Acoma Pueblo, NM

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    • Acoma Pueblo, NM

      Bin gerade bei den Vorbereitungen für meine Frühjahrs-Tour auf das Acoma Pueblo gestoßen. Die Foren-Suche gibt zu diesem Thema nicht viel konkretes her.

      War schon jemand von Euch dort? Lohnt sich die Tour? Muss man vorbuchen oder kann man einfach hinfahren und spontan eine Tour mitmachen?

      Und vielleicht am wichtigsten: Habt ihr auch ein paar Bilder dazu?
      Gruß

      Dirk
    • Hab's ja oben schon geschrieben. Viel konkretes habe ich in der Suche nicht gefunden.

      Neben Bilderrätseln vor allem Ralphs Reiseplanung aber keine Erfahrungsberichte.
      Gruß

      Dirk
    • Inzwischen habe ich zwei Reiseberichte bei usa-reise.de gefunden. Ich glaube, wenn es zeitlich hinkommt, fahre ich dahin. Einen seit dem 11.Jhdt. durchgehend bewohnten Pueblo stelle ich mir auf jeden Fall interessant vor.
      Dieser Artikelkommt auch zu einem recht positiven Fazit.
      Gruß

      Dirk
    • Ich war in den 1980er Jahren einmal dort, habe daher nur Dias. Letztes Jahr wollte ich noch einmal dorthin, aber das Wetter spielte verrückt - saukalt und Schneeregen.

      Es gibt ein Visitor Center. Von dort kann man Touren buchen, die so viel ich weiß, zu festen Zeiten stattfinden. Ich hätte eine Tour mitmachen können, wollte aber nicht eine Stunde durch den Regen laufen. So viel ich weiß, kann man nicht vorbuchen. Eventuell muss man auf eine Tour warten. Damals war es jedenfalls so.

      Die Tour sollte letztes Jahr 20 $ kosten. Für Fotografieren braucht man ein Permit, bekommt man im Visitor Center. Da weiß ich aber nicht mehr wieviel es kostet.

      Vom Visitor Center wird man auf die Mesa, auf der Acoma liegt, gefahren. Oben wurde man dann durch den Ort geführt. Ich denke, heute ist das immer noch so. Auf dem Friedhof und in der Kirche war fotografieren verboten.

      Mir hat damals die Tour gefallen.

      Auf dem Weg nach Acoma sollte man auf der Asphaltstrasse bleiben. Auf den Backroads ist es nicht erlaubt, es stehen überall die Keep Out Schilder. Die in Acoma sind da sehr kleinlich.
    • Hallo,

      ich war in den 90er Jahren mal dort. Ich kann fast alles was Gerd geschrieben hat bestätigen, außer dass es mir nicht besonders gefallen hat. Aber ich kann mich gut erinnern, dass ich auf der ganzen Reise bei den verschiedenen Pueblos recht agressiv war, weil alles sehr streng reglementiert war, und fürs (stark eingeschränkte) fotografieren kräftig abkassiert wurde.
      Gruß aus München

      Rainer

    • Laut der Homepage und dem Welt-Artikel leben immer noch Menschen dort und man darf nicht in die Häuser rein. Finde ich allerdings auch selbstverständlich, dass man nicht jeden Touri durch sein Wohnzimmer laufen lassen will.
      Gruß

      Dirk
    • Hi Fans

      Ja, ich war 1996 dort.
      Man musste unten parken u. gegen Geld (weiss nicht mehr wieviel) wurde man hoch gefahren. In den Fahrtkosten war Fotogebühr enthalten. Oben konnte man sich frei bewegen. Hinunter konnte man laufen oder fahren.
      In die Kirche konnte man hinein, sie war aber völlig leer, trotzdem ein imponierendes Bauwerk. Auf dem Friedhof war fotografieren nicht erlaubt. In Häuser konnte man nicht hinein.
      Alles machte einen schmutzigen, ungepflegten Eindruck. Die wenigen Leute waren (wie die meisten Indianer) sehr unfreundlich.
      Besonders im Gedächtnis sind mir die vielen Klohäuschen an der Steilküste geblieben.
      Alles kann heute natürlich anders sein.
      Mit den Eindrücken von damals würde ich heute nicht mehr hinfahren, alles war ablehnend und trist.

      Gruss
      rudolf
    • Hallo ich war das letzte Mal (von 3 - wir fahren da immer mit der Gruppe hin, weil es dicht an unserem Standort Albu ist) Ostern 2008 da. Kurz vorher war das neu gebaute visitor-center eingeweiht worden (draußen waren noch Restarbeiten nötig - die sind aber jetzt sicherlich fertig).

      Preis Fotografieren: 10 $/Kamera, wobei eingeschränkt ist das nur in der Kirche und auf'm Friedhof. Wenn man aber z.B. auf dem Parkplatz auf dem Plateau nördlich vom Pueblo aussteigt, wird dort auch gleich nach dem permit geguckt.

      Man fährt mit dem Bus hoch und wird dann ca. 1 Std rumgeführt und kann dann frei nach unten gehen (oder wieder mit dem Bus runter).

      Unfreundlichkeit kann ich eigentlich nicht bestätigen - Taos ist aber sicherlich sauberer. Oben auf dem Plateau werden die üblichen Indianersachen verkauft. Die Klos an der einen Stelle sind tatsächlich gewöhnungsbedürftig (nun gut, aber auch Indianer müssen mal auf Toilette und innerhalb der Gebäude ist das auf einem Felsen vermutlich nicht so einfach zu regeln).

      edit: Hier einfach mal der offizielle Link, bevor ich weiter über Preise rumrätsele (dann ist das auch gleich aktuell): sccc.acomaskycity.org/overview (Preise unter tours)
    • DocHoliday schrieb:

      Und vielleicht am wichtigsten: Habt ihr auch ein paar Bilder dazu?


      ... na klar; die Qualität der Bilder ist allerdings nicht ganz so gut, denn 2007 war ich noch ein fototechnischer Rookie und habe nur mit einer relativ einfachen Knipse gearbeitet:



      ... da oben müssen wir hin:









      Blick von oben:

      Gruß
      Lothar

      I work bloody hard at work so that I can get home early!
      traumzielamiland.de

    • Inzwischen war ich selber dort und kann einen Besuch nur empfehlen. Mir hat es sehr gut gefallen. Die Führung war sehr interessant, die Lage des Pueblos auf der Mesa ist einmalig. Ich fand die Mischung aus Geschichte und lebendigem Dorf einfach faszinierend.
      Ich zitiere mal meinen Reisebericht:

      Nach ein paar Meilen I40 (Richtung Osten von Grants aus) und etwa 15 Meilen Landstraße lag der Acoma Pueblo vor mir.



      Die Landschaft drumherum sah schon ganz nett aus.



      Das Visitor Center und Museum hat mir schon ganz gut gefallen.



      Die nächste Tour begann nach etwa 20 Minuten. Im Preis von 20$ ist das Fotopermit schon mit drin. Mit einem Kleinbus ging es hoch auf das Plateau, wo uns Gary (seinen Indianer-Namen konnte ich mir nicht merken) herumführte und uns einiges über Geschichte, Sitten und Gebräuche der Acoma erzählte, wobei er, was Unterdrückung, Versklavung und Ermordung durch die Weißen anging, durchaus kein Blatt vor den Mund nahm.

      Zuerst haben wir Kirche und Friedhof besichtigt, wo Fotos leider verboten sind.





      Dann ging es kreuz und quer durch den Pueblo, wobei Gary versuchte, uns das tägliche Leben dort oben nahe zu bringen. War sehr interessant und auch unterhaltsam, weil er viele lustige Anekdoten zu erzählen hatte.







      Von uralten Adobe-Häusern bis eher "modernen" Ziegelbauten gab es alle Varianten.







      Eins muss man den alten Acoma lassen. Sie hatten einen Blick für schöne Aussichten.



      Der Acoma Pueblo ist übrigens einer der am längsten durchgehend bewohnten Orte der USA.
      Der Abstieg, den man wahlweise mit dem Bus oder zu Fuß erledigen konnte, stellte sich als echtes Highlight heraus.



      Am Fuße der Mesa fand ich noch dieses hübsche Kamel.

      Gruß

      Dirk
    • Bin heute (naja, mittlerweile war es schon gestern) auch auf Acoma gestoßen und finde es sehr interessant. Im Taos Pueblo waren wir auch schon mit Begeisterung.

      @DocHoliday: Kannst Du Dich noch erinnern, wie lange Du vor Ort warst? Also Tour + Rückweg? Würden 2,5 h? reichen? Bin gerade wieder an der Tourenplanung und überlege, ob Acoma noch mit reinpassen könnte :gg:
      Liebe Grüße
      Manu
    • 2-3 Stunden passt - man fährt rauf (darauf muss man evtl. warten), wird eine gute Stunde geführt und kann dann entweder oben noch rumlaufen, zu Fuß runterlaufen (sehr empfehlenswert) oder wieder mit dem Bus runter.
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