Aravaipa Canyon, AZ

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    • A permit is required to visit Aravaipa Canyon Wilderness. The fee is $5.00 per
      person per day. Canyon use is limited to 50 people per day, 30 from the West
      end and 20 fromthe East end.


      blm.gov/az/st/en/arolrsmain/aravaipa/permits.html



      Bei den FAQ:

      I just want to walk in a few minutes and turn around. Do I need a permit?
      Yes, the permit system was instituted to protect sensitive habitat and to rovide a place of
      peace and solitude to human visitors. The most frequently used area of the canyon is the
      first section, thus the most mpacted. A permit is always required.


      Are permits required to hike the side canyons if I do not enter the main canyon of Aravaipa Creek?
      A permit is required to hike all canyons within the wilderness. Those wishing to hike or
      hunt on the tablelands within the wilderness are not required to have a permit but
      cannot enter any canyon bottoms.
    • Vorbei an Oro Valley und dem Catalina Statepark fahren wir Richtung Norden. :smcar: Die Landschaft ist abwechslungsreich und recht dicht besiedelt.
      Helga liest wie immer in der Karte und findet auf einmal einen Aravaipa Canyon. Nach weiterer Lektüre beschliessen wir dort hinzufahren. Anscheinend gibt es zwei Zugänge zum Canyon. Wir werden von der Westseite aus versuchen dieses Gebiet zu erkunden.Die Zufahrt zur Aravaipa Road liegt zwischen Dudleyville und Mammoth.



      Etwa 12 Mi geht es anfangs über Teer und die letzten 8 Mi über eine gut zu befahrende Gravelroad bis zum Trailhead. Als wir dort ankommen stellen wir fest das man ein Permit benötigt für das Backcountry. Ok, dann werden wir uns beim zuständigen Ranger melden. Wir fahren 3 Meilen zurück wo wir die Rangerstation gesehen haben. Der Ranger wirkt recht erstaunt das hier jemand zu dieser Zeit vorbeikommt. Aber er gibt uns ein Tagesticket für 5$. Er erklärt uns das man im vorderen Teil nur am Fluss entlang gehen kann, öfters auch die Seite wechseln muss und der Canyon mit den bis zu 300m hohen Wänden eine mehrtägige Wanderung benötigt. Dieser wäre auf der Ostseite des Aravaipa Canyons. Na gut, auch wenn wir diese nicht erreichen werden,wollen wir die Gegend erkunden. Zurück am Trailhead füllen wir die Rucksäcke, schmieren uns mit Sonnenöl ein und los gehts. Der Himmel ist strahlend blau und die Sonne brezelt was das Zeug hält. Eigentlich geht man bei solchem Wetter baden.
      Der Aravaipa Canyon ist ein Stück [lexicon]Arizona[/lexicon] das nur selten besucht wird. Wie gehört, erwartet einem hier eine anstrengende Mehrtageswanderung durch den Fluss, aber auch eine interessante Pflanzen und Tierwelt. Ach ja, um vom Westtrailhead zum Osttrailhead zu gelangen muss man mit dem Auto 120 Mi zurücklegen. :EEK:


      Wir marschieren los, sehen sofort riesige Organ Pipes oder Saguaros ( wo ist da eigentlich genau der Unterschied ?) und jede Menge Pflanzen und Blumen.


















      Und natürlich den kleinen Bach, der an dieser Stelle nicht tief zu sein scheint. So wie es aussieht muss man direkt hier auf die andere Seite. Ich versuche vorsichtig durch das Wasser zu gehen. Es ist so flach das es nicht bis an die Knöchel reicht. Zumindest nicht auf dieser Seite. Vorsichtig wate ich weiter während Helga noch überlegt wie sie es angeht. Anscheinend will sie die Schuhe ausziehen. Ach was, unnötig. Der Häuptling der DA Indianer braucht das nicht und .......... auf einmal war das Wasser mehr als knöcheltief und der linke Schuh total abgesoffen. Mist aber auch. Durch den überraschenden Tiefgang verliere ich kurz das Gleichgewicht, der rechte Fuss kommt nach vorne und Platsch ist auch er abgesoffen. Na ja, jetzt ist es passiert, jetzt kann ich auch weitergehen. Meine Ntscho Tschi lacht sich kaputt, während ich die Stiefel und die nassen Socken ausziehe. Nein, und bevor jemand fragt: Von diesem Missgeschick gibt es kein Bild.

      Tja barfuss laufen durch den Fluss ist zwar schön, aber mit nassen Stiefeln hier weiterlaufen ist nicht so das wahre. Also beschliessen wir noch ein kurzes Stück weiter zu gehen, suchen uns ein gemütliches Plätzchen und trocknen die Schuhe und Socken. Ganz trocken werden sie eh nicht und so brechen wir unsere Mission ab und gehen langsam zurück zum Trailhead. Das war also das Abenteuerland Aravaipa Canyon.

      Wir verlassen diese Gegend, nehmen uns vor das nächste Mal von der anderen Seite anzugreifen und machen uns auf zum Apache Trail.
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