      Wir kennen dei White Rim seit 1987, sind ihn mit den verschiedensten Geräten angegangen:

      - 1987: über den Shafer Trail bis zum Abzweig Lathrop C. mit einem normalen Pkw, was ich aber niemanden raten würde. Dieser Abschnitt ist in den letzten Jahren wesentlich schlechter geworden! Der Abschnitt vom Abzweig der Potash Road bis südlich des Monument Basin ist seit einem Jahrzehnt zwar keinesfalls schwierig, aber aufgrund ihrer Beschaffenheit nur für langsames Vorwärtskommen geeignet.

      - Ansonsten sind wir mit Ford Explorern, verschiedenen Blazers (alte und neuere), Grand Cherokees und Trailblazer darauf herumgefallen. Wirklich problematisch war es mit keinem der Fahrzeuge, natürlich ging der G.C. am besten. Wie nicht anders zu erwarten.

      Der White Rim ist zwar nicht wirklich schwierig, kann aber wechselnde Tücken haben. Die grössten Probleme in all den Jahren waren entlang des Green Rivers in den verschiedenen Bottoms anzutreffen, die gelegentlich sehr schlammig sind.

      In 2006, Anfang Oktober, sassen auf dem White bedingt durch Unwetter weit über 100 Menschen fest. Manche wurden per Helikopter ausgeflogen. Die Steigung aus dem Mineral Bottom heraus zur Mineral Road war so zerstört, dass kein Fahrzeug mehr durchkam. Diese Schäden konnte man auch noch letzten September besichtigen, da man die schlimmsten Stellen provisorisch mit Teer gesichert hatte.

      Im Gegensatz dazu fanden wir die Strecke im Juni 2006 von der Mineral Road bis zum Taylor Canyon in einem Zustand vor, der Pkw-geeignet war.

      In all den Jahren war Murphy Hogback nie wirklich ein Problem, konnte immer auf beiden Seiten in einem - vorausschauend gefahrenen - Zug gemeistert werden, ohne 4 LO einzusetzen. Ausnahme: die Explorer aufgrund ihrer schwachen Maschine.

      Noch etwas zum Lathrop: Der letzte Anstieg hinauf zum White Rim ist ja nicht die eigentliche Herausforderung, sondern der Punkt, wo man sich "durchquetschen" muss. Wer unten war, weiss, was ich meine!

      Kann man an einem Tag? Soll man?

      Man kann, wenn man nicht abzweigt! Haben wir auch schon gemacht. Phototermin wegen des Lichts am Nachmittag entlang des Greens, dann der wahnsinnige Entschluss - wir fahren auf der anderen Seite (Shafer Trail) raus! Schön wars, aber auch anstrengend.

      Soll man? Nur, wenn man ihn schon kennt! Ansonsten ist es ein Risiko. Es geht was schief und man landet im Dunklen.

      Gruss

      Rolf

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Hatchcanyon ()

    • @Hagi
      Ich habe einen Toyota 4Runner gemietet. Also nichts Spezielles.

      Ich empfand es wirklich icht als Problem, die Strecke zu fahren, einschließlich Lathorp Cannyon. Da es auch absolut trocken war und das Wetter sptzenmäßig waren auch keine Probleme mit Regenbedingten Schlammstücken vorhanden.

      Aber: Für einen Beidahrer wäre die Fahrt an einem Tag bei dem dann anzulegenden Tempo eine absolute Zumutung und eine Übernachtung auf einer der wenigen Campsites in absoluter Ruhe hat ja auch was für sich!

      @Hatchcanyon
      Wahrscheinlich meinen wir die gleiche Stelle, denn ansonsten war das nicht weiter problematisch.

      Mathias
    • Original von kamani
      Aber: Für einen Beidahrer wäre die Fahrt an einem Tag bei dem dann anzulegenden Tempo eine absolute Zumutung und eine Übernachtung auf einer der wenigen Campsites in absoluter Ruhe hat ja auch was für sich!



      Das ist mit Sicherheit nicht zu unterschätzen. Ich war nur einmal
      auf einer Backroad Beifahrer und empfand es als absolut schrecklich.

      Leider sind aber die Campgrounds schon lang im voraus ausgebucht.

      Gruss
      Christian
      :smisa:
    • Original von kamani
      Aber: Für einen Beidahrer wäre die Fahrt an einem Tag bei dem dann anzulegenden Tempo eine absolute Zumutung und eine Übernachtung auf einer der wenigen Campsites in absoluter Ruhe hat ja auch was für sich!

      @Hatchcanyon
      Wahrscheinlich meinen wir die gleiche Stelle, denn ansonsten war das nicht weiter problematisch.


      Hi Mattias,

      sagen wir mal so: wenns wirklich so schlimm für einen Beifahrer wäre, dann wäre es auch für das Fahrzeug technisch ungesund. Da ist dann zuviel Risiko drin.

      Wenn Du mit "Stelle" den Lathrop Canyon meinst, die Steigung hinauf zum White Rim meine ich nicht.

      Gruss

      Rolf

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Hatchcanyon ()

    • Hi zusammen,

      haben vom 18. auf den 19. September 2008 eine Übernachtungsmöglichkeit auf dem Campsite Gooseberry auf der White Rim Road.
      Wir würden gern entegen der Uhrzeigerrichtung fahren, auch deshalb, weil die schwieirgkeiten denn wohl direkt am Anfang liegen. Was meint Ihr ?

      Danke vorab für Eure Tips. :!!

      YES YES
      Verrückt nach Reisen
    • Original von Yes Yes
      Hi zusammen,

      haben vom 18. auf den 19. September 2008 eine Übernachtungsmöglichkeit auf dem Campsite Gooseberry auf der White Rim Road.
      Wir würden gern entegen der Uhrzeigerrichtung fahren, auch deshalb, weil die schwieirgkeiten denn wohl direkt am Anfang liegen. Was meint Ihr ?

      Danke vorab für Eure Tips. :!!

      YES YES


      Gegen den Uhrzeigersinn ist IMHO besser!

      Dies wegen der Anforderungen der Strecke zu machen ist allerdings fragwürdig, denn dann hat man die nervtötenden Rüttelstrecken eben am Ende der Tour.

      Bleibt natürlich die Frage, womit ihr unterwegs seid und welche offroad-skills vorhanden sind? Pkw ist natürlich völlig ausgeschlossen, wenngleich man an beiden Enden ein ganzes Stück auch damit fahren kann! Hängt stark von den Gegebenheiten ab.

      White Rim ist prinzipiell eine von den leichten Touren, die aber durch ihre Länge anstrengt. Dass der Sprit nicht reicht, kann ich mir nicht vorstellen? Schliesslich hat man von Tankstelle zu Tankstelle maximal 210 km und davon sind ca. 80-85 km Teer oder erstklassiger Dirt, wo es nur niedrigen Verbrauch gibt. Ohne Loch im Tank ist da kein Risiko! :MG:

      Natürlich gibt es je nach Wetterlage Unterschiede - besonders entlang des Green Rivers. Dort können nach Regen einige Bottoms relativ schwierig, weil schlammig sein. Dafür fehlen der Route anspruchsvolle Klettereien fast völlig.

      Gruss

      Rolf
    • Ich denke, dass man in einem Tag zu wenig Zeit hat, um auch mal auszusteigen das alles zu genießen und Fotos machen, natürlich kann man auch keine Abstecher machen, die es ja auch noch gibt.
      Außerdem stelle ich mir das Campen sehr schön vor.
    • Chief hat schon recht! Den White Rim an einem Tag zu fahren, dazu gehört schon eine gehörige Portion Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit, obwohl es durchaus möglich ist.

      Wir haben uns auch schon so zeitlich verzettelt, dass wir erst gegen Mitternacht - jedenfalls nach 23 Uhr - den Shafer Trail wieder hochgekommen sind.

      Fahrbare Abstecher gibts ja nur maximal 2 und - wenn man das rechnen will, die Zufahr zum Campground südlich der Junction Butte.

      Nahe des Endes lam Green River iegt Taylor Canyon. Bis zum Abzweig kommt man gelegentlich auch mit dem Pkw, im Canyon selbst brauchts SUV. Sehenswert wg. der Steinmonumente Zeus und Moses.

      Nicht allzu weit vom Shafer Trail Ende entfernt findet sich Lathrop Canyon, wo man bis zum Colorado River hinunter fahren kann. Das ist aber nur Leuten zu empfehlen, die auch wissen wie man wieder zurück bzw. die Steigung hinauf zum White Rim kommt. (Bis zu diesem Abzweig sind wir vor über 20 jahren auch mal mit dem Pkw gefahren. Finger weg von solchen Abenteuern, wenn man nicht sehr genau weiss, was man tut!)

      Alles andere sind Wandertrails.

      Gruss

      Rolf
    • Auf der Reservierungsbestätigung für die Übernachtung steht ausdrücklich, dass Feuer in jeglicher Form untersagt ist. In dieser Nacht müssen wir also auf Steaks verzichten... :wut1:


      YES YES
      Verrückt nach Reisen
    • Zurück vom White Rim: Campfire sind tatsächlich nicht erlaubt, allerdings darf man seinen eigenen Grill benutzen, soweit dieser nicht direkt auf der Erde steht und man selbstverständlich seinen ganzen Müll wieder mit in die Zivilisation zurück nimmt. Die Steaks waren bei der Aussicht mit die leckersten im ganzen Urlaub... =)


      YES YES
      Verrückt nach Reisen
    • Der Urlaub ist vorbei und der White Rim war super-klasse, auch ohne Steaks (es war zudem sehr windig, ca. 40 mpH). Ich kann mich glücklich schätzen, die Campsite am White Crack bekommen zu haben - die ist sehr begehrt und wird immer nur für ein Fahrzeug vergeben. Der Ausblick von dort ist gigantisch; man hat quasi nichts, was einem die Sicht versperrt.
    • White Rim Road

      Hallo Ihr!

      Ich bin mal wieder an euren Erfahrungen interessiert und wollte wissen, ob jemand von euch schon mal die White Rim Road im Canyonlands NP gefahren ist! (und vielleicht schon mal einen Bericht drüber geschrieben hat??) ;-)

      Wir überlegen die Road im nächsten USA Urlaub zu fahren (in 2-3 Tagen).

      Viele liebe Grüße

      Mareike
    • Ich bin sie fast komplett gefahren:
      -1 Übernachtung ist zwingend notwendig, meiner Meinung nach
      -die Übernachtung muss vorreserviert werden
      -Ist mit jedem vernünftigen SUV zu fahren
      -nur das 1 Viertel ist etwas anspruchsvoller
      -Einfahrt nicht über die Potash Road wählen
      -man sollte schwindelfrei sein


      Joe
      Signatur wurde gelöscht.
    • Hallo Mareike,

      wir sind sie seit 1987 schon oft gefahren. 3 mal vermutlich ganz und mehrmals Teile davon. Diesjahr nicht, das letzte Mal in 2007.

      - Die Strecke ist problemlos an 1 Tag zu bewältigen. 8 Std. sollte auch eine geübte Person kalkulieren. Lange Sommertage sind am besten.

      - Schwierigkeitsgrad: knapp über leicht. Manche Abschnitte können aber nervig sein. Gelegentlich wie z.B. im Oktober 2006 völlig unbefahrbar. (Schlechtes Wetter)

      - Ist kürzer als oft kolportiert. Die angeblichen 100 Meilen werden um ca 15 Meilen verfehlt. Ein grosses Stück - die Mineral Road - ist eine gute Dirtroad, geeignet für jedem Pkw, wenns trocken ist. Wirds nass hat man selbst mit 4WD grosse Probleme.

      - Road gegen den Uhrzeigersinn befahren, also am Green River starten und am Shafer Trail herausfahren. (Ggf. auch über die Potash Road.) Grund: Bessere Lichtverhältnisse zum Photographieren

      - Die meisten starten andersherum. Haben wir beim ersten Mal auch gemacht. Ausserdem wollten und konnten wir damals nicht die ganze Route bewältigen.

      - Will man übernachten ist ein Permit erforderlich.

      - Man kann sich praktisch nicht verfahren.

      Gruss

      Rolf
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